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RENTENANGST

DL – Tagesticker 15.05.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 15. Mai 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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War das nicht ein Satz aus der Gestapo: “ Je weniger unter der Uniform – je größer muss das Aufgebot wirken ? Hat Herrmann vielleicht seinen Freund unter den Protestierenden entdeckt ? Herrmann wurde doch auch als aufgehender Sauerteig in den 50 ger Jahren von Tür zu Tür gereicht.

Bayern Anti-Corona-Demos:

1.) Bayerns Polizei setzt auf Großaufgebote

Die Bilder des völlig überfüllten Marienplatzes in München inmitten der Corona-Krise haben vielen Menschen Angst gemacht. Für die Demos am Wochenende setzt Bayerns Polizei daher auf eine neue Strategie. München (dpa/lby) – Nach den Erfahrungen am vergangenen Wochenende verstärkt Bayerns Polizei bei den anstehenden Demonstrationen gegen die Corona-Beschränkungen seine Präsenz massiv. „Allein am Samstag setzen wir alle zur Verfügung stehenden Einsatzzüge der Bayerischen Bereitschaftspolizei für die zu erwartenden Versammlungslagen sowie zur Überwachung der Infektionsschutzmaßnahmen ein“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in München. Das seien 30 Einsatzzüge, also rund 900 Polizisten der Bereitschaftspolizei, die zusätzlich zu den eigenen Kräften und Einsatzzügen der Präsidien bereit stünden. Auch am Freitag und am Sonntag gebe es ein starkes Polizeiaufgebot.

ntv

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Die ARD und ihr Finanzierer. Ist hiermit schon die Behauptung entkräftet das  viele Politiker-Innen Lügen, da sie kurze Beine haben ? 

Heinsberg-Studie:

2.) ARD trickste, um Laschet Lügen vorzuwerfen

Das ARD-Politmagazin „Kontraste“ wirft NRW-Landeschef Armin Laschet vor, im Zusammenhang mit der Heinsberg-Studie gelogen zu haben. Doch stimmt das überhaupt? FOCUS-Online-Recherchen legen nahe, dass das Politmagazin trickste, um Laschet als Lügner darzustellen. Und da war er wieder, der Skandal: Armin Laschet, NRW-Ministerpräsident, soll nicht bei der Wahrheit geblieben sein. Dies zumindest legt ein Bericht des TV-Magazins „Kontraste“ der ARD nahe. Demnach soll der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz falsche Angaben im Zusammenhang mit der Coronavirus-Studie des Bonner Epidemiologen Professor Hendrik Streeck gemacht haben. Die Untersuchung, durchgeführt im einstigen Infektions-Hotspot Heinsberg nahe Aachen, diente dem Landesvater als Basis, um sein Exit-Programm voranzutreiben.

Focus

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Noch nie wurde über den Fußball so viel geschrieben und geredet, obwohl bei den Politikern lange alle Luft aus den Köpfen entwichen ist. Aber heißt es nicht auch . „Je größer der Hohlraum, je lauter die Trommel ?

Bunte Ligen:

3.) Fußball ohne DFB

In den alternativen Ligen geht man anders mit der Krise um. Auf SpielerInnen und Gesundheit wird geachtet. Bringt Corona dem bunten Fußball Zulauf? Die Bunte Liga Regensburg hat gerade auf Saisonabbruch entschieden. „Wir haben eine Verantwortung für die Gesundheit der SpielerInnen und ihrer Familien“, sagt Claudia Bernhard, Gründungsmitglied und erste Vorsitzende der alternativen Liga mit derzeit 700 Mitgliedern aus 45 Nationen. Sätze, die man aus der DFL nicht hört. „Ich verstehe, dass viele Gelder wegfallen, aber warum müssen die Profivereine das auf dem Rücken der FußballerInnen austragen? Sie hätten die SpielerInnen fragen müssen: Wollt ihr spielen, könnt ihr?“ Bernhard sagt: „Unsere Organisationsform ist näher am Menschen, weil man ihn miteinbezieht.“ Weil man ihn fragt.

