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RENTENANGST

DL – Tagesticker 14.10.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 14. Oktober 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ist dieses Verhalten nicht das Klügste was sie machen kann ? Wer weiß denn in dieser Welt schon, was Morgen kommen wird ? Heute die Doofen – welche uns nach den Wahlen schon Morgen versohlen ? Auch in Schland eilt doch der Gestank der Politik, den  Ausscheidungen der Politiker-Innen Meilenweit voraus !

Barrett hält sich bei Streitfragen bedeckt

1.) US-RICHTERKANDIDATIN

Mit Amy Coney Barrett würden die Konservativen eine dominierende Mehrheit am Obersten Gericht der USA bekommen. Liberale befürchten, dass dann das Recht auf Abtreibungen oder gleichgeschlechtliche Ehen fallen könnte. Barrett sagt nicht, wie sie dazu steht. Eine zermürbende Marathon-Befragung der Kandidatin von Donald Trump für das Oberste Gericht der USA hat keine Klarheit darüber gebracht, wie sie bei kontroversen Fragen wie das Recht auf Abtreibungen oder gleichgeschlechtlichen Ehen entscheiden wird. Die konservative Juristin Amy Coney Barrett weigerte sich bei ihrer Anhörung im Senat, ihre Position zu früheren Urteilen des Gerichts zu diesen Themen offenzulegen. Zugleich betonte sie, dass sie unabhängig sei und ausgehend vom Gesetz statt nach ihren Überzeugungen entscheiden werde. Am Mittwoch steht noch eine Fragerunde an. Barrett soll nach Trumps Willen Nachfolgerin der jüngst verstorbenen liberalen Richterin Ruth Bader Ginsburg werden. Mit ihr bekämen die Konservativen im Supreme Court eine dominierende Mehrheit von sechs der neun Sitze. Das Gericht hat oft das letzte Wort bei politisch umkämpften Fragen.

Stern-online

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Erst die hilflos anmutenden Verordnungen der Politiker-Innen macht auf die darauf folgende Dummheit  der Regierung aufmerksam ! Die Unfähigkeiten der Mächtigen waren immer schon für die Untergänge mächtiger Reiche verantwortlich !

Wenige Tage nach Maskenpflicht-Einführung auf Straßen herrscht blankes Chaos

2.) Provisorische Schilder, massive Kritik

Hamburg am „Scheideweg“. Dieses Wort taucht bei Diskussionen über Corona-Maßnahmen in der Stadt immer öfter auf. Zuletzt wurde eine Maskenpflicht für erste Straßenzüge verhängt. Nun stehen weitere Bestimmungen an. Die Skepsis ist groß. Die CDU spricht von „unnötigem Aktionismus“ – die Gesundheitssenatorin hingegen „droht“ bereits weitere Maßnahmen an. Seit Montag gilt die Maskenpflicht in ausgewählten Straßenabschnitten in der Stadt. Je nach Besucherdichte ist es dann entweder tagsüber (Landungsbrücken, Ballindamm) oder in den Abendstunden oder nur am Wochenende Pflicht, eine Maske zu tragen. Insbesondere in Ottensen und am Mühlenkamp gab es dabei bereits massive Kritik, weil die Abschnitte, in denen sie gilt, sehr kleinteilig sind. Touristen bekommen Maskenpflicht in Hamburg nicht mit Zudem haben viele Touristen und auch Hamburger noch gar nicht mitbekommen, dass in manchen Straßenabschnitten Maskenpflicht unter freiem Himmel gilt. Das liegt auch an der Art der Beschilderung. Da es alles sehr schnell gehen musste nach dem Beschluss, waren am Montag noch nicht überall Schilder installiert. Zudem sind die Schilder ein Schnellschuss. Sie haben nur DIN-A4-Größe, sind laminiert aber flattrig und sehr leicht zu übersehen. Der Bezirk Mitte etwa hat laut Sprecherin Sorina Weiland 230 Schilder gedruckt. Schilder im Bezirk Altona sind nur provisorisch aufgestellt

Focus-online

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Einmal mehr ein  Erfolg derer, welche den Sinn des Nobelpreis  komplett aus den Augen verloren – oder nie verstanden haben ?

