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DL – Tagesticker 15.04.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 15. April 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Hm – wer sich die versagenden Absacker ansieht welche ihm folgten, möchte glauben seine Zeit wäre schon vor mehr als 1000 Jahre zu Ende gewesen. Wie sagt das Volk – es gibt sie:  Solch Einen und solche! Aber ist dieses nicht eine besondere Kritik an Luthers später nachfolgenden Krückstock ?

Altbundespräsident

1.) Weizsäcker wäre heute 100 geworden
ein Rückblick

Richard von Weizsäcker wäre am Mittwoch 100 Jahre geworden. Unvergessen ist die Rede zum Jahrestag des Kriegsendes.  „Die Rede war ein starkes Signal mit nachhaltiger Wirkung nach innen wie nach außen. Seine Aufforderung und erklärte Bereitschaft, der historischen Wahrheit ins Auge zu schauen, war eine Botschaft sowohl an die Deutschen wie an unsere Nachbarn, frühere Gegner und heutige Partner in der Welt.“ Mit diesen Worten würdigt Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert die wohl wichtigste Rede Richard von Weizsäckers, die Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes in Europa, das sich nun in wenigen Tagen zum 75. Mal jährt. Von Weizsäcker wäre am heutigen Mittwoch 100 Jahre alt geworden. Für viele gilt von Weizsäcker immer noch als bedeutendster Bundespräsident.

Berliner-Morgenpost

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Das hätte einem Saarländischen Anwalt auch schon passieren können, wenn ihm nicht plötzlich die  Erleuchtung heimgesucht hätte. Aber normal sitzen in Bayern die Spezies für die Psychiatrie.

Beate Bahner

2.) Heidelberger Anwältin landet in Psychiatrie – das steckt dahinter

Wegen der Corona-Verordnungen zog Anwältin Beate Bahner vor das Verfassungsgericht und scheiterte. Jetzt wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert. Der Grund:  Wie die Polizei Mannheim am Dienstagnachmittag mitteilt, ruft am Sonntagabend um kurz vor 20 Uhr ein Zeuge die Polizei. Er teilt den Beamten mit, dass in der Thibautstraße/Bergheimer Straße eine Frau steht, die behauptet verfolgt zu werden. Vor Ort stellt sich heraus, dass es sich um die Anwältin Beate Bahner handelt, gegen die wegen des Verdachts, öffentlich zu einer rechtswidrigen Tat aufgerufen zu haben, ermittelt wird. 

Heidelberg-24

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Wer wird Heute als Zielscheibe für die Hornberger Schützen herhalten müssen ? Ganz locker vom Hocker – trägt sie Heute Knickerbocker ?

Gesundheit

3.) Merkel und Länder beraten Lockerungen

Seit Tagen wird heftig diskutiert, wann und wie Deutschland die im Kampf gegen das Coronavirus verhängten Einschränkungen etwas lockern kann. Vor Beratungen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten ist unklar, ob die Länder eine gemeinsame Linie finden. Vor Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel über Lockerungen von Beschränkungen in der Corona-Krise hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (beide CDU) einen gemeinsamen Fahrplan der Länder gefordert. „Wir brauchen einen Konsens der 16 Länder. Gerade in der Schulpolitik darf es keine Alleingänge geben“, sagte Laschet der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Merkel spricht am Mittwochnachmittag in einer Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer.
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Wer wird dem Volk  als erste Politikerin zeigen, wir sie trockenen Fußes über das Mittelmeer wandelt ?

Massengrab Mittelmeer

4.) Seenotretter funken SOS an die Bundesregierung

Die Seenotrettung wird gestoppt, auch auf Druck des Seehofer-Ministeriums. SOS Méditerranée erklärt: Europa schaue weg, wenn Menschen ertrinken. Die zivile Seenotrettungsorganisation SOS Méditerranée sendet vor dem Hintergrund der immer dramatischeren Lage von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer einen dringenden Warnruf. „Die Rettung von Menschenleben auf See ist ein moralischer und rechtlicher Imperativ“, sagte der Geschäftsführer der Organisation in Deutschland, David Starke, am Dienstag dem Tagesspiegel: „Wir dürfen niemanden ertrinken lassen.“

Tagesspiegel

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Alle Anwesenden werden ein hohes Maß an Naivität  beweisen müssen, um sich in der Gesellschaft als zupackende Helden darstellen zu können. Am Ende wird die Wirtschaft, wie immer als Sieger nach Hause fahren?

