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RENTENANGST

DL – Tagesticker 24.08.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 24. August 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Jetzt tauchen sie wieder auf, die Uniformierten der Schland-Nebelkerzen-Arme !  Noch gestern habe ich mir ein paar private Gedanken über die Uniformierten gemacht. Ich stellte mir vor, wie es wäre, würde dieses Schland-   650 IS Krieger einkaufen, gleich Mali, um  unseren Lametta Trägern ein zielorientiertes Schießen beizubringen ? Wer gerne seine Waffe benutzen möchte, dem reichte manch einmal auch schon ein Schuss in das linke Bein oder die rechte Hand um diesen als Gegner auszuschalten. Den Unterricht sollen Bürger aber auch schon in „Schützenvereinen“ erhalten können.

Kremlkritiker Nawalny steht unter Schutz des BKA

1.) BEHANDLUNG IN BERLINER CHARITÉ

Der Nervenkrieg um Russlands prominenten, aber schwerkranken Regierungskritiker Alexej Nawalny hat sich vorerst etwas beruhigt. Als am Samstagmorgen kurz vor neun Uhr der Rettungsflug mit Alexej Nawalny in Berlin-Tegel landete, waren seine Mitarbeiter erleichtert. Stundenlang hatten Familienangehörige des Kremlkritikers noch im sibirischen Omsk um eine Ausreise des vermutlich vergifteten Politikers gerungen. Am Freitagabend gaben die russischen Mediziner schließlich ihre Bedenken gegen einen Transport nach Deutschland auf. Der Zustand des Kremlkritikers sei „stabil“, hieß es. Mehr war zunächst nicht bekannt. Eigentlich wollte sein Team am Sonntag Klartext reden und seine Version über eine mögliche Vergiftung darlegen. Das sagte es jedoch wieder ab. Dafür äußerte sich am Sonntagabend der Filmproduzent Jaka Bizilj, der den Transport zur Behandlung in der Charité organisiert hatte: Er geht davon aus, dass Nawalny überleben wird. Im Politik-Talk „Die richtigen Fragen“ auf „Bild live“ sagte Bizilj: „Aus meiner Sicht ist die entscheidende Frage, ob er das unbeschadet übersteht und seine Rolle weiter einnehmen kann.“ In diesem Fall sei Nawalny aber sicherlich mindestens ein, zwei Monate politisch außer Gefecht.

Berliner-Morgenpost

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Die richtigen Fragen, rechtzeitig an den Vater gestellt. Das hätte vielleicht geholfen das Schiff in das richtige Fahrwasser zu steuern ? Aber dazu braucht es sehr viel Selbstbewusstheit.

„Der Job meiner Mutter hat mein Leben ruiniert“

2.) Kellyanne Conways Tochter

Eine der wichtigsten Vertrauten von US-Präsident Trump verlässt sein Team – wohl um ihre politisch zerstrittene Familie zu retten. Vorangegangen war ein Twitter-Hilferuf ihrer Tochter. Einen Tag bevor Trump-Beraterin Kellyanne Conway ihre Kündigung einreicht, eskaliert das Familiendrama auf Twitter. Ihre Tochter Claudia hat ihrer Mutter da einiges mitzuteilen: „Der Job meiner Mutter hat mein Leben ruiniert“, schreibt die 15-Jährige am Samstagabend. Und dass es ihr das Herz breche, dass ihre Mutter auf ihrem Weg bleibe, „nachdem sie über Jahre gesehen hat, wie ihre Kinder leiden“. Das sei „egoistisch“, es gehe nur um „Geld und Ruhm, meine Damen und Herren“. Der Text ist Teil einer Serie von sechs Tweets, die mit dem Hinweis beginnt, sie sei am Boden zerstört, dass ihre Mutter auf dem an diesem Montag beginnenden Parteitag der Republikaner sprechen werde. Derart zerstört, dass es dafür keinen Vergleich gebe. Womöglich waren diese Tweets der Weckruf für die Familie Conway, die zumindest in politischer Hinsicht als heillos zerstritten gelten darf. Und irgendetwas muss zwischen Samstag und Sonntagabend familienintern passiert sein. Am Sonntag jedenfalls informiert Kellyanne Conway den Präsidenten, dass sie noch bis Ende des Monats in seinen Diensten bleiben werde. Dann aber sei erstmal Schluss.

