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RENTENANGST

DL – Tagesticker 22.05.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 22. Mai 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Welch ein ungeheure Anmaaßung am Morgen nach den Himmelfahrtstag ! Der kleine politische Wicht hat also nicht die Hoffnung aufgegeben, eine Reise, welche vor knapp zweit tausend Jahre erfunden wurde,  nachzuweisen. Da ist sie wieder, die Butter auf die Brote der Kirchgänger, um diese zu alten Gesängen zu motivieren. So werden wir nun wieder hören: „Oh Heiland reis den Himmel auf, der Maas, er kommt im Dauerlauf“ . Liegt es an der SPD, dass dort nur noch bekloppte mit immer neuen Verschwörungstheorien jonglieren ?

US steigen aus Rüstungsvertrag „Open Skies“ aus

1.) Maas will den „Offenen Himmel“ retten

Wieder stürzen die USA unter Donald Trump ein internationales Abkommen in die Krise. Doch Deutschland will den Rüstungskontrollvertrag retten. Deutschlands Bundesregierung will den Austritt der USA aus einem internationalen Militärabkommen zur Rüstungskontrolle verhindern. Die US-Regierung hatte am Donnerstag erklärt, dass sie sich aus dem „Open Skies“-Vertrag zwischen den Nato-Staaten und ehemaligen Mitgliedern des Warschauer Pakts zur gegenseitigen militärischen Luftüberwachung zurückziehen will. Der deutsche Außenminister Heiko Maas bedauerte die Ankündigung.

Tagesspiegel

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Über viele Jahrzehnte haben die Engländer als Kolonialmacht über Hongkong geherrscht und Stadt und Umgebung für ihre Zwecke ausgebeutet. Als die Besitznahme begann ein Unkostenfaktor in den staatlichen Bilanzen zu werden, wurde das Abenteuer ohne Rücksicht auf Bewohner weggeschmissen und sich selbst überlassen. Das Gleiche geschah mit Israel und Palästina. Die Bürger-Innen wurden nie gefragt und dürfen noch heute, an  die Ihnen aufgetischte Suppe Löffeln. Als Hinterlassenschaften verrückter Politiker-Innen.

Chinesischer Volkskongress:

2.) China will neues Sicherheitsgesetz für Hongkong einführen

China will auf dem seit diesen Freitag laufenden Volkskongress über ein Sicherheitsgesetz für Hongkong abstimmen. Das kündigte der chinesische Regierungsvertreter Zhang Yesui an. Angesichts der neuen Gegebenheiten und Erfordernisse werde der chinesische Volkskongress seine Rechte ausüben, um eine neue Gesetzgebung und deren Durchsetzung in Hongkong einzuführen. Details dazu nannte er zwar nicht, erklärte aber, diese würden am Freitag mitgeteilt. Medien in Hongkong zufolge sollen die neuen Gesetze Abspaltungen, ausländischen Einfluss, Terrorismus und alle aufständischen Aktivitäten verbieten, die den Sturz der Zentralregierung zum Ziel hätten. China hat insbesondere den USA und Großbritannien wiederholt vorgeworfen, Unruhen in Hongkong zu schüren. Die prodemokratische Opposition in Hongkong fürchtet, das Gesetz werde sich vor allem gegen Aktivisten richten, die Peking als subversiv empfindet oder die auf eine Unabhängigkeit abzielen könnten. „Wenn das kommt, wird der Status ‚Ein Land, zwei Systeme‘ ausradiert“, sagte der Demokrat Dennis Kwok in Hongkong im Beisein anderer Oppositionspolitiker. „Das ist das Ende Hongkongs.“ Aktivisten riefen dazu auf, sich an einem Marsch gegen das Gesetz an diesem Freitag zu beteiligen. Die Demonstration wurde nicht von den Behörden genehmigt.

Sueddeutsche-Zeitung

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Zur Führung einer Schafherde waren immer nur zwei/drei Hunde und ein Schäfer nötig. Diese Obrigkeitshörigkeit hat sich auch nach Beendigung des „tausendjährigen Reich“ nach Adolf nicht verändert. Gelernt heißt in Schland auch gelebt!

