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DL – Tagesticker 21.06.18

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 21. Juni 2018

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Leyen lässt die Maske fallen und schiebt ihre Chefin ins „OFF“! Den Umgang mit Nationalisten braucht sie nicht einzuüben. Das klärt beim Militär die Marschmusik, wenn wieder die Fahnen gehoben werden.

Von der Leyen in den USA

1.) „Freunde wie dich, Jim“

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen besucht ihren US-Amtskollegen James Mattis in Washington und betont „gemeinsame Werte“. Klingt herzlich, doch es gibt ein Problem: Die sachlichen Differenzen sind so groß wie selten. Bei ihrer USA-Reise hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Wichtigkeit eines deutsch-amerikanischen Bündnisses betont. „Diese Freundschaft liegt uns sehr am Herzen“, sagte die CDU-Ministerin am Mittwoch bei einem Treffen mit ihrem US-Amtskollegen James Mattis in Washington. Man habe gemeinsame Werte, die man teile und für die man Seite an Seite kämpfe, etwa in Afghanistan oder gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). „Es ist gut, Freunde an unserer Seite zu haben wie dich, Jim“, sagte von der Leyen.

Spiegel-online

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Zwei Babys – die gleichen Backen im rechten Streit um die Erstgeburt. Mutti fehlt natürlich, wenn beide trocken gelegt und gewickelt werden müssen.

Treffen mit Söder

2.) Kurz erinnert daran, wer als Erster Grenzkontrollen eingeführt hat

Es könnte doch so einfach sein. Zumindest aus der Sicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz. Wenn es nach dem Willen und den Vorstellungen der befreundeten Männer ginge, wären Streitigkeiten über Grenzkontrollen, Asylverfahren oder die Zurückweisung von Flüchtlingen, wie sie im Moment in Deutschland und europaweit für Ärger sorgen, kein Thema. Immerhin haben beide schon 2015 während der Flüchtlingskrise – und damit zeitgleich zur Öffnung der deutschen Grenze für Flüchtlinge durch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) – stets vor einer Rückkehr der innereuropäischen Grenzkontrollen gewarnt. „Uns verbindet, dass wir diese Position schon immer vertreten haben“, betont Söder.

Die Welt

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Die Bilanz – Niemand kann’s, aber solange die Versager bezahlt werden – „Schaffen wir auch das“!

100 Tage Koalition  

3.) Wenn der Konflikt die einzige Routine ist

Die Regierung regiert auch. Man vergisst das leicht. Vor allem aber streitet sie sich – am 100. Tag über dasselbe wie am ersten. Am 117. Tag könnte es vorbei sein. Es gibt keinen triftigen Grund dafür, Regierungen nach 100 Tagen einer ersten großen Bewertung zu unterziehen, abgesehen davon, dass hierzulande 100 als runde, glatte Zahl gilt. Aber es hat sich eben so eingebürgert, dass nach 100 Tagen Bilanz gezogen wird, und wenn in dieser Amtszeit sonst schon vieles nicht der hergebrachten Routine entspricht, dann wenigstens das.

T.-online

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Was ein Teil der Gesellschaft immer weniger versteht: Wie kann man sich als Menschenrechtlerin bezeichnen, wenn man sich in der EU mit Menschenschlächter umgibt ? Wo bleiben hier die „Christen?“ Bezeichnet sich Politk als redlich, wenn ein Mafiosi ein Flüchtlingsschiff seiner Grenzen verweist ?

Kommentar Die Kanzlerin

4.) Sie tut wenigstens etwas

Merkel versucht zu retten, was zu retten ist. Ob sie die strittigen Flüchtlingsfragen noch klären kann, ist offen. Doch im Gegensatz zu anderen macht sie was.  Merkel hier, Merkel da. Merkel in Meseberg und in Jordanien. Merkel in Brüssel und im Kabinett. Die Kanzlerin tut gerade exakt das, was sie am Montag, auf dem Höhepunkt des Gerangels mit der CSU, angekündigt hat: Sie bringt das strittige Flüchtlingsthema „vernünftig zu Ende“. Der Zoff mit der Stiefschwesterpartei habe vor ­allem eines bewirkt: sie „angespornt“.

TAZ

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Sicher benötigen unsere PolitikerInnen eine Nationalistischen Hymne. Ginge doch der aufrechte Gang ansonsten für immer in Vergessenheit. Und wenn dann die Kanzlerin im Stechschritt wie ein gestifelter Kater die Reihen abschleimt, hat das alles schon etwas heroisches an sich. Heißt es nicht. Unsere Fahne unser Sang – ist viel mehr als Flaschenfand.

Fraktur :

5.) Heil dir im Kaffeekränzchen

Einige Vorschläge, wie die Altlasten in unserer Nationalhymne endgültig entschärft werden könnten. Selbstverständlich war es unvermeidlich, dass auch uns Deutsche die Frage nach der Geschlechter(un)gerechtigkeit in der Nationalhymne beschäftigen würde. Beschämend aber ist es, dass wir sogar noch länger als die Österreicher brauchten, um uns der Problematik überhaupt bewusst zu werden. Und das, obwohl schon lange bekannt ist, was für einen Mehrfachsprengkopf dieser Hoffmann von Fallersleben uns als Hymnentext hinterließ. Die in der ersten Strophe verbauten Langzeitzünder konnten immerhin schon ein Jahrhundert später vom Räumkommando Adenauer & Heuss herausgedreht werden. Die anderen Sprengkapseln wurden nach weiteren vier Jahrzehnten von Kohl und Weizsäcker abgezwickt. Doch wer einmal einen Film über den ewigen Kampf zwischen Bombenbauern und Bombenentschärfern gesehen hat, weiß natürlich, dass die am gefährlichsten aussehenden Sprengsätze nur von der versteckten Haupthöllenmaschine ablenken sollen. Das fällt in Hollywood immer nur dem gewieftesten Bombenentschärfer auf, weil der eine IRA-Vergangenheit hat. Und über die verfügte keiner unserer Politiker, die bisher an der Hymne herumschraubten.

FAZ

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Wird hier einmal mehr die Verwandtschaft zwichen Bayern und Österreich hervorgehoben ? Merkels rechte Seite ?

FPÖ

6.) Hitler-Bilder auf Whatsapp, „Untermenschen“-Hetze und ein antisemitisches Liederbuch

Wenn Kreide verteilt wird zum Verzehr, dann stehen die FPÖler gern in der ersten Reihe. Seit Österreichs Freiheitliche nach der Wahl im Oktober zur Regierungspartei promoviert wurden und ihr Chef Heinz-Christian Strache als Vizekanzler amtiert, geben sie sich gemäßigt. Nach Einschätzung des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ), das einst von Überlebenden des KZ Mauthausen gegründet wurde und gegen Rassismus ankämpft, ist jedoch das Gegenteil der Fall: „Die Zahl der rechtsextremen Aktivitäten von FPÖ-Politikern hat stark zugenommen“, heißt es dort – und belegt wird dies mit einer langen Liste.

Sueddeutsche-Zeitung

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 Trend zur kabellosen Übertragung:

7.) Erstes Baby kommt ohne Nabelschnur zur Welt

Als die kleine Mia-Doreen die Welt erblickte, staunten Ärzte und Hebammen nicht schlecht: Sie konnten die Nabelschnur nicht finden – sogar der Bauchnabel des neugeborenen Mädchens fehlte. Stattdessen war Mia-Doreen offenbar neun Monate lang über eine kabellose Verbindung mit ihrer Mutter gekoppelt.

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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Grafikquelle:   Oben —  DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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