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DL – Tagesticker 21.10.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 21. Oktober 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Mehr über die -App und andere Probleme in verrückteren Corona-Zeiten zeigte am gestiegen Abend das ZDF in seiner Sendung Frontal 21. Wer die Sendung verpasste, oder noch einmal sehen möchte folge dem Link :  >>>>    ZDF – Frontal 21   <<<<

Debatte um Wirksamkeit der Corona-Warn-App

1.) Corona-Tracking

Der bayerische Ministerpräsident Söder erachtet die Anwendung als praktisch nutzlos. Andere Politiker und Experten hingegen sehen einen hohen Nutzen. Um die Corona-Warn-App ist eine politische Debatte entbrannt. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hält die App, die Gesundheitsämtern bei der Kontrolle des Sars-CoV-2-Virus helfen soll, bislang für praktisch nutzlos. „Die App ist leider bisher ein zahnloser Tiger. Sie hat kaum eine warnende Wirkung“, sagte der CSU-Vorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Dienstag. „Daher braucht es ein digitales Update, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die Corona-App wirksam wird.“ Wie genau dieses Update aussehen soll, ließ Söder offen. Experten und andere Politiker verteidigten am Dienstag den Wert der Anwendung. „Die App funktioniert im Prinzip gut“, sagte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der Süddeutschen Zeitung, er habe sich über die Bemerkung Söders sehr gewundert. Die Kinderkrankheiten des Programms seien mittlerweile überwunden und „die Weiterentwicklung sei in vollem Gange“, sagte Lauterbach, der selbst einer Arbeitsgruppe zu Weiterentwicklung der App angehört. Beteiligt sind Bundesgesundheitsministerium, Robert-Koch-Institut (RKI) sowie die Unternehmen Telekom und SAP, die mit der Entwicklung und dem Betrieb der App beauftragt wurden.

Sueddeutsche-Zeitung

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Auch das noch! Und ausgerechnet die Zufallswahl aus der Hannover-Connection der All-Parteien. Wer von Sprengkraft redet weiß natürlich nie, wo der Schrott einschlägt ? Aber vielleicht bringt die „Schland-Superfrau“ ja auch etwas mit, was Mutti nie verstanden hat als sie selber ihr Neuland erkannte. ?

Wie sich die Staatengemeinschaft gegen Sanktionen wehren will

2.) WELTHANDEL –  Die EU schlägt zurück:

Eine von Deutschland und Frankreich unterstützte Taskforce rät der EU zu Gegensanktionen, um ihre Interessen gegen China und die USA zu behaupten. Das birgt große politische Sprengkraft.   US-Senatoren drohen mit der „finanziellen Zerstörung“ eines Fährhafens auf Rügen, Chinas Botschafter in Berlin denkt in der Huawei-Kontroverse laut über Vergeltungsschläge gegen deutsche Autohersteller nach. Solche Geschehnisse sind keine Ausnahmen mehr, sie beschreiben einen Trend: Internationale Konflikte werden zunehmend mit wirtschaftlichen Mitteln ausgetragen.  Doch der EU fehlen bisher die Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Das soll sich jetzt ändern. Unterstützt von der deutschen und französischen Regierung hat die Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) Vorschläge zum „Schutz Europas gegen Zwangsmaßnahmen“ erstellt, Spitzenbeamte, Parlamentarier und Wirtschaftsvertreter haben daran mitgewirkt. Die Vorschläge, die dem Handelsblatt vorliegen, reichen vom Aufbau einer EU-Exportbank bis zur Schaffung eines digitalen Euros, um unabhängiger vom US-Finanzsystem zu werden. Sie sehen vor, die Kompetenzen der EU-Kommission zu stärken und technologische Abhängigkeiten durch Industriepolitik zu verringern.

Handelsblatt

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Was das Horstl nicht gelernt – lernt der Horst nimmermehr. Wo kämen wir denn hin, wenn ein jeder zum Politiker geboren würde? Manche wurden von Mutti dazu gezwungen. Seehofer, Scheuer und Herrmann ? Aber ist es nicht für jeden schwer aus seiner braunen Uniform herauszukommen, vor allem als Bayer !!

Studie zu Rassismus in der Polizei

3.) Thema glatt verfehlt

CSU-Innenminister Seehofer will in Studien die Polizei durchleuchten lassen – stellt aber die falschen Fragen. Die SPD hat versucht, einen Erfolg zu verkünden: Die Regierung werde nun endlich den Rassismus in der Polizei untersuchen lassen, sagte Kanzlerkandidat Olaf Scholz am Montagabend. Er habe CSU-Innenminister Seehofer überzeugt, der sich lange geweigert hatte. Es fehle nur noch eine schöne Überschrift für die Studie. Gut verhandelt also? Wohl kaum. Denn das Vorhaben, das Horst Seehofer selbst einen Tag später ankündigte, ist nicht besonders neu, verfehlt das Thema und ist noch dazu frei von einem erkennbaren Erkenntnis­interesse. Warum hält sich denn die Forderung nach einer Polizeistudie schon seit Monaten? Weil teils im Wochentakt Fälle von Rechtsextremismus und Rassismus in Polizeibehörden bekannt werden und sich daraus ungeklärte Fragen ergeben, wenn man das Problem tatsächlich angehen möchte. Zuvörderst würde man gern wissen: Wie weit verbreitet sind solche Einstellungen in der Polizei?

