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RENTENANGST

DL – Tagesticker 26.05.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 26. Mai 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Wie hießt noch früher zu Hause: „Wem kümmert es, wenn ein Fahrrad in China umfällt ? Wem kümmert in Hongkong heute,  die Aussage eines Deutschen Schneewittchen ?

Chinas „Sicherheitsgesetz“

1.) EU-Politiker machen Druck wegen Hongkong

Führende EU-Parlamentarier haben von Europa einen stärkeren Einsatz für die Wahrung der Freiheitsrechte in Hongkong verlangt. Der Chef der China-Delegation im EU-Parlament, Reinhard Bütikofer (Grüne), appellierte in der Zeitung „Die Welt“ an die EU-Außenminister, bei ihrer Videokonferenz am Freitag eine gemeinsame Erklärung gegen das geplante chinesische „Sicherheitsgesetz“ für die Sonderverwaltungszone abzugeben.  Durch diese Stellungnahme solle deutlich werden, „dass das Vorgehen der kommunistischen Führung einen unzulässigen Eingriff in die Autonomie Hongkongs darstellt“, verlangte Bütikofer.

Das Erste

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So wird es gemacht ! Man hält den Stier an seinen Hörnern – um ihn zu besiegen. Dazu gehört aber auch, später keine Perlen vor die Säue zu schmeißen. Eine momentane Niederlage ist noch lange kein Sieg des Gegners !

„Ich bedaure nichts“

2.) Johnson-Berater Cummings:

Rücktritt? Das kommt für den britischen Chefberater Dominic Cummings nicht infrage. Er weist Kritik an seinem Handeln während der Pandemie zurück. Damit bleibt er die rechte Hand von Premier Boris Johnson. Bizarrer Auftritt in der Downing Street: Der britische Regierungsberater Dominic Cummings lehnt trotz der massiven Kritik an seiner Reise zu Verwandten in der Corona-Krise seinen Rücktritt ab. „Ich habe nicht angeboten, zurückzutreten. Ich habe das nicht in Erwägung gezogen“, sagte Cummings im Rosengarten des Regierungssitzes in London. „Ich bedaure nicht, was ich getan habe.“ Ihm war vorgeworfen worden, gegen Ausgangsbeschränkungen verstoßen und somit andere Menschen gefährdet zu haben.

StZ

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Ein Politiker muss ein Lump sein, wenn er die Macht halten will. Aber jeder trifft seine persönlich Wahl – darf sich dann aber auch nicht beschweren! Die Moral aus der Geschichte. Finger weg, wer sich nicht verbrennen möchte“.

Premier hält Corona-Regeln ein

3.) Rutte besuchte sterbende Mutter nicht

Auch in den Niederlanden sind Besuche in Pflegeheimen stark reglementiert. Der Ministerpräsident befolgt die Regeln streng und trifft dabei eine wohl äußerst schmerzliche Entscheidung. Ein britischer Regierungsberater nimmt es dagegen eher locker und erntet reichlich Kritik. Der niederländische Regierungschef Mark Rutte hat wegen der Corona-Auflagen seine Mutter in den letzten Tagen vor ihrem Tod nicht besuchen können. Die 96-Jährige verstarb bereits am 13. Mai in einem Pflegeheim in Den Haag, wie Rutte gestern mitteilte. Der Regierungschef habe sich an „alle Anordnungen“ gegen die Ausbreitung des Coronavirus gehalten, sagte ein Regierungssprecher. Er bestätigte damit Berichte, wonach Rutte in den letzten Tagen seiner Mutter nicht an ihrer Seite war. Laut Medienberichten starb die 96-Jährige nicht an einer Infektion mit dem Coronavirus. Die Pflegeheime in den Niederlanden waren am 20. März für alle Besucher geschlossen worden. Seit gestern dürfen einzelne Besucher diese Einrichtungen wieder.

ntv

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Die Wähler-Innen sollten aber nie vergessen das sich hier eine Aufsichtsbehörde der GroKo lautlos, mit mutmaßlich vollen Taschen,  vom Acker schleicht !

