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DL – Tagesticker 23.10.2019

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 23. Oktober 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Waren die Belange von Menschen jemals Ausschlaggebend wenn politische Vandalen nach ihren finanziellen Vorteilen suchten ?

 Syrien-Kompromiss mit Erdogan

1.) Ein Wunsch Putins könnte jetzt Realität werden

Wladimir Putin kann das Vorrücken der türkischen Armee nach Syrien stoppen – allerdings nicht ohne Zugeständnisse an Erdogan. Für die Kurden ist eine sechstägige türkische Feuerpause die einzige gute Nachricht vom Gipfel in Sotschi.  Die Gespräche in Sotschi waren für Recep Tayyip Erdogan und den russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Kraftprobe. In Kremlkreisen als eine anderthalb- bis zweistündige Zusammenkunft angekündigt, gingen die Verhandlungen erst am Abend zu Ende: nach knapp sechs Stunden. Am Ende steht ein Memorandum, das die roten Linien der beiden Seiten wahrt – klar zu Lasten der Kurden – und Putin trotzdem wie einen Friedensstifter aussehen lässt.

Welt

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So Dumm, Dumm, Dumm, – kreist eine Stehpinklerin herum ! Frage an Radio Eriwan: Wird sie sich selber an die Spitze ihrer Schutzbefohlenen stellen oder bleibt sie hinter den warmen Ofen sitzen ? Es scheinen sich wohl immer noch ansonsten Ausweglose Kandidaten-Innen  zu melden, welche als billiges Kanonenfutter, hinter einer schmutzigen Fahne herlaufen ? Ist das nivht schon Nationalismus ?

Das AKK-Manöver :

2.) Bundeswehr in Syrien – hat sich die CDU-Chefin selbst erledigt?

Die Bundesverteidigungsministerin wagt einen Vorstoß für einen internationalen Einsatz in Syrien. Wie riskant ist ihr Vorschlag? Viele Außen- und Sicherheitspolitiker trauten ihren Augen und Ohren nicht, als sie vom Vorschlag der deutschen Verteidigungsministerin überrascht wurden. Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) schlug am Montagabend einen internationalen Militäreinsatz im Norden Syriens vor. Sie forderte die „Schaffung einer international kontrollierten Sicherheitszone unter Einbeziehung der Türkei und Russlands“. Deren Ziel müsse es sein, die Lage in Nordsyrien zu deeskalieren. Sie habe den Vorschlag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) abgestimmt und westlichen Verbündeten unterbreitet.

Tagesspiegel

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War es nicht immer die erste Aufgabe religiöser Gruppen ihren Predigern zuzuhören, statt selber das Wort zu führen ? Hauptsache aber : Der Umsatz stimmt.

„Unerhörte Missachtung von Recht“  

3.) Aktivisten blockieren Lesung von Thomas de Maizière

Bei einer Veranstaltung in Göttingen wollte der ehemalige Innen- und Verteidigungsminister Thomas de Maizière aus seinem Buch vorlesen. Doch daraus wurde nichts.  Aktivisten haben am Montagabend eine Lesung des CDU-Politikers Thomas de Maizière beim Göttinger Literaturherbst verhindert. Nach Angaben der Polizei blockierten knapp 100 Demonstranten das Alte Rathaus, wo der frühere Innen- und Verteidigungsminister aus seinem Buch „Regieren“ lesen wollte. Körperliche Auseinandersetzungen oder Verletzte habe es bei der Aktion nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

T-online

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Auch eine politisch sehr ungeschickte Art seine Lobby-Verbindungen zur Regierung offenzulegen. Wen noch hat eine Regierung zu fragen, bevor sie ihre Gesetze, von wem auch immer, ausarbeiten lässt ? Da sie wohl selber kaum in der Lage dazu sind. – Bei solchen Beratern?