Nobelpreis für Ökonomie

3.) Ein Hoch auf den Markt

Die schwedische Reichsbank, die den Wirtschaftsnobelpreis stiftet, bleibt ihrer Linie treu, Arbeiten auszuzeichnen, die um das Thema „Markt“ kreisen. Es war spannend: Wer würde in diesem Jahr den Nobelpreis für Ökonomie erhalten? Denn die Welt der Wirtschaft ist in Aufruhr, seitdem Corona grassiert. Globale Lieferketten brechen zusammen, Regierungen verschulden sich in unbekanntem Ausmaß, und in vielen Ländern nimmt die Armut dramatisch zu. Doch für diese Gegenwart interessiert sich die schwedische Reichsbank nicht, die den Nobelpreis für Ökonomie stiftet. Sie blieb ihrer Linie treu, Arbeiten auszuzeichnen, die um das Thema „Markt“ kreisen. Für die schwedische Reichsbank reduziert sich die Ökonomie auf ein ganz enges Feld – nämlich auf das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Immerhin: In diesem Jahr sind die Preisträger nicht peinlich. Auch das gab es schon. Man denke etwa an Eugene Fama, der 2013 den Nobelpreis erhielt – für die Behauptung, dass Finanzmärkte immer „effizient“ seien. Dabei hatte die Finanzkrise das Gegenteil bewiesen. Die diesjährigen Preisträger Paul Milgrom und Robert Wilson haben erforscht, wie sich Bieter auf Auktionen verhalten – und wie sich dieses Wissen praktisch nutzen lässt, wenn etwa der Staat Frequenzen für den Mobilfunk versteigern will. Auch Deutschland hat entsprechende Verfahren angewandt, um die 5G-Frequenzen zu verkaufen – was am Ende 6,55 Milliarden Euro brachte. Dafür kann man ruhig einen Nobelpreis verteilen.

TAZ-online

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Wenn es woanders heißt das es Aug‘ um Aug‘ gehe, wäre eine Faust aufs Aug‘ vielleicht Treffsicherer ? Es könnte doch hilfreich sein, wenn Politik wenigsten einmal versuchen würde sich in die Angelegenheiten der Bürger hinein zu versetzen ? Aber selbst dazu fehlt es an Einfühlungsvermögen und man bezahlt lieber ehemalige Sklavenmörder für ihre Untaten. Das alles mit den Geldern der Gesellschaft.

Kretschmer stellt 50er-Inzidenz infrage

4.) Was wird aus dem Beherbergungsverbot?

Der Streit über die Corona-Maßnahmen spitzt sich zu. Kurz vor Merkels Beratungen mit den Länderchefs wird über Beherbergungsverbote und uneinheitliche Vorschriften debattiert. Das Wirtschaftsministerium soll eine Verlängerung der Corona-Überbrückungshilfen vorbereiten. Kurz vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Länderchefs am Mittwoch über die Corona-Lage ist weiter heftig über die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus gestritten worden. Im Mittelpunkt der Debatte stehen die Beherbergungsverbote für Reisende innerhalb Deutschlands sowie die Uneinheitlichkeit der von den einzelnen Bundesländern erlassenen Vorschriften. In die Kritik mehrerer Ministerpräsidenten an den Beherbergungsverboten für Reisende, die sich aus einem Corona-Risikogebiet in andere Bundesländer begeben, stimmten auch prominente Vertreter der Ärzteschaft ein. Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, forderte die Rücknahme dieser von einigen Bundesländern erlassenen Verbote.

Welt-online

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Knecht gelernt bleibt immer Knecht. Selbst im andren Geschlecht – fährt dann jeder Wagen rechts ?

