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RENTENANGST

DL – Tagesticker 23.09.19

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 23. September 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Gewünschte Panik im rechten Moment. Irgend jemand wird, schon die Touristen wieder in ihre Heimat auf Staatskosten zurück hohlen  und später, wenn der Preis entsprechend gesunken ist, ein Schnäppchen-Angebot unterbreiten.

Touristikkonzern

1.) Thomas Cook ist pleite – Condor fliegt aber weiter

Der Touristikkonzern Thomas Cook ist nun offiziell pleite. Ein entsprechender Insolvenzantrag vor Gericht sei bereits gestellt worden, teilte der zweitgrößte Reisekonzern Europas am Montagmorgen auf seiner Website mit. Der Flugbetrieb wurde in Großbritannien mit sofortiger Wirkung eingestellt, teilte die britische Luftfahrtbehörde CAA am Morgen mit.

Berliner-Morgenpost

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Erster oder Letzter – wem juckt das ? Wäre er Oben geblieben würde er vielleicht noch Leben ! Eventuell möchte die Bundes-Physikerin einmal diese Erfahrung machen? Das wäre dann doch wenigstens eine sinnvolle Geste an UNSER Volk.

Erster Deutscher im All

2.) Sigmund Jähn ist tot

Im Osten war er ein Held, im Westen lange fast unbekannt: Sigmund Jähn war der erste Deutsche im All. Nun ist der Kosmonaut im Alter von 82 Jahren gestorben. Sigmund Jähn ist tot. Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) starb der frühere Kosmonaut bereits am Samstag im Alter von 82 Jahren in seinem Haus im brandenburgischen Strausberg.

Spiegel-online

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Irgendwie werden sich die Nehmer der CDU und die Geber der Wirtschaft immer einig: Schneller jedenfalls als bestehende Koalitionen in der Regierung. Jetzt wird folglich ein Erdbeben heraufbeschworen – da die Britischen Autobauer in Zukunft ihre Käufer selber betrügen können ?

Großbritannien:

3.) EU-Autobauer befürchten „Erdbeben“ bei No-Deal-Brexit

Zölle in Milliardenhöhe und mehr Bürokratie: 23 europäische Automobilverbände haben in einem gemeinsamen Statement vor den Folgen eines ungeregelten Brexits gewarnt. Europäische Autobauer fürchten die Folgen eines ungeregelten EU-Austritts Großbritanniens. Der Autoindustrie drohe im Falle eines No-Deal-Brexits ein wirtschaftliches „Erdbeben“, heißt es in einer veröffentlichten Stellungnahme von 23 europäischen Automobilverbänden. Ihr schloss sich auch die Society of Motor Manufacturers and Traders an, der britische Gewerbeverband.

Zeit-online

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So beantwortet das politische Pack die Frage, wie es mit ihren Respekt vor den Wählern aussieht. „Wir schaffen unsere Bevölkerung“

Kommentar von Bernhard Pötter zu den Regierungsflügen in die USA

4.) Über den Wolken

Für die Atmosphäre sind es weniger als Peanuts, ob die deutsche Regierung mit einem oder zwei Flugzeugen in die USA unterwegs ist. Kanzlerinnen, Präsidenten und Minister bekommen zu Recht ein Upgrade in ihre eigene Business- beziehungsweise Politics-Class. Kein vernünftiger Mensch wird Angela Merkel vorhalten, dass sie über 300.000 Kilometer im Jahr fliegt. Deshalb ist die Kritik am Doppelflug auch hohl. Für jedes zweitklassige Champions-League-Spiel wird die Atmosphäre mehr belastet als für den wichtigen Auftritt der deutschen Kanzlerin vor den Vereinten Nationen. Aber Politik ist eben zu einem großen Teil auch Symbolpolitik. Und da fehlen offenbar die Sensibilität und die koordinierte Planung in der Regierung. Wie ihr Verhalten auf ihr Volk und den Rest der Welt wirkt, ist offenbar zweitrangig.

TAZ

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Nur an den Trögen des Volk bedienen sich Schweine und Säue gemeinsam.