TAZ-online

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Es gab Zeiten da von Diplomatie und Demokratie gesprochen wenn von Politik die Rede war. Heute hat eine Grippe mit Namen Corona die Scheinpolitiker-Innen total aus der Bahn geworfen. Wie glücklich müssen sich Menschen vor 80 Jahren im Krieg gefühlt haben, sich abknallen lassen zu dürfen, anstatt von einer  Grippe heimgesucht zu werden. Wie hätte der Fußballer Oliver heute geredet, wenn er nicht lange vorher  Verkahnibalisiert worden wäre:  “ Zeigt Eier, Männer- auch wenn ihr die Euren schon lange Kapitalisiert habt !

Corona-Einwegmasken

4.) Der wahre Pandemiemüll

Zero Waste, das war einmal: Überall liegen benutzte Einwegmasken herum. Oder? Vielleicht überschätzen wir den Maskenmüll auch. Und übersehen das eigentliche Problem. Sie sehen sie doch auch. Die Maske da hinten auf dem Gehsteig, die Trageschlinge abgerissen. Da vorne im Gebüsch ist auch eine hängen geblieben. Und da, noch eine Maske, die in der Pfütze vor sich hin sifft. Es scheint offensichtlich: Wir haben ein Müllproblem. Genauer: ein Mund-Nasen-Schutz-Entsorgungsproblem. Wenn es ein Symbol der Pandemie hierzulande gibt, dann ist es die achtlos weggeworfene hellblaue OP-Maske, darauf der Abdruck eines Schuhs. Ein Zeichen, dass Deutschland vergleichsweise glimpflich durch die vergangenen Monate gekommen ist, sonst wäre es wohl das Beatmungsgerät. So richtig erfreulich ist der Anblick der zertretenen Masken trotzdem nicht: Denn womöglich sind sie sogar Sars-CoV-2-kontaminiert. In jedem Fall aber sind sie unappetitlich. Dass die Masken überall rumliegen, sagt zum einen nichts Gutes über unser kollektives Level an Rücksichtnahme. Zum anderen scheinen die Zero-Waste-Bemühungen der vergangenen Jahre jetzt auch hinfällig zu sein. Greifen all die Menschen, die sich bunte Mehrwegbecher, plastikfreie Badezimmer und Lunchboxen aus Edelstahl zugelegt haben, jetzt tatsächlich konsequent zu mehrfach verwendbaren Masken? Es wirkt zumindest nicht so. Auch in meinem Haushalt (mit Brotdose, Mehrwegbecher und Ökostrom ausgestattet) liegt ein 50er-Pack Einwegmasken auf einem Tisch im Flur: mein Nachschub. Daneben an der Garderobe hängen mindestens zwei Jacken, in deren Taschen ich zusammengeknüllte OP-Masken vermute, und an einem der Haken ein getragener Mund-Nasen-Schutz, der auf seinen zweiten Einsatz wartet: Er ist nur mal kurz mit mir in den Supermarkt gegenüber geflitzt, um Kaffeefilter zu shoppen. Er und ich finden, dass er zumindest für ein weiteres Abenteuer noch frisch und fit genug ist, bevor wir uns in naher Zukunft am Mülleimer voneinander verabschieden. Nicht auf dem Gehsteig – zumindest das kann ich Ihnen versichern. Wenn schon nicht, dass ich ausschließlich Mehrwegmasken aus 100 Prozent Bio-Baumwolle trage, die ich nach jedem Tragen in der Waschmaschine im Kochwaschgang reinige.

Zeit-online

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So könnte es sein, wenn Mutti anstatt Uckermärker Muffelkohl das Kochen von Reis erlernen sollte.

