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RENTENANGST

DL – Tagesticker 27.06.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 27. Juni 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Trump und Duda, spielen gemeinsam den Judas ?

Polen:

1.) Duda schadet seinem eigenen Land

Polens Nationaltrauma von Spaltung und Teilung hat ein Sicherheitsbedürfnis wachsen lassen, das seinesgleichen sucht in Europa. Bei kaum einem anderen Mitglied der Europäischen Union, mit Ausnahme der baltischen Staaten, wirkt die historische Traumatisierung derart in die Tagespolitik hinein. Auch der Präsidentschaftswahlkampf, der am Sonntag in die erste Runde der Abstimmung mündet, wird vom Bedürfnis nach Sicherheit und Abschottung geprägt. Dabei lässt sich das Bedrohungsbewusstsein durchaus manipulieren, wie es die Regierungspartei PiS mit ihrem zentralen Kampagnenthema getan hat: dem Schutz traditioneller Werte und Gesellschaftsmodelle vor der liberalen, toleranten Gender-Gesellschaft. Die LGBT-Agenda, die Rechte diverser Lebensmodelle, werden in althergebrachte Bedrohungsszenarien eingebaut, und dies verfängt vor allem bei der katholischen und ländlichen Bevölkerungsmehrheit.

Sueddeutsche-Zeitung

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Ist es nicht vollkommen belanglos wie immer auch der Name lautet, welchen die CDU aus ihren Zylinder kramt? Sie nennen es freie Wahlen und fast ein jeder kann es erahnen. Die Hüter der Partei brüten sich ihr eigenes Ei und lachen über Jeden – die noch zu Scheinwahlen gehen ?

WER KANN KANZLER?

2.) Eine entscheidende Woche für die Union – und Deutschland

Schlachthöfe? Gibt‘s doch auch in Bayern. Aber nein, es hat den Anschein, als würde nur in Nordrhein-Westfalen geschlachtet. Und es hat den Anschein, als würde vor allem in den Betrieben in dem Bundesland keine Regel, die in Anbetracht der Corona-Pandemie nötig und verpflichtend ist, eingehalten. Dass sich die aktuellen Hotspots der Epidemie in NRW ballen, dürfte neben offensichtlichem Missmanagement in den Firmen auch dem Zufall geschuldet sein. Doch der Zufall gepaart mit Pech ist keine Kategorie, für die irgendein Politiker Entlastung oder gar Verständnis erwarten kann. Politiker sind vielmehr dazu da, die Folgen solcher Zufälle abzumildern. Das ist ihr Job. Und genau darin hat sich Armin Laschet (CDU) nicht richtig bewährt. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen war also mit einer Reihe von Corona-Ausbrüchen konfrontiert. Der heftigste fand im Schlachtbetrieb Tönnies im Kreis Gütersloh statt, provoziert vermutlich durch Fehler der Konzernführung. Laschet verhängte nach einigen Tagen des Zögerns einen Lockdown über den Kreis Gütersloh, wobei es zu Missverständnissen kam. Laschet verkündete nur Beschränkungen für Gütersloh, sein Gesundheitsminister dann auch für den angrenzenden Kreis Warendorf. Beim Lockdown blieb es nicht; andere Bundesländer begannen, die Bürger aus den betroffenen Regionen auszuladen, in Einzelfällen de facto abzuschieben.

Welt

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Spielte er sein gesamtes Leben zuvor mit den falschen Bällen ?

Trump sagt Golf-Wochenende wegen „Anarchisten“ ab

3.) Proteste gegen Rassismus:

Nach dem Sturz zahlreicher Statuen bei Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA hat US-Präsident Donald Trump sein geplantes Golf-Wochenende in seinem Club in New Jersey abgesagt. Er bleibe in Washington, um sicherzustellen, dass «Recht und Ordnung» durchgesetzt würden, schrieb Trump am Freitagabend (Ortszeit) auf Twitter. Die «Brandschatzer, Anarchisten und Plünderer» seien zwar weitgehend gestoppt worden. Er werde aber dafür sorgen, dass notwendige Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. Trump unterzeichnete nach Angaben des Weißen Hauses am Freitag eine Verfügung, um Denkmäler in Bundeseigentum zu schützen. Er drohte bei Verstößen mit «langen Gefängnisstrafen». Unklar blieb zunächst, was die Verfügung an der Rechtslage ändert. Schon jetzt kann die Beschädigung von Regierungseigentum mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft werden. Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis vor gut einem Monat kommt es landesweit zu Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt.

Zeit-online

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War dieses jemals mehr als die Auferstehung des „Doppelten Floppchen“ ?

