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DL – Tagesticker 21.02.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 21. Februar 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Diesen Ratschlag gab mir mein Vater auch mit, auf die Reise ins Leben! Auch ich habe mir mein freies Denken und Handeln bewahrt. Nur, in letzter Konsequenz dürfte er sich dann auch nicht an eine Parteigründung beteiligen, denn in jungen Jahren ist dieses für gewöhnlich ein Beginn der Verführung !

„Für kein Geld der Welt würde ich in den Staatsdienst gehen“

1.) About-You-Gründer Müller

Tarek Müller, der Gründer der Modeplattform About You erzählt im Podcast, was er vom Kapitalismus hält, wie er später eine Partei gründen will – und warum sein Vater gelassen blieb, als er die Schule abbrechen wollte. Seine Karriere beginnt im Teenageralter mit Wasserpfeifen und soll 2030 mit der Gründung einer Non-Profit-Organisation enden. Dazwischen fällt Tarek Müller auf chinesische Betrüger rein, startet mit einer Digitalagentur durch, gründet zusammen mit dem Otto-Konzern die Modeplattform About You und schafft es damit wohl ziemlich bald an die Börse. Die geschätzte Bewertung des Zalando-für-Junge liegt bei mehreren Milliarden Euro. Müller erzählt mir in dieser Folge, was er vom Kapitalismus hält, wie er später eine Partei gründen will – und warum sein Vater gelassen blieb, als er die Schule abbrechen wollte. Spoiler: Es hat mit Philosophie zu tun. Gründer gelten als mutig, Gründer sind Vorbilder, Gründer kann es nicht genug geben. Einst haben Sie das deutsche Wirtschaftswunder möglich gemacht. Heute sind sie die Weltmarktführer von morgen. Und der Staat unterstützt sie intensiver als viele denken. Doch reicht das? Fördert das Bildungssystem den Unternehmergeist? Sind die Standortbedingungen optimal? Ist genug Geld für die Start-ups da oder müssen die Besten am Ende alle in die USA flüchten?

WirtschaftsWoche-online

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Wer hat seinen Vater im Alter von 14 Jahren schon gefragt, warum er für Adolf in den Krieg zog, anstand in den Widerstand zu gehen ? Heut , wenn ich die schmutzigen Uniformen sehe, würde ich die Frage wiederholen und mich ebenfalls den Dreckstaat verweigern. Jeder, der in den Parlamenten für Uniformen stimmt, sollte sich dort aufhalten, wo diese Kriege stattfinden, um seine Triebe zu besänftigen. Kein Staat der Erde ist es Wert für ihn zur Waffe zu greifen!

NATO

2.) Im Westen nichts Neues

Der jüngste Bericht der „Unabhängigen Reflexionsgruppe“ bekräftigt Machtdenken und Staatenkonkurrenz. Die NATO will sich für eine neue Ära aufstellen. Die Vorarbeiten dazu leistet eine „Unabhängige Reflexionsgruppe“, die im Vorjahr von Generalsekretär Stoltenberg ins Leben gerufen wurde. Der ambitionierte Titel ihres Berichts lautet: NATO 2030: Vereint für eine neue Ära. Er lag den Verteidigungsministern des NATO-Rats für die Tagung Mitte der Woche vor und ist ein Zwischenschritt unterwegs zu einem neuen strategischen Konzept. Hatten die turbulenten Jahre unter Donald Trump die Allianz in eine veritable Existenzkrise gestürzt, soll nun alles besser werden: mehr Solidarität, mehr Zusammenhalt, dazu Konsultation und Koordination, eine stärkere politische Rolle und mehr Ressourcen, um für die akuten und künftigen Herausforderungen gewappnet zu sein. Tatsächlich fordern die Autoren des Reports großspurig einen „Paradigmenwechsel im Sicherheitsdenken“, liefern aber nicht mehr als alten Wein in neuen Schläuchen. Was sie schreiben, erweckt zunächst den Eindruck, als wolle man am Harmel-Bericht von 1967 anknüpfen, der seinerzeit vorsah, ausgehend von einem militärischen Gleichgewicht mit den Warschauer-Pakt-Staaten Konflikte politisch zu lösen. Der jetzt vorgelegte Bericht hingegen will den technologischen und damit auch militärischen Vorsprung der NATO erhalten. Zur Erinnerung: Der Pakt ist die mit Abstand stärkste Militärallianz der Welt. Allein die USA geben mit 730 Milliarden Dollar mehr für Rüstung aus als die nächsten zehn Staaten zusammen. Statt auf Ausgleich und Verständigung in Europa zu setzen, wird die Neuausrichtung der US-Sicherheitspolitik übernommen. Stand in den vergangenen 20 Jahren der Kampf gegen den internationalen Terrorismus im Vordergrund, ist es nun die Konkurrenz mit Russland und China. Hatte einst Präsident Obama die Russische Föderation noch als Regionalmacht abgetan, wird sie jetzt als „wahrscheinlich größte militärische Bedrohung für die Allianz bis 2030“ hingestellt. Das westliche Bündnis solle zwar offen bleiben für friedliche Koexistenz, diese aber auf einer Politik der Stärke beruhen.