Getrennte Reise nach Amerika :

5.) Fünf Regierungsmitglieder in vier Flugzeugen

Fünf deutsche Minister müssen in die Vereinigten Staaten. Doch anstatt zusammen zu fliegen, reisen sie in mehreren Flugzeugen der Flugbereitschaft an. Die Kosten dafür sind enorm. Wenige Tage nach der Verabschiedung des Klimapakets reisen vier Mitglieder der Bundesregierung in drei Flugzeugen der Luftwaffe an die amerikanische Ostküste. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reiste am Sonntag zusammen mit Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) zum UN-Klimagipfel in New York, der am Montag beginnt. Sie nimmt anschließend an der UN-Generalversammlung teil. Ebenfalls am Sonntagnachmittag hob eine kleinere Maschine mit Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihrer Delegation Richtung Washington ab. Die CDU-Chefin trifft erstmals ihren amerikanischen Ministerkollegen Mark Esper.Am Dienstag bringt die Flugbereitschaft dann auch noch Außenminister Heiko Maas (SPD) nach New York, was schon länger geplant ist. Er nimmt bis Freitag an der UN-Generalversammlung teil und löst dort sozusagen die Kanzlerin ab.Flugzeuge sind die klimaschädlichsten Verkehrsmittel. Wer in einem normalen Passagierflugzeug von Frankfurt am Main nach New York fliegt, verursacht nach Berechnungen des Umweltbundesamtes dabei den gleichen CO2-Ausstoß wie bei 21.900 Kilometer Fahrt mit dem Auto.

Mitflug Kramp-Karrenbauers im Kanzlerjet nicht gewünscht

FAZ

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Die Parteien haben seit Jahren nichts verstanden und liefern ihren Wählern Murks. Die Parteien leben nun einmal von ihren Blind – folgsamen Mitgliedern und konnten mit Kritikern noch nie umgehen. Wer geht denn zu solchen Zirkusveranstaltungen noch hin ?

Viel Zuspruch für Geywitz :

6.) Eine Pöbelei aus der zweiten Reihe empört die SPD

Fairness im Umgang hatte sich die SPD für die Suche nach Parteichefs verschrieben. Nun wurde aber die Kandidatin Geywitz attackiert. Das sorgt für Unmut. Michael Roth hat es letztens bei der Regionalkonferenz im proppevollen Willy-Brandt-Haus so auf den Punkt gebracht: „Das sind alles anständige Sozis“. Damit meinte der Europa-Staatsminister, der zusammen mit Christina Kampmann antritt, seine Mitbewerber um den SPD-Vorsitz. „Wir gehören zusammen. Wir müssen Anstand leben und wir müssen diesen Laden zusammenhalten“, rief Roth unter großem Beifall. Nach dem „Vom-Hof-Jagen“ der SPD-Chefin Andrea Nahles sind Fairness und ein neuer Umgang miteinander Gebote der Stunde. Der „Spiegel“ hat nun aber doch einen gefunden, der zündelt – und zwar gegen die eine Hälfte des Duos, das für viele Favorit Nummer 1 ist.

Tagesspiegel

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„Jetzt bin ich mir selbst unsicher“:

7.) Höcke schlägt nach, ob Zitate aus seinem Buch oder „Mein Kampf“ waren

 Aktuell sorgt ein ZDF-Interview für Furore, bei dem AfD-Politiker gefragt wurden, ob bestimmte Zitate aus Björn Höckes Buch oder „Mein Kampf“ stammen – und scheiterten. Nun ist sich der Thüringische Landeschef plötzlich selbst nicht mehr sicher, weshalb er gerade dabei ist, die entsprechenden Passagen nachzuschlagen. „Anfangs kam es mir noch offensichtlich vor, wer was gesagt hat, aber jetzt bin ich selbst unsicher“, so der AfD-Politiker, während er hektisch in einer Ausgabe von „Mein Kampf“ und einem Autorenexemplar von „Nie zweimal in denselben Fluss“ blättert. „Ist ja auch schon eine Weile her, dass ich das geschrieben habe.“

Postillon

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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