TAZ

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Wir sollten nicht damit beginnen die politisch Verantwortlichen Deutschen Versager nach Kriegsende aufzuzählen. Wir sollten die Hoffnungen noch nicht aufgeben und auf baldige Besserung hoffen. Vielleicht scheidet ja Corona das -Kraut vom Un-.?

 Wie eine Seuche den Untergang des römischen Imperiums einleitete

4.) Antoninische Pest

Fünf „gute“ Kaiser führten Rom in eine Blütezeit, bis eine Seuche aus China das Reich verwüstete. Rom verlor mehr als ein Drittel der Bewohner. Das Imperium überstand die Pest – aber schwer geschwächt.

Krankheiten, Seuchen und Tod waren die Bürger des römischen Imperiums gewohnt. Doch eine Krankheit wie die Antoninische Pest, die 165 n. Chr. ausbrach, hatte das Imperium zuvor noch nicht gesehen. In den Jahrzehnten davor war Rom zu nie da gewesener Größe emporgestiegen, nach der Pest begann der Zerfall der römischen Macht – auch wenn der Niedergang immer wieder für kurze Zeit gestoppt werden konnte.

Blütezeit der Adoptivkaiser

Stern-online  

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Wenn die CDU mit der SPD Ferkelt bleiben nur die eigenen Taschen voll.

Streit um Grundrente:

5.) Eine Slapsticknummer

Beim Clinch um die Grundrente hat sich die SPD mal wieder verheddert. Die Union sollte über ihren Schatten springen. Die SPD hat in der Rolle als Merkels Juniorpartner lange stets handwerklich routinierte Arbeit abgeliefert, aber man wusste nie so genau, wofür sie brennt. Bei der Grundrente ist es genau umgekehrt: Arbeits- und Sozialminister Hubert Heil und Finanzminister Olaf Scholz wollen die Grundrente unbedingt. Und damit hat die SPD ja recht. Der Aufschlag für ehemalige Geringverdiener ist zwar zu klein, das Verfahren zu bürokratisch und, wie immer bei der Rente, nur so ungefähr gerecht. Entscheidend aber ist, dass die Grundrente die anrollende Altersarmut abzumildern hilft.

TAZ

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Ist dieses nicht genau das Thema ? „Die Natur schlägt zurück!“

Lockdown in Afrika

„Ich sorge mich ständig um unser Überleben, aber nicht wegen des Coronavirus“

Viele Menschen in Afrika arbeiten als Tagelöhner und in Gelegenheitsjobs. Die Krise raubt ihnen diese Möglichkeit. Straßenverkäuferinnen aus Ghana erzählen, wie der Lockdown sie an den Rand des Hungers bringt. Afrika hat den niedrigsten Wert an registrierten Corona-Fallzahlen weltweit. Mitte Mai sind gut 49.000 bekannte Infektionen festgestellt – im Vergleich zu allein mehr als 1,7 Millionen in Europa. Noch immer ist nicht abschließend zu sagen, warum der afrikanische Kontinent im weltweiten Vergleich der Coronavirus-Infektionen bisher glimpflich davon gekommen ist. Es hat vermutlich auch damit zu tun, dass ein Großteil der Bevölkerung keine Reisen ins Ausland unternehmen kann und so zu Beginn der Krise lediglich wenige, reichere Menschen oder ausländische Besucher und Handelspartner betroffen waren.
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Laschet kündigt weitere Lockerung an:

7.) „Können bald endlich wieder aufhören, nach dem Toilettengang die Hände zu waschen“

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat heute auf dem Weg in eine verantwortungsvolle Normalität neue Lockerungen angekündigt. So können Bewohner des Bundeslandes ab Montag wieder darauf verzichten, sich nach dem Toilettengang die Hände zu waschen. „Wir sind jetzt an dem Punkt angelangt, an dem wir endlich wieder darauf verzichten können, uns nach dem Toilettengang die Hände zu waschen“, verkündete Laschet stolz. Dies sei unabhängig von der Größe des Geschäfts. „Man kann also wieder bedenkenlos nach der Verrichtung der Notdurft einen kurzen geringschätzigen Blick in Richtung Waschbecken werfen und einfach vorbeigehen.“

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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