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DL – Tagesticker 20.07.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 20. Juli 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ein Bericht aus der Stadt, in der sich die politischen  EU-Nieten mit den Ellbogen begrüßen, da die Mäuler nichts zu vermelden haben ! Wurde ein Besen falsch herum eingestielt, könnte man ihn vielleicht noch als Schnee-Schieber benutzen ! Was aber machen wir wenn kein Schnee mehr herunterkommt ? Genau darüber berät das teuerste Laien-Ballett zur Zeit in Brüssel ! 

EU-Gipfel – Treffen wird verlängert

1.) Treffen wird verlängert

Die Stimmung ist zeitweise vergiftet, die Staats- und Regierungschefs reagieren gereizt: Doch am Morgen des vierten Tages scheinen die EU-Staaten einem Kompromiss zum Corona-Krisenprogramm näher gekommen.  Nach deutlichen Fortschritten auf dem Weg zu einem Corona-Krisen-Paket wird der EU-Sondergipfel in Brüssel nochmals verlängert. EU-Ratspräsident Charles Michel kündigte nach Angaben von Diplomaten am Montagmorgen einen neuen Verhandlungsvorschlag an. Demnach könnte der Anteil der Zuschüsse im Corona-Rettungsprogramm von ursprünglich 500 Milliarden Euro auf 390 Milliarden gesenkt werden. Der Kompromiss sei aber noch nicht völlig unter Dach und Fach, hieß es. Die Gespräche wurden gegen 06.00 Uhr unterbrochen und sollen am Nachmittag wieder aufgenommen werden, wie der Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter mitteilte. Zunächst sprach er von 14.00 Uhr, verschob den Termin dann aber wenig später auf 16.00 Uhr. Damit läuft das am Freitag gestartete Treffen der 27 Staats- und Regierungschefs bereits zwei Tage länger als geplant. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen Staats- und Regierungschefs hatten während der ganzen Nacht zum Montag einen Kompromiss im Streit über das Krisenpaket gesucht, mit dem die schwere Corona-Wirtschaftskrise abgefedert werden soll. Es wird zusammen mit dem nächsten siebenjährigen EU-Finanzrahmen von mehr als 1000 Milliarden Euro beraten, was die Verhandlungen ungeheuer kompliziert macht.

Stuttgarter Zeitung

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Wie sich die Örtlichkeiten Gleichen !! Portland, Stuttgart, Frankfurt ! Überall dort wo Uniformierte glauben, für ihre Auftraggeber durch  die Feuer gehen zu müssen.  Die Köpfe müssen sich ändern – von blinder Gehorsamkeit hin zur aktiven Befehlsverweigerung !

Bürgermeister fordert Rückzug  

2.) Bundespolizisten in Portland „führen zu mehr Gewalt“

In Portland sind gegen den Willen des Bundesstaates Oregon Bundespolizisten im Einsatz. Der Bürgermeister der Stadt fordert nun von Präsident Donald Trump, dass er die Truppen zurückzieht.  Nach heftigen Ausschreitungen hat der Bürgermeister der US-Westküstenmetropole Portland den Rückzug der von Präsident Donald Trump entsendeten Bundespolizisten gefordert. Diese würden mit verfassungswidrigen Taktiken die Situation gefährlich eskalieren lassen, sagte Bürgermeister Ted Wheeler am Sonntag dem Sender CNN. „Ihre Anwesenheit hier führt tatsächlich zu mehr Gewalt und mehr Vandalismus“, führte der Demokrat aus. Derweil rief die Polizei am Sonntag den Ausnahmezustand in der Stadt im Bundesstaat Oregon aus. Dutzende, wenn nicht Hunderte Sicherheitskräfte des Bundes würden „auf unsere Stadt einstürmen“, sagte Wheeler. Die Beamten würden sich nicht ausweisen und Demonstranten in nicht gekennzeichnete Lieferwagen sperren. „Sie sind hier nicht erwünscht. Wir haben sie nicht hergebeten. Tatsächlich wollen wir, dass sie gehen“, sagte Wheeler. Heimatschutzminister Ken Cuccinelli bestätigte am Freitag, dass Bundesbeamte mutmaßliche gewalttätige Demonstranten „an einen sicheren Ort zum Verhör“ bringen würden.

