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DL – Tagesticker 21.11.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 21. November 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Streben nicht  alle anderen der dort  Anreisenden 19 Landesvertreter-Innen das gleiche an? Die Machtgeilen Potentaten wollen und wollten nie etwas anderes als ihren Laden- zu präsentieren. Mit oder ohne Bauch! Einmal erwählt – für immer mit Reichtum gestählt!

Gegen Corona ist der Kronprinz machtlos

1.) G20-Gipfel in Saudi-Arabien

Mohammed bin Salman will Saudi-Arabien zur Großmacht aufbauen. Der G20-Gipfel sollte die perfekte Bühne bieten. Doch die Pandemie durchkreuzt seine Pläne – und auch der Machtwechsel in den USA kommt dem Kronprinz ungelegen. Eigentlich hätte Kronprinz Mohammed bin Salman am Wochenende den ganz großen Auftritt hinlegen wollen: prunkvolle Eröffnungsfeier, Händeschütteln mit den wichtigsten Regierungschefs der Welt. Denn Saudi-Arabien wird das G20-Treffen abhalten – als erstes arabisches Land überhaupt. Die glanzvollen Bilder hätten all die Tabubrüche der vergangenen Jahre übertünchen sollen: die heimtückische Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi, die Misshandlung von Frauenrechtsaktivistinnen, das brutale Vorgehen im Jemen-Krieg. Doch Covid-19 macht dem Prinzen einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich hätte Kronprinz Mohammed bin Salman am Wochenende den ganz großen Auftritt hinlegen wollen: prunkvolle Eröffnungsfeier, Händeschütteln mit den wichtigsten Regierungschefs der Welt. Denn Saudi-Arabien wird das G20-Treffen abhalten – als erstes arabisches Land überhaupt. Die glanzvollen Bilder hätten all die Tabubrüche der vergangenen Jahre übertünchen sollen: die heimtückische Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi, die Misshandlung von Frauenrechtsaktivistinnen, das brutale Vorgehen im Jemen-Krieg. Doch Covid-19 macht dem Prinzen einen Strich durch die Rechnung.

Spiegel-online

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Sei es die Pest, Cholera oder auch  Pandemie. Die fettesten Schweine erwischt es nie ! Bislang ist nur ein Vogel von seiner Stange gefallen und das hatte sicher ganz andere Gründe.

Neuinfektionen etwas über dem Vorwochenstand

2.) 22.964 Fälle – Corona

Das RKI meldet 22.964 Neuinfektionen. Im Vergleich vor einer Woche sind das rund 500 Fälle mehr. Trotz der Beschränkungen konnte bisher kein deutlicher Rückgang der Zahlen verzeichnet werden. Die Zahl der Todesfälle steigt um 254. Ein Überblick in Grafiken und Zahlen In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) 22.964 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Im Vergleich zum Wert vor einer Woche wurden gut 500 Fälle mehr gemeldet. die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Oktober und Anfang November stark gestiegen war, war der Wert zuletzt vergleichsweise stabil. Einen deutlichen Rückgang der Neuinfektionen gibt es aber bislang nicht, obwohl seit Anfang November ein Teil-Lockdown in Deutschland gilt. Am vergangenen Samstag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 22.461 gelegen. Der Höchststand war am Freitag mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Nachdem die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Oktober und Anfang November stark gestiegen war, war der Wert zuletzt vergleichsweise stabil. Einen deutlichen Rückgang der Neuinfektionen gibt es aber bislang nicht, obwohl seit Anfang November ein Teil-Lockdown in Deutschland gilt.

Welt-online

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Wird vielleicht der Wahlkampf über die Oberhoheit in diesen Land auf den Köpfen der Bürger-Innen ausgetragen? Hier ein Klatschen, dort ein Wort – alle treiben Vermummungssport ? Und der Wahrheit letzter Schluss – Sterben wird wer Sterben muss! Wer die Jahre hat verschlafen – lässt nun alle anderen zahlen?

