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DL – Tagesticker 20.12.18

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 20. Dezember 2018

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Der erste Probeballon von Merz ist geplatzt. Er hatte sicher nichts anderes erwartet. Das gegenseitige Abtasten wird weitergehen und Merkel wird noch eine weitere Schicht anhängen um Merz zu verhindern. Noch ist Schland nicht dort angekommen wo Ärisch seinen Gegner sehen wollte und somit der Auftrag nicht erfüllt.

Nach Interview in der F.A.Z. :

1.) Merkel hat vorerst keinen Platz für Merz

Er traue sich ein Ministeramt zu, sagte Friedrich Merz im Interview mit der F.A.Z. Die Kanzlerin und ihr Wirtschaftsminister sehen das offenbar anders.  Die Antwort von Regierungssprecher Steffen Seibert war ebenso kurz wie erwartbar. „Die Bundeskanzlerin plant keine Kabinettsumbildung“, sagte er am Mittwoch in der Regierungspressekonferenz. Zuvor hatte Friedrich Merz in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gesagt, er traue sich ein Amt als Bundesminister zu. Merz, der 2009 aus der aktiven Politik ausgeschieden war, hatte für den Vorsitz der CDU kandidiert und war bei der Wahl am 7. Dezember dieses Jahres auf dem Parteitag in Hamburg knapp Annegret Kramp-Karrenbauer unterlegen.

FAZ

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Vielleicht war es mehr ein Zwiegespräch mit sich selbst über alle PolitikerInnen? Denn damit hätte er den Nagel auf den Kopf getroffen !

Newsblog zum Brexit  

2.) Corbyn soll May „dumme Frau“ genannt haben – er dementiert

Der britische Oppositionschef Jeremy Corbyn hat sich mit einer vor sich hin gemurmelten Bemerkung den Vorwurf der Frauenfeindlichkeit eingehandelt. Während einer hitzigen Brexit-Debatte im Unterhaus, bei dem sich Premierministerin Theresa May über Corbyn mokierte, wurde der Labour-Chef dabei ertappt, wie er angeblich „dumme Frau“ („stupid woman“) in seinen Bart brummte. Corbyns Sprecher dementierte das allerdings.

T.-online

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Fie Politik pervertiert sich immer öfters in Zweikämpfe: USA – China, Italien – EU, Merz – Merkel. Da bleiben für die Wähler nur Scherbenhaufen über. Sie bleiben zu Hause. Hoffentlich !

Schuldenstreit mit der EU

3.) Italien knickt ein

Laut gebrüllt – und doch verloren: Die rechte Regierung in Rom kippt ihre provokanten Schuldenpläne. Die EU verzichtet im Gegenzug auf Strafen. Also alles gut? Nein, Lega-Boss Salvini hat neue Pläne. An den Börsen herrschte beste Stimmung, als sich am Mittwochmorgen herumsprach, dass die italienische Regierung ihren Streit mit der EU aufgibt und sich den „Sparkommissaren in Brüssel“ weitgehend beugt. Die Strafzinsen für die römischen Schuldscheine fielen, die Kurse der italienischen Banken stiegen.

Spiegel-online

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Was für ein Fantast hatte denn von diesem Land anderes erwartet ? Ein Land in dem ein kleiner Bürgermeister von Hamburg politisch ohne Nachwirkung die Demokratie entsorgen konnte – vor den G 20.Gipfel ?

Rechtsextreme in der Polizei:

4.) Weiterer Frankfurter Polizist stellt sich

Hessens Innenminister muss sich rechtfertigen: Warum informierte er nicht über extrem rechte Umtriebe in der Polizei? Der Skandal weitet sich unterdessen aus. Das Landeskriminalamt Hessen ermittelt in Frankfurt gegen einen sechsten Polizisten. Er soll sich ebenfalls an einem Chat beteiligt haben, in dem Beamtinnen und Beamte fremdenfeindliche und NS-verherrlichende Bilder, Symbole und Texte ausgetauscht haben sollen. Bislang war in dem Fall von fünf Beschuldigten die Rede gewesen.

Zeit-online

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Typisch für die Politik welche keinen auf die Zehen steigen will. Mit einem dümmlichen Grinsen bekommt die Industrie eine Frist bis 2025. Solange hat sie selber noch Zeit sich den Zucker und das Fett in ihr verkümmertes Hirn zu schaufeln.

Ernährung:

5.) Ministerin will weniger Fett im Essen

Mit Vorgaben für die Reduzierung von Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten will Ernährungsministerin Julia Klöckner Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck entgegenwirken. Allerdings setzt die CDU-Politikerin dabei auf die freiwillige Selbstverpflichtung von Verbänden der Lebensmittelwirtschaft und nicht auf Verbote. Kritiker bezeichneten das als naiv und wirkungslos. Klöckner betonte aber am Mittwoch in Berlin nach der Verabschiedung der „Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie“ im Kabinett: „Ich werde in Deutschland keine Schokoriegel verbieten.“ Starre gesetzliche Maßnahmen lehnte sie ab, ebenso eine Zuckersteuer. Sie mahnte, man dürfe die „Rechnung nicht ohne den Geschmack der Verbraucher“ machen. Die Menschen müssten sich langsam an fettreduziertes und weniger süßes, dafür aber gesünderes Essen gewöhnen.

RP.-online

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Wo wenig Hirn  geforder wird,  kommen die Experten aus der Politik! Merkel, Scholz und Co. KG als Handlanger auf den Bau. Menschen ohne Hirn dürfen Steine schleppen. Alter – egal. Alle sollen ja länger arbeiten!

Datei:Merkel Kohle fertig - Satire.jpg

Einwanderungsgesetz

6.) Wer etwas kann, ist willkommen

Am Ende sind die Herren sogar zu Scherzen aufgelegt. Arbeitsminister Hubertus Heil hat gerade eine ganze Litanei an SPD-Politikern heruntergebetet, die für ein Einwanderungsgesetz gekämpft hätten, da will Horst Seehofer unbedingt ein paar Christsoziale hinzufügen. Doch Heil ist schneller. „Im Himmel“, sagt er, „herrscht mehr Freude über einen reuigen Sünder als über 100 Gerechte.“

FR

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Die Wahrheit

7.) Beelzebub auf Rädern

Unterwegs im Golden State mit einem Auto. Ach was, kein Auto! Ein Ungetüm! Ein Monster! Ein brennender Dornbusch in Kraftfahrzeuggestalt! Kalifornien ist ein Traum, aber vor allen Dingen ein Traum auf vier Rädern. Beim Mietwagenhändler hatten wir clever vorab einen Mittelklassewagen geordert. Da sich unsere Reisegruppe aber um zwei vergrößerte, stockten wir auf: „Upper Middle Class? No problem!“ Als dann sogar ein fünfter Kumpan den Flug gebucht hatte, musste ein weiteres Upgrade her.

TAZ

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen:

Oben —  DL / privat – Wikimedia  Ommens – cc-b

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Unten  —        2013/14 setzt das „Büro für ungewöhnliche Maßnahmen“ die Arbeit mit Realmontagen im öffentlichen Raum fort mit der Serie „Merkel goes to demo“ – hier mit den Chefs der 4 Energiemonopolisten bei einer Demonstration 2014 zur Energiewende Foto: Elke Hollmann.

Quelle Team Büro für ungewöhnliche Maßnahmen
Urheber Elke Hollmann
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