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DL – Tagesticker 24.07.19

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 24. Juli 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ja, wenn PolitikerInnen im Ausland leben, werden sie gerne als Scharlatane gebrandmarkt. Und das nur, da man die eigenen Augen nicht auf bekommt? Wobei der Boris Johnson wohl noch das innerliche Feuer antreibt, welches bei den Teutschen, Vollgefressenen unter den Michel – Mützen eine „Wir schaffen das“ Schläfrigkeit, zum Dauerzustand ausgerufen wurde. „Burnout“ ruft sie heute! In unserer Kindheit hieß es nur: „Dem oder der sind die Sicherungen durchgebrannt, was für gewöhnlich familiär bedingt war. Sie bestellten einen Elektriker oder bekamen was – denke an Nahles – auf die Fresse. Dann ging es weiter.

Kommentar

1.) Johnson ist ein politischer Scharlatan, seine Wahl markiert einen Wandel                     

Großbritannien, du bist nicht wiederzuerkennen! Aus dem Privatleben kennen wir diesen dumpfen Schock, der uns fast sprachlos macht, wenn jemand, den wir gut zu kennen glaubten, sich innerhalb kurzer Zeit grundlegend verändert. Aber ein ganzes Land? Oder sogar zwei stolze Nationen wie erst die USA und jetzt Großbritannien – beide mit einer jahrhundertealten Geschichte, die unseren Blick, ja, unsere Sympathie lange unerschütterlich geprägt haben? Erst Donald Trump und jetzt Boris Johnson machen es möglich.

Handelblatt

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Dieser halbe Merkel, hat zum Rechten Zeitpunkt das Erbe seines Ahnen im Regen liegen lassen. Hätte der Sebastian doch des öfteren mit Jens im Sandkasten gespielt !

Ibiza-Skandal in Österreich

2.) Schredder-Affäre erreicht Ex-Kanzler Kurz

Die „Schredder-Affäre“ scheint größer als bisher bekannt: Ein Mitarbeiter von Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz hat gleich fünf Festplatten aus dem Kanzleramt vernichtet. Die Sonderkommission „Ibiza“ ermittelt. Der Mann im Anzug passt nicht so recht in das Industrieambiente bei der Aktenvernichtungsfirma Reisswolf in Wien. Er ist gekommen, um persönlich dabei zu sein, wenn eine Schredder-Maschine seine fünf Festplatten zu Granulat verwandelt.

Spiegel-online

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Einigkeit und Recht und Freiheit hieß es einmal innerhalb eines Liedes !
Ist sich die Gesellschaft einmal einig kommen die Hüter der Politik und schlagen der Gesellschaft was auf die Glocken. Die Freiheit besteht darin die Vorschriften und Gesetze der politischen KanalarbeiterInnen zu beachten !

Iran:

3.) Einigkeit ist Europas Chance

Durch den Konflikt zwischen dem Iran und den USA ist der Handel in der Straße von Hormus bedroht. Eine Schutzmission der EU könnte helfen, solange Europa einig bleibt. Es ist ein heißer Juli. Die Regierungen Europas befinden sich entweder in der Sommerpause oder im Umbruch. Währenddessen eskaliert die Situation in einer Nachbarregion. Doch während die „Julikrise“ von 1914 dazu führte, dass die europäischen Mächte nach den Schüssen von Sarajewo aufgrund von Bündnisverpflichtungen übereinander herfielen, besteht angesichts der Krise am Persischen Golf noch Hoffnung auf Einigkeit innerhalb der EU.
Zeit-online
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Solange die größten Rassisten und Befürworter von Sklavenmärkten noch einen Koffer in Berlin haben um sodann als entsprechend ausgewählte Diplomaten nach Afrika gesandt zu werden, wird sich am Hochmut der Weißen Rasse auch nichts ändern.

