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DL – Tagesticker 18.04.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 18. April 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Der Ausruf stammt natürlich nicht aus den politisch, organisierten, nur auf sich selbst bezogenen Banden der Partei-Politiker-Innen !

Dramatischer Appell aus Moria

1.) „Wie ein Todesurteil für Alte und Kranke“

Die Flüchtlinge im Elendscamp Moria auf Lesbos fürchten ein Massensterben bei einem Corona-Ausbruch. Wir veröffentlichen ihren Hilferuf im Wortlaut. Es ist eine Katastrophe mit Ansage – aber seit Wochen geschieht extrem wenig. Mehr als 20.000 Flüchtlinge hausen im Elendscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos, das einmal für 3000 Menschen ausgelegt war. Ein Ausbruch des Coronavirus in dem Lager würde sehr wahrscheinlich zu einem Massensterben führen. Jetzt richten die Bewohner des Camps einen dramatischen Appell an die Europäische Union und ihre Mitgliedsregierungen sowie die europäische Öffentlichkeit. Das Virus im Lager wäre „wie ein Todesurteil für alte, kranke und andere schutzbedürftige Personen“, heißt es in dem Aufruf, der stellvertretend für die Asylsuchenden und Migranten im Camp von den Initiativen „Moria Corona Awareness Team“ und den Weißhelmen im Camp, den „Moria White Helmets“ verfasst wurde. Zusätzlich zu den schrecklichen allgemeinen Lebensbedingungen im Camp, „die uns Tag für Tag erniedrigen“, gebe es nun die Pandemiegefahr, „der wir uns nicht allein stellen können“.

Tagesspiegel

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Egal ob Spatz, Fasan oder Spahn – bunte Vögel zwitschern International Alarm.

Leichenhallen überfüllt, korrupte Regierungen:

2.) Die Corona-Apokalypse in Südamerika

Überfüllte Leichenhallen und Menschen, die ihre verstorbenen Angehörigen auf die Straße karren, weil sie den Gestank ihrer Leichen nicht mehr ertragen: Diese Zustände beherrschen derzeit Teile Lateinamerikas. Auch dort ist Sars-CoV-2 angekommen – und zieht eine Schneise der Verwüstung nach sich. „Wo tritt das Coronavirus in Lateinamerika in Erscheinung?“, fragt die Organisation „Council of the Americas“ – und gibt gleich selbst die Antwort, nämlich „überall“. Seit Brasilien Ende Februar den ersten Fall in São Paulo bestätigte, breitet sich der Seuchenzug in der Region aus und fordert, wie auch im Rest der Welt, zahlreiche Todesopfer.

Focus-online

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Der Papa hätte doch keine Brücke benötigt – der konnte noch aufrecht über Wasser gehen – wie es heute erzählt wird. Kein Vergleich zu den letzten Präsidialen welche nur etwas von Krieg und Hartz 4 verstanden. Clowns der neuen Zeitgeschichte.  

Jubiläum in Mainz 70 Jahre

3.) Theodor-Heuss-Brücke

Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt Mainz und zählt zu den wichtigsten Verbindungen zwischen Mainz und Wiesbaden. Im Krieg wurde die Brücke zerstört und wieder aufgebaut. Das ist jetzt 70 Jahre her. Im März 1945 sprengte die Deutsche Wehrmacht die Rheinbrücke zwischen der Mainzer Innenstadt und dem Stadtteil Kastel. Mit der Sprengung, sagt der Buch-Autor und Experte für Stadtgeschichte, Klaus Lehne, hätten die Deutschen versucht, das Vorrücken der Alliierten zu verhindern beziehungsweise zu verlangsamen. Dass die Brücke nach dem Krieg wieder aufgebaut werde, daran habe es in Mainz und Wiesbaden nie Zweifel gegeben.

SWR

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Teile der Presse haben zu wenig Geduld. Wartet einfach ein wenig ab: Wenn Merkel noch 100 Jahre weitermacht, wird sie nicht anders reagieren und zieht die Hose ihres Anzuges auch über den Kopf. Als Mundschutz !

Queen Elizabeth II.: Völlig verrückt!

4.) Ihre Angestellte ist nur da, um DAS zu tun!