Die Menschen in Deutschland machen das gerade richtig gut

3.) 99 Prozent

Im Ausnahmezustand der Pandemie wird viel geredet über die Trittbrettfahrer und zu wenig über die Mehrheit. Dabei ist es so: Die Menschen in Deutschland machen das gerade richtig gut Niemand übersteht eine Pandemie unbeschadet – selbst die Superreichen in ihren abgeschotteten Enklaven müssen sich Fragen gefallen lassen, die bislang auf wissenschaftliche oder aktivistische Zirkel begrenzt blieben: Was ist eigentlich euer Beitrag in der globalen Krise? Wie rechtfertigt ihr euren Egoismus, in einer Zeit, da die normalen Leute selbstverständlich den Laden am Laufen halten?Täglich schlagen sie jetzt ein, die ganz privaten Nachrichten: eine Freundin im Pflegeheim, die nicht weiß, wann sie wieder einen Menschen umarmen darf; Familien in Isolation, die Kinder getrennt von ihren Freundinnen und in Sorge um die kranke Mutter; und dann, ja, auch die Toten, unsere Toten. Davon schweigen die Menschen morgens und abends in der U-Bahn, auf dem Weg zu Schule und Arbeit. Die Kids kabbeln sich kaum, die Erwachsenen maulen wenig, wäre ja auch schwierig: Sie sind die 99 Prozent, die Maske tragen. Der „so verwegene Menschenschlag“, wie Goethe die Berliner Bevölkerung gar nicht abwertend betitelte – er ist jetzt verwegen im Aushalten, in einer oft schon verstörend gelassenen Freundlichkeit.

TAZ-online

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Aus einer Toilette wird immer ein ätzender Geruch strömen. Zeigen die Katzen des Staat ihre Schwäche – tanzen natürlich die Mäuse auf den Tischen. Das war schon zu Hempels Zeiten nicht anders.

Schwer bewaffnete Polizisten sorgen für Gefühl der Unsicherheit

4.) Berliner Polizei studiert Sicherheitsempfinden

Polizeipräsidentin Barbara Slowik will, dass sich die Berliner sicherer fühlen. Dazu gibt es jetzt einen Arbeitskreis beim LKA, eine Studie und erste Erkenntnisse. Eine höhere Polizeipräsenz und mehr schwer bewaffnete Einsatzkräfte führen nicht unbedingt dazu, dass sich Bürger sicherer fühlen. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Besuchern des Weihnachtsmarkts am Breitscheidplatz vor einem Jahr, wie Polizeipräsidentin Barbara Slowik dem Tagesspiegel im Interview sagte. (Corona-Demos, Clans, Rechtsextremismus: Wie gut ist die Berliner Polizei aufgestellt, Frau Slowik? Das ganze Interview mit der Polizeipräsidentin lesen Sie bei Tagesspiegel Plus.) Entscheidend für das Sicherheitsempfinden sei vielmehr, ob der letzte Kontakt der Bürger mit der Polizei positiv oder negativ empfunden werde. Hatten Bürger also bei einer Polizei-Kontrolle oder auf einer Demonstration einen Kontakt mit Beamten, an sie sich im positiven erinnern, steigt auch die Sicherheit, mit der sie sich durch die Stadt bewegen. „Man kann also nicht nur an der Stellschraube drehen, mit mehr Polizisten fühlen sich alle auf der Straße sicherer“, sagte Slowik im Gespräch mit dem Tagesspiegel. „Das funktioniert so nicht.“ Auch die technische Ausstattung der Polizei spielt laut Berlins Polizeipräsidentin eine Rolle. Wenn Polizisten eine Maschinenpistole tragen, sinke die gefühlte Sicherheit. Die Menschen hätten dann den Eindruck, dass die Lage unsicher sei. Mit unterschiedlicher Ausrüstung über den Weihnachtsmarkt.