Corona-Beschränkungen:

5.) Die hohe Kunst des Richtungswechsels

Angela Merkel, die Naturwissenschaftlerin qua beruflicher Herkunft, ist immer mal wieder gerne zu Gast an der Leopoldina. Es war am Stammsitz der Nationalakademie in Halle an der Saale, wo sie am 22. März 2017 eine Rede hielt. Darin sagte sie unter Berufung auf den damaligen Präsidenten der Weltbank: „Wenn wir noch einmal eine Pandemie von der Sorte der Spanischen Grippe bekämen, wie wir sie Anfang des 20. Jahrhunderts hatten, dann würde die Welt bei der Intensität der Vernetzung, wie wir sie heute haben, sehr schnell in einen sehr, sehr schwierigen Zustand kommen.“ Keine drei Jahre hat es gedauert – und die Kanzlerin steckt seit Wochen politisch mitten in diesem Zustand. Die Leopoldina soll ihr nun helfen, da wieder herauszukommen.

Sueddeutsche-Zeitung

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Müssten sich nicht alle heutigen Politiker im Land, als Gewinner des letzten Krieges feiern lassen ? Denn bei jeden anderen Ausgang hätten sich kaum so viele Dummköpfe über so viele Jahre hinweg zusammen finden können, um eine Demokratie zu formen in der über Nacht – alle bisherigen Gesetze eines „Rechtsstaates“, per Verfügung von einer Winzigkeit außer Kraft gesetzt werden könnten ? Für Europa reicht doch schon ein Orban vollkommen aus ! „Alle Macht geht vom Volke aus“ reicht nur als Floskel – um einer Gesellschaft ihre Machtlosigkeit aufzuzeigen !!

Belastete Straßennamen in Düsseldorf:

6.) Die Woermannstraße : Ein Kriegsgewinnler der ersten Stunde

Mehrere Straßennamen im Düsseldorfer Stadtgebiet stehen derzeit zur Diskussion. Sie sind nach Personen der deutschen Geschichte benannt, die nach aktuellem Stand der Forschung und heutigen Wertevorstellungen nicht in dieser Form positiv in der Öffentlichkeit vertreten sein sollen. Im Stadtteil Urdenbach gibt es beispielsweise eine Siedlung, deren Straßen nach Menschen aus der Kolonialgeschichte benannt sind. Eine davon ist die Woermannstraße, benannt nach Adolph Woermann, einem Hamburger Reeder und Kaufmann, dessen geschäftliche Bestrebungen eine maßgebliche Rolle beim Aufbau des deutschen Kolonialsystems im späten 19. Jahrhunderts spielten.

RP-online

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Akademie, die 2016 noch Schließung von 1300 Kliniken empfahl,

7.) weiß jetzt, wie man Coronakrise am besten meistert

Jetzt müssen die Profis ran: Die Nationale Akademie der Wissenschaften (Leopoldina), die vor einigen Jahren noch aus wirtschaftlichen Gründen die Schließung von 1300 der 1600 Kliniken in Deutschland empfahl, soll nun mit ihren Erkenntnissen maßgeblich dafür sein, wann und wie die Regierung den Ausstieg aus den Corona-Maßnahmen gestaltet. „Es geht jetzt darum, keine voreiligen Entscheidungen zu treffen, die auf dem Papier toll aussehen, aber schwere Folgen haben können“, erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn auf einer Pressekonferenz. „Deshalb haben wir uns eine Institution ins Boot geholt, die schon in der Vergangenheit immer wieder mit klugen Ideen glänzte.“

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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Grafikquellen        :

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