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DL – Tagesticker 26.06.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 26. Juni 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat Zwei ? Sogar  in den USA ? Da kann nur empfohlen  werden vor dem Verzehr die Pelle zu entsorgen !

Vier Monate vor der Präsidentschaftswahl ist Trump am Tiefpunkt

USA UND IHR PRÄSIDENT

Die Rezession, der Rekordanstieg bei Corona-Neuinfektionen und miese Umfragewerte setzen US-Präsident Donald Trump erheblich unter Druck. Das Image des unbesiegbaren Helden scheint dahin – doch der Ausgang der Wahl ist weiterhin offen. Gut vier Monate vor der Präsidentschaftswahl sind für Donald Trump dunkle Wolken aufgezogen. Trump erlebt, politisch betrachtet, heftige Unwetter, wie es sie während seiner Amtszeit noch nicht gegeben hat. Die Covid-Epidemie hat in den USA die weltweit meisten Todesopfer und Infektionen verursacht. Am Mittwoch gab es mit über neuen 36.000 Infektionen einen Rekord. Monatelang kämpfte die mächtigste Wirtschaft der Welt mit dem gesundheitlichen Management der Krise. Die Defizite des Gesundheitssystems sind erkennbarer denn je. Während es der EU weitgehend gelungen ist, die Infektionen einzudämmen, verharren die USA auf hohem Niveau.

Welt

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Neue, tödliche Polizeigewalt erschüttert die USA

2.) 27-jähriger Latino stirbt in Tucson

Der Vorfall ereignete sich bereits am 21. April: Ein junger Latino kommt bei einem brutalen Einsatz ums Leben. Der Polizeichef bietet seinen Rücktritt an. In den USA ist ein neuer Fall von brutaler Polizeigewalt bekannt geworden. Dabei kam bereits vor rund zwei Monaten in Tucson im US-Bundesstaat Arizona der 27-jährige Latino Carlos Ingram Lopez ums Leben, wie erst jetzt bekannt wurde. Der Polizeichef von Tucson, Chris Magnus, bot am Mittwoch (Ortszeit) seinen Rücktritt an. Dies berichten mehrere Medien, darunter die „New York Times“. Auch Lopez sagt der Polizei: „I can’t breathe“ Magnus äußerte sich bei einer Pressekonferenz, bei der ein Video veröffentlicht wurde, das zeigt, wie Lopez, der offenbar in einem labilen, verwirrten Zustand ist, bei dem Polizeieinsatz am 21. April stirbt. Das Video, das von den Körperkameras der Polizeibeamten aufgenommen wurde, belegt, dass Lopez vor seinem Tod mit Handschellen gefesselt wird. Wiederholt bittet er in Englisch und Spanisch um Wasser und nach seiner Großmutter. An einer Stelle sagt er dann: „I can’t breathe“ (Ich kann nicht atmen), wie auch die Daily Mail“ online berichtet.

Tagesspiegel

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http://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/talare2_v-vierspaltig.jpg

Des Teufels Generalin gab die Richtlinie vor ? Bis zur Wiederholung  der 68ger müssen wohl noch einige Jahre vergehen. Bleibt also bis dahin nur die Moral aus der Kolumne : Selbst Deutsche Müllhalden nehmen die Uniformen noch nicht zur Entsorgung auf.

Endlich gefunden:

3.) Zeit für eine Entscheidung

Der Bundesinnenminister geht nun doch nicht juristisch gegen die taz vor. Stattdessen will Seehofer mit der Chefredaktion ein Gespräch führen. Die wüsste auch schon, wo.  Am Donnerstagmorgen hat das tagelange Warten ein Ende. Um 9.43 Uhr veröffentlicht das Bundesinnenministerium eine Erklärung des Ministers „zu der Diskussion um die Kolumne,All cops are berufsunfähig‘ in der Zeitung die tageszeitung (taz) vom 15. Juni 2020“. Auf zwei Seiten erklärt Horst Seehofer, dass er nun doch keine Strafanzeige gegen die taz stellen werde. Stattdessen wolle er mit der taz-Chefredaktion über die heftig umstrittene Kolumne von Autor_in Hengameh Yaghoobifarah sprechen und sich zudem an den Presserat wenden. Der Bundesinnenminister hatte zunächst via Bild-Zeitung vom Montag angekündigt, gegen die taz Strafanzeige zu stellen. Er stellte einen Zusammenhang her zwischen den Gewaltausbrüchen in Stuttgart vom vergangenen Wochenende und der taz-Kolumne, sagte er dem Blatt. Nach Intervention von Bundeskanzlerin Angela Merkel war Seehofer dann erst einmal von der tagespolitischen Bildfläche verschwunden. Am Mittwochnachmittag schließlich stellte er auf einer Pressekonferenz mit dem österreichischen Innenminister eine zeitnahe Erklärung in Aussicht. Die Entscheidung erfordere „große Sorgfalt“, der Vorfall sei „keine Petitesse“.

TAZ

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Durften hier vielleicht einige Laien aus den Parteien, die Profis der Finanz-Jongleure kontrollieren ? Wenn der DAX die Aktionäre frisst ?

