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DL – Tagesticker 20.11.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 20. November 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Vielleicht verkleidete sich der Scheuer als Merkel ? Denn  wer hatte denn jemals gesagt,  dass die Kanzlerin einen Führerschein hätte ?

„Wie eine tote Kuh Auto fährt“

1.) Kölner Fitness-König attackiert Angela Merkel

Es ist dramatischer denn je: Ganze Branchen ächzen unter den verschärften Corona-Maßnahmen. Wie die Gastro und die Veranstaltungsszene ist auch die Fitnessbranche derzeit stillgelegt. Die Hanteln und Ergometer stehen in den Gyms des Landes wie Deko-Stücke herum. Jeder Tag, an dem die Studios geschlossen bleiben, kostet Mitglieder. Und das heißt: Umsatz. Mächtige Vertreter der Szene haben sich deshalb nun zusammengeschlossen und einen Brandbrief an die Abgeordneten des Bundestages verfasst, in dem sie dazu auffordern, die Situation für die Studios neu zu bewerten. Der Kölner Frank Böhme, Gründer der bekannten Just Fit-Kette, ist einer von ihnen. Das EXPRESS-Interview. Herr Böhme, wie beurteilen Sie die aktuelle Lage der Fitnessbranche?
Frank Böhme: Es gibt zwei Herzen in meiner Brust. Auf der einen Seite das des Menschen, der noch Eltern und Schwiegereltern hat. Dann den Unternehmer Frank Böhme. Als Privatperson verstehe ich: Wir müssen die Kontakte reduzieren, sonst explodiert uns am Ende die Zahl der Kranken in den Krankenhäusern. Doch was ich der Politik ankreide, ist, dass man in der Zeit, als alle Experten gesagt haben: Wir bekommen eine zweite Welle – dass da soviel Zeit versäumt worden ist, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Und da kommt der Unternehmer dann durch.

Express

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Hier wäre zur Vorsicht geraten ! Auch die Polnische und Ungarische Regierung könnte eines Tages zurückschießen ? Die Waffen dafür werden doch seid vielen Jahren von hier geliefert ?

Ungarn und Polen

2.) EU-Gipfel vertagt Haushaltsstreit

Die Beratungen über den EU-Finanzplan werden auf Expertenebene weitergeführt, Polen und Ungarn halten an ihrem Veto fest. Aber es gibt eine Möglichkeit, sie zu umgehen. Die 27 EU-Staats- und Regierungschefs haben keine Einigung im Streit über das ungarische und polnische Veto gegen die EU-Finanzplanung erzielt. Aus Verhandlungskreisen hieß es, dass Kanzlerin Angela Merkel zu Beginn der Videoschalte die Situation geschildert habe. Darauf hätten die Regierungschefs von Ungarn und Polen ihren Standpunkt kurz erläutert. Danach habe man sich geeinigt, die Beratungen auf Expertenebene weiterzuführen. Ein Vertreter der EU-Kommission hatte schon vor dem Treffen die Hoffnung gedämpft, dass es zu einer Einigung kommen könnte. Am Nachmittag hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde noch darauf gedrungen, die 750 Milliarden Euro, die die EU-Regierungen in einem Corona-Hilfspaket beschlossen hatten, schnell einzusetzen. EU-Ratspräsident Charles Michel hatte deutlich gemacht, dass das weitere Vorgehen der EU in der Corona-Krise auf der Agenda der nun regelmäßigen Videokonferenzen der EU-Chefs stehe, an der auch Kanzlerin Merkel teilnimmt. Die EU-Kommission dringt dabei auf ein engeres gemeinsames Vorgehen bei der Impf- und Teststrategie der 27 EU-Staaten.

Zeit-online

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Ja, so sind Regierungen nun einmal – wenn Volk sie in aller Ruhe machen lässt – was sie nicht können – oder jemals konnten. Den Umgang  mit der Beute ! Da werden dann ganz schnell Privatflugplätze in der Uckermark gebaut um die einst erlernten Theorien schneller unter das Volk zu bringen