Tagesspiegel

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Seit mehr als 10 Jahren versucht man Mitglieder an diese Partei zu binden. Was ist das Ergebnis der Arbeitsverweigerung von Oben ? Die  Arbeiter- und Rentner-Innen stehen heute noch schlechter da- als zu den BATSA-Zeiten. Nur ein kleines Grüppchen der Pfründe-Verteidiger geht es heute dank ihrer Dehnbarkeit besser den jemals zuvor im Leben.

Macht oder Regierung – oder beides?

5.) Linke Strategie

Junge Linke-Politiker*innen im Disput über soziale Bewegungen und rote Haltelinien.  Sie kommen aus sehr unterschiedlichen Linke-Landesverbänden. Denken Sie, dass das Ihre Vorstellungen darüber beeinflusst, welche Rolle die Partei oder die Linkspartei in der Gesellschaft haben sollte?

Paul Gruber: Ich bin in Sachsen groß geworden und dann mit 19 zum Studieren nach Erfurt gezogen. In Thüringen spielt es natürlich eine Rolle, dass die Linke stärkste Partei in der Koalition mit SPD und Grünen ist. Generell war für mich immer klar, dass die Linke eine Partei nicht nur für eine kleine Klientel ist, auch wenn sie zum Beispiel in Sachsen bei der Landtagswahl 2019 starke Verluste hinnehmen musste. Das hat mein Bild von ihr immer mitgeprägt. Sie war und ist eine relevante gesellschaftliche Kraft in den Kommunal- und Landesparlamenten.

Daphne Weber: Bei mir ist es anders. Ich bin in Schwaben aufgewachsen, habe in Bayern studiert und bin dann zum Masterstudium nach Niedersachsen gegangen. Ich bin sozusagen bewegungslinks sozialisiert, was auch damit zu tun hat, dass die Linkspartei in Baden-Württemberg und Bayern sehr klein ist. Für mich war und ist der Antifaschismus auf der Straße ein entscheidendes Feld: Nazis blockieren, Pegida blockieren, aber auch antifaschistische Gedenkkultur. Und ich würde sagen, dass im Westen diese kulturellen Aspekte für die gesellschaftliche Linke wichtiger sind als Parlamentspolitik, nicht zuletzt, weil die Linke in etlichen Landtagen nicht vertreten ist.

ND-online

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Wer hat noch nicht und will einmal?

Jürgen Todenhöfer gründet seine eigene Partei.

6.) Endlich eine Partei für die Allerdümmsten

Die junge Frau ist ratlos: In der Coronakrise hat sie ihre alte Stelle verloren, der neue Arbeitgeber lässt aber kein Homeoffice zu. Wie soll die alleinerziehende Mutter nun ihre Kinder versorgen? Der Mann in der schwarzen Lederjacke hört ihr lange mit zwei halben Ohren zu, dann setzt er zu einer Replik an: »Der Westen hat Sie vergessen, Frau Schmidt. Zerrieben zwischen den Fronten eines sich abschottenden Europa, eines Weltpolizisten Amerika und einem skrupellosen Diktator als Arbeitgeber, sind Sie ganz auf sich gestellt. Ich werde Ihre Botschaft in die Uno-Vollversammlung und ins Weiße Haus tragen, Frau Schmidt! Das schwöre ich!« Während ihm die junge Mutter verwirrt nachblickt, zieht er schon wieder zum nächsten Schlachtfeld: Dr. Jürgen Todenhöfer, der Politiker. Die Nachricht schlug ein wie eine imperialistische Bombe in ein friedliebendes Land: Todenhöfer, 80jähriger CDU-Veteran, IS-Flüsterer und nimmermüd’ um die Welt jettender Israel-Kritiker, gründet eine eigene Partei. »Ich spiele jede Woche Fußball, steige auf die höchsten Berge Südtirols und bin immer noch sechs Jahre jünger als Kanzler Konrad Adenauer zum Ende seiner Amtszeit«, sagte er in einer ersten Stellungnahme.

Jungle-World

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heute-show vom 20. November 2020

7.) Nachrichtensatire mit Oliver Welke

Oliver Welke berichtet über neue Beschränkungen, Schule und Corona, eine fehlende Kommunikationsstrategie, Krisengewinner China und die nächste Grillsaison.

