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RENTENANGST

DL – Tagesticker 26.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 26. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Hört, Hört – sollte nach Laschet auch der Tränendrücker der SPD in die lahmen Puschen gekommen sein? Zwei Katastrophen-Verursacher wandeln in die Nächste und versuchen den Wert ihrer Aktien zu steigern. „Schland oh Schland, warum hast du deine Bürger-Innen so verlassen?“

Scholz: „Stimmung bewegt sich Richtung SPD“

1.) News Blog zur Bundestagswahl

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wittert angesichts aktueller Umfragen Morgenluft für die SPD bei der Bundestagswahl im September. „Im Moment bewegt sich die politische Stimmungslage langsam in unsere Richtung, darauf setze ich“, sagte der Vizekanzler der Deutschen Presse-Agentur. Zuletzt hatten sich Grüne und Sozialdemokraten in mehreren Umfragen zur Bundestagswahl etwas angenähert. Die SPD blieb trotzdem knapp hinter den Grünen und deutlich hinter der Union. Unterstützt wird Scholz‘ Optimismus von einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Bild am Sonntag. Demnach bewerten die Bürger sein Auftreten in der Flutkatastrophe deutlich positiver als das von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und auch das der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Am besten schnitt allerdings die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ab. Bei einer Direktwahl des Kanzlers läge Scholz der Insa-Umfrage zufolge vorn. Er erhielte 21 Prozent und damit drei Punkte mehr als in der Vorwoche. Laschet käme auf 15 Prozent (minus fünf Punkte), Baerbock auf 14 Prozent. 38 Prozent würden keinen der drei Kandidaten wählen. Allerdings wird der Kanzler in Deutschland nicht direkt gewählt, die Bürger stimmen bei der Bundestagswahl über Parteien ab. Umfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Grundsätzlich spiegeln sie nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. (26.07.2021)

Süddeutsche-Zeitung-online

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Singt die gesamte Bevölkerung im selbsternannten Musterland der Wertedemokratie bald wieder gemeinsam : „Nichts ist unmöglich – unter Merkel ! Sollte die Injektionsnadel bei ihm wirklich dort angesetzt worden sein, wo ansonsten nur die heiße Luft hinaus  sprudelt ?

Innenminister Seehofer erwartet Einschränkungen für Nicht-Geimpfte

2.) CORONA-IMPFUNG

Bundesinnenminister Seehofer ist gegen eine Impfpflicht, aber sagt: Nicht-Geimpfte müssten einsehen, wenn nur Geimpfte zu größeren Veranstaltungen zugelassen würden. Weltärzte-Chef Montgomery kritisiert die Äußerungen der FDP in der Impf-Debatte. Mit Blick auf steigende Infektionszahlen ist eine Debatte um mehr Einschränkungen für Ungeimpfte in der Corona-Pandemie entfacht. „Das ist keine Diskriminierung der Nicht-Geimpften“, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) im Interview mit den Sendern RTL und ntv. Er achte es, wenn jemand sich aus persönlichen Gründen gegen eine Impfung entscheide. „Aber die nicht geimpfte Person muss auch einsehen, dass wir die Gesamtgesellschaft schützen müssen und deshalb nur die Geimpften zu größeren Gemeinschaftsveranstaltungen zulassen können.“ Seehofer sprach sich aber gegen eine Impfpflicht. „Wir müssen die Leute überzeugen, dass sie sich impfen lassen.“ Man dürfe eine Impfung vor allem nicht zur Voraussetzung für ein Arbeitsverhältnis oder den Abschluss eines Versicherungsvertrages machen. „Das dürfen wir in Deutschland nicht beginnen.“ Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hält es für richtig, wenn Geimpfte in Deutschland mehr Freiheiten bekommen als Nicht-Geimpfte. „Es gibt keinen Grund, Geimpften und Immunen ihre Grundrechte weiter vorzuenthalten, nur weil ein paar ewige Skeptiker sich der Impfung entziehen“, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Welt-online

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Warum nur, gibt es ausgerechnet für Politiker-Innen – den absolute Außenseitern der Gesellschaft, welche ansonsten nicht durch den täglichen Jungle ihres Lebens fänden das Recht, zu glauben über alle anderen Erhaben zu sein? War es zu allen  Zeiten  nicht viel einfacher eine Spitzenposition über die Clan-Gruppen der Parteien zu finden, als ein Glückgewinn in einer Lotterie zu ziehen, oder auch einer redlichen Arbeit nachzugehen ?

Intellektuelle in die Fresse!

