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DL – Tagesticker 21.03.19

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 21. März 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Es muss immer noch Dümmere geben. Die  zustimmenden  Abnicker,  in einer demokratischen Monarchie !

Theresa May

1.) Volle Breitseiten gegen das Parlament

In einer abendlichen Ansprache reagiert Premierministerin May auf die neuesten Entwicklungen in Sachen Brexit. Dabei ignoriert sie allerdings die Weigerung von EU-Ratspräsident Tusk, den Austrittstermin auf den 30. Juni zu verschieben. Der hatte Mitte Mai als Termin vorgeschlagen. Stattdessen attackiert sie das Unterhaus, das sie für die verfahrene Situation verantwortlich macht.

Sueddeutsche-Zeitung

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Arbeitsqualität lässt sich auch an die benötigte Reaktionszeit messen, welche Politiker benötigen, in die Gänge zu kommen – sprich: Gesetzesvorlagen zu unterbreiten. Das dauert zumeist sehr, sehr, noch länger. Wie im vorliegenden Fall ein Politikerleben. Oh, je, wenn in der freien Wirtschaft gleichermaßen gearbeitet würde, wäre diese Bananenrepublik lange pleite. Dem Gauck reichte doch ein Fahruntüchtiger Wohnwagen in seinen Vorgarten als Büro.  Wer mag dem ehemaligen Wanderprediger denn noch wo anders zuhören ?

Haushaltsausschuss:

2.) Kosten von Altkanzler und Altbundespräsidenten sollen reduziert werden

Im vergangenen Jahr kritisierte der Bundesrechnungshof hohe Ausgaben für Ex-Kanzler und Ex-Bundespräsidenten. Der Haushaltsausschuss des Bundestages reagiert jetzt. Für ehemalige Bundeskanzler und Bundespräsidenten sollen bald neue finanzielle Regeln gelten. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf einen Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages. Demnach sollen zusätzliche Einkünfte der Ex-Präsidenten auf den Ehrensold von 236.000 Euro im Jahr angerechnet werden – derzeit betrifft dies besonders Ex-Präsident Christian Wulff (CDU) mit seiner Hamburger Anwaltskanzlei. Zudem dürfe der Bundestag die Büros der ehemaligen Regierungschefs und Präsidenten aussuchen, um extrem hohe Mietkosten zu vermeiden. Festgelegt wurde auch die personelle Ausstattung der Büros. Zukünftig soll den Altkanzlern und Altbundespräsidenten eine Büroleitung, zwei Referentinnen, eine Schreibkraft und ein Fahrer zur Verfügung stehen.

Zeit-online

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Wo bleiben denn die politischen Experten ? Welche doch telefonische Antworten liefern könnten. Aber ja, die haben ja heute selber keine Möglichkeit sich vorher Klug zu machen.

Online-Enzyklopädie

3.) Darum geht Wikipedia Donnerstag offline

Schnell etwas bei Wikipedia nachgucken? Dann jetzt. Donnerstag verabschiedet sich die deutsche Version des Mitmach-Lexikons 24 Stunden lang aus dem Netz. Die deutschsprachige Version der Wikipedia soll am Donnerstag für einen kompletten Tag offline gehen. Verstanden werden soll das als Protest gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform. (Mehr zur Reform erfahren Sie hier.)

Spiegel-online

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Sehr klug eingeschädelt. Wo die EU ihre Unfähigkeit im Starrsinn zeigt, zieht die Konkurrenz gleich „frei Haus“ ein. China zeigt dem „Werteeuropa“ den wahren Marktwert. So wird Roulette in der EU ohne Tische mit den Steuergeldern gespielt: Am Wahltag werden die Quittungen verteilt !

