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DL – Tagesticker 21.08.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 21. August 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Sollten wir politische Vorfälle nicht neutral bewerten ? Würde ein Nawalny  in Schland gegen die Regierung der Specknacken arbeiten, würde er vielleicht als Terrorrist gesucht ? Das große  Maul steht den Vertreter-Innen einer von der Wirtschaft abhängigen Lobby – Regierung schlichtweg nicht zu. Ach ja – in Sachen Snowden und Assange verhielt sich die große Dame vergleichbar mit einer Maus: „Ja nicht an fremden Nüssen knabbern“. Diese brauchten eher keine ärztl. Betreuung auf Kosten der Bevölkerung !

Mögliche Vergiftung von russischem Regierungskritiker

1.) Merkel verlangt rasche Aufklärung im Fall Nawalny

In Berlin soll noch in dieser Nacht ein Rettungsflieger starten, um Alexej Nawalny nach Deutschland zu holen. Kanzlerin Merkel äußerte sich besorgt über den Zustand des Kreml-Kritikers, der möglicherweise vergiftet wurde. Auf Einladung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist Kanzlerin Angela Merkel zu Gesprächen in dessen Residenz Fort de Brégançon am Mittelmeer gereist. Überschattet wurde das Treffen von der Nachricht, dass der russische Regierungskritiker Alexej Nawalny schwer erkrankt ist – und möglicherweise vergiftet wurde. Merkel und Macron äußerten sich besorgt über den Zustand des Oppositionspolitikers. Sie sei „sehr bestürzt“ über die Nachricht der Erkrankung, sagte Merkel nach dem Treffen mit Macron und bot medizinische Hilfe auch in einem deutschen Krankenhaus an. Nawalnys Zustand sei besorgniserregend. Die Kanzlerin drängte zudem auf rasche Aufklärung in dem Fall. „Was jetzt ganz, ganz wichtig ist, ist, dass dringend aufgeklärt wird: Wie konnte es zu dieser Situation kommen? Darauf werden wir bestehen“, sagte Merkel. Sie fügte hinzu: „Das, was man bis jetzt hört, sind sehr ungünstige Umstände. Und das muss sehr, sehr transparent gemacht werden.“ Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell schrieb auf Twitter, sollte sich ein Giftanschlag bestätigen, müssten die „Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden“.

Spiegel-online

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Merkel hat die besten Jahre ihres Lebens an Lobbyvertreterin verkauft. Sie wird ein nicht reparables Klima – Leck ihren Nachfolger-Innen als Erbe überlassen. Wir sehen daran, wieviel ein angegebener Berufsweg in der Politik wertgeschätzt wird !

Greta Thunberg fordert Mut von Merkel

2.) AKTIVISTIN TRIFFT KANZLERIN

Genau zwei Jahre nach ihrem ersten „Schulstreik“ sitzt Greta Thunberg bei Angela Merkel im Kanzleramt. Die eine kämpft kompromisslos für den Klimaschutz, bei der anderen gehören Kompromisse zum Berufsbild. Was kann dabei rauskommen? In brütender Hitze, in Sichtweite des Kanzleramts, machte Greta Thunberg klar, was sie von Angela Merkel erwartet. „Wir wollen, dass Anführer aktiv werden und die Klimakrise wie eine Krise behandeln“, sagte die 17-Jährige Schwedin und weltberühmte Klimaaktivistin am Donnerstag in Berlin, nachdem sie und drei Mitstreiterinnen von Fridays for Future mit der Bundeskanzlerin gesprochen hatten. „Sie hat eine riesige Verantwortung, aber auch eine riesige Chance, so eine Anführerin zu werden.“ 90 Minuten sind viel Zeit im hektischen Politik-Alltag, doch die nahm Merkel sich für den Besuch. Thunberg, die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer und die Belgierinnen Anuna de Wever van der Heyden und Adélaïde Charliér hatten sich das Gespräch gewünscht. „Beide Seiten waren sich einig, dass die Erderwärmung eine globale Herausforderung ist, bei deren Bewältigung den Industriestaaten eine besondere Verantwortung zukommt“, ließ Merkel im Anschluss mitteilen. „Basis dafür ist die konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.“

Hamburger-Abendblatt

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Besteige ich einen Berg – brauche ich die Zuversicht dort Oben anzukommen ! In jeden anderen Fall bleibe ich unten in den Niederungen. Im ganz besonderen Fall auch dann, wenn sich  jemand für das Kommandieren bezahlen lässt !!