Trotz Abstandsregel und Hygienemaßnahmen

3.) Vatertag in BW: Polizei zieht positive Bilanz

Bei Sonnenschein waren viele Menschen an Christi Himmelfahrt im Freien unterwegs. Laut Polizei wurden dabei in Baden-Württemberg die Corona-Beschränkungen weitgehend beachtet. Der Vatertag in Baden-Württemberg ist geradezu besinnlich verlaufen. Bis zum Donnerstagnachmittag verzeichnete das Polizeipräsidium Stuttgart keine besonderen Vorkommnisse.In ganz Baden-Württemberg hätten die Beamten kontrolliert, ob die Menschen Abstand hielten, teilte das Stuttgarter Polizeipräsidium mit. Abstandskontrolle war bei dem schönen Wetter auch nötig: Besucher etwa am Stuttgarter Max-Eyth-See berichteten von hunderten Menschen, die zum Teil eng an eng das Wetter und die Natur genossen. In den Weinbergen rund um die Grabkapelle am Rotenberg sei auch ein Bollerwagen gesichtet worden, hieß es. „Für einen Vatertag und so ein Wetter ist unglaublich wenig los“, sagte ein Wanderer am badischen Kaiserstuhl. Er habe keine Bollerwagen und auch keine Biertrinker gesichtet, dafür aber viele Motorrad- und Fahrradfahrer sowie ein paar vereinzelte Griller.

SWR

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Genau so zieht die Dummheit ihre Kreise welche für gewöhnlich von den größten Idioten, den Politiker-Innen in die Gesellschaften getragen werden. Das Ganze wurde schon unter „Ursache und Wirkung“ bekannt. Wer den Organhandel – als eine Spende, -für viel Geld auf den Markt der Eitelkeiten verkaufen will-, sollte  nicht in Verwunderung spielen, wenn mit einem  Virus Angst und Schrecken verbreitet wird. Einer Gefahr – wende ich mich zu und sehe ihr ins Auge denn nur so,  kann ich sie kontrollieren und beherrschen. Drehe ich mich um und versuche davon zum laufen, verbaue ich mir jede Change. Wundert sich denn Niemand und fragt nach, warum in einen Krieg versucht wird seine Truppen möglichst nahe beieinander zu halten ? Unter dem Motto: „Einigkeit macht stark?“ Politische  Trottel und ihre Experten welche die Welt verarschen ?

Kiyaks Deutschstunde / Verschwörungstheorien:

4.) Ah, hier kommt das her!

Wenn Demonstranten von einer geheimen Virologenverschwörung reden, kann man fragen: Wie kommen die darauf? Vielleicht ja durch Fernsehserien wie „The Blacklist“. Die Sache mit den eingepflanzten Mikrochips oder den DNA-Speichelproben, aus denen neue Menschen gezüchtet werden sollen, oder dem im Labor entwickelten Virus, der eine bestimmte Bevölkerungsgruppe treffen wird; all diese Erzählungen, mit denen eine Öffentlichkeit sich gerade durch die zahlreichen Demonstrationen in ganz Deutschland konfrontiert sieht: Sie sind gar nicht so unerhört und unerzählt. Das wird ja jetzt immer behauptet, wenn Reportagen von den landesweiten Demonstrationen erscheinen, in denen die Teilnehmer allerhand die Pandemie erklärende oder negierende Geschichten verbreiten. Bisweilen wird in politischen Kommentaren dann mit einem entsetzten oder erstaunten Gestus gefragt: „Wo haben die das bloß her?“ oder „Wie kommen die bloß auf solche Ideen?“

Zeit-online

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Nie hat je ein Staat seine Verbeamteten Söldner für das zeigen von Empathie bezahlt. Söldner wurden dazu erzogen ihren Dienstherren ohne jeglichen Widerspruch zu dienen. Genau darum steckte Staat  sie in eine Uniform. Diese heiligt einzig den Zweck, sie vor den Menschen abzuheben. Und das fällt, ganz  besonders hier im Land auf besonders fruchtbaren  Boden. Auf die Anklagebank für solche Vorfälle gehören aber ausschließlich die Auftraggeber.