Gegen Corona hilft Geld verbrennen

3.) Seid verschlungen, Milliarden

Plötzlich gibt es unbegrenzt Steuergeld als Heilmittel gegen die Krise. Zukunftsfähig? Egal. Man könnte auch Dampfloks oder Kohleöfen finanzieren. Hast du mal 5 Euro für mich?“, fragt unser Sohn, „ich muss die Physiotherapie bezahlen.“ Ich stehe in der Küche, habe die Hände voller Teig und sage: „Klar, da liegt meine Brieftasche. Nimm dir ein paar Millionen.“ Das ist natürlich selbst für einen taz-Redakteur eine Menge Geld. Woher kommt diese ungewohnte väterliche Großzügigkeit? Es ist der Tag nach dem neuesten „Autogipfel“ im Kanzleramt, mir sind alle Maßstäbe verrutscht. Gerade hat die Regierung der Autoindustrie noch einmal 3 Milliarden Euro Steuergeld geschenkt für das Verschrotten von alten Lkws, für Plug-in-Hybride, die kaum elektrisch fahren, und für E-Lädesäulen, die die Industrie mal schön selbst zahlen könnte. Um uns herum brennen gerade endgültig alle finanzpolitischen Sicherungen durch. Die Forderung nach Staatsknete muss nur a) irgendwas mit Corona zu tun haben, b) irgendwie Arbeitsplätze sichern und c) möglichst zukunfts-unfähig sein. Geld für Flughäfen – und für Pferdekutschen? Deshalb gibt es neben Kaufprämien für E-Autos auch Sterbehilfe für die Verbrenner. Deshalb retten wir mit 9 Milliarden die Lufthansa ohne irgendwelche grünen Auflagen und subventionieren auch weiter unsinnige und unrentable Regionalflughäfen. Und 500 Millionen für die Waldbesitzer haben wir auch noch in der Kasse.

TAZ-online

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Warum nicht gleich einen ganzen Waggon ? Das Volk zahlt noch immer Anstandslos für ihre Zuchtmeister-Innen. Staatstragende Narren haben immer Anspruch auf mehr. In Bayern rollte ein Waggon auch ohne Schienen einen Berg hinunter: Selbst mit einen Dienstleister des Staates darin. Es hatte doch niemand  gesagt: „Wir wollen aus den ganzen Staat ein DDR – SED machen“.

Wegen Corona

4.) Innenministerium besteht auf Zweitplatz im Zug

Mitarbeiter des Bundes sollen einen zweiten freien Platz im Zug buchen können, um sich vor Corona zu schützen. Geht nicht, erklärte die Bahn. Das geht, insistiert das Innenministerium – und fordert eine „Lex Zweitplatz“. Dieser Plan hatte schon in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen: Während allen anderen Passagieren trotz Corona-Pandemie ein garantierter Mindestabstand in Fernzügen der Bahn verwehrt wird, sollte für Bundesbeamte gelten: Ein Beamter, zwei Plätze. So sah es das Bundesinnenministerium in einem Rundschreiben an Ministerien und Behörden vor. Bahnreisende und Politiker waren empört, Bund und Bahn düpiert. Schließlich hatten sie ein erhöhtes Infektionsrisiko in ICEs immer bestritten. Mehrere Ministerien lehnten die Zweiklassenpläne in den vergangenen Tagen offiziell ab. So distanzierte sich das Umweltministerium von der Regelung. Ziemlich leise verwies der Staatskonzern Bahn im lauten Wirbel darauf, dass die Pläne des Eigentümers ohnehin schwer umzusetzen seien. Nach 15 Minuten erlösche ja laut Beförderungsbedingungen der Anspruch auf einen leeren Platz, auch wenn er bezahlt wurde. Gedacht war der Einwurf auch, um dem Ministerium den Ausstieg aus dem Plan zu erleichtern. Doch das denkt gar nicht daran, einzulenken. Im Gegenteil.

Sueddeutsche-Zeitung

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Sollte die Ministerin vielleicht ihr eigenes Bächlein rauschen hören und sitzt schon vor ihren Taschenrechner ?

Corona-Impfzentren ab 15. Dezember startklar

5.) 4000 DOSEN PRO TAG IM SAARLAND

Eine Million Schnelltests und Start der Impfung ab 15. Dezember möglich! Gesundheitsministerin Monika Bachmann (70) und Staatssekretär Stephan Kolling (48, beide CDU) stellten die nächsten Schritte in der Corona-Krise vor.
* Schnellere Tests: Die Landesregierung hat eine Million Antigentests bestellt. Die können demnächst z. B. von Pflegeeinrichtungen, Schulen und Krankenhäusern eingesetzt werden. Bachmann: „Die Antigentests liefern schnelle Ergebnisse in 15 bis 30 Minuten.“

* Impfzentren festgelegt: Die Impfungen könnten ab dem 15. Dezember starten. Voraussichtlich wird es drei Zentren mit 4000 Impfungen am Tag geben.

