DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

DL – Tagesticker 24.07.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 24. Juli 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ist nicht jeder Bürger-In für das tragen der eigenen Lasten verantwortlich ? Hat die Regierung  vielleicht schon über bessere  Geheimdienstmitarbeiter verfügt, welche die Gesellschaft mit effektiveren Mitteln auszuhorchen versuchten ? Mutti soll ja ihren eigenen Stall von ehemaligen Stasimitarbeitern bewachen lassen, da sie zu den staatlich Uniformierten wenig Vertrauen hat ?

Medienbericht – Corona-Warn-App funktionierte

1.) offenbar wochenlang nicht bei allen Nutzern

Die Corona-Warn-App lief womöglich über Wochen nicht auf allen Handys wunschgemäß – laut „Bild“ könnten Millionen Nutzer betroffen sein. Das Gesundheitsministerium sagt, die App habe „zu jeder Zeit“ funktioniert.Die deutsche Corona-Warn-App hat laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung auf „Millionen“ Smartphones mit Android-Betriebssystem wochenlang nur schlecht oder gar nicht funktioniert. Nutzer etwa von Samsung- oder Huawei-Handys seien im Zweifel nicht oder zu spät gewarnt worden, berichtet die Zeitung. Grund sei, dass sich auf Smartphones mit Android-Betriebssystem die notwendige stetige Hintergrundaktualisierung der Warn-App bislang automatisch ausstellte, solange die App nicht geöffnet war. Damit sollte die App weniger Energie verbrauchen. Wie viele Geräte konkret betroffen waren, war zunächst nicht bekannt.

Spiegel-online

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So geht Regierungspolitik unter „Freunden“! Bekommt Trump einen Hustenanfall – bleibt der Deutschen Gläubiger mit einer Corona-Grippe im Bett liegen.

Nord Stream 2:

2.) Pipeline-Schach in der Ostsee

Mehr als ein halbes Jahr ist es nun schon her, als die Verlegeschiffe der Schweizer Firma Allseas Knall auf Fall die Anker vor der Insel Bornholm lichteten. Kurz vorher hatte US-Präsident Donald Trump das Gesetz „Zum Schutz von Europas Energiesicherheit“ unterzeichnet, besser bekannt als Sanktionen gegen Nord Stream 2. Als Ersatz holten die Russen die „Akademik Tscherski“ aus dem Japanischen Meer. Eine Reise um die halbe Welt.  Verlegepause wegen der Dorsch-Laichzeit Seit über zwei Monaten dümpelt der russische Rohrleger nun schon arbeitslos im Hafen von Mukran auf der Insel Rügen. Ein zweites russisches Spezialschiff, die „Fortuna“, wartet im Hafen Rostock. Die letzten 120 Kilometer der Gasleitung Nord Stream 2 führen südöstlich der Insel Bornholm durch dänische Gewässer. Dort wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Tausende Tonnen Giftgasmunition versenkt. Deshalb brauchten die Russen eine Genehmigung, denn ihr Schiff wird mit Hilfe von Ankern positioniert. Nach langem Warten gab Kopenhagen vor zwei Wochen sein Okay, aber auslaufen kann die russische Rohrlegerflotte immer noch nicht. Nun liegt es am Dorsch. Das Seegebiet gilt als Laichplatz. Alle Bauarbeiten haben die dänischen Behörden bis Ende September aus Naturschutzgründen verboten. „Russia Today“, der staatseigene Auslandssender, sieht das allerdings als faule Ausrede. Der sozialdemokratischen Regierung in Kopenhagen kommt der Dorsch vermutlich gerade recht, denn ein heikler Gast aus Washington hatte sich angekündigt, US-Außenminister Mike Pompeo, einer der schärfsten Gegner von Nord Stream 2.

NDR

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Ist die Deutsche Vergangenheit nicht schon wieder Deutsche Gegenwart ? Zählte nicht die Uniform immer schon mehr als das, was in ihr steckte ? Gestern Wachmann – heute Schwachmann ? Einer Verantwortung für ihre für Uniformträger haben sich weder die vergangenen noch die heutigen politischen Lametta Verteiler für würdig erwiesen. Gosse bleibt Gosse – ob Nazi oder Links. –  Hauptsache es stinkt?

Mildes Urteil für einen KZ-Wachmann:

3.) Furchtbare deutsche Langmut

Das Urteil gegen den Wächter des KZ Stutthof ist lächerlich. Und trotzdem wichtig. Es erweitert die Verantwortung im NS-System. Doch es kommt zu spät. Zwei Jahre auf Bewährung für die Beihilfe zum Mord in 5.232 Fällen: Das Missverhältnis zwischen dem begangen Verbrechen und der Strafe scheint riesig. Aber kann es überhaupt ein gerechtes Urteil in einem Prozess geben, in dem ein 93 Jahre alter Angeklagter vor einem Jugendgericht steht, für Taten, die er als 17-Jähriger begangen hat? Es ist nicht die Schuld von Bruno D., dass ihm erst jetzt der Prozess gemacht worden ist. Dafür trägt die bundesdeutsche Justiz die Verantwortung, die über Jahrzehnte eine furchtbare Langmut gegenüber den KZ-Wachmännern geübt hat. Von den rund 6.000 Frauen und Männern, die in Auschwitz eingesetzt worden sind, wurden etwas weniger als 50 für ihre Untaten bestraft. Noch weniger waren es im Fall des Konzentrationslagers Stutthof bei Danzig, wo Bruno D. seinen Dienst auf einem der Wachtürme schob.

TAZ

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Ein/e Chinese-In an der Hand würde sicher manches erleichtern ! Wäre hätte schon gerne einen Trump auf seinen Dach sitzen ?