ZDF-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

2 Kommentare zu “DL – Tagesticker 21.11.2020”

  1. Franz Sternbald sagt:

    Me, Myself and I – von der Trance-Formation des Ich

    Buch-Neuerscheinung:

    „Ausgesetzt zur Existenz“ – warum der Mensch ein Schicksal ist
    – vom Ausgang aus der unverschuldeten Absurdität –
    Franz Sternbald

    {Das Buch zum Virus, ohne es ein einziges Mal zu benennen …denn es geht um die Klärung der Frage, wo bleiben Du und Ich bei dem, was danach kommt}

    Wenn Sie nichts vermissen, bedeutet das noch nicht, daß Sie nichts verloren haben.
    Erfahren Sie nun, was Ihnen durch den gegenwärtigen Umbau unserer Lebenswirklichkeit abhanden gekommen sein wird, wenn die Transformation der gesellschaftlichen Ordnung, sowie der politischen und wirtschaftlichen Willensbildung, zu ihrer Vollendung gelangt sein wird (von der posthumanistischen Überwindung der conditio humana bis zur transhumanistischen unio mystica).
    Die Ausrufung einer globalen Pandemie ist die Klimax in einem Stück, das uns Alle, bei verordneter sozialer und physischer Distanzierung (zwischenmenschliche Entfremdung), zu einem digital-orchestrierten Kollektivpanik-Schwarmbewußtsein zusammenscheuchen soll.
    An dem Drehbuch haben Sie und Ich mitschreiben dürfen, indem wir uns stillschweigend in unsere darin vorgesehene Rolle gefügt haben, Als Medien-Rezipienten und Steigbügelhalter für die Umsetzung einer global-politischen Agenda; indem wir uns über unsere Individualität eine Maske (persona) streifen lassen, um den Part des reibungslos verwertbaren Produzenten und Verbraucher, des Kunden und Patienten, zu spielen. Und so werden wir durch die Inszenierung getrieben, vor wechselnden Kulissen von Lügengebäuden und falschen Flaggen, hinter denen ein okkult (=verborgen) illegitimes technokratisches Ermächtigungssystem zur Totalität heranreift.
    Wir werden aber zum Ende hin bei keiner Instanz mit der Klage über unser Lebensschicksal durchkommen, wenn es dereinst heißen wird:
    Es geschah nach Deinem Willen!

    Was aber war unser Ich, bevor wir es uns abkaufen ließen, um zum Personaldarsteller zu werden?

    Aufrichtig gesprochen, „Ich“ war niemals frei zu handeln, vielmehr handelte es sich .. in einer Gitterbox kausaler Bestimmtheiten.
    Wir können garnicht tun, sondern wir ereignen uns.
    Notwendig ist künftig eine praktische Existenzphilosophie zur Rechtfertigung der Subjekthaftigkeit gegen die Zudringlichkeit der Verobjektivierung.
    Sind wir zwar nicht eigentlich frei zu handeln, liegt unsere eigentümliche Freiheit dennoch auf dem Grund unseres Seins. Möglicherweise haben wir uns demnach den Käfig der kategorischen Gesetztheit selbst geflochten. Freiheit wurde auf dem Weg vom Sein in die Existenz zur Bestimmtheit. Allein im Bewußt-Sein ist somit die ‚fatale’ (Fatum= Schicksal) Verbindung von Freiheit und Bestimmung zu suchen.

