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RENTENANGST

DL – Tagesticker 26.12.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 26. Dezember 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ob Hehler-Innen oder Dealer-Innen genau sie sind die wahren Volksbestehler-Innen ?

Brexit

1.) Rennen gegen die Zeit

Es bleibt noch viel zu tun, damit der Handelsvertrag zwischen der EU und Großbritannien wirklich Neujahr in Kraft tritt. Das Abkommen hat 1246 Seiten – und die SZ konnte schon einen Blick hinein werfen. „Es gibt keinen Puffer“, stöhnt ein EU-Diplomat. Er meint damit den knappen Zeitplan für das Handelsabkommen mit Großbritannien. Über das Wochenende sollen die Fachleute der 27 EU-Regierungen etwa 1300 Seiten an Vertragstexten analysieren, die die EU und das Vereinigte Königreich ausgehandelt haben: Seiten voller komplizierter Paragraphen und Tabellen, die einen ganz harten Bruch und die Einführung von Zöllen zum Jahreswechsel verhindern sollen. Die EU-Kommission hat ihn noch nicht für die Allgemeinheit veröffentlicht, er liegt der Süddeutschen Zeitung jedoch vor. Es sind beeindruckende 1246 Seiten – plus etwa 50 weitere Seiten für begleitende Abkommen. Der Haupttext des Vertrags füllt gut 400 von ihnen. Der Rest sind Anhänge und Protokolle. Bereits am Montag wollen die EU-Botschafter der Mitgliedstaaten bei einem Treffen in Brüssel beschließen, das Zustimmungsverfahren anzustoßen. Normalerweise würde der EU-Ministerrat die Entscheidung fällen, das Abkommen in Kraft zu setzen, aber wegen Corona und der wenigen Zeit ist eine Zusammenkunft der Minister in Brüssel nicht mehr möglich. Daher sollen die Regierungen im sogenannten schriftlichen Verfahren ihr Plazet geben. Nötig ist dabei die Zustimmung aller 27 Staaten, manche Regierung muss zuvor ihr Parlament befragen. Trotzdem sollen sämtliche Zustimmungen schon am Dienstag vorliegen – so zumindest der Plan. Dann blieben noch zwei Tage bis Silvester, um den Vertrag zu unterschreiben und im Amtsblatt der EU zu veröffentlichen. Gemeinsame Unterschriftszeremonien sind in Zeiten von Corona schwierig: Vielleicht muss das Abkommen erst in Brüssel abgezeichnet und dann nach London geschickt werden – oder umgekehrt.

SZ-online

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Ist dieses nicht ein Land mit einer typisch Deutscher Kultur, da sich jede Fragestellung um die Herkunft der Täter dreht ? Niemand fragt sich woher denn Diese ihre Schusswaffen beziehen können ? Wäre dieses nicht allein eine Frage nach der entsprechenden Gesetzgebung ? Wie sage ich schon lange : „Was Politik nicht kann – macht sie. Was sie können sollte  – macht sie nicht.“ Denn dieses würde den Lobbyismus in den Parteien zerstören ?

Vier Verletzte nach Schüssen in Berlin-Kreuzberg

2.) Mordkommission ermittelt

Mindestens vier Menschen sind in Berlin mit Schussverletzungen in die Klinik gebracht worden. Die Hintergründe sind unklar. In Kreuzberg sind in der Nacht zum Samstag Schüsse gefallen. Mindestens vier Menschen seien mit Schussverletzungen in Krankenhäuser gebracht worden, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Die Hintergründe waren demnach zunächst unklar, die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Feuerwehr war mit drei Notärzten und einem leitenden Notarzt vor Ort, die drei Schwerverletzte in der Stresemannstraße versorgten, wo auch die Schüsse gefallen sein sollen. Zahlreiche schwer bewaffnete Beamte waren rund um den Ort des Geschehens im Einsatz, um nach Beteiligten der Auseinandersetzung zu suchen – Verletzten ebenso wie Tätern. Auch ein Hubschrauber wurde angefordert und zog seine Kreise über dem Areal. Der Tatort befindet sich augenscheinlich in einer Toreinfahrt an der Stresemannstraße, wie ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete. Dort sollen demzufolge drei Verletzte gefunden worden sein. Ganz in der Nähe liegt auch die SPD-Parteizentrale. Die Polizei sperrte den Bereich ab. Ein weiterer Verletzter wurde aus dem nahen Landwehrkanal gezogen, er soll eine Verletzung am Bein erlitten haben. Der Mann war laut Polizei von sich aus ins Wasser gesprungen. Rund um den U-Bahnhof Möckernbrücke, der direkt am Landwehrkanal liegt, suchte die Polizei mit Taschenlampen das Unterholz im Uferbereich ab.

Tagesspiegel-online

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Wie oft mögen die notleidenden Obdachlosen, Hungernden oder in Kriegen festsitzen Flüchtlinge, wohl schon zu ihren Göttern ergebnislos gebetet haben ? Hat sich die  – egal ob Himmlische oder Erdgebundene  Arroganz der Macht  – erst einmal gemütlich niedergelassen und blickt auf die, in ihren Käfigen eingesperrten hinab, beginnt der Schwachsinn  der politischen Schizophrenie  seinen  neuen Kreislauf !

