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DL – Tagesticker 25.11.2019

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 25. November 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Wir werden es erleben: „Ein Wahlsieg bringt noch lange keine Veränderung der Macht.“ Da müssen noch ganz andere Kräfte eingesetzt werden, um Regierungen iher Länder zu verweisen.

 Wahl in Hongkong

1.) Diese Niederlage birgt für Peking eine brisante politische Botschaft

Bis zuletzt hatte Peking gehofft, dass eine schweigende Mehrheit die Hongkonger Demokratie-Bewegung an der Wahlurne stoppt. Doch fast alle Chinatreuen wurden aus ihren Ämtern gefegt. Es ist ein letztes Warnsignal. Erdrutsch, Lawine, Tsunami – die Aktivisten der Demokratiebewegung Hongkongs überschlugen sich bei der Suche nach jedem nur denkbaren rhetorischen Superlativ. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping wird möglicherweise einen anderen Satz im Kopf haben, wenn er auf Hongkong blickt: „Bombardiert die Hauptquartiere!“. Maos berühmt-berüchtigten Aufruf an die Roten Garden zu Beginn der sogenannten Kulturrevolution 1966, die Führungsspitze der Kommunistischen Partei, Maos Rivalen, die „Machthaber auf dem kapitalistischen Weg“ zu stürzen und zu liquidieren. Xi Jinpings Vater geriet dabei unter die Räder, und der junge Xi Jinping endete als Schäfer in einer gottverlassenen Gegend Chinas.

Welt

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Politischer Verstand lässt sich Nirgendwo, auch nicht mit Milliarden, ob Dollar oder Euro, kaufen.

Neuer Player im US-Wahlkampf

2.) Wie Michael Bloomberg Donald Trump besiegen will

Nun also doch: Der Ex-Bürgermeister von New York und steinreiche Unternehmer bewirbt sich um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten. Seine Strategie ist clever, aber auch ziemlich gewagt. Er wolle Donald Trump besiegen und das Land wiederaufbauen, verkündete Bloomberg in einer Botschaft. „Ich bin ein Problemlöser, kein Schwätzer. Ich bin bereit, zu kämpfen – und zu siegen.“ Im Vor-Trump-Zeitalter hätte diese Nachricht vermutlich tagelang die Schlagzeilen und großen Talksendungen beherrscht, heute läuft sie im großen Gesamtrauschen zwischen Impeachment-Streit und Trumps täglichen Twitter-Tiraden irgendwie noch so mit.

Spiegel-online

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Wer macht die politische Scheiße, ganz ohne Preise ? Ich habe noch keine/n Politiker – In kennengelernt welche/r auch nur eine Hand ohne Bezahlung bewegt hätte. Dafür sind die Dummen Ehrenamtlichen zuständig.

US-Demokraten:

3.) Bernie Sanders wirft Michael Bloomberg vor, US-Wahl zu „kaufen“

Einer der reichsten Männer der Welt gehört jetzt zum Bewerberfeld der Demokraten – zum Missfallen seines Konkurrenten: Bloomberg werde nicht weit gekommen, meint Sanders. Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat Kritik an seinem neuen innerparteilichen Konkurrenten Michael Bloomberg geübt. „Wir glauben nicht, dass Milliardäre das Recht haben, sich Wahlen zu kaufen“, schrieb der linke Senator am Sonntag auf Twitter mit Blick auf die US-Wahl in knapp einem Jahr. „Deswegen werden Multi-Milliardäre wie Michael Bloomberg bei dieser Wahl nicht sehr weit kommen.“

Zeit-online

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Ist es nicht ein Sinnbild auf die geistige Armut eines Landes, wenn es seine Eliten aus Kreisen des Militär suchen muss ? Reicht ein verbaler Knochenbrecher an der Spitze nicht aus ?

USA:

4.) Kontroverse um Elite-Soldat: Chef der US-Marine muss gehen

Die Kontroverse um einen von US-Präsident Donald Trump unterstützten Elite-Soldaten kostet den zivilen Leiter der US-Marine seinen Job. Verteidigungsminister Mark Esper habe Richard Spencer um dessen Rücktritt gebeten, teilte das Pentagon am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Esper habe das Vertrauen in Spencer verloren, nachdem dieser am Minister vorbei mit dem Weißen Haus über den Fall des Elite-Soldaten Eddie Gallagher gesprochen habe. Trump hatte vor wenigen Tagen die Rücknahme der Degradierung des Navy-Seal-Soldaten verfügt, die ein Militärgericht im Juli in einem Verfahren wegen Vorwürfen über Kriegsverbrechen angeordnet hatte.

Sueddeutsche-Zeitung

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Seit wann geht Politik nicht über Leichen, wie wir es auch im Mittelmeer sehen ?

Assange in Lebensgefahr  –  Ärzte fordern:

5.) Wikileaks-Gründer muss sofort ins Krankenhaus

Mehr als 60 Ärzte sehen das Leben des in Großbritannien inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange in Gefahr. In einem am Montag veröffentlichten Brief an die britische Innenministerin Priti Patel warnten sie, Assange benötige dringend physische und psychologische Hilfe. Dafür müsse er aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Belmarsh südöstlich von London in eine Universitätsklinik verlegt werden. Andernfalls bestünden „wirkliche Sorgen“, dass Assange „im Gefängnis sterben könnte“.

Focus

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Es scheint wohl noch einige Politiker mit ein wenig Sachverstand zu geben ! „Einen Wendt – welchen auch nach einigen Jahren der „Abwesenheit“ ein Jeder wieder erkennt ?“

Umstrittene Personalie :

6.) Rainer Wendt wird doch nicht Staatssekretär in Sachsen-Anhalt

Der Polizeigewerkschafter Rainer Wendt wird doch nicht Staatssekretär im Innenministerium von Sachsen-Anhalt. Das sagte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. „Nach Erörterung der politischen Lage hat Herr Wendt mir gegenüber erklärt, dass er auf seine Berufung verzichtet.“ Weitere Details wollte Stahlknecht nicht nennen und verwies darauf, dass er vertraulich mit Wendt telefoniert habe. Der 62 Jahre alte Polizeigewerkschafter teilte ebenfalls mit, dass aus dem Posten in Magdeburg nichts wird. Die Entscheidungsfindung stellt er allerdings anders dar. Die CDU habe ihr Angebot zurückgezogen, sagte Wendt der „Bild“-Zeitung (online). „Ich hätte die Aufgabe gerne übernommen, sie ist von der Landesregierung an mich herangetragen worden“, sagte er dem Blatt. Und weiter: „Die CDU ist vor Linken, Grünen und Sozialdemokraten eingeknickt und hat kapituliert. Das Kommando dazu kam aus dem Kanzleramt.“

RP-online

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Nach Like-Verzicht:

7.) Was Instagram jetzt auch noch abschaffen sollte

  • Tilman Kubans Profilfoto
  • Posts von Christian Lindner
  • Bios von Fußballfans
  • Bilder, auf denen Til Schweiger zu sehen ist
  • Twitter-Screenshots
  • Kommentare von Männern
  • den Folgen-Button im Profil von „Focus Online“

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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