T-online

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Ist denn schon wieder Karneval ? In Frankfurt erklärt nicht einmal ein politischer Beuthegermane wegen Unfähigkeit seinen Rücktritt ! Wie hätte sich Oliver Kahn zu seinen besten Zeiten ausgedrückt : „Sollte er einmal Eier zeigen!“

ANONYMER VERFASSER

3.) Serie rechtsextremer „NSU 2.0“-Drohmails reißt nicht ab

Immer wieder tauchen weitere rechtsextreme Drohmails auf. Wer steckt hinter „NSU 2.0“? Und was hat die hessische Polizei damit zu tun? Noch gibt es viele offene Fragen. Die Serie rechtsextremer Drohmails mit der Unterschrift „NSU 2.0“ reißt nicht ab. Ein anonymer Verfasser habe am Freitag mindestens zwei E-Mails mit identischem Inhalt an insgesamt 15 Adressaten geschickt, berichtete die „Welt am Sonntag“. Zu den Empfängern sollen demnach neben Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) auch die Linken-Politikerin Janine Wissler und die Kabarettistin Idil Baydar gehören. Die beiden Frauen hatten schon früher Drohschreiben erhalten. Auch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ging eine neue derartige E-Mail an eine Reihe von in der Öffentlichkeit bekannten Empfängern. Nach Ansicht der FDP sollte der Generalbundesanwalt die Ermittlungen zu den Drohmails übernehmen. „Die Bedrohungen zeigen, dass es dem Täter darum geht, Personen mit wichtigen Funktionen in unserer pluralistischen Gesellschaft einzuschüchtern“, sagte der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle der „Welt“ (Montag). „Um dem Staatsschutz-Charakter der Vorfälle Rechnung zu tragen, sollte deshalb der Generalbundesanwalt (GBA) die Ermittlungen übernehmen.“

Hamburger-Abendblatt

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Worin liegt der Unterschied zwischen einer US-Uniform oder der von Schland ? Wurden nicht auch am vergangenen Wochenende Sprüche über Funk und Fernsehen verbreitet in denen vornehmlich von Bürgern mit Ausländischer Abstammung als Täter berichtet wurde ? Käme die gleiche Sprache von Randgruppen/Parteien brächte man mit ziemlicher Sicherheit das Thema als „Volksverhetzung“ auf den Tisch !

Trumps Vorgehen gegen Schwarze Proteste:

4.) Beschämend für die USA

Trump will mit undemokratischen Methoden wie in Portland seinen Anhängern gefallen. Doch diese Politik ist kein Spiel – sie ist offener Rassismus. Bislang hatte US-Präsident Donald Trump stets nur gedroht, gegen die „Anarchisten und Kriminellen“ bei den Black-Lives-Matter-Protesten mit dem Einsatz der Bundespolizei oder gar des Militärs vorzugehen. In Portland im Bundesstaat Oregon hat er diese Drohung jetzt wahrgemacht: Gegen den Willen sowohl des Bürgermeisters als auch des Bundesstaates gingen am Freitag nicht näher gekennzeichnete paramilitärische Einheiten gegen die Protestierenden vor, zogen Menschen in Lieferwagen ohne Nummernschilder, setzten Tränengas ein. Führende Demokrat*innen erinnerten Trump in einer Protesterklärung daran, dass die USA eine Demokratie seien und keine Bananenrepublik. Auf die Idee, Protesten gegen Polizeigewalt mit noch mehr Polizeigewalt zu begegnen, muss man erst einmal kommen. Aber es wäre falsch, solche Aktionen nur mit der hilflos-autoritären Instinkthaftigkeit eines Präsidenten zu erklären, der seit Beginn seiner Kandidatur immer nur polarisiert und gespalten und niemals auch nur den Versuch unternommen hat, das Land zu einen oder gar konstruktive Lösungen zu finden.

TAZ

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Hört ! – Hört !! Das ist sicher Richtig. Aber – warum hören und fühlen die Bürger-Innen dann nicht mehr aus den Oppositions-Parteien ? Unterscheiden wir nicht auch dort zwischen Hummer, Kaviar mit Wein speisenden und gewöhnliches Wasser trinkenden ? Sollte das werfen mit Steinen aus Glashäusern nicht vermieden werden ? Lebt selber vor – was ihr Anderen verkaufen wollt !