Du hast dir neue Schuhe gekauft und willst sie eigentlich gar nicht mehr ausziehen? Neue Schuhe sehen super aus, man will sie non-stop tragen – aber man bekommt schreckliche Blasen und Druckstellen beim Einlaufen. Die Queen hat für dieses Problem eine Lösung gefunden. Sie muss sich nicht mit dem schmerzhaften Problem herumschlagen: Queen Elizabeth II. hat sich laut dem Onlineportal „Escape“ schon länger nicht mehr mit so einer Situation beschäftigt.

Der Westen

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Die sind für einen Religions-neutralen Staat auch Systemrelevant und weit wichtiger als die Freiheit seiner Bürger-Innen ? Sagte Macht nicht schon immer: „Ein strenger Gläubiger seiner Religion, ist auch ein treuer Parteigänger ! Früher waren die Eltern immer froh, wenn sie ihre Kinder wieder aus den Arrest entlassen konnten. Wir hatten zu viel rebelliert und Heute ? Es wird wieder marschiert.

Kirchen, Synagogen, Moscheen

5.) Gottesdienste sollen trotz Corona wieder möglich werden.

Einen Monat schon müssen Gläubige auf Gottesdienste in Kirchen, Synagogen oder Moscheen verzichten. Versammlungen sind dort wie an vielen anderen Orten in der Corona-Krise untersagt. Doch ganz allmählich zeichnen sich Erleichterungen ab. In Sachsen ab Montag. Berlin. Gottesdienste sollen in Deutschland bei Einhaltung von Hygiene-Regeln zum Schutz vor Corona schrittweise wieder möglich werden. Vertreter von Religionsgemeinschaften und Kirchen wollen dazu in den kommenden Tagen gemeinsam mit Bund und Ländern ein Konzept erarbeiten.

Hamburger-Abendblatt

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Bleibt der Müll zu lange in der Wohnung, fängt er zu stinken an.

Empörungswelle über Schulöffnungen ohne ausreichende Vorbereitung rollt durch NRW –

6.)  „Herr Laschet, bitte treten Sie ab!“

Das Vorhaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung, kommende Woche den Schulbetrieb wieder anlaufen zu lassen, sorgt für Proteste im Internet. Unter dem Hashtag #SchulboykottNRW meldeten sich bei Twitter Tausende Benutzer zu Wort, die sich um die Gesundheit von Schülern und Lehrern sorgten. In vielen sarkastischen Grafiken wurden zum Beispiel Friedhöfe oder ein Abiball voller Grabsteine gezeigt. Auch in den Leserforen auf News4teachers sowie auf der Facebook-Seite von News4teachers rollt die Empörungswelle. Wir dokumentieren exemplarisch das offene Schreiben einer Lehrerin an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Bildungsmagazin

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Meditation und Markt mit Dax Werner

7.) Das Heinsberg-Protokoll

Liebe Leser*innen,

nennt mich altmodisch, aber ich steh‘ auf Netiquette im Web. Auch und gerade in Zeiten von Corona. Egal, ob wir unseren eigenen Brand nun auf Facebook, Twitter oder Fortnite promoten: Ein liebes Wort oder eine kleine Geste von Herzen haben noch nie geschadet. Leider habe ich in den letzten Tagen – trotz der wichtigsten kirchlichen Feiertage! – davon besonders wenig erleben dürfen. Im Gegenteil: In der Causa Heinsberg-Studie gibt es für meine lieben Berliner Freund*innen bei der PR-Agentur „Storymachine“ gerade mächtig Gegenwind auf der digitalen Datenautobahn. 80 Millionen Corona-Experten machten sich kurz nach Erscheinen der zweiseitigen Mammut-Studie mit der besonders kritischen Lupe daran, das Haar in der Suppe zu suchen, obwohl die frohe Botschaft des Viren-Beau Prof. Dr. Hendrik Streeck von Kai Diekmann, Philipp Jessen und Co. doch zeitgleich und vollumfänglich in die sozialen Netzwerke gedonnert wurde: Nach Ostern rollen wir den Elektrogrill wieder raus!

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen        :

Oben     —    DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0.

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