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DL – Tagesticker 21.07.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 21. Juli 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Butter an die Fische heißt es normal nach einen Gipfel ! Wer von den Anwesenden durfte denn sein Gesicht bewahren ?Als erstes trafen sich die Preisgekrönten Ellbogenfightet der Vorsicht halber nur unter Masken! So könnte Volksmund nun argumentieren: „Auch ein schöner Rücken kann entzücken“ – und wir müssten den Blickwinkel einbeziehen. Doggen- Dame – Blick von unten, oder Riesen-schnauzer – Blick von Oben. Sitzfläche oder Kopf ? Na- in den nächsten Tagen werden wir erfahren wer denn die Arschkarte gezogen hat.

EU-Gipfel einigt sich auf 1,8 Billionen Euro schweres Finanzpaket

1.) Corona – Hilfe

Mehr als vier Tage stritten sie sich ums Geld, nun ist das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte beschlossen: Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf ein milliardenschweres Corona-Programm geeinigt. Im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise haben sich die EU-Staaten auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte geeinigt. Der Kompromiss sei nach mehr als viertägigen Verhandlungen am frühen Dienstagmorgen bei einem Sondergipfel in Brüssel von den 27 Mitgliedstaaten angenommen worden, teilte Ratschef Charles Michel auf Twitter mit. Zusammen umfasst das Paket 1,8 Billionen Euro – davon 1074 Milliarden Euro für den nächsten siebenjährigen Haushaltsrahmen und 750 Milliarden Euro für ein Konjunktur- und Investitionsprogramm gegen die Folgen der Coronakrise.

Spiegel-online

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Ein Held wäre erst gar nicht in eine staatliche Uniform geschlüpft. Diesen Vorwurf habe ich an anderer Stelle schon vor vielen, vielen Jahren geäußert.

5 große Irrtümer zum Stauffenberg-Attentat –

2.) und die Wahrheit über den 20. Juli

Vor 76 Jahren wagte Graf Stauffenberg das Attentat auf Hitler. Ein Held ist er für viele Deutsche bis heute nicht. Wie konnte das passieren, fragt sich FOCUS-Online-Autor Tim Pröse, der viele Widerständige porträtierte. Hier antwortet er auf fünf Vorurteile. Vorurteil Nr. 1: „Stauffenberg hätte Hitler besser erschossen. „Wenn er wirklich mutig gewesen wäre, hätte er den ,Führer’ einfach abgeknallt!“ Wie oft liest man diesen oder ähnlich „mutige“ Kommentare unter Stauffenberg-Artikeln, insbesondere auf Facebook. Bis heute hat das Fehlurteil Konjunktur, Stauffenberg hätte Hitler besser erschießen sollen, statt eine Bombe zu legen. In der Tat hätte Hitler relativ einfach erschossen werden können – allerdings in den Jahren vor Ausbruch des Krieges, als er sich durch die Massen chauffieren ließ im offenen Wagen. Seit Beginn des Krieges aber trat Hitler nur noch selten öffentlich auf.

Focus

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Im Stellen von unrealistischen Forderungen war die Linke immer schon Weltmeister! Unter den  Slogan : Hartz 4 muss weg – wurde  Lafontaine der erste dieser Denkmal-Träger ! Lafontaine ist vielleicht bald weg – als Denkmal wackelt er jetzt bereits, und die Linke wird es schwer haben die 5 % Hürde zu überspringen. Wer Forderungen nicht einlösen kann – gilt immer als Versager.

Kipping fordert allgemeinen

3.) Einstieg in Vier-Tage-Woche

Linken-Vorsitzende: Neues Kurzarbeitergeld könnte als Anschubfinanzierung dienen. Linken-Chefin Katja Kipping hat gefordert, die Corona-Pandemie zum Anlass für eine flächendeckende Einführung einer Vier-Tage-Arbeitswoche zu nehmen. Als Anschubfinanzierung könne ein neues Kurzarbeitergeld dienen, sagte sie der »Rheinischen Post«. Unternehmen, die die Arbeitszeit entsprechend verkürzten, sollten ein Jahr lang einen Lohnzuschuss bekommen. Danach müsse ein Tarifvertrag beziehungsweise eine Betriebsvereinbarung über ein Arbeitszeitmodell mit einer Vier-Tage-Woche oder einer Höchstarbeitszeit von 30 Stunden ohne weitere staatliche Finanzierung abgeschlossen werden.

ND

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Wer glaubt das unter einen IMI wie Seehofer im Bund – in den Ländern eine Kapazität in gleicher Position arbeiten kann, vergisst die Hierarchie in allen Parteien! Siehe auch das 

>>> Peter-Prinzip  <<< !

Hessens Grüne und die Drohschreiben:

4.) Leise und biegsam

Es ist erstaunlich still um die Grünen in Hessen. Die Partei will es sich offenbar nicht mit dem Koalitionspartner verderben. Das könnte sich rächen. Eine rechtsextreme Gruppe von PolizistInnen nutzt geheime Informationen, um linke Politikerinnen, eine Kabarettistin und eine Anwältin mit Morddrohungen in Angst und Schrecken zu versetzen. Nicht einmal, sondern zwei Jahre lang. Der CDU-Innenminister Peter Beuth ist nicht in der Lage, für die Aufklärung dieser Taten zu sorgen. Dafür versichert er, dass es sich nur um einen Einzelfall handeln kann. Eine erstaunliche Erkenntnis angesichts der Tatsache, dass drei verschiedene Polizeicomputer für die Morddrohungen benutzt wurden. Eigentlich ist das ein Plot für einen „Tatort“ oder für eine Verschwörungserzählung, in der ein tiefer Staat sein Unwesen treibt. Aber das ist keine Fiktion, es passiert in Frankfurt und Wiesbaden. Das ist keine Kleinigkeit. Wenn die Polizei die Sicherheit der Bürgerinnen nicht schützt, sondern bedroht, dann ist etwas fundamental falsch.