Greta Thunberg bei der Kanzlerin :

3.) Zwei Frauen, die sich ähneln

Sowohl Kanzlerin Merkel als auch Aktivistin Thunberg wollen den Klimakollaps verhindern. Wie das konkret klappen kann, können aber beide nicht sagen. Es mag zunächst erstaunen, dass Greta Thunberg einen Termin im Kanzleramt bekommt. Aber so groß sind die Unterschiede zwischen ihr und Merkel gar nicht, denn beide teilen das gleiche Ziel: Auch die Kanzlerin will vermeiden, dass sich die Erde unerträglich erhitzt. Die Bundesrepublik ist dem Pariser Klimaabkommen 2016 beigetreten – da gab es Fridays for Future noch gar nicht. Thunberg beklagt zu Recht, die derzeitige Umweltpolitik reiche niemals dafür aus, dass Deutschland seine Klimaziele einhielte. Nur: Eine konkrete Alternative hat auch sie nicht zu bieten. Thunberg fordert zwar eine klimaneutrale Wirtschaft, aber es bleibt nebulös, wie man sich diese Welt vorzustellen hat. Verbot aller Flugzeuge? Aller privaten Autos? Aller Handys? Aller Neubauten? Muss jeder Vegetarier werden? Dazu steht nichts in dem offenen Brief, den Thunberg und drei weitere Aktivistinnen an alle EU-Regierungen geschickt haben. Diese Sprachlosigkeit verweist auf eine weitere Gemeinsamkeit mit der Kanzlerin: Auch Merkel ist ratlos, wie ein Umstieg in eine klimaneutrale Wirtschaft gelingen könnte.

TAZ

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Zwei welche möchte aber nicht können, da der Spagat über ihre Nationalistischen Flaggen zu schreiten, immer größer wird. Auch ganz ohne Bananen.

Merkel und Macron haben nun eine Agenda – „Europäische Souveränität“

4.) TREFFEN IN FORT BRÉGANÇON

Für Angela Merkel war die Einladung in Macrons Sommerresidenz eine Ehre. Richtig angenehm kann das zweistündige Gespräch aber nicht gewesen sein: Weißrussland, Mali und die Spannungen mit der Türkei waren eine Probe für die Einigkeit der Partner. Die Festung von Brégançon, die offizielle Sommerresidenz des französischen Präsidenten, ist die perfekte Szenerie für eine politische Postkarte, die Emmanuel Macron Sommer für Sommer in die Welt schickt. „Ein Besuch in Brégançon ist etwas Außergewöhnliches, einfach weil es Brégançon ist“, hieß es aus dem Pariser Élysée im Vorfeld der kurzen Visite der deutschen Bundeskanzlerin im „Sommer-Élysée“, so als habe es tatsächlich Nachhilfe in französischer Symbolpolitik gebraucht. Tatsächlich ist die Terrasse der mittelalterlichen Festung, 35 Meter über dem Meeresspiegel auf einer kargen Felseninsel gelegen, eine fantastische Bühne für Machtpolitik. Die wenigen Staatschefs, die von hieraus den 360-Grand-Blick auf das Mittelmeer und die vorliegenden Inseln genießen durften, kann man an einer Hand abzählen. Eine Einladung nach Brégançon soll Ausdruck von Nähe, ja Intimität sein.

