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DL – Tagesticker 16.11.2019

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 16. November 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Beginnt jetzt der offene Kampf mit den kleinen Stofftiger auf den schreibenden Markt ? Wer ihn bislang nicht erkennen wollte, wird es jetzt lernen.

Post aus Washington  

1.) Die Schlacht beginnt

Demokraten und Republikaner rüsten auf: Bei der Untersuchung zu einer Amtsenthebung spielten Fakten keine große Rolle. Dabei bietet Trump schon den nächsten Grund zum Gruseln. Am Ende dieser historischen Woche haben sich auf folgende Frage zwei völlig unterschiedliche Antworten herausgeschält:  Was müssen Sie tun, um als Präsident eines strategisch wichtigen Landes am Rande Europas von Donald Trump ins Weiße Haus eingeladen zu werden?

T-online

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Wer Arschlöcher wählt, wird Scheiße ernten ! War es je anders? Erst hat der Stromverbraucher die Umstellung in die Atomkraft finanziert, jetzt das Abwracken. Derweil leben die Aktionäre als  Shareholder, politisch gestützt, ziemlich sorgenfrei.

Trotz Klimapaket :

2.) Strom wird noch teurer

Auf Stromkunden in Deutschland kommt eine Welle an Preiserhöhungen zu. Nach Angaben der Vergleichsportale Verivox und Check24 haben bereits rund 170 Versorger angekündigt, die Preise für private Verbraucher zum 1. Januar anzuheben. Laut Verivox wollen bislang 177 örtliche Stromversorger ihre Preise um durchschnittlich 5,4 Prozent erhöhen. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden müsse in den von den Strompreiserhöhungen betroffenen Regionen mit Mehrkosten von durchschnittlich 64 Euro pro Jahr rechnen. „Die Bundesregierung hat zwar erklärt, die Haushalte bei den Strompreisen entlasten zu wollen, doch davon ist bisher noch nichts angekommen“, sagte Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox.

FAZ

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Jeden Tag wird immer wieder das gleiche Lied gesungen und Schland stellt dem Ganzen seine Flintenuschi von gestern, „voll von Lügen“ entgegen?

Wahl in Großbritannien

3.) Johnson vergeht das Lachen, Farage schäumt vor Wut

Schwarz auf weiß stand der Begriff „Onanie“ im Redemanuskript des Premierministers. Dass seine politischen Gegner zwei weitere Referenden wollten, eines über Schottlands Unabhängigkeit und eines über die EU-Mitgliedschaft, das sei „politische Onanie“. Als Boris Johnson Mitte der Woche bei einem Wahlkampfauftritt in den Midlands ans Mikrofon trat, nahm er das schlüpfrige Wort aber doch nicht in den Mund. Für Schlagzeilen hatte das Vokabular des für seine Wortkunst berüchtigten Tory-Politikers da schon lange gesorgt. Auf Google schoss die Zahl der Suchen nach dem Begriff „Onanie“ in die Höhe. Nachfragen zur angedachten Wortwahl versuchte Johnson herunterzuspielen – es habe sich ja nur um ein Manuskript gehandelt, das auf unerklärliche Weise an die Öffentlichkeit gelangt war.

Welt

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Handelte  Macht anders – gäbe es von Morgen an, keine Solche mehr. Dieses ungeschriebene Gesetz kann von den meisten Politiker – Innen nicht erkannt werden wollen, sonst würden sie von Übermorgen an, ihre Arbeit auf den Behörden alleine vollbringen müssen. Beispiel: Die NSU-Verbechen und Andere ?

Trotz Kriegsverbrechen

4.) Trump begnadigt Militärs und widerruft Degradierung von Elitesoldat

Er wandte sich damit gegen sein eigenes Verteidigungsministerium: US-Präsident Trump hat drei Soldaten begnadigt, die wegen Kriegsverbrechen angeklagt oder rechtskräftig verurteilt waren. US-Präsident Donald Trump hat zwei wegen Mordes beschuldigte Militärs begnadigt und die Degradierung eines weiteren hochdekorierten Soldaten zurückgenommen. Das Weiße Haus verkündete die Entscheidung am Freitagabend in Washington. Begnadigt werden demnach Clint Lorance und Mathew Golsteyn. Für Edward Gallagher wiederum ordnete Trump an, dessen vorherigen Dienstgrad wiederherzustellen.

Spiegel-online

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Da haben die Patsche-Händchen vielleicht falsch geknetet oder vor Andacht gezittert ?

Europa:

5.) Europäisches Drama um Macron

Es war ein kurzer Ausflug mit langer Vorgeschichte. Am Mittwoch flog Außenminister Heiko Maas (SPD) für einige Stunden nach Skopje, in die Hauptstadt Nordmazedoniens. „Wir wollen, dass die EU gegenüber Nordmazedonien und Albanien Wort hält“, verkündete Maas. Das sollte Mut machen, aber es war das Eingeständnis einer Niederlage. Monatelang hatte die Bundesregierung versucht, Frankreich für den Start von EUBeitrittsgesprächen mit den Balkanländern zu gewinnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU )bearbeitete Präsident Emmanuel Macron bis zur letzten Minute. Ohne Erfolg.

Sueddeutsche-Zeitung

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Für eine solche Erkenntnis hat es aber lange gebraucht. Betrat nicht Merkel erst vor 14 Jahren „Ihr Neuland“. Obwohl – sie doch schon 16 Jahre zuvor hinter der für sie bis dahin  sicheren Mauer hervorgekrochen kam !

Habeck betont Machtanspruch der Grünen :

6.) „Die Ära Merkel geht zu Ende“

Robert Habeck spürt so langsam die Last der Verantwortung. Die Umfragewerte seien ein großer Vertrauensvorschuss, die Grünen hätten so viele Hoffnungen geweckt, ruft er den Delegierten des Parteitags in der Stadthalle Bielefeld zu. „Wir müssen aus Hoffnung Wirklichkeit machen. „Unumwunden formuliert der Grünen-Chef einen Machtanspruch für seine Partei. „Die Ära Merkel geht erkennbar zu Ende“, sagt er. Eine neue Zeit werde bald beginnen: „Wir werben um die Verantwortung, diese neue Zeit gestalten zu können.“ Seit die Grünen unter der Führung von Habeck und seiner Co-Vorsitzenden Annalena Baerbock in den Umfragen stabil bei 20 Prozent liegen, verstehen sie sich als „Regierung im Wartestand“. Doch Opposition ist etwas anderes als Regieren, das weiß auch der Grünen-Chef.

Tagesspiegel

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heute-show vom 15. November 2019

7.) Nachrichtensatire mit Oliver Welke

Oliver Welke berichtet über zwei romantische Präsidenten, Heimkehrer, unser Geld, das Sorgenkind Europas, Plastikmüll und gemeinnützige Vereine.

ZDF

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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