Chinas Präsident in Rom :

4.) Rivale auf Werbetour

Rom will sich an Pekings Seidenstraßen-Projekt beteiligen – und empfängt heute Xi Jinping. Der braucht dringend einen Erfolg. Doch Italien hat die Chance auf eine gemeinsame EU-Strategie im Umgang mit China verspielt. Die EU bezeichnet sich gern als größter Handelspartner Chinas. Doch die chinesische Führung verhandelt lieber mit den einzelnen Mitgliedstaaten, deren Wirtschaftskraft in den meisten Fällen nicht einmal die Größe der chinesischen Provinz Guangdong erreicht. So sitzt Peking am längeren Hebel, gewährt jenen Zugang zum eigenen Markt, die nach seinen Regeln spielen, und straft andere ab, die sich kritisch über Chinas Gebaren äußern.

FAZ

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Ja, hoffen wir das auch die CDU mit Merkel und ihren geistigen Hohlpfosten, als Nachfolgerin – Partei durchgreifende Niederlagen eingestehen müssen.

Regionalwahl in den Niederlanden 

 5.) Rechtspopulisten gewinnen Stimmen

Nur zwei Tage nach der Gewalttat von Utrecht haben die Niederlande ihre Regionalparlamente gewählt. Das Ergebnis ist ein Denkzettel für die Koalition in Den Haag. Die Mitte-Rechts-Koalition der Niederlande verliert ersten Prognosen zufolge ihre Mehrheit im Senat. Das meldete das niederländische Fernsehen auf Grundlage von Nachwahlbefragungen nach den gestrigen Provinzwahlen.

ZDF

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In einem friedlichen Land muss ein Gleichgewicht der Kräfte das oberste Gebot sein. Der Waffenträger wird diese auch einsetzen wenn er es im entscheidenden Moment für nötig hält. Das Recht darf aber nicht den Stärkeren bevorzugen, besonders dann nicht wenn sich PolitikerInnen die Führungshoheit anmaßen und diese in ihrer Angst, mit Gewalt verteidigen !!

Nach Attentat in Christchurch  

6.) Neuseeland verbietet Sturmgewehre und halbautomatische Waffen

Neuseeland will nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf zwei Moscheen Sturmgewehre und halbautomatische Waffen verbieten. Dies kündigte Premierministerin Jacinda Ardern am Donnerstag in Wellington an. Der Verkauf von solchen Waffen ist mit sofortiger Wirkung bereits nicht mehr erlaubt. Bei dem Anschlag wurden am vergangenen Freitag in der Stadt Christchurch 50 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Als mutmaßlicher Täter sitzt ein 28 Jahre alter Rechtsextremist aus Australien in Untersuchungshaft. Ihm droht lebenslanges Gefängnis.

T-online

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Hauptstädte mit Häuptlingsnamen voll im Trend

7.) Neues aus Nursultan

Seit Rennrentner Niki Lauda seine Fluglinie „Laudamotion“ an die Billigheimer von Ryan-air verkauft hat, wird dort gespart. Zunächst einmal am Namen. Aus Marketing-Gründen sollen die Flieger künftig den Schriftzug „Lauda“ tragen, war gestern von dpa zu erfahren. Das ist klug gedacht: Oft tun sich die altersschwachen Maschinen der Iren etwas schwer mit der „Motion“ und bleiben lieber am Boden, da wirkt so ein beweglicher Name leicht unpassend. Ebenfalls umbenannt werden soll die Hauptstadt von Kasachstan. Bislang hieß sie „Astana“, was laut dpa in der Landessprache schlicht „Hauptstadt“ bedeutet. Nun ist dem just aus dem Amt geschiedenen Präsidenten Nursultan Nasarbajew ein irre witziger Name eingefallen: sein eigener. Und weil er auch als Ex-Präsi über gewisse Machtfülle verfügt, wurde der Vorschlag sofort angenommen. Astana heißt also demnächst Nursultan. Auch bei uns geht bald eine altgediente Führungspersönlichkeit in Rente, was um den Hauptstadtnamen „Berlin“ bangen lässt. Bedenkt man aber, dass er aus dem Protoslawischen übersetzt „Großer Hundekot“ bedeutet, versöhnt das fast mit Berlins künftigem Namen „Los Angela“.

TAZ

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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Grafikquellen:      DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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