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DL – Tagesticker 18.06.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 18. Juni 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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In Büchern wird nicht immer die reine Wahrheit geschrieben. Wer aber immer es möchte, kann das Richtige für sich herauslesen und dieses mag im ganz besonderen auf die politischen Barden zutreffen. Man mag Personen mögen oder nicht, aber über einen Rechtschaffenden Menschen wird so gut wie nie berichtet. So sagt schon ein Bücherregal viel über diese dort beschriebenen Typen aus. Mögen sie nun Cäsar, Konstantin , Karl der Große , Lenin, Adenauer, Brand oder Trump und Merkel geheißen haben. Wenn der Holzstock die Scheiße lange rührt, kann daraus einmal eine schöne Blume wachsen.

Trump über Bolton: Ein „Lügner“, den alle hassen

1.) Buch von Ex-Sicherheitsberater

In Washington bahnt sich die nächste große Empörungswelle über Donald Trump an, diesmal ausgelöst von John Bolton, seinem ehemaligen Sicherheitsberater. Bolton nennt in einem Enthüllungsbuch gleich mehrere Gründe für neue Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten. Sowohl die New York Times wie das Wall Street Journal berichten vorab aus dem Buch, das erst kommenden Dienstag auf den Markt kommen sollte. Dem Buch zufolge soll Trump mehrfach in Strafverfahren eingegriffen haben. „Das Muster sieht aus wie Justizbehinderung als typische Verhaltensform“, so Bolton. Boltons Buch heißt „Das Zimmer, in dem alles geschah – Erinnerungen aus dem Weißen Haus“, wobei es sich nicht um einen häuslichen Tugendroman handelt, sondern um eine Abrechnung mit Ankündigung. John Bolton, einer der Fürsten der Finsternis in der amerikanischen Außenpolitik, zuletzt Nationaler Sicherheitsberater von Trump zwischen April 2018 und September 2019, hatte nach seiner Zwangstrennung vom Präsidenten Memoiren über die Zeit angekündigt. Bolton begleitete maßgebliche außenpolitische Taten des Präsidenten, vor allem im Umgang mit Nordkorea, China, Venezuela und natürlich mit der Ukraine. Letzteres hatte zum Amtsenthebungsverfahren geführt.

Sueddeutsche-Zeitung

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In der GRO-Ko geübt – in Hamburg an der G 20 –  Demokratie trainiert, für  die SPD den Troll gespielt, versucht er sich alsbald an den Grün – Roten Saiten einer Gitarre als  Zupfgeigenhansl? Alles wie gehabt – die politischen  Stehgeiger bleiben unter sich.

Warum es Scholz machen muss – auch ohne Chancen

2.) Kanzlerkandidat nach der Coronakrise

Die nächste Wahl ist schon geschlagen. Umfragezahlen, Geschichte und Istzustand sprechen gegen die Sozialdemokraten. Man könnte sagen: Die Messen sind gelesen. Sprich: Die nächste Bundestagswahl ist geschlagen. Und geschlagen ist wieder einmal die SPD. Warum jetzt schon, und warum so düster? Weil so vieles darauf hindeutet: Umfragezahlen, Geschichte, Istzustand. Zunächst die Umfragezahlen: Da befinden wir uns in Corona-Zeiten, es ist die Stunde der Exekutive, der sozialdemokratische Finanzminister kommt mit Bazooka und Wumms – und die SPD auf gerade mal 15 Prozent. Will heißen: Als Betriebsrat der Nation ist die SPD willkommen, aber dass sie die Krisen anders oder besser bewältigt als die Union, wird ihr nicht zugetraut. Danach wären 18 Prozent auch schon ein schönes Ergebnis.

Tagesspiegel

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Die Macht des Söder wird sichtbar? Wie geistig benachteiligt muss Mensch sein, wenn sie/er auf einen Bescheuerten vertraut ? Für die Politik aber nur Peanuts, solange der Steuerzahlen die Rechnungen begleicht !

Gescheiterte Pkw-Maut kostete inzwischen 76,7 Millionen Euro

3.) Berater, Personal, Gutachten

Vor genau einem Jahr scheiterte die Pkw-Maut krachend vor dem Europäischen Gerichtshof – gekostet hat sie den Bund inzwischen 76,7 Millionen Euro.  Diese seit 2014 angefallene Summe teilte das Verkehrsministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Zuletzt waren Ende vergangenen Jahres Ausgaben von rund 72 Millionen Euro genannt worden. Sie kamen nach früheren Angaben unter anderem für Berater und Gutachten sowie für Personal zusammen. Zum Jahrestag des Stopps für das einstige CSU-Prestigeprojekt will der Maut-Untersuchungsausschuss am Donnerstag weitere Zeugen hören. Die Opposition attackierte erneut Minister Andreas Scheuer (CSU).

Zeit-online

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Wo gibt es denn noch einen Betrieb in dieser  Wirtschaftsordnung, welcher  nicht genau das Personal  einstellt, welches er für die Durchführung seiner Vorhaben zu Glauben braucht ? Dieses gilt doch im ganz besonderen für eine politische Führung ! Genau das hatte doch schon Adenauer eindringlich eingefordert und auch erhalten !!