Chinas Regierung ordnet Schließung von US-Konsulat an

4.) USA-China-Konflikt

Nachdem die USA ein Konsulat in Houston schließen ließ, reagiert die chinesische Regierung: Sie hat dem US-amerikanischen Konsulat in Chengdu die Betriebslizenz entzogen. Die chinesische Regierung zieht Konsequenzen im eskalierenden Konflikt mit den USA. Nachdem die US-Regierung Mitte der Woche das chinesische Konsulat in Houston schließen ließ, hat China nun seinerseits der US-Botschaft in der südchinesischen Stadt Chengdu die Betriebslizenz entzogen. Zuvor hatte der US-amerikanische Außenminister Mike Pompeo in einer Rede eine lange Reihe neuer Vorwürfe gegen China erhoben und das Land unter anderem der „Tyrannei“ bezichtigt. Die Zwangsschließung des Konsulats sei eine „legitime und notwendige Reaktion auf die unverschämten Maßnahmen der Vereinigten Staaten“, teilte das chinesische Außenministerium mit. Der Schritt sei von den USA provoziert worden. „Die derzeitige Situation in den Beziehungen zwischen China und den USA ist nicht die, welche China gern haben würde, und die USA sind dafür verantwortlich“, hieß es weiter.

Zeit-online

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Richter mit Herz – nicht immer ein Scherz. Das kann doch so falsch nicht sein. Anderen Leuten einfach zu zeigen wie hoch der Hund springt, auch wenn man nie einen selber besessen hat.

„Es täte mir in der Seele weh,

5.) wenn ich Sie schuldig sprechen müsste“

Ein Mann zeigt den Hitlergruß, um Rechtsextreme zu ärgern – und landet selbst vor Gericht. Der Richter sieht zwar eine Strafbarkeit, äußert aber auch Sympathien gegenüber dem Angeklagten. Ahmed M., 59 Jahre alt, gebürtiger Nordafrikaner, deutscher Staatsangehöriger, seit 38 Jahren in München lebend, ging am 27. Februar über den Stachus und wunderte sich. Ein Stand war aufgebaut, an dem einschlägige Gestalten ihren Unmut darüber kundtaten, dass München, so sehen sie es, zu links, zu bunt, zu tolerant ist. Als dann aus dem Stand der rechtsextremen „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ der Ruf des Muezzin herüberschallte – offensichtlich als Hinweis auf eine bedrohliche Zukunft gedacht, da ging Ahmed M. hin. „Normalerweise meide ich solche Begegnungen“, sagt Ahmed M. am Donnerstag vor dem Amtsgericht. „Ich suche nicht die Konfrontation.“ Sein Gegenüber schon: Sie provozierten ihn mit abfälligen Gesten und der Aufforderung, er solle doch „nach Hause gehen“, womit sie aber gewiss nicht seine Wohnung im Münchner Osten meinten. Sondern das Land in Afrika, das er vor bald 40 Jahren verlassen hat. Ahmed M. ließ sich provozieren: Zuerst sagte er „Hitler ist tot“. Dann sagte er „Heil Hitler“ und streckte den rechten Arm aus.

Sueddeutsche-Zeitung

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Gut Ding – braucht Weile ! Das kommt uns doch aus Schland bekannt vor. Nur hier kamen und kommen die Wendehälse aus Silwingen und heißen Oskar und Sahra. Dort werden sicher auch, aus dem Küchenfenster jeden Tag neue Parolen gebrüllt.

Wendehals berät Downing Street 10

6.) Frühere linke Kader dienen heute dem britischen Staat

»Wer mit 20 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch Kommunist ist, hat keinen Verstand.« Mehreren historischen Persönlichkeiten wird diese geistreiche Bemerkung zugeschrieben, unter anderem dem französischen Staatsmann Georges Clemenceau und in ähnlicher Form dem früheren britischen Premier Winston Churchill. Wer nun tatsächlich der Urheber war, ist unklar und auch über den Erkenntniswert des Zitats ließe sich trefflich streiten. Doch kaum jemand dürfte sich so sehr daran orientiert haben wie Munira Mirza und eine ganze Clique britischer ehemaliger Linksradikaler, die heute als einflussreiche Berater Premierminister Boris Johnson oder dem Führer der rechten Brexit-Partei, Nigel Farage, dienen. Aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März fragte das Magazin »Grazia« Johnson danach, welche Frauen ihn am meisten beeinflusst hätten. Neben der einst gegen die römische Besetzung Britanniens kämpfenden Kriegerin Boudicca nannte er die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai, die Musikerin Kate Bush, seine Großmutter – und Munira Mirza.

ND

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Für Hirnbelastete Politiker-Innen sind die Uniformträger aus vielerlei Gründen ungeeignet. Das müssen die Bürger-Innen schon selber erledigen.

Amthor weiß jetzt, dass er für Korruption nicht bestraft wird

7.) „Habe meine Lektion gelernt“

Die Lobbyismus-Affäre um Philipp Amthor sorgte für großes Aufsehen. Nachdem die Berliner Staatsanwaltschaft nun das Verfahren gegen ihn ohne Ermittlungen eingestellt hat, hat sich der CDU-Jungstar heute einsichtig gezeigt. „Ich habe meine Lektion gelernt“, so der CDU-Politiker nachdenklich. „Ich weiß jetzt, dass man für Korruption und zwielichtigen Lobbyismus einfach nicht bestraft wird. Wirklich gut zu wissen.“ Vor der Einstellung des Verfahrens sei der 27-Jährige noch besorgt gewesen, dass es ernsthafte Konsequenzen haben könnte, wenn er für eine dubiose Firma, an der er Aktienoptionen halte, lobbyiere und sich so bereichere.

Postillon

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

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