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RENTENANGST

DL – Tagesticker 16.02.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 16. Februar 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ja die Börsen welche niemand braucht, welcher kein Geld zu viel hat, zum eingehen eines Risiko. Folglich kein hart arbeitender Mensch oder Rentner welche von diesen Drecksstaat genug betrogen wurde. Das bedienen dieser Wirtschaftsblase dient also nur den Reichen – da sie zuvor allen anderen die Gelder für faire Löhne verweigert haben?

Keine Revolution –

1.) aber ein Fingerzeig Game stop

Yanis Varoufakis kommt der jüngste Börsen-Coup irgendwie bekannt vor. Als ich 2008 davon erfuhr, dass Lehman Brothers pleite war und Tausende Mitarbeiter entlassen wurden, erlaubte ich mir eine Fantasie. Ich stellte mir vor, eine der Entlassenen – aus irgendeinem Grund nannte ich sie Esmeralda – würde zur Dissidentin werden. Esmeralda ärgerte, wie dieselben Chefs, die sie zu einer lukrativen Karriere als Herstellerin finanzieller Massenvernichtungswaffen verführt hatten, sie nun aussortierten. Also gründete sie mit anderen die „Crowdshorters“, um die Zentralbanken davon abzuhalten, Investmentbanken und Hedgefonds zu retten. Dafür würden sie strukturierte Derivate, die die Katastrophe von 2008 über die Welt gebracht hatten, „shorten“, also auf deren Wertverfall wetten. Die Crowdshorters gingen in meiner Fantasie so vor: Mit all ihrem Expertenwissen identifizierten sie Derivate, die für das Überleben großer Banken und Hedgefonds zentral waren und denen Wertverluste drohten, sollte es zu Zahlungsverzug kommen – etwa bei Wasserrechnungen oder Versicherungsprämien. Sie wandten sich also an diejenigen, die diese Zahlungen leisten mussten, und überzeugten sie, sich damit Zeit zu lassen. Anfallende Verzugszinsen würden die Crowdshorters mit Geld kompensieren, das sie per Crowdfunding von Millionen einfacher Leute, die Banker und Hedgefonds bestraft sehen wollten, eingesammelt hatten. 2008, als der Geist von „Occupy Wall Street“ um sich griff, war ich überzeugt, dass Millionen Menschen Teil solch eines gut inszenierten Massenangriffs auf das Finanzkapital sein wollten. Der Schlüssel zum Erfolg der fiktiven Bewegung war das Prinzip, demnach jeder ein winziges Opfer brachte, welches, multipliziert mit Millionen Mitstreitern, reicht, um den Kapitalismus zu stürzen, oder zumindest, um zu verhindern, dass Regierende wenigen Bankern auf Kosten der Vielen aus der Patsche helfen.

Freitag-online

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Die C-Clan-Parteien haben für sich schon immer besonders große Stücke des Regierungskuchen einverleibt. Siehe z.B. den ehemaligen Bayern König Franz-Josef Strauß, um dessen Geschäftsgebaren sich auch weder sein Gott oder Teufel, noch die Staatsanwaltschaft bemüht hat.

Politik in der Pandemie

2.) Eine Extrawurst für die CSU

Die Partei will sich bei der Aufstellung ihrer Kandidaten das erlauben, was sie anderen verbietet: eine Versammlung mit 200 Teilnehmern. Die CSU will bis zu 200 Leute versammeln, in persona wohlgemerkt, um die Kandidaten für die Bundestagswahl aufzustellen. Sie will sich also rausnehmen, was ihr Chef allen anderen im Land zu Recht verbietet. Dass die CSU zweierlei Maß anlegen will, ist unerhört. Und fahrlässig dazu, schließlich ist es CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder, der seine Warnungen vor dem Coronavirus so beständig wiederholt wie der alte Cato seine Forderung, Karthago zu zerstören. Zurzeit dürfen keine zwei erwachsenen Kinder ihre Mutter besuchen. Wie soll es da nachvollziehbar sein, wenn Dutzende Parteimitglieder in einem Saal zusammenkommen? Andere Parteien geben Präsenzpläne auf, die CSU bleibt bislang starrsinnig. Es gebe ja ein Hygienekonzept, heißt es aus der Parteizentrale. Das gibt es bestimmt, jeder Wirt hat eines, auf Grundlage dessen er gerne Gäste bewirten würde. Jeder Einzelhändler, der Kunden einzeln durch den Laden lotsen könnte und dennoch nicht aufsperren darf. All die Einschränkungen sind aus Sicht der CSU notwendig, um die Pandemie einzudämmen, da kann es für eine Parteiversammlung keine Ausnahme geben.

Sueddeutsche-Zeitung-online

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Warum sollten Fußballtrainer nicht ihre persönliche Meinung gegenüber, sich selbst auf den freien Markt verkaufende Politiker äußern dürfen? Gerade ein Leiser-Bach welcher unermüdlich im Staats -Funk oder -Fernsehen seine Weisheiten heraus leiert, darf nicht zum Oberlobbisten Lauter – Bach aufgedreht werden, wenn dieser  vielleicht mit seinen Rhönrad in Fulda und Umgebung, zum abkassieren seine Runden dreht? Sollte er wirklich nicht einer der Hauptgewinner mittels seinen einflüsterten Corona-Gebeten sein ? Wir sollten uns immer bewusst sein: „Zu jeden Topf findet sich immer ein passender Deckel – auch wenn damit nur die Frisur abgedeckt werden soll.