Sueddeutsche-Zeitung

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Was will eine Partei in einer Regierung, wenn sie nicht einmal in der Lage ist, eine entsprechende Argumentation als Opposition zu liefern ! Das ist die Aufgabe einer Parteispitze, – dafür werden sie gewählt – und nicht um jeden Tage ihre fünf Finger zu zählen. Die fallen nicht von selber ab.

Parteitage in Pandemie-Zeiten

3.) Gewählt bis nach Corona

Die steigende Zahl von Corona-Infektionen macht CDU und Linke nervös. Beide Parteien schließen eine erneute Verschiebung ihrer Parteitage nicht aus. Hunderte Menschen in einem Raum, die stundenlang beraten: Ein Parteitag nach diesem Muster kann in Coronazeiten schnell zum Hotspot werden. Doch genau solche Events planen CDU und Linke. Bislang. Nach der CDU schließt nun auch die Linkspartei eine Verschiebung ihres für Oktober geplanten Parteitages nicht mehr gänzlich aus. „Wir hoffen natürlich, dass der Parteitag wie geplant stattfinden kann“, so Parteichef Bernd Riexinger zur taz. Das Hygienekonzept sei an die derzeit geltenden Regelungen angepasst. Sollten die Infektionszahlen allerdings weiter steigen und die Auflagen verschärft werden, „dann kriegen wir ein Problem“. Seine Partei würde in diesem Fall auf eine Änderungen des Parteiengesetzes dringen, sagt Riexinger. Das schreibt allen Parteien vor, dass der Vorstand mindestens in jedem zweiten Kalenderjahr neu gewählt werden müsse (§ 11). „Im Zweifelsfall gibt es eine Verlängerung des bestehenden Vorstands“, so Riexinger zur taz. Von der theoretischen Möglichkeit, das Parteiengesetz zu öffnen, damit Parteitage auch virtuell zusammentreten und Vorstände online gewählt werden könnten, ist er nicht überzeugt. „Ich sehe nicht, wie die Geheimhaltung der Wahlen sichergestellt werden soll.“ In der Welt am Sonntag hatte zuvor die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer angekündigt, dass ihre Partei plane, den für Dezember geplanten Parteitag wegen Corona zu verkürzen und notfalls auf die Vorstandswahlen zu beschränken. „Im schlimmsten Fall einer zweiten großen Pandemiewelle bleibt der Vorstand geschäftsführend so lange im Amt, bis der Parteitag einberufen werden kann“, so Kramp-Karrenbauer. CDU und Linke geraten in Zeitnot

TAZ

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Viele, der sich selbst ernannten Journalisten, hätten sich diese Prügel, in ihren Größenwahn, vielleicht auch manches mal redlich verdient ?

Bolsonaro droht Reporter mit Schlägen

4.) Ausraster nach Frage zu Ehefrau

Diese Frage trifft den brasilianischen Präsidenten an einer empfindlichen Stelle: Ein Reporter spricht Bolsonaro auf dessen Gattin an, die laut eines Berichts Staatsgelder veruntreut haben soll. Daraufhin reagiert der Staatsinhaber aggressiv und droht dem Journalisten Gewalt an. Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat einem Reporter mit Schlägen ins Gesicht gedroht. „Ich habe Lust, Dir auf den Mund zu schlagen“, sagte der Staatschef zu dem Journalisten der Zeitung „O Globo“, der ihn zur möglichen Rolle von Präsidentengattin Michelle Bolsonaro in einer politischen Affäre befragt hatte. Andere anwesende Reporter beschwerten sich über die Bemerkung des Präsidenten, woraufhin dieser ohne weitere Worte den Ort verließ. Der Journalist von „O Globo“ sowie auch Kollegen anderer Medien hatten Bolsonaro bei einer Begegnung vor der Kathedrale der Hauptstadt Brasília zu dem Bericht eines Magazins befragt, in dem die Ehefrau des Staatschefs in Verbindung mit einer Affäre um die Zweckentfremdung von Staatsgeldern gebracht worden war.

ntv

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Orban hat aber sicher noch nicht bekannt gegeben ab wann die Geschützrohre auf Schland gerichtet werden?