Bundesbank empfiehlt,

4.) Renteneintrittsalter an Lebenserwartung zu koppeln

Der demografische Wandel reißt Löcher in die Rentenkassen. Der Vorschlag der Bundesbank: Wer länger Rente bezieht, sollte auch länger arbeiten. Die Bundesbank geht von wachsenden Belastungen für die Rentenversicherung und einem steigenden Rentenalter in Deutschland aus. Das geht aus Simulationen in ihrem aktuellen Monatsbericht für Oktober hervor. Als wesentliche Gründe verweist die Bundesbank auf die geringeren Geburtenraten und die steigende Lebenserwartung, die das Rentensystem stark belasten würden.

Handelsblatt

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Wirklich Ausschlaggebend kann doch nur sein, wenn sich einer schützend vor den Narren stellt.

Ukraine-Affäre :

5.)  Stehen die Republikaner weiter hinter Trump?

Der amerikanische Botschafter in der Ukraine, William Taylor, hat Donald Trump vor dem Kongress schwer belastet. Die Republikaner reagierten mit Solidaritätsbekundungen, aber einige in der Partei setzen sich auch von ihrem Präsidenten ab. Es war wohl die bislang schädlichste Aussage für Donald Trump, seit die Demokraten Amtsenthebungs-Ermittlungen gegen ihn begonnen haben. William Taylor, zur Zeit amtierender Botschafter in der Ukraine, war per Vorladung ins Abgeordetenhaus bestellt worden, nachdem das Außenministerium versucht hatte, seine Befragung zu verhindern. Der langjährige Diplomat bestätigte die zentralen Vorwürfe gegen Trump. Der habe 400 Millionen Dollar Militärhilfe ebenso wie einen Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus an die Erfüllung seiner Wünsche geknüpft. Selenskyj sollte demnach öffentlich ankündigen, dass die Geschäfte von Hunter Biden in der Ukraine untersucht würden. Der Sohn des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Joe Biden saß im Aufsichtsrat des ukrainischen Gasversorgers Burisma, Trump wirft ihm ohne Belege Korruption vor. Außerdem sollte Selenskyj auch Trumps unbelegte Verschwörungstheorie, derzufolge die Ukraine etwas mit russischen Hacks in die Computer der demokratischen Partei zu tun habe, mit offiziellen Ermittlungen adeln.

FAZ

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Bevor solch ein Pakete in Umlauf gebracht wird, hat sich die Regierung selber in Sicherheit gebracht. Gefressen wird dann der Dreck nur von Verbrauchern und Erzeugern.

Agrarpaket der Bundesregierung :

6.) 500 Traktoren rollen aus Protest durch Krefeld

Die Landwirte sind’s leid, als Sündenböcke für jedwede Lebensmittel-, Umwelt- und Klimaprobleme herhalten zu müssen. Unter dem Druck von Handel und Behörden kämpfen sie ums Überleben. Gegen neue Auflagen protestierten gestern Tausende in Bonn. Rund 500 nahmen auf der Hinfahrt die Route durch Krefeld.  Für einen Moment sah es gestern im Stadtgebiet danach aus, als ob die protestierenden Landwirte schon auf der Hinfahrt zum Demonstrationsort in Bonn die Konfrontation mit der Polizei nicht scheuen würden. Einige Schlepperfahrer wichen von der genehmigten Route ab. Insgesamt querten rund 500 Traktorfahrer mit ihren PS-starken Fahrzeugen das Stadtgebiet, informierte die Krefelder Polizei auf Anfrage unserer Redaktion.

RP-online

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Studie:

7.) Großteil aller Senioren zu ungelenkig für Rente mit 69

 Die Forderung der Bundesbank nach einer Rente mit 69 sorgt derzeit für Diskussionen. Nun schlägt eine neue Studie der Universität Mainz Alarm: Fast acht von zehn Senioren sind nach aktuellen Erkenntnissen für die als anspruchsvoll geltende Stellung viel zu ungelenkig. „Aus biologischer Sicht ist solch eine Forderung schlicht Unsinn“, erklärt der Gerontologe Linus Marquardt. „Die meisten Senioren sind altersbedingt einfach zu unsportlich, um sich gegenseitig gleichzeitig oral zu befriedigen. Da muss man teilweise die Beine weit spreizen oder den Oberkörper über längere Zeit allein mit Hilfe der Bauchmuskeln anheben.“

Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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