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RENTENANGST

DL – Tagesticker 24.01.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 24. Januar 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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In China brennt der Puff – in Schland da heißt es Suff. Die Merkel zieht zum Erdogan, verscheucht die Angst am Flüchtlingskran. Die Deutschen sind allein Zuhause – die Angst geht um – wir trinken Brause.

Coronavirus:

1.) Behörden in China melden 876 Infizierte und neue Todesfälle

Im Kampf gegen eine Verbreitung der Lungenkrankheit in China sind in der schwer betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei strikte Bewegungsbeschränkungen für etwa 37 Millionen Menschen erlassen worden. Als die jüngsten drei Metropolen wurden am Freitag in Jingzhou (5,6 Millionen Einwohner), Xiaogan (5 Millionen) und in Dangyang (470 000) der öffentliche Verkehr und die Züge in andere Orte gestoppt, wie die Stadtregierungen berichteten.

Sueddeutsche-Zeitung

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In vergleichbaren Fällen finden sich in jeder Partei, nicht nur die braunen, sondern zumeist bunten, Eifernden Musikanten zusammen um das Lied vom Tot erneut zu spielen.

Nach Entscheidung zu SPD-Parteiausschluss

2.) Sarrazin erhebt Vorwürfe gegen Klingbeil

Laut Berliner Landesschiedskommission darf die SPD Thilo Sarrazin ausschließen. Der wehrt sich dagegen und sagt, Generalsekretär Klingbeil habe ihm den Vorwurf des Rassismus nicht nachweisen können.  Nach der erneuten SPD-Entscheidung zu seinem Parteiausschluss hat der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin schwere Vorwürfe gegen SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil erhoben. Klingbeil habe in der mündlichen Verhandlung trotz mehrfacher Aufforderung „kein einziges Zitat“ nennen können, „um den Vorwurf des Rassismus zu belegen“, sagte Sarrazin der „Bild“-Zeitung.

Spiegel-online

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Lassen wir uns überraschen wer als Erster das folgende Lied anstimmt: „Ach wärst du Dusel doch im Dorf geblieben – in der Heide – wo man immer Flüchtling war!“

Angela Merkel bei Recep Tayyip Erdoğan:

3.) „Die EU darf sich von Erdoğan nicht erpressen lassen“

Die Bundeskanzlerin reist zu Gesprächen in die Türkei. Cem Özdemir forderte die EU zur Wachsamkeit auf: Der türkische Präsident benutze die Flüchtlingsfrage als Hebel. Die Liste der Themen ist lang, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Freitagmittag den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan trifft: Libyen, Syrien, Flüchtlinge, bilaterale Angelegenheiten. Knapp zwei Stunden sind im Vahdettin-Pavillon im asiatischen Teil der Millionenmetropole Istanbul für das Gespräch eingeplant.

Zeit-online

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War es nicht immer das größte Ziel eines jeden A.-Loch einmal den strahlenden Helden zu spielen ?

Vorhaben sei „ausgezeichnet“

4.) Trump will Nahost-Friedensplan vorstellen

Am kommenden Dienstag trifft Trump Israels Regierungschef Netanjahu. Bis dahin will der US-Präsident seinen Plan zur Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern veröffentlichen. Dieser wird bereits seit langem erwartet – ob er bei den Palästinensern Zuspruch findet, ist jedoch ungewiss. US-Präsident Donald Trump will seinen lange erwarteten Friedensplan für den Nahen Osten in den nächsten Tagen vorlegen. Trump sagte, er wolle den ihn noch vor dem für Dienstag geplanten Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Washington veröffentlichen. Der Plan soll den Weg zu einer Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern ebnen. Der Plan solle „wahrscheinlich“ kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu präsentiert werden, sagte der US-Präsident während eines Flugs in den US-Bundesstaat Florida im Gespräch mit Reportern. Er rühmte den Plan als „ausgezeichnet“, nannte aber keine Details. Den Besuch Netanjahus hatte das Weiße Haus kurz zuvor bekanntgeben.

ntv

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Also, da müssen wir aber doch mehr Respekt vor den Staatsfunk einfordern. Dieser ist immerhin mit den Religionen auf ein Podest gelobt worden. „Staatstragende Zwangszahlungen.“

Auschwitz-Gedenktag

5.) Tagesschau-Kommentar ist abstoßend und anmaßend!

Der jüdische Staat „kapert“ eine Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz. Aus der Zeremonie, die den rund 1,2 Millionen Ermordeten gewidmet ist, macht Israel eine „erinnerungspolitische Privatparty“ (die aktuelle Berichterstattung finden Sie hier). Kurz vor dem Jahrestag der Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 lässt eine ARD-Korrespondentin ihren Gedanken freien Lauf und wärmt in einem Kommentar Theorien auf, die man dem öffentlich-rechtlichen Flaggschiff nicht zugetraut hätte. Am Donnerstagnachmittag gedachten rund 50 Staats- und Regierungschefs zusammen mit Holocaust-Überlebenden und Ehrengästen in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem der Befreiung von Auschwitz. Es war das größte Staatsereignis der israelischen Geschichte, bei der auch Deutschland eine große Ehre zuteil wurde: Als erstes Staatsoberhaupt der Bundesrepublik durfte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Yad Vashem sprechen.

Bild

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Ach wie schön das jeder weiß, ich heute nicht mehr Politiker heiß. Der Fisch hat sich aber nicht geändert ! Er fängt noch immer am Kopf zu stinken an.

„Es ist dasselbe Böse“ :

6.) Steinmeier sieht wachsendes Problem mit Antisemitismus in Deutschland

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei der ersten Rede eines deutschen Staatsoberhaupts in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem vor aller Welt zugegeben, dass Deutschland ein wachsendes Problem mit Antisemitismus hat. „Die bösen Geister zeigen sich heute in neuem Gewand“, sagte er am Donnerstag in Jerusalem beim World Holocaust Forum aus Anlass des 75. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Steinmeier nannte Attacken auf Juden in Deutschland und den versuchten Terroranschlag auf eine Synagoge in Halle als Beispiele. „Unsere Zeit ist nicht dieselbe Zeit. Es sind nicht dieselben Worte. Es sind nicht dieselben Täter. Aber es ist dasselbe Böse“, betonte Steinmeier. Deutschland trage für immer Verantwortung für den Massenmord an sechs Millionen Juden, „das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte“.

Tagesspiegel

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50 Herzen, 224 Nieren, 19 Lebern:

7.) Das ist Deutschlands großzügigster Organspender

Die in Deutschland immer wieder aufflammende Diskussion, wie Patienten mit ausreichend Spenderorganen versorgt werden können, ließe sich getrost sparen, wenn alle so großzügig wären wie er: Christoph Tholen aus Stuttgart ist der mit Abstand freigiebigste Organspender der Bundesrepublik. Allein in den letzten acht Jahren spendete der 47-Jährige insgesamt mehr als 370 Organe und rettete so hunderte Menschenleben – und das völlig ohne Gegenleistung. „Normalerweise spenden Menschen sehr selten mal eine Niere oder wenn’s hochkommt ein einzelnes Herz, eine Lunge oder eine Leber“, erklärt die Chirurgin Margarete Giesemann. „Dass jemand so bereitwillig und regelmäßig spendet wie Herr Tholen, ist eine absolute Ausnahme. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie dankbar wir ihm sind.“

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen      : DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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