Solidarität in der Corona-Pandemie

3.) Müller nimmt Milliardäre ins Gebet

Der Bundesentwicklungsminister findet, Superreiche sollten in der Krise finanzielle Hilfe leisten. An Weihnachten meldet das RKI 25.533 Corona-Neuinfektionen. Die obersten Repräsentanten von evangelischer und katholischer Kirche in Deutschland haben zu Zuversicht in der Corona-Pandemie aufgerufen. Gerade in Krisenzeiten sei die christliche Weihnachtsbotschaft ein Symbol der Hoffnung, erklärten der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Donnerstagabend in einem von der ARD im Ersten ausgestrahlten ökumenischen „Wort zum Heiligabend“. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) dagegen belässt es nicht bei tröstenden Worten zu den Festtagen. Er fordert konkret eine finanzielle Beteiligung von Milliardären zur Überwindung der Corona-Krise. „In der Krise machen die Digitalkonzerne und die Finanzwirtschaft riesige Gewinne, während die kleinen Geschäfte in unseren Innenstädten unter der Corona-Krise leiden“, sagte Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er fände es angemessen, „wenn sich superreiche Krisengewinner jetzt freiwillig an der Finanzierung der Krisenbewältigung beteiligen“. Der CSU-Politiker fügte hinzu, allein Amazon-Chef Jeff Bezos sei in den vergangenen Monaten um mehr als 70 Milliarden Dollar reicher geworden. „Das Nettovermögen von Mark Zuckerberg stieg an einem einzigen Tag teilweise um acht Milliarden Dollar“, fügte er hinzu. Er schlage vor, dass Milliardäre in einen Solidaritätsfonds einzahlen, etwa bei den Vereinten Nationen. Sie könnten aber auch direkt die globale Impfplattform Covax oder das Welternährungsprogramm unterstützen. Als Beispiel nannte Müller die Stiftung von Bill und Melinda Gates. Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 188,8

TAZ-online

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Und die Deutschen suchen immer noch nach einen geeigneten Vogel, welcher ihre heutigen Machthaber in der Krise parodiert, um danach das Virus zu fressen. Finden sie aber nicht: „Ätschi, bätschi“  – da Deutsche Machthaber-Innen ihre Vögel im Kopf spazieren tragen um erst gar kein Schamgefühl aufkommen zu lassen..

Ganz London liebte den Spatz, der Hitler parodierte

4.) ZWEITER WELTKRIEG

Als die Deutschen 1940 London bombardierten, suchte die Bevölkerung Schutz in den Bunkern. Und verliebte sich dort kollektiv in einen kleinen Spatz, der den Erzfeind imitieren konnte. Nach der Kapitulation Frankreichs stand Großbritannien im Sommer 1940 plötzlich allein im Kampf gegen Nazi-Deutschland. Adolf Hitler wollte das Land unbedingt bezwingen, um für seinen geplanten Überfall auf die Sowjetunion den Rücken freizuhaben. Deshalb ließ er im Herbst 1940 Tausende Bomben auf britische Städte niederregnen, um die Moral der Bevölkerung zu brechen. In Großbritannien gingen die deutschen Luftangriffe als „The Blitz“ in die Geschichte ein. Vor allem London wurde im Herbst 1940 zur Zielscheibe der Nazis. Konzentrierten sich die deutschen Bomber anfangs vornehmlich auf die Docks an der Themse, wurden später auch zivile Ziele attackiert. Wenn die Sirenen heulten, suchten Männer, Frauen und Kinder Schutz in den Bunkern der Stadt. Hier harrten sie stundenlang aus, bis das Inferno endlich vorüber war. Der Spatz, der Fliegeralarm … Als die Lazarettschwester Clare Kipps im Sommer 1940 von einem Einsatz nach Hause zurückkehrte, entdeckte sie einen winzigen Vogel, der aus seinem Nest gefallen sein musste. Kipps rettete das Vögelchen und päppelte es mit Milch und viel Hingabe wieder auf. Der kleine Spatz dankte es mit inniger Zuneigung und wurde fortan zu Kipps Begleiterin. Schnell stellte Kipps fest, dass der Vogel sehr gelehrig war. Sie brachte ihm kleine Kunststückchen bei, mit denen er im Bombenhagel die verängstigten Menschen zumindest kurz ablenken konnte. So konnte er Spielkarten blitzschnell mit dem Schnabel wenden, ein Lied tschilpen und im Ballettschritt laufen.

Stern-online

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Glauben heißt – nicht Wissen. So lautet auch heute noch eine gängige Sprechweise – welche wir auf andere Begebenheiten ausdehnen könnten, welche uns tagtäglich als Weisheiten irgendeiner  Art vorgegaukelt werden. Wer nicht erklären will, kann, wo Viren entstehen und warum, sollte besser schweigen, – um nicht die Menschen in Panik zu versetzen welche den Raubbau an den Planeten leugnen !