Der Freitag-online

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Es ist immer wieder erschreckend von solchen Dramen zu lesen! Solche Menschen können noch nicht einmal Flüchten. Was macht die Deutsche Regierung in vergleichbaren Fällen? Sie weist die Flüchtenden nach Afghanistan zurück. Wer in der Hölle saß, braucht wenigstens keinen Gott mehr.

Des Scheichs Stinkefinger

3.) Hilferuf einer Prinzessin

Neu veröffentlichte Videos zeigen Prinzessin Latifa aus Dubai. Einen Beweis, dass sie noch am Leben ist, bleibt ihre Familie aber schuldig. Die Geschichte klingt zunächst wie erfunden: Da flieht eine Prinzessin vor ihrem herrischen Vater, doch die Häscher des Königs fangen sie ein, schleppen sie zurück und sperren sie in ein Schloss, ohne Kontakt zur Außenwelt. Nur über Umwege gelingt es der Prinzessin, ein Lebenszeichen nach draußen zu senden. Was sich ein Wilhelm Hauff für seine orientalistischen Märchen klischeehafter kaum hätte ausmalen können, ist offenbar tatsächlich geschehen: Opfer dieses grotesken Menschenrechts-Verbrechens ist die 35-jährige Prinzessin Latifa, Tochter des Emirs von Dubai, einem der halbautonomen Zwergstaaten der Vereinigten Arabischen Emirate. Mohammed bin Raschid Al Maktum, hier in der Rolle des bösen Papas, ist jener einst international so bewunderte „Scheich Mo“, der Business-Emir, der den Stadtstaat Dubai mit spektakulären Bauvorhaben wie dem Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, zu einer Marke mit globaler Anziehungskraft gemacht hat.

TAZ-online

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Im westlichen Lager laufen mit absoluter Sicherheit genauso viele politische Halunken als im Osten herum. Wir hier, nehmen nur unsere Sonnenbrillen nicht von den Augen, um Wahrheiten nicht so genau zu erkennen.

Peking und Moskau nutzen die schleppende EU-Impfkampagne aus

4.) „Danke, Bruder Xi!“

Durch Unterstützung beim Impfen bauen China und Russland ihren Einfluss in Südosteuropa aus. Vor allem Serbien profitiert. Die EU verliert. Der Impfstoffmangel macht auch Südosteuropa zu schaffen, und die politischen Implikationen werden immer sichtbarer. Das Missmanagement bei der Impfstoffbeschaffung hat sowohl in EU-Mitgliedsländern als auch bei EU-Anwärtern das Vertrauen in Brüssel untergraben. Von dritten Akteuren – insbesondere China und Russland – wird dies im geostrategischen Kräftespiel genutzt, um den eigenen Einfluss zu stärken. Immer mehr Staaten in der Region setzen mittlerweile auf direkte Verhandlungen mit den Produzenten und schließen Lieferverträge auch mit China und Russland ab. Denn obwohl fast alle Westbalkan-Staaten – Serbien, Montenegro, Albanien, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina und Kosovo – die ihnen zugesagten Impfstofflieferungen über das Covax-Programm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits bezahlt haben, sind einige kleinere Länder wie Kosovo, Bosnien und Herzegowina oder Nordmazedonien bislang nur mit einer minimalen Anzahl westlicher Impfstoffdosen versorgt worden. Serbien dagegen hat sich zum Vorreiter in der Region bei der Pandemiebekämpfung entwickelt, nachdem in dem Land das Virus zunächst verharmlost worden war.

Tagesspiegel-online

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Zumindest sehr viel Geld in die Kassen der Kurvenmaler, denen es bestimmt selten zuvor so gut gegangen ist. Diese können doch einer naiven nichts wissenden Regierung jedes lahme Pferd für einen guten Traber andrehen. Glaubt man Politiker-Innen am frühen Morgen – ist der Tag mit Sicherheit verloren.

Ihre Entscheidungen stützt die Regierung auf erstaunlich unzuverlässige Rechnungen

5.) Was taugen die Horror-Kurven?

Die Verlängerung des Lockdowns beruht auf einer Computersimulation. Dummerweise verhält sich der Mensch anders, als die Modelle es vorsehen. Also wird der Mensch jetzt an das Modell angepasst. Als im April 2010 der isländische Vulkan Eyjafjallajökull ausbrach, schlossen die Behörden für Tage den Luftraum über Europa. Tausende von Flügen wurden gestrichen oder zu anderen Flughäfen umgeleitet. Die unsichtbare Wolke, die den Flugverkehr lahmlegte, bestand nicht aus Asche und Staub, sondern aus einem Schwarm von Daten. Weil es keine Erfahrung gab, wie sich die Staubpartikel auf Triebwerke und Tragflächen auswirken würden, behalfen sich die Aufsichtsbehörden mit einer Computersimulation. An die Stelle der Empirie trat die Risikoprognose, an die Stelle von realen Messungen über die Luftkonzentration von Schwebeteilchen die Modellrechnung.
„Heute stoppt die Computersimulation den Flugverkehr, zu Kosten, die täglich in die Hunderte Millionen gehen“, schrieb der „FAZ“-Herausgeber Frank Schirrmacher, der als Erster die Bedeutung dieses Modellversuchs erfasste. „Was wird sie morgen tun? Was tut sie jetzt schon, ohne dass wir es ahnen? Und was ist der Preis?“

Focus-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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