Rechtsextremismus in der Polizei

5.) Stahlknechts Selbstverteidigung

Innenminister von Sachsen-Anhalt will nach Antisemitismus-Vorfall nun doch eine Polizei-Studie. Holger Stahlknecht wirkte angespannt, als er am Montagnachmittag vor die Presse trat. Der Innenminister von Sachsen-Anhalt nahm noch einen Schluck Wasser, wohl wissend, dass er sogleich Unangenehmes zu verkünden hatte. Vor ihm auf dem Tisch lag der Ausdruck einer E-Mail, die Stahlknecht nach eigener Aussage am vergangenen Freitag gegen 9.30 Uhr empfangen hatte. Am 9. Oktober also, dem Jahrestag des Halle-Anschlags. Ausgerechnet. In der Mail ging es um einen abermaligen Antisemitismus-Vorwurf gegenüber der Polizei. Diesmal, und das machte die Sache besonders, wurde der offenbar aus den eigenen Reihen, also von einem Polizisten selbst erhoben. Der Minister legte sich das Papier akkurat zurecht, verschränkte die Arme und las vor: »Da momentan über Herrn Innenminister debattiert wird, möchte ich zusätzlich noch etwas loswerden«, zitierte er den anonymen Verfasser. Demnach sei in der Bereitschaftspolizei Magdeburg der dortige Imbiss »stets« als »Jude« bezeichnet worden. Die komplette Dienstelle habe diesen Umstand gekannt und nichts zur Unterbindung unternommen oder Strafverfahren eingeleitet. »Dieser institutionelle Antisemitismus muss aufhören«, heiße es in der Mail. Nach ersten Ermittlungen hätten sich die Vorwürfe bestätigt, erklärte Stahlknecht. Der Inhalt der E-Mail erschüttert allein schon deshalb, weil der Verfasser offenbar auf einen seit Jahrzehnten anhaltenden Skandal aufmerksam macht. Das antisemitische Stereotyp gegenüber dem Imbiss bestehe schon seit den 90er Jahren, sagte Christiane Bergmann, die Abteilungsleiterin für Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Innenministerium.

ND-online

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Sollte die Deutsche Krise wirklich nicht Merkel heißen ? Wie denn sonst anders: Scholz ? Darüber könnte selbst Merkel noch lachen ! Stehen vielleicht noch einige Witzfiguren aus der Humpty – Dumpty Ära zur Verfügung ? Danke – für heute reicht es.

Krisensitzung mit Merkel – was kommt jetzt auf Deutschland zu?

6.) Begrenzung für Feiern, ausgeweitete Maskenpflicht

Einige in den Ländern sind wohl ein wenig erschrocken, als Kanzleramtsminister Helge Braun am Montag in der Vorbesprechung zur Runde der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel zwei Dinge klarstellte. Zum einen, so der meist gemütliche Hesse, erwarte die Kanzlerin, dass die Länderchefs persönlich nach Berlin kämen – wo doch die Sechzehnerrunde sich zunächst darauf verständigt hatte, coronahalber wieder eine Schaltkonferenz zu machen. Um die Dringlichkeit noch zu unterstreichen, vermittelte Braun den Chefs der Staatskanzleien noch den Eindruck, die Runde mit Merkel könnte eine „historische Dimension“ annehmen. Was aber sollte das bedeuten? Sollte der Bund angesichts der seit Tagen laufenden Debatte über Flickenteppiche, Kleinstaaterei und Alle-machen-was-sie-wollen-Klagen die im März unter Protest des Bundesrats (aber mit dessen Zustimmung) ins Infektionsschutzgesetz geschriebene Möglichkeit nutzen, den Ländern – ohne deren Plazet – per Verordnung Anweisungen zu erteilen? Also durchzuregieren?

Tagesspiegel

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Wird Querdenken von der Klopapier-Industrie finanziert?

7.) Schrecklicher Verdacht

Seit Monaten demonstrieren „Querdenken“-Anhänger gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung und erreichen damit zahlreiche Menschen. Doch wo liegen die Ursprünge dieser Bewegung? Ist sie wirklich nur von Spenden finanziert, wie immer wieder behauptet? Oder gibt es gar mächtige Hintermänner? Dies sind die Ergebnisse einer exklusiven Postillon-Recherche. Alles beginnt mit einem anonymen Hinweis: In der Redaktion des Postillon geht ein Paket ein. Darin: Eine Rolle Toilettenpapier, eine Quittung sowie ein Foto der ersten Querdenken-Demo vom 18. April mit gerade einmal 50 Personen: Besonders interessiert uns jedoch die Quittung. Sie stammt vom 10. April 2020 und weist eine „Spende“ in Höhe von 49.999 Euro vom Toilettenpapierhersteller Hakle an einen „M. Ballweg.“ aus. M. Ballweg? M. Ballweg? Wo haben wir diesen Namen schon einmal gehört? Eine Suche in unserer hauseigenen Recherchier-Maschine „Google“ gibt Aufschluss. Es handelt sich offenbar um Querdenken-Gründer Michael Ballweg. Gibt es eine Verbindung zwischen ihm und der Toilettenpapier-Industrie? Das Investigativteam des Postillon beginnt mit der Recherche. Von Insidern erfahren wir: Alle wichtigen Personen in der Querdenkerszene nutzen selbst Klopapier, einige täglich. Auch Ballweg. Zufall?

Postillon

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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