Jetzt verdienen Zocker mit Wirecard-Pleite Millionen

4.) Finanzaufsicht griff nicht ein Viele schauten weg

Es passierte in nur einer Woche: Wirecard ist vom deutschen Shooting-Star in die Pleite gerutscht. Den Verdacht, dass der Münchner Konzern betrügt, gab es allerdings schon lange. Prüfer und Staatsanwälte verschlossen ihre Augen. Opfer sind viele Kleinanleger, die großen Gewinner Hedgefonds. Der Absturz der Wirecard-Aktie seit vergangenem Mittwoch ist für die meisten Anleger jetzt ein Desaster. Mittlerweile hat die Aktie 97 Prozent ihres Wertes verloren, im Zuge der Insolvenz könnte sie sogar auf 0 Euro fallen. Sicher ist damit auch, dass der Konzern des Dax wieder verlassen muss, was bei entsprechenden ETFs eine Verkaufswelle nach sich zieht.

Focus

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Hatte nicht schon der Fußballtrainer Trapattoni gewusst wann seine „Vollen Flaschen“ leer waren ? Für solche Erkenntnisse verplempern Politiker-Innen einfach zu viel an Zeit ! Ein Hohlkopf kommt selten allein.

Hengameh Yaghoobifarah:

5.) Ein Innenminister als Gefahr

Horst Seehofers jüngste Eskalation endete wie die davor: mit einer Blamage. Das darf aber nicht überdecken, dass dieses Manöver ein Angriff auf die Pressefreiheit war. Horst Seehofer ist also wieder runtergekommen vom Baum. Und jetzt steht er da und alle mühen sich sehr, es nicht zu peinlich für ihn aussehen zu lassen. Der Presserat und der Deutsche Journalisten-Verband loben seine Entscheidung, keine Strafanzeige gegen Hengameh Yaghoobifarah zu stellen. Auch aus der Regierung wird vermutlich kein kritisches Wort über Seehofer kommen. Das Risiko, dass er in einem neuen Anfall von Selbstüberschätzung irgendetwas Irrationales tut, ist vermutlich einfach zu hoch. Es ist ein wenig wie 2016: Damals, als er drohte, die Bundesregierung, die er als CSU-Chef selbst mittrug, zu verklagen, weil sie für eine „Herrschaft des Unrechts“ stehe. Oder wie 2018, als er gegen den Willen der Kanzlerin Zurückweisungen von Geflüchteten an den Grenzen durchsetzen wollte und deswegen für ein paar Tage ernsthaft im Raum stand, dass CDU und CSU sich trennen.

Zeit-online

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Das stimmt aber nur als Aussage, dass sich Weltweit zu viel Idioten als Politiker-Innen ausgeben, welche sich an die Statuen ihrer Vorgänger-Innen anlehnend, einen schönen  Tag in Luxus leben, obgleich sie nicht einmal zwei Sätze Fehlerfrei reden können ! Ohne Geschichten wären sie nichts und sie benötigen die Statuen zur eigenen Erbauung.

Protestierende, die Statuen stürzen, sind „in gewisser Weise Terroristen“

6.) Rassismus-Debatte in den USA: Trump:

Das US-Repräsentantenhaus verabschiedet einen Gesetzentwurf gegen Polizeigewalt. Und Colorado ordnet neue Ermittlungen in einem Fall an, der an den von George Floyd erinnert. US-Präsident Donald Trump hat den Sturz von Statuen bei Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA in Zusammenhang mit Terrorismus gebracht. Trump drohte Demonstrierenden, die versuchten, Statuen historischer Figuren in den USA zu Fall zu bringen, im Gespräch mit dem ihm politisch wohlgesonnenen Sender Fox News mit schwerwiegenden Konsequenzen. „Jede Nacht werden wir härter und härter vorgehen“, sagte Trump. „Und irgendwann wird es Vergeltung geben.“ Diese Demonstranten seien Vandalen und Anstifter – und „in gewisser Weise Terroristen“. Die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd haben in den USA eine Debatte über die Erinnerungskultur des Landes angestoßen. In verschiedenen Landesteilen brachten Demonstrierende seitdem Statuen historischer Figuren zu Fall, die in Verbindung mit Rassismus gebracht werden. In Washington waren Demonstranten am Montagabend beim Versuch gescheitert, eine Statue des siebten Präsidenten Andrew Jackson zu stürzen.

Sueddeutsche-Zeitung

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Erschreckende Studie:

7.) Immer mehr Politiker können offenbar von einem Job alleine nicht leben

Darf eine Gesellschaft ihre Schwächsten so im Stich lassen? Immer mehr Politiker können offenbar von ihrem Hauptberuf alleine nicht mehr leben und müssen daher entwürdigende Zweitjobs in der Wirtschaft annehmen. Das ergab eine Erhebung des Instituts Opinion Control. „Es ist schockierend, welche Verhältnisse wir in der Politikbranche angetroffen haben“, erklärt Opinion-Control-Chef Heinz Geiwasser. „Offenbar reichen die 10.083,47 Euro, die ein Bundestagsabgeordneter monatlich bezieht, für viele nicht annähernd, um über die Runden kommen.“ Deshalb seien immer mehr Politiker dazu gezwungen, nebenberuflich für dubiose Startups Lobbyarbeit zu verrichten, gegen Honorar Reden zu halten, als Anwalt zu arbeiten oder in den Aufsichtsräten verschiedener Firmen zu sitzen. Nicht wenige brauchen sogar gleich mehrere Nebenjobs, um sich über Wasser halten zu können.

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen        :

Oben      —   DL / privat – Wikimedia

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Die BRD bis zur Wiedervereinigung

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