Wie Merkel und von der Leyen Europa retten wollen

4.) Zwei Temperamente, ein Ziel

Für Europa geht es in der Pandemie ums Ganze. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) sollen’s in den nächsten Monaten richten. Die eine war lange Chefin der anderen. Jetzt begegnen sich die beiden Frauen auf Augenhöhe. Können die überhaupt miteinander? Frisur, Kleidung und Styling – solche Sachen waren ihr lange nicht sonderlich wichtig. Ursula von der Leyen mochte es immer praktisch-patent. Und deshalb fiel es natürlich umso mehr auf: Seit einigen Jahren trägt sie das kinnlange mittelblonde Haar perfekt gelegt. Leicht nach innen gewellt, sicher fixiert. Da fühlt sich der Laien-Psychologe schwer rausgefordert: Gibt es nicht eine andere Frau derselben Politiker-Generation mit der gleichen Frisur? Gibt es. Sie heißt Angela Merkel und lenkt seit fast 15 Jahren als Kanzlerin die Geschicke der Bundesrepublik Deutschland.

Focus

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Welch ein westdeutscher Politiker möchte nicht nur allzu gerne auf den Kackstuhl des hl. Karl in Aachen sitzen? Als Stellvertreter für einen der größten Deutschen Kriegsherren aller Zeiten !

NRW-Ministerpräsident Laschet und Corona:

5.) Der arme Armin

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet hat es nicht leicht. Immer sind die anderen schuld. Fast kann man ein bisschen mitfühlen. Armin Laschet kann einem leidtun. Fast jedenfalls. Eigentlich wollte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident längst Bundeschef der CDU sein, im April gekrönt von einem Bundesparteitag in der Bundeshauptstadt Berlin. Vor der Bundespressekonferenz hatte der Rheinländer Laschet seine Kandidatur zum Merkel-Nachfolger am 25. Februar angekündigt. Als bekennender Karnevalist wird Laschet diesen Veilchendienstag sein Leben lang nicht vergessen. Danach war Aschermittwoch, und alles war vorbei: Corona kam. Und Laschet war wieder nur Provinzfürst.Dann tauchte mit Bayerns Regierungschef Markus Söder auch noch ein Konkurrent auf, den Laschet überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Fest hatte er daran geglaubt, dass der Bundesvorsitzende der CDU den ersten Zugriff auf die Kanzlerkandidatur haben würde und nicht irgendein bayerischer Christ­sozialer.

TAZ

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Auf Merz folgte im Herbst der Spahn mit Amthor am Arm als  Schlepper  des Kapital. Zurück bleibt ein ungläubiger Blick, auf einen Foto des Spiegel, zur RKI.

Robert Koch-Institut und der R-Wert

6.) Ungefähr 1,0

Wegen der Berechnung des R-Werts durch das Robert Koch-Institut Ende April herrscht Verwirrung. Grund ist nach SPIEGEL-Informationen ein Schreiben von Gesundheitsminister Jens Spahn. Die Berechnung des R-Wertes durch das Robert Koch-Institut (RKI) wirft neue Fragen auf. Ein Brief von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) legt den Verdacht nahe, das RKI habe im April zweimal nach oben gerundet, um auf den symbolisch wichtigen Wert von 1,0 zu kommen. Der Reproduktionswert R gibt an, wie viele Menschen ein Corona-Infizierter im Mittel ansteckt. Der Faktor spielte damals in der Diskussion zwischen Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten um Lockerungen der Corona-Maßnahmen eine zentrale Rolle. (Mehr über wichtige Zahlen und Daten zur Coronakrise erfahren Sie hier.) Am 28. April verkündete RKI-Präsident Lothar Wieler, der Reproduktionswert sei auf 1,0 gestiegen. Schon damals fragten auf der Pressekonferenz mehrere Journalisten nach, wie genau der Wert errechnet worden sei. „Der tatsächliche R-Wert, den wir heute konkret errechnet haben, ist 0,96. Und das ist gerundet auf 1,0“, antwortete Wieler.

Spiegel-online

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7.) Die emotionalsten Momente des Treffens der beiden Ratzinger-Brüder

  • Der Moment, als Joseph seinen Bruder mit den Worten „Servus, geliebter Georg!“ begrüßt
  • Der Moment, als sich Josephs Privatsekretär Georg Gänswein daraufhin eifersüchtig zurückzieht („Mein Sexgott, mein Sexgott, warum hast Du mich verlassen?“)
  • Der Moment, als sich nach den ersten Misstönen Georg Ratzinger auf seine langjährigen Tätigkeit als Chorleiter der Regensburger Domspatzen zurückbesinnt und seinem jüngeren Bruder eine Pfundswatschn verpasst
  • Der Moment, als die beiden Brüder zur Versöhnung Georg Gänswein hintereinander missbrauchen – als Pflegekraft
  • Der Moment, als Georg Ratzinger die Aufarbeitung dieses Missbrauchs als Irrsinn bezeichnet: „Wrzzgnsbrabbel!“
  • Der fiktive Moment, als der Blinde den Lahmen trägt
  • Der reale Moment, als der Blinde den Lahmen nicht mehr erträgt – und umgekehrt
  • Der Moment, als Georg seine letzte Reise antritt und Joseph endlich fährt (Hölle)

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

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