3.) Dichter und Denker

Wenig ist den Laschet-Deutschen suspekter als ein Philosoph oder eine Künstlerin. Warum? Nein, das ist kein Aufruf zu Gewalt in Zeiten von Hate Speech. Das ist ein kleiner subjektiver Text über die Rolle der sogenannten Intellektuellen in dieser Zeit. Das »… in die Fresse!« geht zurück auf den 1968er-Dichter Rolf Dieter Brinkmann, der seinen Lektoren in die Fresse geben wollte. Ein Ton, der in der heutigen Zeit wohl als toxisch beschrieben werden würde. Ey, hast du ein Gewaltproblem? »Was uns in den letzten zwei Jahren abhandenkam, werden wir erst in Zukunft verstehen. Wie wäre es, die Intellektuellen, die Künstler, die Zweifler und die Infragesteller in die Zukunft zu retten?« Man muss derzeit bei allem, was man sagt, über die Reaktionen nachdenken, über die Sensibilitäten. Seit die Popularisierung der Bezeichnung »Alter weißer Mann« dazu geführt hat, dass alte weiße Männer sich durch Gruppenzuschreibungen diskriminiert fühlen, müssen wir alle heftig darauf achten, von wem wir wie reden, wenn es um biologische Merkmale geht und ständig fragt einer, ob es fair ist, einen Menschen nur aufgrund irgendwelcher Merkmale zu diskriminieren. Nur eine einzige Gruppe scheint ausgenommen zu sein von diesem Empörungsschutz: die Intellektuellen. Die Künstler, die aus meiner Sicht Intellektuelle mit anderen Erkenntnismitteln sind. Und, auch ausgenommen, diese Lifestyle-Linken, die eine Mischung sein müssen aus Intellektuellen, Künstlern und Leuten mit zwei Postcolonial-studies-Büchern zu Hause, was sie für manche auch schon zu Intellektuellen macht. Der Intellektuelle als Spottobjekt.

TAZ-online

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Doch, es erfüllt mich immer wieder mit Freude, wenn ich lese, das es Personen gibt, welche ihren Hintern immer  noch am richtigen Fleck sitzen haben. Was ist das für ein Staat welcher seine Bürger-Innen jagt, ohne sich um die entscheidenden, realen Gefahrenstellen zu kümmern? Viele Jahre lang haben Personen, welche bereit waren Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen, vergeblich versucht. den Pudding in die richtige Richtung zu rollen. Und das in einen Land, welches einmal gestartet war, die freie Demokratie neu zu erfinden?

Sommernachtstraum MUC 2013 11.JPG

Nena fordert Missachtung des Hygienekonzepts – Konzert abgebrochen

4.) „Holt euch eure Freiheit zurück“

Bei ihrem Open-Air-Konzert in Berlin ruft Nena ihre Fans dazu auf, das Hygienekonzept zu missachten. Vor der Zugabe bricht das Ordnungsamt die Veranstaltung ab. Manchmal ist das Leben seltsam. Sonntag zum Beispiel wird die bestätigte Presse-Akkreditierung für das abendliche Nena-Konzert per Mail zurückgezogen. Auf einer Freilichtbühne neben dem BER Flughafen soll sie auftreten. Aber: Es gäbe entgegen der vorherigen Zusage doch kein Presse-Kontingent, das Konzert sei ausverkauft. Ein paar Stunden, irritierte Mails und Telefonate später die gegenteilige Info: Alles klar, Presse darf doch rein, zuschauen, sich anhören, wie Nena 2021 klingt, was sie zu sagen hat, nachdem ihr Instagram-Unterstützungspost für eine Querdenkendemo in Kassel im März viele Fragen aufwarf. „Jeder kann frei entscheiden, ob er sich impfen lässt “, sagt Nena.Im Niemandsland hinter dem unbenutzten Terminal 5 haben die Veranstalter der Konzert-Reihe „Unter Freiem Himmel“ aus 15.000 Coca-Cola Kisten so genannte „Boxen“ in das Zuschauerareal gebaut, als Platzmarkierungen. Man ist stolz auf das Hygienekonzept, das, wie es auf der Homepage heißt, „jedem seinen eigenen kleinen VIP-Bereich, seine eigene Box und ausreichend Platz an der frischen Luft“ garantiert.

Tagesspiegel-online

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Bedeutet – zu lange geschlafen, nicht auch – die wichtigste Zeit zum Helfen verschlafen zu haben? Was wollen die Penner-Innen jetzt noch anderes machen, als den Schluck wieder aus der Flasche zu nehmen, wo das Wasser verschwunden ist ?

Sondersitzung im Innenausschuss zum Katastrophenschutz

5.) HOCHWASSER – Schland

Wegen des verheerenden Hochwassers in Teilen Deutschlands steht der Katastrophenschutz massiv unter Druck. Nun stellen sich die Verantwortlichen dem Innenausschuss: Gab es Versäumnisse? Berlin – Nach der Unwetterkatastrophe kommt der Innenausschuss im Bundestag heute zu einer Sondersitzung zusammen. Neben möglichen Versäumnissen der Behörden wollen die Abgeordneten darüber sprechen, ob der Bund künftig mehr für den Katastrophenschutz tun sollte. Die Bewältigung akuter Katastrophenlagen liegt bislang in der Verantwortung der Länder und Kommunen. Der Bund hat seinerseits die Aufgabe, für den Schutz der Bevölkerung im Verteidigungsfall zu sorgen. Einige Experten halten diese Aufteilung für nicht mehr zeitgemäß. Ausschuss befragt Seehofer und Schuster. Auskunft geben den Mitgliedern des Ausschusses Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Armin Schuster. Sie hatten im März ein Konzept für eine Neuausrichtung des BBK vorgelegt, das eine intensivere Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Krisenfall vorsieht. Schuster hatte bereits Fehler im System bei der verheerenden Flutkatastrophe eingeräumt. „Das ist nicht optimal gelaufen“, so Schuster.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten        —     Nena beim Sommernachtstraum 2013 in München beim Olympiapark

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