Übergriffe bei Abschiebungen:

5.) Polizistin mangelt es an Empathie

Weil sie ein Kind bei einer Abschiebung unter Druck gesetzt haben soll, ermittelt die Staatsanwaltschaft Hamburg gegen eine Polizistin. Minutenlang soll eine Polizistin ein zwölfjähriges Mädchen bei seiner Abschiebung unter Druck und in Angst versetzt haben. So steht es im aktuellen Bericht des Hamburger Abschiebungsbeobachters. Mehrfach habe sie dem Mädchen demnach „in rauem Ton“ gesagt, dass sie und ihre Brüder allein ohne die Mutter abgeschoben würden. Die Polizistin versuchte offenbar über das Kind, die Mutter zur Mitwirkung bei der Abschiebung zu drängen. Auf Anfrage der taz bestätigt die Staatsanwaltschaft Hamburg nun, dass gegen die Beamtin der Polizei im schleswig-holsteinischen Boostedt wegen versuchter Nötigung im Amt ermittelt wird.

TAZ

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Das kommt mir von hiesigen Parteitagen sehr bekannt vor. Klatschen bis zum Umfallen, nur weil ein „Vorzeigesitzendender-In“ innerhalb von ca.2 Stunden sich 8 mal wiederholt hat – innerhalb eines fruchtlosen Gelabers.  

China verzichtet erstmals seit 30 Jahren auf Wachstumsziel

6.) Volkskongress während Coronakrise 

Mit höheren Staatsausgaben will China gegen den Corona-Absturz vorgehen. Kräftig steigen soll auch wieder der Militäretat. Ein Wachstumsziel für die Wirtschaft gab Premier Li aber zum ersten Mal seit 1990 gar nicht erst aus. Seit der Antike ist bekannt, dass Überbringer schlechter Botschaften mitunter gefährlich leben. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang ist zu Beginn der jährlichen Sitzung des Nationalen Volkskongresses in Peking nun einen anderen Weg gegangen – und hat eine konkrete Botschaft vermieden. Wegen des schwierigen Umfelds infolge der Pandemie gibt die chinesische Regierung erstmals seit Jahrzehnten überhaupt kein Wachstumsziel für die Wirtschaft aus, wie aus Lis Arbeitsbericht hervorgeht. Seit 1990 hatte die Regierung jedes Jahr einen Zielwert für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts genannt. Nun verwies Premier Li jedoch auf „große Unsicherheiten“ durch die Coronakrise.
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Hat Mutti denn einen Staplerführerschein ? Die kann doch nicht einmal einen Kinderwagen steuern !

7.) Gabelstaplerfahrer genervt von Virologen,

die ihm ständig erklären, wie er seinen Job zu machen hat

Langsam reicht’s! Karl Frehmann (41), ein Lagerangestellter aus Deutz, ist zusehends genervt von mehreren Virologen und Epidemiologen, die ihm ständig zu erklären versuchen, wie er seinen Gabelstapler zu bedienen hat. Vor einigen Wochen tauchten die Wissenschaftler plötzlich an seinem Arbeitsplatz auf und weichen seitdem nicht mehr von Frehmanns Seite. „Wenn Sie vorhin zwei Kisten mehr aufgeladen hätten, dann hätten Sie nicht zweimal fahren müssen“, erklärt einer der Virologen und hält ein Schaubild aus dem Internet in die Höhe. „Hätte Ihr Gabelstapler drei statt zwei Gabeln, dann könnten Sie 150% mehr schaffen“, meint eine Epidemiologin. „Den Rückwärtsgang brauchen Sie gar nicht, Sie können den Stapler doch einfach im Leerlauf rückwärts schieben“, ist ein Dritter überzeugt. „Ich habe auf YouTube andere Gabelstaplerfahrer gesehen, die machen das völlig anders als Sie“, mosert eine Doktorandin, deren Dissertation von der Spanischen Grippe und ihrer Auswirkung auf die Bevölkerungsstruktur des Baskenlandes handelt

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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