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DL-Tagesticker – 16.07.17

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 16. Juli 2017

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrap

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War er nicht zuvor in Deutschland ? Hier hat er vielleicht nicht so genau hingesehen –
oder der Spiegel nicht hingehört? An und für sich ein Artikel für Gala, Bunte oder Brigitte?

Donald Trump in Paris

1.) Unangebrachte Bemerkung über Brigitte Macrons Figur

Schon mehrfach ist Donald Trump für sexistische Bemerkungen heftig kritisiert worden. Nun kam es während seines Paris-Besuchs zu einem peinlichen Moment mit der Frau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Nachdem der US-Präsident und seine Frau Melania gemeinsam mit Macron und dessen Frau Brigitte den Invalidendom besichtigt hatten, standen die Paare zusammen und unterhielten sich kurz, bevor sie sich verabschiedeten.

Der Spiegel

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Hunde welche zu laut bellen, wackel meistens mit dem Schwanz, oder haben keine Zähne mehr.

Einführung der Todesstrafe  

2.) Erdogan will „Putsch-Verrätern den Kopf abreißen“

Nach dem gescheiterten Militärputsch hat Erdogan ein erbarmungsloses Vorgehen gegen die Verantwortlichen angekündigt: „Wir werden diesen Verrätern den Kopf abreißen“, sagte Erdogan vor zehntausenden Anhängern in Istanbul. Zuvor hatte die Menge in Sprechchören die Wiedereinführung der Todesstrafe verlangt. Erdogan hatte einen solchen Schritt in der Vergangenheit mehrfach ins Gespräch gebracht. Kurz nach seinem Sieg beim Verfassungsreferendum vor drei Monaten war das Thema aber wieder von der Tagesordnung verschwunden.

T-Online

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Facebook-Aufruf

3.) Bei Rewe-Korb besteht „Lebensgefahr“

 Supermärkte sind eine feine Sache: Fast zu jeder Uhrzeit können Kunden sich mit Paprika, Cola, Müsli oder Milch eindecken. Doch nicht wenige belassen es nur bei Lebensmitteln. Mancher fühlt sich auch ermuntert seinen Einkaufskorb gleich mitzunehmen. Passenderweise kostet das den Kunden nichts. Für Supermärkte wie Rewe oder Edeka wächst sich aber diese Kostenlos-Kultur zum echten Problem aus. Alex Kersten, REWE-Filialleiter in Fürstenfeldbruck, hat nun Gegenmaßnahmen eingeleitet. Auf Facebook nimmt Kersten mit einer Rückruf-Aktion jene Kunden aufs Korn, die die roten Einkaufskörbe mitgehen ließen.

Hannoversche-Allgemeine

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Ein Job für viele Politiker, statt Bundeswehr Kloputzen – gelernt haben die doch ehe nichts

Fieser AGB-Scherz

4.) WLAN-Anbieter verpflichtet  22 000 User zum Kloputzen

Zwei Wochen lang versteckte die global agierende Firma eine Klausel in ihren Geschäftsbedingungen, die es in sich hatte. Inmitten des Paragraphendschungels stand da:

BILD

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Ach du rote Neune – hat der in Brüssel noch nie einen echten Pariser gesehen ?

Treffen in Paris

5.) Schulz am Donnerstag bei Macron zu Gast

Der SPD-Kanzlerkandidat unterstützt einige der zentralen EU-Reformpläne des neuen französischen Präsidenten und erhofft sich von ihm Impulse für mehr Investitionen in der EU. Vor dem Gespräch will Schulz am Nachmittag am Pariser Institut d’études politiques (Sciences Po) seine Vorstellungen für die Zukunft Europas vorstellen.

Der Tagesspiegel

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G-20-Krawalle

6.) Wer ist schuld am Desaster in Hamburg?

Kriminelle, gewalttätige Extremisten, Plünderer, Chaoten, auch nicht besser als Neonazis: So etwa lässt sich die Kritik an jenen zusammenfassen, die während des G-20-Gipfels im Hamburger Schanzenviertel Polizisten angriffen, Geschäfte zerstörten, Feuer legten. Doch wer trägt die Verantwortung dafür, dass die Proteste um den G-20-Gipfel so eskalieren konnten?

Sueddeutsch-Zeitung

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Bosbachs Abgang beim Maischberger-Talk

7.) Aufgeben ist auch keine Lösung

Und der Krawall ist doch noch nicht vorbei. Diesmal kracht es nur im Fernsehstudio und nicht mehr auf den Hamburger Straßen. In der Talkrunde von Sandra Maischberger am Mittwochabend verließ CDU-Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach die Livesendung. Grund war das Auftreten der ehemaligen Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth, die ebenfalls zu Gast war. „Frau Ditfurth ist persönlich, vom Verhalten und von ihrer […]Argumentation unerträglich. Das muss ich nicht mitmachen“, sagte Bosbach, stand auf und ging. Maischbergers Versuche, ihn vom Bleiben zu überzeugen, schlugen fehl. Stattdessen forderte sie aus Paritätsgründen Ditfurth auf, es Bosbach gleich zu tun. Die aber blieb sitzen.

TAZ

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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