    Mit dem Buch „Ausgesetzt zur Existenz“ fordert der Autor Franz Sternbald Sie auf: Holen Sie sich ihre souvernäne Urteilsfähigkeit zurück; Werden Sie sich dessen gewahr Wer Ihr Ich eigentlich ist!
    „ Was soll nicht alles meine Sache sein …..,nur die meinige soll nicht meine Sache sein?! “ {Max Stirner}

    Ich zu sein, vermag nur Ich selbst

    aber …

    Wer ist eigentlich ICH?
    Zu welchem Zweck behaupten wir ein subjektives Ego, und worin besteht ein objektiv legitmierender Sinn für die Forderung nach Anerkennung eines
    unbezähmbaren Geistes der uneingeschränkten Subjektivität {J.J. Rousseau, Bekenntnisse}

    Zu welchem Ziel strebt letztlich die Entwicklung der Selbstbewußtwerdung alles Lebendigen?
    In welchem überragend widerspruchsvollen Verhältnis steht das absolute Selbst zur Endlichkeit seines individuellen Daseins?
    Mit diesem Buch wird ein Deutungsversuch unternommen für das Ego als einem Ding, oszillierend zwischen Dualität und Polarität, von Identität und Alienation, von Eigentümlichkeit und Entfremdung,
    auf dem Weg von Mir zu Dir

    Von nun an wird Ich nicht mehr gezählt, sondern gewogen

    *

    Ausgesetzt zur Existenz – warum der Mensch ein Schicksal ist
    – vom Ausgang aus der unverschuldeten Absurdität –
    Franz Sternbald – BoD-Verlag; D-Norderstedt

  2. Franz Sternbald sagt:

    Buchempfehlung: „Das pyramidale Prinzip 2.0“

    Wir sind die Basis einer Pyramide!
    Wir sorgen als Produzenten, Konsumenten, als Kunden und Patienten, als Klienten und als potentielle Delinquenten, für den sich beschleunigenden Strom der Waren, Finanzen und Daten, im Stoffwechsel eines ‚pyramidalen‘ Organismus. Nachdem wir das Ertragsnutzenkalkül eines besinnungslosen Fortschritts im Wachstum verinnerlicht haben, empfinden wir den Raub der Selbstbestimmung und Identität nicht mehr als Verlust. Auf die atomare Einheit der Existenz reduziert, reihen wir uns ein, in die weltweiten Ströme der dynamischen Massen. Dabei steht die Isolation im Nahfeld der Beziehungen, in einem unüberbrückbaren Gegensatz zur Identifikation mit einem globalen Bewußtsein. Das soziale Nähebedürfnis des Menschen im öffentlichen Raum wird behördlicherseits mit Mißtrauen und Verdacht belegt, die Vereinzelnung im öffentlichen Raum schreitet voran (gemäß dem Gebot der „sozialen Distanz“ in Zeiten der Pandemie-Panik), in dem Maße, wie Gesellschaft sich im virtuellen Raum zum manipulierbaren Schwarmbewußtsein transformiert.
    Über die Instrumentalisierung religiöser Bedürfnisse, werden die Menschen zur Opferung der eigenen Identität gerufen, und zum Dienst für einen allumfassenden Welt-Ethos vorbereitet
    Wer sich nicht weiter von den Kulissenprojektionen der Matrix täuschen lassen möchte, dem hebt sich mit dem Buch: „Das pyramidale Prinzip 2.0“ von Franz Sternbald, der Schleier, und gewährt dem Leser einen unverstellten Blick auf das Wesen des Willens zur Macht! Gleichzeitig ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben, der sich, nach Kierkegaard, auch dem fundamentalen Zweifel stellen muß, sowie die Rettung der Würde des Individuums, gegen die kollektive Vereinnahmung, und seiner Zurichtung für die Zwecke eines globalen Marktes. Hier wird der Versuch unternommen, das Bewußtsein von einem Erlösungsbedürfnis aus der ‚Selbstentzweiung’ des Willens in der Natur zu erklären, und die Selbstentfremdung des Menschen aus seiner ‚Seinsvergessenheit’. Dem Frommen verschafft die Beschäftigung mit der Analyse des Willens zur Macht von Schopenhauer, über Nietzsche bis Heidegger, ein freieres Auge. Deren Aktualität steht nicht im Widerspruch zu einer apokalyptischen Deutung (im Sinne einer Offenbarung der Zielrichtung) der Menschheitsgeschichte, sondern liefert vielmehr deren Bestätigung – darin liegt zwar eine machtvolle Absicht, jedoch keine Unvermeidlichkeit

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