BGH-Urteil zu Dieselauto:

4.) VW verdient kein Vertrauen

Ein Rentner klagte gegen VW, das oberste Zivilgericht gab ihm nun recht. Ihm ist dafür zu danken, dass er sich nicht zu einem Vergleich überreden ließ.Nun ist es rechtskräftig. VW hat seine Kunden „sittenwidrig“ geschädigt und die Genehmigungsbehörden „arglistig“ getäuscht. Nun steht der Konzern endlich an dem juristischen Pranger, an den er schon lange gehört. Jahrelang hat VW seine manipulierte Abgas-Software als „Umschalteinrichtung“ verharmlost. Jahrelang sprach man nur von der „Diesel-Thematik“, ohne rot zu werden. Auch nach dem Urteil findet VW kein Wort des Bedauerns, kein Wort der Entschuldigung. Das spricht eigentlich für sich. Dieser Konzern verdient kein Vertrauen mehr.

TAZ

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Kann Opposition aus den Corona-Virus Lehren ziehen ? Wenn dann nur dieses als Grundlage: Wer einer CDU/CSU den kleinen Finger reicht, verliert immer seine Hand! Die Verfilzung in diesen Land ist so stark gewachsen, besonders durch die Mithilfe über Koalitionen, dass es einige Generationen dauern wird, bis ein Gleichgewicht der Kräfte wieder hergestellt ist.

 Covid-19 und  Ramelow:

5.) Wir müssen raus aus dem Corona-Krisenstatus

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sein umstrittenes Vorpreschen bei der weiteren Lockerung von Corona-Beschränkungen verteidigt. Aus der geringen Zahl von Infizierten und Neuinfektionen in Thüringen müssten die Konsequenzen gezogen werden, sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. »Wir müssen aus dem Krisenstatus raus.« Menschen könnten nicht weiter gezwungen werden, die Aufhebung von Verboten – wie zuletzt die Öffnung von Fitnessstudios – vor Gerichten zu erstreiten. Seine Strategie will Ramelow an diesem Dienstag seinem rot-rot-grünen Kabinett vorlegen. Ob bereits Entscheidungen fallen, ist offen. Nicht infrage stehe der Infektionsschutz vor dem Coronavirus, betonte Ramelow. »Das ist kein Aufruf zur Leichtfertigkeit.« Weiterhin gelte, Abstand zu halten und dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo sich Menschen zu nahe kommen, wie in öffentlichen Verkehrsmitteln. »Ich haben niemandem gesagt, reißt euch den Mundschutz runter.«

ND

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Peinlich wurde es in unserer Erziehung immer: „Wenn die Katze um den heißen Brei schlich“

Trumps Umgang mit Merkel:

6.) „Für mich ist es, ehrlich gesagt, peinlich“

USA gegen China, Trump gegen alle: Ex-Top-Diplomat und Biden-Berater Nicholas Burns rechnet mit der US-Außenpolitik ab und erklärt, warum Berlin wichtigster Verbündeter in einer Zeit nach Trump sei. In der Weltpolitik nehmen im Zuge der Coronakrise die Spannungen zu: Die USA und China überziehen sich mit gegenseitigen Vorwürfen, die Trump-Regierung will sich aus weiteren internationalen Abkommen wie der Open-Skies-Vereinbarung zur Luftraumüberwachung zurückziehen. Der frühere US-amerikanische Top-Diplomat Nicholas Burns geht mit der Außenpolitik seines Landes hart ins Gericht. „Wir erleben die erste große internationale Krise seit 75 Jahren, in der sich die USA entschieden haben, nicht zu führen“, sagt er im Interview mit t-online.de. Er befürchtet eine Zuspitzung der Konfrontation mit China.

T.-online

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7.) Die Kaufprämien-Ideen der Bundesregierung

Um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, plant die Bundesregierung Kaufprämien für Autos, auch für SUVs. Weitere Prämien könnten bald folgen für:

  • Elektrogrills
  • Nackensteaks
  • Lufthansa-Maschinen
  • Kohlekraftwerke
  • Panzer
  • Maschinengewehre
  • Fußballstadien
  • Kreuzfahrtschiffe
  • Mundgeruch
  • Alkohol

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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