* Hier wird geimpft: Saarbrücken Messe (bis zu 2000 Impfungen/Tag, 120 Mitarbeiter), Saarlouis Industriegebiet (1000/Tag, 70 Mitarbeiter), Neunkirchen (1000/Tag, 70 Mitarbeiter). Die Infrastruktur soll in zwei bis drei Wochen fertig sein. Dazu wird es sechs mobile Teams geben, um z. B. in Pflegeeinrichtungen zu testen. Eine Impfung dauert im Schnitt 15 Minuten.

Bild – Saarland-online

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Hatten diese Störer vielleicht das Glück in diesen „wunderbaren“ Land zu leben ? In Thailand werden die Beleidiger der Machthabenden hingerichtet. Gleichwohl auch hier schon Hexen und ihre Meister bei lebendigen Leib öffentlich verbrannt wurden. Was hätte wohl unser alter fußballspielende Freund Olli zu alle dem gesagt?  Wir können hier nur raten – vielleicht folgendes :  „Der alte Maier schaukelt –  still vor sich hin?“

Das sind die Störer, die Altmaier beschimpften und Büros stürmten

6.) Rechten Youtubern drohen Strafen

Rechte Medienaktivisten haben Abgeordnete im Bundestag bedrängt und beleidigt. Nach und nach wird der Hergang klarer. Nun prüft Schäuble Konsequenzen. Es waren Einschüchterungsversuche vor laufender Kamera. In der Union sind sie froh, dass Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) so ein ruhiges Gemüt hat. Trotz der Bedrängnis erläuterte der am Aufzug im Bundestag wartende Altmaier der ihn penetrant filmenden Frau ganz sachlich, warum er für das Infektionsschutzgesetz mit bestimmten Vollmachten für Bund und Länder zur Bekämpfung der Corona-Pandemie stimmen werde. Dabei handelte es sich um die Medienaktivistin Rebecca Sommer, die früher in der Flüchtlingshilfe aktiv war und sich dann zunehmend AfD-Positionen zugewandt hat. Sie und ein Mann im Hintergrund, bei dem es sich offenbar um den ebenfalls von der AfD eingeschleusten verschwörungsideologischen Publizisten Thorsten Schulte handelt, beschimpfen in dem Video Altmaier: „Sie sind abgehoben. Sie haben überhaupt kein Gewissen.“ Und: „Das ist ja ein Arschloch. Aufgeblasener, kleiner Wanna-be-König.“ Altmaier will auf eine Strafanzeige verzichten – aber andere pochen nun auf eine scharfe Antwort.

Tagesspiegel

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Archäologen finden Knochen von Gott

7.) Existenzbeweis

Es ist der wohl spektakulärste Knochenfund aller Zeiten: Wie ein internationales Team von Archäologen am Mittwoch bekanntgab, ist es offenbar gelungen, bei einer wissenschaftlichen Grabung in Jerusalem die Überreste Gottes zu bergen. Nicht nur unter Atheisten dürfte die Entdeckung des Skeletts des Oberhauptes dreier Weltreligionen für Aufsehen sorgen. Riesig, männlich, mehr als 6.000 Jahre alt – das waren die ersten Indizien, die die Forscher stutzig machten, als sie die ungewöhnlichen Knochen in Augenschein nahmen. Das nahezu komplett erhaltene Skelett misst in der Länge rund 6,50 Meter und weist die typische Knochenstruktur eines weißhaarigen Bartträgers auf.  Dass sie bei ihrer Arbeit ausgerechnet auf Gottes Knochen stoßen würden, hatte keiner der niederländischen Wissenschaftler zuvor auch nur in Erwägung gezogen. „Das Skelett erschien uns zunächst wie das Ebenbild eines Homo Sapiens – nur in einem viel größeren Maßstab“, erklärte Ausgrabungsleiter Gabriel van den Berg bei der völlig überlaufenen Pressekonferenz in Jerusalem. Erst später wurde den Forschern bewusst, dass vielmehr der Homo Sapiens das Ebenbild ihres Fundes sein muss.

Postillon

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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