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RENTENANGST

DL – Tagesticker 25.01.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 25. Januar 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Spieglein, Spieglein in der Hand – ich komm aus Lustbereiten Schland – zu sehen hier am Bosporus – des Löwen seine große Lust. Zur Balz bereit, Schlepp ich herbei – der Rentners große Sparsamkeit. Das zahle ich für gute Taten – auf die ich warte – mich zu laben.

Merkel zum Krisengipfel bei Erdogan

1.) Spieglein, Spieglein  in der Hand…

Es war ein Geschenk mit hohem Symbolwert: Als Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU) am Freitag zum Auftakt ihres Türkei-Besuchs in der Türkisch-Deutschen Universität einen goldenen Handspiegel und einen osmanischen Helm überreicht bekam, hätte die Kanzlerin auf der Hut sein müssen.

Bild

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Sag Danke – Liebe Politik ! Sie kreiert aus einen Pinkelpott immer wieder Bräter für Luxusspeisen a la Gerd. Jetzt zeigt auch Gabriel seine sozialistische  Ader und macht den Schröder ! Vom Kassierer zum Verwalter.

Gabriel und die Deutsche Bank

2.) Eine Fehlentscheidung erster Güte

Die Deutsche Bank will die Personalie als Erfolg verstanden wissen. Doch das Geldhaus nimmt mit der Entscheidung, Sigmar Gabriel als Aufsichtsrat einzusetzen, Schaden. In den bestehenden Problemfeldern hat der Sozialdemokrat keine Erfahrung. Der Plan, Sigmar Gabriel in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank zu holen, ist ein Fehler – in mehrfacher Hinsicht. Zwar muss der 60-jährige frühere SPD-Chef noch das Votum der Aktionäre abwarten. Aber schon im Vorfeld richtet die Kandidatur großen Schaden an.

ntv

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Dort wo die Gesichtserkennung beginnt, endet das eigene Spiegelbild ?

Software zur Gesichtserkennung

3.) Seehofer verzichtet drauf

Erst sorgen Berichte über das Gesichtserkennungssystem Clearview für Aufregung. Nun streicht Seehofer Pläne für den automatisierten Bild-Abgleich.  Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will der Bundespolizei nun doch nicht erlauben, an sicherheitsrelevanten Orten Software zur Gesichtserkennung einzusetzen. In einem Entwurf für das neue Bundespolizeigesetz, der am Donnerstag zur Abstimmung an die anderen Ressorts der Bundesregierung ging, ist davon nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nicht mehr die Rede.

TAZ

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Trump sieht lieber braun

Habeck besucht Washington

4.) „Sie müssen verstehen, ich bin von den Grünen“

Natürlich gilt die erste Frage an Robert Habeck seiner Kritik an Donald Trump. Die forschen Äußerungen des Grünen-Chefs über den US-Präsidenten nach dessen Rede in Davos sind ja immer noch Gesprächsstoff. Vor allem in Deutschland natürlich, aber eben auch in Washington, wo sich Habeck in dieser Woche aufhält. „Sie müssen verstehen, ich bin von den Grünen“, hebt Habeck auf die Frage der Moderatorin beim Center for American Progress (CAP) an, ob er seine Äußerungen noch einmal kommentieren wolle. Für seine Partei sei Davos immer ein Treffen der Reichen gewesen, die Teil des Problems seien, aber nicht Teil der Lösung.

Tagesspiegel

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Eine klare Aussprache wollte von den Vertretern der Politik noch nie verstanden werden. Alle Klagenden, von den Bürgermeistern bis hinein in die Regierung sollten ihr Gedächtnis einschalten und sich fragen: Wie viel Beleidigungen habe ich meine Mitbewerbern serviert, um auf den avisierten Posten zu kommen. Sie haben die Freiheit jederzeit eine anständige Arbeit aufzunehmen, wenn sie denn etwas gelernt haben ! Nur – Journalisten sollten immer zuerst auf die  eigenen Regierung zeigen, die größte Dummheit sitzt direkt vor der Tür.

Nach Lanz‘ Entgleisung im ZDF: Albanischer Premierminister empört

5.) „Schändliche Verurteilung“

Es sei nicht das erste Mal, dass Albaner zur Zielscheibe „fauler Journalisten“ werden. „Aber wenn dies von einem hoch angesehenen Medienunternehmen wie dem ZDF durch jemanden mit dem besonderen Ruf von Herrn Lanz kommt, tut es natürlich sehr weh. Eine Entschuldigung in der Sendung würde es als unschuldigen Fehler entlarven, während das Gegenteil noch verletzender wäre als die schändliche Verurteilung selbst“, sagte Rama gegenüber der „Bild“.

FR

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Manche Reisende sollte man besser in Ketten legen. Morgen lesen wir in der Bild : „So brachte ich dem Land das zittern bei“.

Landesweit zu spüren  

6.) Starkes Erdbeben erschüttert Türkei – mindestens 20 Tote

Eingestürzte Häuser und Rettungsarbeiten in kalter Winternacht: Im Osten der Türkei haben mehrere Erdbeben schwere Schäden angerichtet. Nach zahlreichen Vermissten wird noch gesucht. Bei einem schweren Erdbeben sind im Osten der Türkei mindestens 20 Menschen getötet und mehr als 900 verletzt worden. Das teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad am Samstagmorgen mit. Das Beben habe die Stärke 6,8 gehabt und sei von mehr als hundert kleineren Nachbeben gefolgt worden. Mehrere Gebäude stürzten ein, staatliche Medien berichteten von rund 30 Menschen, die unter den Trümmern verschüttet liegen sollen.

T-online

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7.) Frau Marieke auf Haus Pindakaas

Mit ihrem Abschied vom Königshaus sorgen Meghan und Harry für reichlich Schlagzeilen. Dabei ist die Idee, sich ins bürgerliche Leben zurückzuziehen um in Bedeutungslosigkeit und bürgerlicher Mittelmäßigkeit dahinzusiechen, keineswegs neu, wie diese Beispiele der Geschichte zeigen:

Lästige Bilderjäger gibt es nicht erst seit Erfindung des Fotoapparates. Großherzogin Marieke van Oranje ist die wohl erste Blaublütige, die für ihre Abneigung gegenüber der Öffentlichkeit bekannt wurde. Ihre strikte Weigerung, sich porträtieren zu lassen, führte 1566 zu ihrem vollständigen Rückzug auf Haus Pindakaas im niederländischen Apeldoorn, womit sie das Interesse an ihrer Person jedoch nur verstärkte. Schon beim morgendlichen Spaziergang im Lustgarten hörte sie die Staffeleien klappern und sah gierige Augäpfel durch die Hecke spähen. In schierer Verzweiflung ging Marieke verbal gegen die aufdringlichen Maler vor und wurde handgreiflich. Schließlich legte sie all ihre Titel ab, trennte sich von ihrem Ehemann Piet-Arjen und stürzte sich in eine wilde Affaire mit einem arabischen Händler. Ihr neuer, rauschhafter Lebensstil gipfelte in einem tragischen Unfall, als die Pferdekutsche des Paares einen Brückenpfeiler rammte. Marieke verstauchte sich das linke Handgelenk.

Tiranic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen      : DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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