Mann klagt vor Gericht gegen »Racial Profiling«

5.) Mit »falscher« Hautfarbe

An einem Nachmittag im November 2017 waren Barakat H. (35) und Rasmus L. (35) im Fitnesscenter und beim Einkaufen. Jetzt wollten sie heim in die Hamburger Hafenstraße, die durch Hausbesetzungen seit den 1980ern berühmt geworden ist. Ihr Weg führte sie auf die Balduintreppe zu, einem von mehreren Plätzen der Hansestadt, wo seit Jahren mit Drogen gehandelt wird und die Polizei vor allem Afrikaner festhält und kontrolliert. Aus einer Seitenstraße kamen den Beiden zwei Polizisten entgegen. »Die wollen uns bestimmt kontrollieren«, sagte Barakat H. zu seinem Nachbarn und Freund. Der in Togo geborene H. ist mittlerweile daran gewöhnt, seiner Hautfarbe wegen ins Visier der Polizei zu geraten. Aber er will sich nicht damit abfinden. Mit Unterstützung des »European Center for Constitutional and Human Rights« hat er zum zweiten Mal einen Prozess wegen »Racial profiling« gegen die Stadt Hamburg angestrengt. 2017 hatte das Verwaltungsgericht geurteilt, dass sich die Polizei bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle von Barakat H. rechtswidrig verhalten hatte. Für das neue Verfahren ist die Klage um drei Fälle erweitert worden. An jenem Nachmittag wurden die Freunde aufgefordert, sich auszuweisen. Ein Grund wurde nicht genannt, sie weigerten sich. Im Polizeibericht wird es später heißen, sie hätten Anstalten gemacht, ihren Schritt zu beschleunigen, als die Polizisten auf sie zugingen, und »führten hektische Bewegungen mit ihren Sporttaschen aus«. Bakarat H. war nervös. Im November 2016 wurde er auf dem Heimweg vom Deutschkurs von einem Zivilbeamten an einer Ampel aufgehalten. Als er seinen Ausweis nicht zeigen wollte, wurde er in Handschellen zur legendären Davidwache gebracht und für eine halbe Stunde festgesetzt.

ND-online

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Haben die Uniformierten das Schreiben des Wortes Corona von ihrer Ministerin gelernt? Welche Länder sollen denn von diesen „Spezialisten“ nach Mali noch eingenommen werden? Wichtig ist ja zunächst das die Weltherrscher genügend Särge zur Verfügung stellen um alle zurückführen zu können. Wenn sie Corona behandeln wie auf dem Foto sichtbar wird – kann es im Flug luftig werden ! Denn Corona verleiht Flügel  !!

Deutschland schickt Soldaten zu möglichen Covid-19-Einsätzen ins Ausland

6.) Notfallplan „Allied Hand“ der Nato

Rund 160 Spezialisten der Bundeswehr könnten bei einem Nato-Notfallplan in der Corona-Pandemie helfen. Neben Deutschland haben vier weiteren Staaten bereits zugesagt. Deutsche Soldaten könnten während der zweiten Welle der Corona-Pandemie zu Kriseneinsätzen in andere Nato- und Partnerländer geschickt werden.Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage bestätigte, hat die Bundesregierung der Nato Unterstützung für deren Notfallplan „Allied Hand“ zugesagt. Demnach würden bei Bedarf medizinisches Personal, Pioniere und Experten aus der Truppe für die Abwehr von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren für Auslandseinsätze bereitgestellt. Insgesamt soll die Entsendung von rund 160 Spezialisten möglich sein. Hinzukommen könnten Soldatinnen und Soldaten, die den jeweiligen Einsatz von Deutschland aus unterstützen, heißt es aus dem Ministerium von Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Aktiviert werden soll der Notfallplan zum Beispiel dann, wenn in Bündnisstaaten oder Nato-Partnerländern wie der Ukraine, Georgien oder Schweden wegen sehr hoher Infektionszahlen ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems droht und der betroffene Staat um Unterstützung bittet. Notwendig wäre zudem ein Beschluss der 30 Nato-Staaten im Nordatlantikrat.

Tagesspiegel

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Sensation vor Sylt!

7.) Surfer gelingt es, zweite Coronawelle zu reiten

Die meisten Bundesbürger fürchten sie, doch für Extremsurfer Mark Bechheimer ist sie einfach nur eine weitere sportliche Herausforderung: Der 29-Jährige hat heute vor der Küste von Sylt die zweite Coronawelle bezwungen. Vor den Augen hunderter Schaulustiger ritt Bechheimer fast eine halbe Minute lang auf der stark ansteigenden Kurve. „Das war einfach Wahnsinn! Ein Traum ist wahr geworden“, freut sich der Sportler. Die erste Coronawelle hatte er noch wegen einer Knöchelverletzung aussitzen müssen. „Ich dachte schon, diese Chance kriege ich nie wieder. Und jetzt ist sie wieder da, größer als je zuvor.“ Selbst unter erfahrenen Extremsurfern gilt das Reiten auf einer Coronawelle als äußerst riskant und gefährlich. „Alle meine Kollegen haben mir davon abgeraten“, so Bechheimer. „Die Gefahr, zu stürzen, ist auch wirklich extrem hoch, weil es innerhalb der zweiten Welle nochmal lauter kleine Wellen gibt, die dadurch entstehen, dass viele Gesundheitsämter am Wochenende keine Zahlen durchgeben. Das ist sehr tückisch.“

Postillon

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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