Welt

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Wer von Märchenschlössern in der SPD träumt wird ganz schnell in den Slums der CDU/CSU aufwachen !!
Kommentare SPD

5.) Und sie bewegt sich doch

In der Tat: Olaf Scholz, nun Kanzlerkandidat der SPD, ist kein Sympathieträger. Ob Polizeigewalt beim G20-Gipfel in Hamburg, Verteidigung von Agenda-2010 und »schwarzer Null« oder Cum-Ex-Skandal – der sozialdemokratische Finanzminister bietet viele Ansatzpunkte für Misstrauen und Kritik von links. Aber die aktuellen Entwicklungen bei der SPD sind besser als ihr Ruf, ja sie machen einen fortschrittlichen Politikwechsel nach der Bundestagswahl sogar wahrscheinlicher. Die Bestimmung von Olaf Scholz zum Spitzenkandidat mit einem absehbaren Programm der »linken Mitte« ist nur folgerichtig. Nicht nur aufgrund der Zustimmungswerte, sondern angesichts der Kräfteverhältnisse in Partei und Gesellschaft. Denn: Der Hebel zu einem sozial-ökologischen Politikwechsel kann bei der SPD keine die Gesamtpartei umfassende, linke Strategie sein.

ND

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Nanu  – das kann der herrschenden Regierung aber kaum gelegen kommen. Würde doch der Zwang steigen, die Freiheitberaubungen wieder zurück zu nehmen. Wer möchte nicht seinen letzten Atemzug in Freiheit genießen?

Mehr Fälle, weniger schwere Verläufe

6.) Wird Corona harmloser?

Es werden wieder mehr Menschen positiv auf das Virus getestet. Aber vieles ist ganz anders als während der Schockwelle im März. Die Zahl an Neuinfektionen steigt in Deutschland weiter – das Robert-Koch- Institut warnt und mahnt stetig, die Gefahr durch das Coronavirus nicht zu unterschätzen. Während der Anteil der Urlaubs-Rückkehrer an positiv auf das Virus getesteten Menschen auf 40 Prozent der Neuinfektionen gestiegen ist, normalisiert sich der Arbeits- und Schulalltag weiter, auch die Politik gibt sich hoffnungsvoll, dass die Infektionslage weiter unter Kontrolle gehalten werden kann. Tatsächlich liegt der R-Wert – der besagt, wie viele weitere Menschen ein Infizierter ansteckt – aktuell nur knapp über 1. Das spricht zumindest dafür, dass die Zahlen zwar steigen, aber längst nicht so rasant wie zum Beginn der Epidemie im Februar und März. Die aktuellen Statistiken und Kurven prägen ganz andere Faktoren als im Frühjahr. Sterben derzeit wirklich vergleichsweise weniger Menschen an Covid-19, müssen weniger auf Intensivstationen als zuvor? In den vergangenen Wochen sahen die reinen Zahlen der Statistiken so aus. Bisher ist die Zahl der Verstorbenen nicht wieder nennenswert gestiegen – sie pendelte in den vergangenen Wochen zwischen einem und, etwa am Donnerstag, zehn Toten pro Tag.

Tagesspiegel

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Heute darf der Tagesticker einmal Oberlehrern  = Ratgeber:

7.) Alles, was Sie über QAnon wissen müssen

Erst geisterte es jahrelang durch das Internet, nun hat US-Präsident Trump persönlich dem Thema endgültig internationale Aufmerksamkeit verschafft: QAnon. So nennt sich eine besonders im Netz populäre Theorie, laut der… ja, was eigentlich genau? Keine Sorge, wir erklären es! Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten zu QAnon:
Wie spricht man QAnon aus?
Kwanjoo [kvanjɔ]. Mit französischer Betonung. Das n am Ende bleibt stumm.
Woher kommt QAnon?
Wie alle wichtigen Dinge, die die Menschheit nach vorne gebracht haben, stammt QAnon aus dem anonymen Internetportal 4chan, wo ein Nutzer namens „Q“ regelmäßig kryptische Nachrichten (Q-Tips) hinterlässt. Warum alle ausgerechnet auf Q hören, aber niemand auf seine Vorgänger A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O oder P ist unklar.

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

 

 

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