FC-Bayern-Trainer Hansi Flick

3.) Extrem fehlendes Feingefühl

Hansi Flick äußert sich abwertend über den SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach. Damit schadet er vor allem: sich selbst. Es gibt etwas, was Fußball­bundesligatrainer in der Regel gar nicht mögen. Sie werden höchst ungern dazu genötigt, öffentliche Einzelkritik an ihren Spielern zu üben. Zu viel Lob könnte dem jeweiligen Profi schließlich zu sehr zu Kopfe steigen, zu viel Kritik dagegen die Beine lähmen. Selten also werden Einzelbewertungen vorgenommen. Noch seltener allerdings unterziehen Fußballtrainer Berufspolitiker einer persönlichen Beurteilung. Aus gutem Grund, möchte man meinen. Es wirkte reichlich bizarr, als FC-Bayern-Trainer Hansi Flick am Sonntag nach der Rückkehr des Teams von der Klub-WM in Katar dem SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach eine schlechte Zensur und Bundeskanzlerin Angela Merkel eine gute ausstellte. Ersteren wertete Flick als einen der „sogenannten Experten“ ab, der sich zu allem äußern müsse, Letztere dagegen würde sich nie zu wichtig nehmen, auch wenn sie nur ein Mensch sei und Fehler mache wie wir alle. Für sich genommen sind die Ansichten des Hansi Flick nicht weiter skandalös. Lauterbach, der zuletzt wegen der Pandemie die Reiseaktivitäten der Klubs kritisiert hatte, kann man nervig finden und Merkel vergleichsweise erträglicher. Außerdem möchte man nicht wirklich wissen, wie die Berufspopulisten im Verein, wie Uli Hoeneß und Karl-Heinz-Rummenigge, ihre persönliche Einschätzung zu Karl Lauterbach formuliert hätten. Mann des Ausgleichs.

TAZ-online

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Würde jetzt nicht jeder nüchtern denkende Mensch nur ein Motto ausgeben: „Alle zusammen halten und voll auf die Schein- Christ- Parteien, bevor diese den Wählern ihren neuen Gott anbieten?“ Aber soviele Stimmen wird sich selbst die größte Opposition noch ersitzen können.

Quittung für Dauer-Lockdown?

4.) Union fällt auf schlechtesten Wert seit 11 Monaten.

Die Kritik am Corona-Krisenmanagement der Regierung wächst – insbesondere wegen der langsamen Impfungen und den Verlängerungen des Lockdowns. Nach dem langen Umfrage-Hoch während der Corona-Pandemie gibt es laut Insa-Meinungstrend nun einen weiteren Rückgang für die Union In der Umfrage für „Bild“ gaben nur noch 33,5 Prozent der Befragten ihre Stimme der CDU/CSU. Die Union fällt auf den niedrigsten Wert seit rund elf Monaten. Damals, am 23. März 2020, hatte die Corona-Krise kurz zuvor begonnen. Dennoch liegt die Union mit ihrem Wert weiter klar vor den anderen Parteien. SPD und Grüne liegen mit jeweils 17 Prozent auf Platz 2. Die AfD bleibt bei 10,5 Prozent, die FDP weiter bei 9 Prozent. Die Linke verbessert sich leicht und liegt nun ebenfalls bei neun Prozent. Schwarz-rote und schwarz-grün Koalition möglich.

Focus-online

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Warum die Angst? Denn es ist die blanke Angst welche warnt. Gehen sie mit Mutti Surfen ! Surfer warten immer auf die größte Welle. Und keine Angst: „Fett schwimmt immer oben.“

ALTMAIER WARNT

5.) „Die Wirtschaft kann nicht florieren, wenn wir eine dritte Welle bekommen“

Vor dem „Wirtschaftsgipfel“ hat Peter Altmaier vor einer möglichen dritten Welle gewarnt. Neben Corona-Schnelltests gebe es „ganz viele andere Stellschrauben“, über die er mit den Vertretern der Wirtschaftsverbände sprechen möchte. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat vor dem Treffen mit Wirtschaftsverbänden vor den Folgen einer möglichen dritten Corona-Welle für Unternehmen gewarnt. „Die Wirtschaft kann nicht florieren, wenn wir eine dritte Welle von Infektionen bekommen“, sagte Altmaier im ARD-„Morgenmagazin“ am Dienstag. Daher müsse alles daraufhin abgestimmt sein, dass man die Wirtschaft öffne, aber gleichzeitig eine dramatische Situation wie in Nachbarländern vermeide. Selbsttests könnten dabei definitiv helfen, so Altmaier. Das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hofft auf eine Zulassung erster Corona-Selbsttests im März.

Welt-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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