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DL – Tagesticker 16.08.18

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 16. August 2018

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Die Hauptschuldigen sitzen immer in der Politik und wenn es nur darum geht ihre Aufsichtspflicht verletzt zu haben. Denn sie werden für die Pflicht der Aufsicht gewählt und bezahlt. Und nur dafür, denn das Fachverständnis braucht ein Politiker nicht nachweisen. Als Qualifikation reicht es aus, Mitglied in einer Partei und davon erwählt worden zu sein. Ich habe kaum einen gehört welcher sagte: „Danke ich nehme die Wahl nicht an“.

Brückeneinsturz in Genua

1.) Die ersten Schuldigen sind schon gefunden

An diesem Mittwoch sind die Wolken verzogen, die Sonne scheint auf die Trümmer der Unglücksstelle in Genua, wo am Morgen noch immer hunderte Helfer im Einsatz sind und nach Überlebenden und Opfern suchen. 11 Häuser wurden vorsorglich evakuiert, 440 Menschen sind an Ferragosto quasi Obdachlos. Dieser Tag, der 15. August, ist in Italien ein Feiertag, der Tag, an dem Familie und Freunde sich am Meer treffen, zusammen essen, feiern, das Leben und den Sommer genießen. Doch in diesem Jahr herrscht Staatstrauer an Ferragosto, Mariä Himmelfahrt. Das Unglück vom Vortag, als im norditalienischen Genua eine vierspurige Autobahnbrücke plötzlich zusammenbrach und mindestens 39 Menschen in den Tod riss, lähmt das Land.

Stuttgarter-Zeitung-online

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Die „Richtigen Experten“ klopfen sich erneut wie Idioten vor die Brust und weisen nach, dass der Mensch vom Affen abstammt ?

„Kritisches Alter“  

2.) Tausende Brücken in Deutschland gelten als marode

Die Ursache für die Brücken-Katastrophe im italienischem Genua ist noch nicht gefunden, dennoch beunruhigt das Unglück auch deutsche Autofahrer. Tausende Autobahnbrücken gelten hierzulande als marode. Richard Dietrich, Brücken-Architekt warnt deshalb vor einer möglichen Tragödie in Deutschland: „Unsere Brücken verrotten gefährlich, ein Einsturzrisiko kann inzwischen nicht mehr ausgeschlossen werden“, sagte der Dietrich den Zeitungen des Redaktionsnetzwerk Deutschland.

T.-online

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Da schiebt sich der Gorilla einem das Toupet auf die Seite und brüllt : „Fake News“! Das war’s dann. Würden Schlands politische Gorillas anders reagieren ? Auch die Hosenanzugträgersinnen nicht.

#FreePress

3.) Hunderte US-Zeitungen vereinen sich gegen Trump

Redaktionen in ganz Amerika haben sich an der Aktion beteiligt, darunter sind kleine Lokalzeitungen wie das „Lakeville Journal“ und große Traditionshäuser wie die „New York Times“, es machten liberale und eher konservative Zeitungen mit: Sie alle sind einem Aufruf der Zeitung „Boston Globe“ gefolgt, ein Zeichen gegen die anhaltenden Angriffe des US-Präsident auf die Presse im Land zu setzen.

Spiegel-online

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Staatliche Anordnungen gibt es aber auch in Schland, welche dann von den Gerichten zurückgenommen werden müssen. Die politischen Idioten welche nur ihre Macht zeigen wollen, gibt es also International!

Türkei

4.) Türkisches Gericht ordnet Freilassung von Amnesty-Ehrenvorsitzendem an

Der seit mehr als einem Jahr in der Türkei inhaftierte Ehrenvorsitzende von Amnesty International, Taner Kılıç, soll aus der Haft entlassen werden. Ein Gericht in Istanbul ordnete am Mittwoch an, ihn unter Auflagen aus der Untersuchungshaft im westtürkischen Izmir freizulassen, wie ein Amnesty-Mitarbeiter gegenüber mehreren europäischen Nachrichtenagenturen bestätigte. Sie hofften nun, dass der Anwalt in den kommenden Stunden tatsächlich das Gefängnis in Izmir verlassen könne.

Sueddeutsche-Zeitung

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Salvini, hört sich ähnlich schleimig an wie Gelatine – sprach doch kürzlich noch bei Mutti vor ! Zwei welche zusammen passen – wie die Faust auf das Auge. Ja, wenn es ums schleimen geht, läuft bald niemand mehr unbeleckt in Europa umher. Aber keine Sorge: „Wir machen das schon“.

Kommentar Salvini zum Brückeneinsturz

5.) Ein Lehrstück in Schäbigkeit

Italiens Innenminister beschuldigt die EU, am Einsturz in Genua mitschuldig zu sein. Er hat das Problem allerdings selbst nicht behoben. Wenn etwas schlecht läuft in Italien, müssen Flüchtlinge oder Roma schuld sein. Und wenn es nicht die sind – dann ist es halt die ­Europäische Union. So einfach scheint die Welt nach Matteo Salvini, dem rassistischen und populistischen Innenminister ­Italiens. Wenn also wie am Dienstag in Genua ein Teil einer Autobahnbrücke in sich zusammenstürzt, diese aber zufällig nicht Teil einer Fluchtroute ist, dann muss Brüssel seinen Anteil daran haben.

TAZ

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Kommentar Fußball

6.) Die Allesfresser

Erst wenn die Zuschauer nicht mehr bereit sind, horrende Summen für Pay-TV zu zahlen, erst dann könnte es wieder mehr Überraschungen im internationalen Fußball geben. Was haben Leicester City, der VfL Wolfsburg und der HSC Montpellier gemeinsam? Die drei Klubs aus England, Deutschland und Frankreich haben es in den vergangenen Jahren jeweils einmal geschafft, in die Phalanx der Großen einzubrechen und die Meisterschaft in ihrem Land gewonnen. Vor allem das Märchen der „Foxes“ 2016 gegen die steinreiche Konkurrenz aus der Premier League sticht heraus.

FR

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In Schland gibt es den Katastrophenschutz welcher die Aufgabe hat, Politiker spätestens 24 Stunden vor den Eintritt einer solchen zu warnen. Das ist auch der Grund warum wir nie einen Menschen dieser besonderen Spezi bei einem Starkregen, Überschwemmungen oder anderen Naturereignissen beobachten können. Staatsbegräbnisse sind einfach zu Kostenaufwendig und die Gelder werden den Steuerzahlern auch ohne Sarg und Galadinner aus die Taschen geleiert.

Auffällig nervöser Verkehrsminister erklärt,

7.) dass Brückeneinsturz hierzulande unmöglich ist

Deutschland kann auch nach dem fatalen Brückeneinsturz in Genua beruhigt sein: Wie ein stark schwitzender Verkehrsminister Andreas Scheuer heute bei einer Pressekonferenz mitteilte, ist eine derartige Katastrophe hierzulande völlig undenkbar. Dabei wanderten die Pupillen des CSU-Politikers immer wieder nervös hin und her und er kaute an seinen Fingernägeln. 

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle:   Oben —  DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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