Bartsch:

5.) Corona spaltet die Gesellschaft

Die Corona-Pandemie spaltet die Gesellschaft nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, in Arme und Superreiche. Die zentrale Auseinandersetzung im Superwahljahr 2021 werde sein, ob es in Deutschland mehr Ellenbogen oder mehr Herz geben werde, sagte Bartsch der »Rheinischen Post«. » Wir sehen, wie das Virus die Gesellschaft spaltet. Die Armut nimmt zu, während einige Superreiche fett absahnen.« Das Konjunkturpaket der Bundesregierung mache für Kinder und Familien zu wenig. Selbst der Nachtragshaushalt von mehr als 200 Milliarden Euro werde nicht reichen. »Das hilft jetzt nur für ein halbes Jahr. Und wir sind erst am Beginn der Krise.«

ND

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Die politischen Hohlköpfe finden immer Menschen welche ihnen die passenden Ausreden formulieren ?

Scholz verteidigt Vorgehen im Wirecard-Skandal

6.) Skandalunternehmen

Die Bundesregierung steht im Wirecard-Skandal zunehmend unter Druck. Die Opposition verlangt Aufklärung von Olaf Scholz. Der Finanzminister weist den Vorwurf, er habe zu spät gehandelt, zurück.Finanzminister Olaf Scholz gerät im Skandal um Wirecard zunehmend in die Kritik. Mehrere Abgeordnete werfen dem SPD-Politiker vor, dem Parlament Informationen vorenthalten zu haben. Scholz hat nun die Vorwürfe einer mangelnden Aufklärung zurückgewiesen. Seit zehn Jahren sei die Firma von einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit gutem Ruf überprüft worden, sagte er am Sonntagabend im ZDF. Diese habe keine Unregelmäßigkeiten festgestellt. Seit Frühjahr 2019 habe es dann verschärfte Prüfungen gegeben. Ende vergangenen Jahres seien insgesamt drei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften aktiv gewesen, sagte Scholz zu Vorwürfen aus der Opposition, er habe zu spät gehandelt. „Weil wir zu denen zählen, die sich nicht wegducken, haben wir alles auf den Tisch gelegt“, sagte er mit Hinweis auf einen Bericht des Finanzministeriums an den Finanzausschuss des Bundestages. „Jeder muss in dieser Situation die Bereitschaft haben, alles aufzuklären, was notwendig ist.“

Spiegel-online

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7.) Trottel macht Werbung für Adidas, ohne dafür Geld zu bekommen

Wie dumm ist der denn? Alexander Beckert (19) aus Lübeck trägt regelmäßig ein T-Shirt, auf dem groß das Logo und der Name der Firma Adidas aufgedruckt ist, ohne auch nur einen Cent dafür von der Sportbekleidungsfirma aus Herzogenaurach zu erhalten. Warum Beckert, dessen T-Shirt an einem gewöhnlichen Tag bis zu 1000 Menschen zu Gesicht bekommen, freiwillig als menschliche Litfaßsäule durch die Gegend wandelt und dabei von dem Großkonzern mit Millionen-Werbebudget keine Gegenleistung für seine Dienste einfordert, scheint nur mit mangelndem ökonomischen Sachverstand erklärbar. Adidas bestätigte inzwischen, dass sich Alexander Beckert nicht auf der Liste der offiziellen Markenbotschafter befindet. „Wir standen bislang in keinerlei Kontakt mit Herrn Beckert oder seinem Management“, heißt es auf Nachfrage des Postillon in einer schriftlichen Erklärung.

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

3 Kommentare zu “DL – Tagesticker 20.07.2020”

  1. Basismitglied sagt:

    zu 5)

    und Scheinlinke die Partei 😐

  2. Bremer der Zweite sagt:

    zu 5.
    Kommentar zu 1. Volltreffer!!!

    So was wie Bartsch ist Fraktiions-Vorsitzender einer sogenannten LINKS-Partei.
    »Wir sehen, wie das Virus die Gesellschaft spaltet.
    Die Armut nimmt zu, während einige Superreiche fett absahnen.«

    Nicht das Virus spaltet die Gesellschaft in zunehmende Armut und steigenden Reichtum bis Super-Reichtum.
    Die Politik von SPD-CDU-FDP-GRÜNE hat diese Verhältnisse seit 1998, als seit 22 Jahren praktiziert.

    Und jetzt wollen uns Herr Bartsch und Frau Kipping erzählen, dass mit GRÜN-ROSA-„ROT“ alles anders werden könnte.

  3. Basismitglied sagt:

    Parteivorsitzende ist der Sargnagel der Partei

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