Polizisten auf „Mülldeponie“ verfrachten:

4.) Beitrag der „taz“ sorgt für mächtig Ärger

Ein Artikel der „taz“ sorgt derzeit für Aufsehen: Die Autorin wünscht sich darin, dass Polizisten auf die „Mülldeponie“ verfrachtet werden. Die Deutsche Polizeigewerkschaft sieht in dem Beitrag „Volksverhetzung“. Wegen eines Artikels mit dem Titel „Abschaffung der Polizei – All cops are berufsunfähig“ hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Anzeige gegen die Berliner „tageszeitung“ erstattet. Bei der Kolumne vom 15. Juni handle es sich um Volksverhetzung, zeigte sich die DPolG am Dienstag überzeugt. Auch beim Deutschen Presserat werde Beschwerde eingereicht.
In dem satirischen Beitrag sinniert die Autorin über die Abschaffung der Polizei und mögliche Berufsalternativen für Polizisten. Am Ende kommt er zu dem Schluss, dass Polizeibeamte am besten auf einer „Mülldeponie“ aufgehoben seien. „Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten“, heißt es ganz am Ende des Beitrags. Die Gewerkschaft kritisierte, für Polizisten sei der Text ein „Schlag ins Gesicht“.

Focus

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Da muss es wohl jemanden mächtig unter den Schuhsohlen jucken, wenn sogar der Dumpfbacken „DR“ Olaf aus Warendorf etwas zu sagen hat ? Im Radio auf WDR machte der Laumann den Schlaumann mit den aus  der Politik gewohnten Plattitüden – obwohl – wäre es nicht an der Zeit für die politischen Versager die persönlichen Konsequenzen zu ziehen, noch bevor 400 Tiere verbrannt werden?

Kreis Gütersloh » Rheda-Wiedenbrück

 5.) Kreis Gütersloh schließt Schulen und Kitas

Die Corona-Lage beim Fleischwerk Tönnies in Rheda-Wiedenbrück spitzt sich zu: 657 weitere Covid-19-Fälle gibt es dort. Der Schlachtbetrieb steht still. Ab Donnerstag sind Kitas und Schulen im Kreis Gütersloh bis zu den Ferien geschlossen, in Oelde an zwei Tagen. Nachdem am Wochenende fast 50 neue Corona-Fälle bei Tönnies in Rheda gemeldet worden waren, hatte der Kreis Gütersloh seine Massentestungen am Dienstag fortgesetzt. 1050 Mitarbeiter wurden untersucht, die in der Sauenzerlegung, in der Kantine und in der amtlichen Überwachung des Kreises Gütersloh tätig sind. 983 Ergebnisse liegen inzwischen vor. Vier von fünf sind positiv. Betroffen sind vorrangig Menschen, die im Kreis Gütersloh wohnen. Die Subunternehmer sind angehalten, ihre in der Zerlegung Beschäftigten sowie deren Angehörige anzuweisen, die Unterkünfte nicht zu verlassen. Überdies will der Kreis Gütersloh auch alle noch nicht getesteten und auf dem Betriebsgelände tätigen Personen bei Tönnies unter Quarantäne stellen und testen lassen. Kreis Warendorf hat reagiert! Reagiert auf die Nachrichten aus der Nachbarschaft hat auch der Kreis Warendorf. Alle dort lebenden Tönnies-Mitarbeiter müssen in Quarantäne gehen. Die Stadt Oelde, in der zahlreiche Werkvertragsarbeiter des Fleischverarbeiters leben, macht vorsorglich die Schulen und Kitas an diesem Donnerstag und Freitag dicht. Im Kreis Warendorf, wo rund 600 Tönnies-Beschäftigte wohnen, wurden am Donnerstag 53 Neuinfektionen gemeldet – laut Landrat Dr. Olaf Gericke stehen sie alle im Zusammenhang mit dem Schlachtbetrieb im Nachbarort Rheda.

Die Glocke

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Was man der Katze zuspricht, sollte dem Kater nicht abgesprochen werden. Warum sollte gerade diesen Kater das zukünftiges Mausen untersagt werden? Ist er nicht ein „fast Nachbar“ von Merkel? Zumindest unter Christen?

Die Affäre Philipp Amthor:

6.) Schon jetzt der falsche Kandidat

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor ist kein unbedarfter Jungspunt, sondern ein Jurist, der wusste, was er tat. Er hat sich disqualifiziert. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor zieht sich aus dem Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz zurück. Das ist eine gute Nachricht. Denn mit Amthors Ausscheiden aus dem Ausschuss wird verhindert, dass womöglich der Buddy eines der wichtigsten Zeugen ebendiesen befragt hätte. Allein die Möglichkeit, Amthor hätte den einstigen Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen befragt, mit dem er eben noch in die Kamera geblinzelt hatte, wäre eine Verhöhnung der Opfer gewesen.

TAZ    

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7.) Alle Fakten über die Corona-App

  • Im Code der Corona-App ist als sogenanntes Easter-Egg die private Nummer von Prof. Drosten versteckt
  • Wenn man wirklich mal in die Nähe einer als infiziert gemeldeten Person kommt, ruft eine Roboterstimme wie aus einem 60er-Jahre-SciFi-Film: „Corona! Corona! Biep-biep-buup“
  • Wenn die App nach Eingabe der Kreditkarten-Daten plötzlich abstürzt, funktioniert alles wie geplant
  • Ein stark erhöhter Akku-Verbrauch ist normal: User sollen so nachhause an die Steckdose getrieben werden
  • Nutzerdaten werden garantiert nicht an Facebook verkauft, sondern verschenkt
  • Es gibt bereits jetzt mehr App-bedingte Verkehrsunfälle als nach zwei Monaten Pokémon Go
  • Entwarnung: Ihre Eltern können nicht Ihren Status lesen und auch nichts kommentieren

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen        :

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