Angriff auf Eritreer :

4.) Opfer wegen der Hautfarbe

Der 26 Jahre alte Eritreer, der am Montagmittag in Wächtersbach auf offener Straße niedergeschossen worden ist, wurde Opfer einer rassistisch motivierten Tat. Somit handelt es sich nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke schon um die zweite Tat innerhalb weniger Wochen in Hessen mit rechtsgerichtetem Hintergrund. Die Generalstaatsanwaltschaft sprach am Dienstag von einem „ganz klar fremdenfeindlichen Motiv“. Dem Vernehmen nach soll darauf vor allem ein Abschiedsbrief hindeuten, den die Ermittler bei dem mutmaßlichen Täter fanden.

FAZ

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Die Unfähigkeit der Nach – Kriegspolitik an runden Tischen über Menschen aus verschiedenen Ethnien zu verfügen – ist auch in der früheren Geschichte nie gut ausgegangen. Politiker haben aus den Fehlern ihrer Vorgänger nie gelernt.

„Menschliche Verluste“

5.) Israel soll Raketen auf Syrien gefeuert haben

Syrischen Staatsmedien zufolge soll Israel mehrere Raketen auf ein Gebiet südlich der syrischen Hauptstadt Damaskus abgefeuert haben. Die syrische Luftabwehr habe nicht alle Raketen abfangen können. Laut der Beobachtungsstelle für Menschenrechte kam es zu „menschlichen Verlusten“. Der Süden Syriens ist nach Angaben von Staatsmedien und Aktivisten Ziel israelischer Raketenangriffe geworden. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, die Raketen seien in der Nacht auf Mittwoch auf das Gebiet Tall al-Hara abgefeuert worden, einen Berg in der Provinz Daraa südlich der Hauptstadt Damaskus. Dabei sei es zu Sachschäden gekommen.

ntv

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Ja in Stuttgart,  dort hatte die Politik noch nie etwas zu sagen. Da ist es sogar möglich einen Bahnhof tiefer zu legen, ohne das dort je Züge fahren werden.

Projekt von Bosch und Daimler

6.) Behörden genehmigen in Stuttgart Parkhaus für Autos ohne Fahrer

Bosch und Daimler dürfen fahrerlose Autos künftig komplett ohne menschliche Überwachung im Parkhaus ein- und ausparken lassen. Ihr vor zwei Jahren vorgestelltes Pilotprojekt im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum habe nun die Zulassung der Verkehrsbehörden erhalten – als erstes vollautomatisiertes fahrerloses Parksystem weltweit, wie die beiden Konzerne für sich reklamieren.

Spiegel-online

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7.) 55 m² Großplantage

„Vertical Farming“ heißt die Antwort der Agrarindustrie auf Klimakrise und Ackerlandknappheit: Landwirtschaft im Hochhaus, zwischen Bankenturm und Penthousewohnung.
Leo Riegel war zu Besuch in Deutschlands erstem Farmscraper.

Von morgendlichen Nebelschwaden verhangen könnte man sie glatt übersehen, die „Ackerstelze“, wie die Bewohner von Kassel-Waldau den Green Tower 39 liebevoll nennen. Kaum zu übersehen hingegen Peter Kleinhans. Der Projektleiter und 2-Meter-Hüne erwartet mich mit kräftigem Händedruck vor dem Eingang. In Japan und Südkorea, so heißt es, ist die Revolution der Landwirtschaft bereits in vollem Gange. Künstliches Sonnenlicht, vollautomatisierte Bewässerungssysteme und keimfreie Räume sorgen für höhere Erträge, unabhängig von Jahreszeit und Schneckenbestand. Umso erstaunter bin ich, als beim Betreten des Agrar-Prototyps von alldem nichts zu sehen ist. Salatköpfe und Steckrüben wachsen in dunklen, mehrstöckigen Holzkübeln. „Hab ich selbst gezimmert“, verkündet Kleinhans stolz und bewässert das Gemüse mit einer gewöhnlichen Gießkanne. Er trägt Gummistiefel und Latzhose. Ich ahne, was hier gespielt wird: Die traditionell-ländliche Aufmachung, das Fachwerkgebälk und der Güllegeruch sollen den Green Tower nahbar machen für das deutsche Volk, das dem Eingreifen in die Natur für gewöhnlich kritisch begegnet.

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0.

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