Der neue Schützenpanzer von Rheinmetall lässt weltweit auf beträchtliche Profite hoffen

5.) Ungarn fährt ab auf den »Lynx«

Vorläufige Zahlen, die Ende Juli veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Umsätze des Rheinmetall-Konzerns im zweiten Quartal 2020 von 1,47 Milliarden Euro auf knapp 1,24 Milliarden Euro gefallen sind. Der operative Quartalsgewinn betrage nur noch 36 Millionen Euro. Im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres hatte man 110 Millionen Euro abgerechnet. Schuld ist Corona. Die Pandemie brachte in der Automotive-Sparte des Unternehmens einen Ergebnisrückgang von 104 Millionen Euro. Börsenanalysten gehen davon aus, dass es zumindest mittelfristig mit einer »deutlich geringeren Wachstumsdynamik« bei der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen zu tun hat.mDagegen brummt die Rheinmetall-Rüstungssparte. Sie erwies sich im zurückliegenden zweiten Quartal als wichtiger Stabilitätsanker für das Unternehmen und steigerte den Gewinn um 33 Millionen Euro. Man bleibe – wirtschaftlich betrachtet – weiter auf Erfolgskurs, heißt es. Dazu trage ein Auftrag aus Ungarn bei. Gemeinsam mit den ungarischen Streitkräften hat der MDAX-Konzern aus Düsseldorf einen Vertrag für ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von »Lynx«-Schützenpanzern geschlossen. Das Auftragsvolumen liegt bei mehr als zwei Milliarden Euro.

ND

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Reicht das nicht aus, diesen Mangel an Sachverstand der Politiker-Innen zu Dokumentieren ? Der Clown merkelt doch ohne Pappnase.

Olaf Scholz öffnet die Tür in Richtung einer dauerhaften Verschuldung der EU.

6.)  Das war so nicht abgesprochen!   – Dreist – !

Das ging schnell. Als die europäischen Staats- und Regierungschefs vor gut einem Monat beschlossen haben, erstmals gemeinsam Schulden aufzunehmen und 390 Milliarden Euro Zuschüsse an die Mitgliedstaaten zu verteilen, verkaufte die Bundesregierung das noch als einmalige Corona-Notmaßnahme. Jetzt spricht Olaf Scholz von einem Fortschritt, „der sich nicht mehr zurückdrehen lässt“. Ohne Absprache mit dem Koalitionspartner öffnet der deutsche Finanzminister damit die Tür in Richtung einer dauerhaften Verschuldung der EU, von der auch Frankreich schon lange träumt. Scholz’ Vorstoß kommt nicht zufällig. Ende vergangener Woche hatte der SPD-Politiker schon darauf gepocht, die deutsche Schuldenbremse auch im kommenden Jahr auszusetzen – obwohl diese Entscheidung momentan gar nicht ansteht.

FAZ

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7.)  10 Tipps zum besseren Umgang mit der Polizei

1. Halten Sie jederzeit Ihren Stammbaum bereit
2. Schreiben Sie jeden Tag eine schöne Postkarte an Ihr Lieblingspolizeirevier (LG)
3. Kommunizieren Sie positiv: Liegt zufällig mal ein Polizisten-Knie auf Ihrem Hals, nicht gleich vorwurfsvoll und aggressiv schreien („Ich kann nicht atmen! Ich kriege keine Luft!“), sondern höflich bleiben („Das ist aber ein schönes Knie, Herr Wachtmeister …“)
4. Liken Sie alle Polizei-Tweets
5. Winken Sie freundlich, wenn Sie eine Streife sehen
6. Filmt jemand eine Polizei-Aktion, hindern Sie ihn daran
7. Schauen Sie jeden Tag sieben „Tatorte“
8. Legen Sie sich vorsichtshalber auf den Boden
9. Auf den Boden, hab ich gesagt!
10. AUF! DEN! BODEN!

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

2 Kommentare zu “DL – Tagesticker 24.08.2020”

  1. Bremer der Zweite sagt:

    Zum Artikel: Kremlkritiker Nawalny steht unter Schutz des BKA, 1.) BEHANDLUNG IN BERLINER CHARITÉ
    https://www.nachdenkseiten.de/
    24. August 2020 um 10:50, Große Gefühle für Nawalny – eisige Kälte für Assange

    Die Aufmerksamkeit für den russischen Politiker Alexej Nawalny ist beachtlich. Gesundheitlich soll ihm hier alles Gute gewünscht werden. Aber im Vergleich zur kalten Missachtung von Julian Assange erscheint der Aufruhr um Nawalny als eine politisch motivierte Farce. Der Fall ist Anlass für massive antirussische Meinungsmache – die Rolle des Moralapostels erscheint bei vielen westlichen Journalisten grotesk. Von Tobias Riegel.

  2. Nachtwächter sagt:

    zu 1)
    Das Tamtam um diesen Kritiker ist absolut unverständlich.

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