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RENTENANGST

DL – Tagesticker 24.01.19

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 24. Januar 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Könnte solch ein Putsch auch unsere Pfeifen zum Nachdenken animieren? Oder sollte in Schalnd wirklich Hopfen und Malz verloren sein?  

Aufstand gegen Maduro

1.) Venezuelas Parlamentspräsident erklärt sich zum Staatschef

Hunderttausende gehen im wirtschaftlich maroden Venezuela auf die Straße – gegen die Regierung von Nicolás Maduro. Nun wagt der junge Parlamentspräsident Juan Guaidó den offenen Aufstand. Unterstützung bekommt er aus Washington. Der Präsident des entmachteten Parlaments von Venezuela hat sich zum Staatschef des südamerikanischen Landes erklärt. „Vor dem allmächtigen Gott gelobe ich, die Kompetenzen der Exekutive als Interims-Präsident von Venezuela zu übernehmen“, sagte Juan Guaidó am Mittwoch bei einer Kundgebung vor Anhängern in der Hauptstadt Caracas. „Lasst uns alle schwören, dass wir nicht ruhen, bis wir die Freiheit erlangt haben.“

Spiegel-online

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Ärzte zweifeln an Politiker? Beim Hirntod als Voraussetzung zur Organspende leider nicht. Da ist der finanzielle Anreiz vielleicht doch zu groß ? Aber nun, jeder fängt klein an. Eine verrußte Lunge ist halt unverkäuflich ?

Nach Kritik von Lungenärzten:

2.) ADAC will Überprüfung von Stickoxid-Grenzwerten

Für mögliche Diesel-Fahrverbote sind die Stickoxid-Grenzwerte entscheidend. Mehr als 100 Lungenärzte zweifelten diese Werte offen an – deren Festsetzung sei „methodisch fragwürdig“. Jetzt will der ADAC die Grenzwerte überprüfen lassen. Wir berichten aktuell im Newsblog. „Wenn Bürger von Fahrverboten betroffen sind, müssen sie sich darauf verlassen können, dass die geltenden Grenzwerte wissenschaftlich begründet sind“, sagte der Vizepräsident des Autoclubs, Ulrich Klaus Becker, am Mittwoch in München.

RP.online

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Und die Krone der Schöpfung ist natürlich kein Flüchtling sondern ein REINländer in Bayern!

Weil er sich diskriminiert fühlt

Mann (26) klagt gegen Frauenparkplätze

Stein des Anstoßes ist ein städtischer Parkplatz im oberbayerischen Eichstätt. Nach der Vergewaltigung einer Frau im Jahr 2016 entschied sich die Stadt, dort Frauenparkplätze auszuweisen: gut beleuchtet, nicht so abgelegen. Dafür wurde sie jetzt verklagt. Dominik B. Bayer (26) aus dem Rheinland war zu Besuch in Eichstätt, fühlte sich von den Frauenparkplätzen dort diskriminiert, weil Frauenparkplätze aus seiner Sicht suggerieren würden, dass Frauen schwach und besonders schutzbedürftig seien. Er zog deshalb vor Gericht.

Bild

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Köln eimal ohne Klüngel ? Sollte es das wirklich geben ? Oder ist nicht jeder Kölner-Politiker ein Teil desselben? Back to the roots Frau Reker?

Kölner OB : Reker äußert sich:

4.) „Postenvergabe an Jahn ist kein Klüngel“

Am Rande der Pressekonferenz zum Acht-Brücken-Festival äußerte sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker gegenüber dem EXPRESS zum Wechsel von Grünen-Fraktionschefin Kirsten Jahn auf den Posten der Sprecherin der Geschäftsführung des Vereins „Metropolregion Rheinland“. „Das hat mit den Stadtwerken nichts zu tun“ „Diese Besetzung hat mit dem, was bei den Stadtwerken geschehen ist, doch nun wirklich nicht das Mindeste zu tun“, sagt Reker. „Bei den Stadtwerken sollte in ein und derselben Aufsichtsratssitzung zuerst ein Posten geschaffen werden, den es vorher gar nicht gab und dieser dann – ohne Ausschreibung, ohne Bewerbungsverfahren – mit dem damaligen SPD-Fraktionschef und Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzenden Martin Börschel besetzt werden.“

Express

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Ist es nicht ein ähnlicher Buchtitel welcher zur Zeit durch die Werbung läuft : „Und dann bin ich auf den Baum geklettert?“

Amtsgericht Tiergarten

5.) Berliner Erzieherin kommt wegen Sex mit 13-Jährigem in Haft

Die 37-Jährige hatte in einer Jugendhilfeeinrichtung mehrmals Sex mit dem Jugendlichen. Sie habe die Kontrolle verloren, sagte sie. Eine Berliner Erzieherin ist wegen Missbrauchs eines 13-jährigen Jungen zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. In drei Fällen sei es zu sexuellen Handlungen mit ihrem damaligen Schützling in einer Jugendhilfeeinrichtung gekommen, begründete das Amtsgericht Tiergarten am Mittwoch. Die 37-Jährige hatte zuvor weitgehend gestanden. Der Junge habe Sex mit ihr gewollt, sagte die Angeklagte. Sie habe ihm zwar mehrfach erklärt, dass das strafbar sei. „Trotzdem ist es dazu gekommen.“

Berliner-Morgenpost

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Was in Krankenhäusern alles möglich ist ? Wo bleiben die bezahlten Kontrollen ?

Prozess wegen hundertfachen Mordes

6.) Kollektive Amnesie der Intensivstation

Ob er noch etwas ergänzen wolle, möchte Richter Sebastian Bührmann am Ende von dem Zeugen wissen. Schon während der Vernehmung des Mannes, stellvertretender Stationsleiter im Klinikum Oldenburg, hatte er nachgehakt: „Mir fällt auf, dass Sie in diesem Punkt nicht viel wissen. Ich kann das so nicht glauben.“ Doch der Zeuge verneint. Er habe nach bestem Wissen und Gewissen ausgesagt. Richter Bührmann greift nun zu einem ungewöhnlichen Mittel. Er vereidigt den Zeugen, ein Zeichen dafür, dass er seine Aussage nicht für vollständig glaubhaft hält. Sollte ihm eine Falschaussage nachgewiesen werden, droht ihm mindestens ein Jahr Haft.

TAZ

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Tabuthema Nr.1 –

7.) Altersreichtum in Deutschland

Bestürzend: In Deutschland gibt es immer mehr vermögende Rentner. Nur ungern sprechen die Betroffenen über ihr Schicksal. Eine Reportage. Der Himmel ist blau an diesem Montagmorgen in Hamburg-Eppendorf, blassblau wie ein 20-Euro-Schein. Oswald Knedsel richtet sich in seinem Himmelbett auf. Der 73jährige sammelt die Schlafkrumen aus den Tränensäcken und blinzelt durchs Panoramafenster seines altersgerechten Lofts. Ein unbeschwerter Tag könnte es werden – trüge er, Oswald Knedsel, nicht diese Bürde. Täglich schleicht sich dieselbe Sorge ein, die immerbange Frage. „Wohin mit meinem Geld?“ ruft der rüstige Rentner, dass es von den Wandgemälden hallt, und rauft sich das gepuderte Haar.

 Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen:      DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3.0

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