Jungfräulichkeit ist gesellschaftlich ein Fetisch, medizinisch ein Mythos

5.) Die heilige Jungfrau

»Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben.« So soll es der Engel Gabriel zu Maria gesagt haben, als er sie in Nazareth überraschte. Dass diese verwundert fragte, wie das denn gehen solle, denn sie wisse »von keinem Mann«, ist verständlich. Eine Schwangerschaft ohne vorherigen Geschlechtsverkehr? Undenkbar, auch für Maria. Über 2000 Jahre später bekennen Christ*innen ihren Glauben weiterhin mit den Worten: Ich glaube … an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria. Die Jungfräulichkeit Marias sei keinesfalls wörtlich zu verstehen, betont Martin Germer, Pfarrer der Berliner Gedächtniskirche, im Gespräch mit »nd«. »In der Antike hat man durchaus auch in anderen Konstellationen von dem Sohn einer Gottheit gesprochen, wenn es sich um eine Person mit besonderer Bedeutung handelte.« Solche Erzählungen seien also in erster Linie symbolisch zu verstehen, Marias Jungfräulichkeit im Glaubensbekenntnis sei somit vielmehr eine Aussage über die Bedeutung von Jesus und seine einzigartige Beziehung zu Gott und nicht der Glaube an die tatsächliche Geburt durch eine Jungfrau. Vor allem aber würden die Texte im Neuen Testament missverstanden, wenn man sie als historische Texte liest, meint Germer. »Die Menschen in der Antike sind mit solchen Aussagen anders umgegangen als wir heute, wo wir sehr auf naturwissenschaftliches Denken trainiert sind.« Dass sich Dinge auf mehreren Bedeutungsebenen bewegen können, gebe es in der Poesie, »aber in historischen Texten geht das heute eben nicht«, so Germer. Und dennoch: Für viele Gläubige hat die Jungfräulichkeit einer Frau noch immer eine große Bedeutung. Im Netz sind Geschichten von jungen Frauen zu lesen, die von christlichen und muslimischen Familien und Glaubensgemeinschaften vor allem eins eingetrichtert bekommen: bloß keinen Sex vor der Ehe zu haben.

ND-online

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Wann werden die ersten und zweiten Sender des Deutschen Staatsfunk folgen, da diese sich nicht mehr von Oben dirigieren lassen wollen ? Oder eröffnet die CDU eine eigene Anstalt ? Auch FOX in den USA soll ja in Bälde den Fuchs machen?

Kritischer TV-Sender schließt wegen „großen Drucks“ durch Regierung

6,) Türkei

In der Türkei hat ein regierungskritischer Fernsehsender nach nur 26 Tagen den Betrieb eingestellt. Er hatte unter anderem eine Sitzung der prokurdischen HDP übertragen. Der türkische Fernsehsender Olay TV hat nur 26 Tage nach seiner Wiedereröffnung den Betrieb eingestellt. Grund sei der „große Druck“ der Regierung von Recep Tayyip Erdoğan auf den Eigner, sagte Chefredakteur Süleyman Sarılar. „Uns ist klar geworden, dass wir unser Programm nicht länger aufrechterhalten können.“ Der Besitzer des Senders, Cavit Çağlar sagte, er könne wegen der andauernden staatlichen Einmischung nicht weitermachen. Der Unternehmer und frühere Minister Çağlar hatte den Sender 1994 gegründet und betrieben – bis zur ersten Schließung 2019. Die Wiedereröffnung mit zahlreichen regierungskritischen Journalistinnen und Journalisten unter den 180 Mitarbeitern währte nun weniger als einen Monat.

Zeit-online

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7.) Weihnachtsspaziergang, 2020

von Philip Saß

Markt und Straßen stehn verlassen,
null Gedränge, keine Staus.
Sinnend geh ich durch die Gassen:
Trotz der blöden Virenmassen
sieht die Welt recht friedlich aus.

Wie viel Weihnachtszauber
blieb in diesen Zeiten noch bestehn?
All die Menschen weilen lieb in
ihrem Heim. Da ich ein Creep bin,
will ich’s mal genauer sehn:

Kinder machen Zoom mit Opa,
für paar Scheine dulden sie
seine Klagen zu Europa.
Später schmücken sie mit Klopa-
pier die Tanne, während die

Eltern sanft den Karpfen killen.
Ich entweiche, wie das Tier,
und dann hör ich in der Stillen
Nacht erregte Stimmen schrillen:
»Cyberpunk für PS4??«

Nebenan, der Quarantäne-
Pastor hat das Netz entdeckt.
Doch sein Stream sorgt für Gegähne
(was ich mitleidsvoll erwähne),
denn das Mikro ist intakt.

Wo die Aufgewachten wohnen,
schenkt man quer, nach altem Brauch:
hübsche neue Mutationen,
so ein Abend soll sich lohnen,
Jesus starb ja schließlich auch.

Aber gut, ich geh dann lieber.
Gleich scho dumpa, kühl und trist.
Jäh läuft mir ein Schauer über
meinen Rücken, geht vorüber …
Herr, mach, dass das Weihnachtsfieber,
nichts als Weihnachtsfieber ist!

Ach, und schick in Gottes Namen
endlich Impfstoff rüber. Amen.

Titanic-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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