TAZ

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In den USA scheinen die für alle Desaster verantwortlichen Politiker nicht bereit, in die für sie gelegten Feuer zu springen und schicken ihre Uniformierten an die Front.

Donald Trump droht mit Entsendung von Bundespolizei in weitere Städte

5.) Proteste in den USA

Neben Portland will der US-Präsident auch Einsätze der Bundespolizei in Chicago und New York prüfen. In diesen Städte herrsche in Wirklichkeit die „radikale Linke“.US-Präsident Donald Trump hat mit der Entsendung von Einheiten der Bundespolizei in weitere von Politikern der Demokratischen Partei regierte Städte gedroht. Nach Portland würden derzeit solche Einsätze auch in Chicago und New York geprüft, sagte Trump am Montag. Als mögliche Einsatzgebiete für Verbände der Bundespolizei nannte er zudem Baltimore, Detroit und Philadelphia. In diesen Städten herrsche in Wirklichkeit die „radikale Linke“, sagte Trump. Dies dürfe nicht zugelassen werden. Der Bürgermeister der Stadt im Bundesstaat Oregon hatte am Sonntag den Abzug der Bundespolizisten gefordert. Diese ließen mit verfassungswidrigen Taktiken die Situation gefährlich eskalieren, sagte Stadtoberhaupt Ted Wheeler dem Sender CNN. Die Präsenz der Bundespolizei in Portland führe tatsächlich „zu mehr Gewalt und mehr Vandalismus“.

Zeit-online

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Klopf auf das Holz – Vielleicht lautet sein Name Scholz ?

Nicht nur gefälschte Bilanzen, auch mögliche Beziehungen zu Geheimdiensten – und keiner weiss, wo Jan Marsalek ist:

6.) Die Affäre um Wirecard ist filmreif

Marsalek, die ehemalige Nummer zwei des insolventen deutschen Finanzdienstleisters Wirecard, soll sich in Weissrussland oder Russland verstecken. Derweil beginnt in Berlin das politische Nachspiel der bizarren Affäre. Die Pleite des deutschen Finanzdienstleisters Wirecard soll verfilmt werden: «Der Fall liefert nicht nur die Vorla­ge zu einem einzig­ar­ti­gen Wirt­schafts­kri­mi, er ist auch ein Drama unter Köni­gen, zwischen gerisse­ner Krimi­na­li­tät und Tech­no­lo­giegläu­big­keit», sagte Nico Hofmann, Chef der Filmgesellschaft Ufa, der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Tatsächlich nimmt die Causa Wirecard immer bizarrere Wendungen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei Jan Marsalek, der als ehemaliges Vorstandsmitglied und Chief Operational Officer (COO) für das operative Geschäft verantwortlich war. Offiziell bestätigt oder verifizierbar ist allerdings nur wenig. Marsalek ist Österreicher und damit ein Landsmann von Markus Braun, der im Zuge des Bilanzskandals als Konzernchef zurückgetreten ist. Er ist vierzig Jahre alt, galt als Nummer zwei hinter Braun und soll während zwanzig Jahren beim 1999 gegründeten Wirecard-Konzern mit Sitz in Aschheim bei München beschäftigt gewesen sein.

Neue Zürcher-Zeitung

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Diese Politikerin verzichtet auf eine Frauenquote

2.) Mutig

Annika Müller ist die Ortsverbandsvorsitzende der CDU Frechen. Sie hält nichts von der Frauenquote, über die ihre Partei im Dezember entscheiden soll. Ein Gastbeitrag. Schade, dass heute wieder Mut dazugehört, sich auf solche Weise zu äußern. Doch ich stehe dazu: Ich bin eine Frau. Und ich bin gegen die Frauenquote. Ein Widerspruch? Nein. Wenn mir meine 43 Jahre im Leben etwas gezeigt haben, dann das: Das Geschlecht ist kein Qualifikationsmerkmal. Was ist das für ein Feminismus, der will, dass Frauen auf ihr Geschlecht reduziert werden? Warum sollte ich als Personalchef eine unqualifizierte Frau bevorzugen – wenn ich ihr hinterher nicht einmal die Tür aufhalten darf? Die Quote ist überflüssig. Ich bin seit über 20 Jahren in der Partei und habe es auch ohne Quote geschafft. Mir wurde nichts geschenkt. Meinen ersten Wahlgang verlor ich – an einen Mann, der nicht so lange in der Partei ist wie ich. Er war auch weniger qualifiziert, wie ich im vertraulichen Küchengespräch mit anderen Parteikolleginnen erfuhr, als wir für die Mitgliederversammlung Kaffee und Kuchen bereitstellten. Als Mann unqualifiziert bis nach oben – auch das ist eine Leistung.

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

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