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RENTENANGST

DL – Tagesticker 13.09.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 13. September 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Von solchen Unfallzahlen im Straßenverkehr kann der Lobbyminister aus Bayern nur träumen ! Kommt jetzt das absolute Autofahrverbot auf Schlandschen Straßen ? Dann müsste sogar der Schweinemeier seine Säue auf öffentlichen Wegen zum Schlachthof treiben ! Der Prozentsatz der die Pandemie überlebenden Politiker-Innen steigt auf nie erahnte Höhen ! Alle Handlangern der Macht leben noch.

948 registrierte Neuinfektionen in Deutschland –

1.) Alle Karten, Zahlen und Grafiken

In Deutschland wurden am Sonntag 948 Neuinfektionen gemeldet, der R-Wert steigt deutlich an. In Österreich liegen die Neuinfektionen wieder so hoch wie Ende März. Ein Überblick in Grafiken und Zahlen. nnerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Sonntagmorgen 948 neue Corona-Infektionen gemeldet. Diese Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig – an Sonntagen sind die gemeldeten Fallzahlen nämlich erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 259.428 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 13.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9349. Seit dem Vortag wurden zwei Todesfälle mehr gemeldet. Bis Sonntagmorgen hatten etwa 231.400 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Welt

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Könnte als Ursache für das auseinander Leben in der Gro-Ko gesehen werden, das der Kontakt zur Bevölkerung in diesen politischen erzwungenen Panik-Zeiten total abgewürgt wurde, da nur noch untereinander Gepoppt wurde und somit ein gesundes Familienleben unter den Masken, und der Hilfe brachialer Kräfte von Machthaber – Uniformmäßig zerstört wurde ? Wenn der Wasserkessel nur noch pfeift, werden die Gehörgänge schon über maßen stark strapaziert.

Ein Jahr vor der Wahl gehen SPD und Grüne in Berlin aufeinander los

2.) Nervenkrieg bei Rot-Rot-Grün

Pop-up-Radwege kassiert, Klimapaket gestoppt – die Stimmung bei R2G ist mies. Kommt es zum Bruch? In jedem Fall erwartet die Hauptstadt ein heftiger Wahlkampf. Die vergangene Woche hat ein Schlaglicht auf die schlechte Stimmung in der rot-rot-grünen Koalition in Berlin geworfen. Die Pop-up-Radwege wurden vom Verwaltungsgericht kassiert, das Klimapaket durch Veto des Regierenden im Senat gestoppt. SPD und Grüne stehen sich bei politischen Vorhaben mal wieder gegenseitig auf den Füßen. Nicht zum ersten Mal. Keine guten Vorzeichen für das letzte Jahr vor der Abgeordnetenhauswahl, die wohl im September 2021 stattfindet. Wird überhaupt noch regiert? Der rot-rot-grüne Senat könnte die Zeit durchaus nutzen, um sich zu beweisen und sein Regierungsprogramm im Interesse der Wählerinnen und Wähler besser zu erfüllen. Doch es besteht ein Restrisiko, dass das Bündnis vorzeitig platzt. Auch wenn dies nicht geschieht, können die Berliner davon ausgehen, dass ihnen ein heftiger, vielleicht sogar hässlicher Wahlkampf bevorsteht, der die Senatspolitik überlagert. Ein erbitterter Kampf um Wählerstimmen, der aus Sicht der vorläufig noch stärksten Regierungspartei SPD am 19. Dezember eingeläutet wird, wenn Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zur Spitzenkandidatin der Sozialdemokraten für die Berlin-Wahl gekürt wird.

Tagesspiegel

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Dieser Artikel weißt eindeutig auf den politischen Skandal zu Corona hin : Würden einhundert Personen auf den Werg zu den Festspielen Verunfallen, wäre es kaum eine Zeile wert. Wenn aber nur eine Person unter den Zuschauern tot umfiele, ständen die Zeitungen am anderen Tag voll. Was mag am Ende folgen ?

Regeln der Filmfestspiele von Venedig

3.) Wir wissen, wo du gesessen hast

Die Pandemie verlangt nach einer neuen Kino-Etikette. Mit den Füßen abgestimmt wird weiterhin, unter anderem bei Amos ­Gitais Wettbewerbsbeitrag. Eine dramatische Szene im Kino, allerdings nicht auf, sondern vor der Leinwand: Ein Kinobesucher ein paar Reihen weiter vorn windet sich körperlich, weil ihm jemand anderes den Blick auf die Untertitel versperrt. Der Kopf geht nach links, dann nach rechts, das Ganze geht eine Weile so hin und her, schließlich erhebt sich der sichtbeschränkte Mann und wählt stattdessen einen freien Sitz ohne Hindernis. Bis zu diesem Frühjahr wäre der Vorgang nicht der Rede wert gewesen. Bei den Filmfestspielen von Venedig ging die Geschichte allerdings ungewohnt weiter. Denn kaum hatte der Mann sich umgesetzt, stürmte schon eine Aufseherin auf ihn zu, die ihn aufforderte, zum ursprünglichen Sitz zurückzukehren.  Der Mann weigerte sich, die Aufseherin holte einen Kollegen zu Hilfe, der dem Mann deutlich machte, er müsse das Kino verlassen, wenn er nicht seinen alten Platz einnehme. Nach ein paar Minuten fügte sich der Mann, der im Übrigen selbst eine stattliche Körpergröße hatte und so saß, dass er zusätzlich selbst die Sicht auf die Untertitel erschwerte. Durch die Pandemie kommen bei Veranstaltungen wie einer Kinovorführung mithin völlig neue Verhaltensregeln ins Spiel. So wird in Venedig vor jeder Vorführung durchgesagt, dass man „der Covid-19-Vorschriften wegen“ den gebuchten Platz auch behalten müsse. Im Zweifel lassen sich so, falls unter den Besuchern jemand positiv auf das Coronavirus getestet werden sollte, Kontakte besser zurückverfolgen. Für Kinos, Konzerte und Thea­teraufführungen könnte das bis auf Weiteres gängige Praxis werden, die durchaus Sinn hat, selbst wenn es persönliche Nachteile mit sich bringt. Einige Festivalgäste scheinen das trotz tagtäglicher Wiederholung vor den Vorführungen noch nicht gänzlich zu beherzigen. Die überwiegende Mehrheit bleibt aber wie angeordnet sitzen. Was bislang nicht gut ankam

TAZ

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Tucholsky wird der Spruch zugeschrieben : „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie lange verboten“. Ich sage nach ca. 30 jähriger Parteienzugehörigkeit (zwei Parteien). Wer für Clowns stimmt mag auch den Zirkus in dem dieser Auftritt und sollte dafür auch die Verantwortung mittragen und bei Versagen für den Schaden mit zahlen.

Nordrhein-Westfalen

4.) Keine Wahl wie jede andere

Die Grünen dürfen sich Hoffnungen machen, die SPD bangt um ihre „Herzkammer“: In Nordrhein-Westfalen haben die Kommunalwahlen begonnen. Eine Wahl, die aus mehreren Gründen besonders ist. Wenn in Nordrhein-Westfalen gewählt wird, sind mehr Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen als in einem mittelgroßen EU-Land. Rund 14 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind wahlberechtigt, das Wahlalter bei der Kommunalwahl liegt bei nur 16 Jahren. Es wird ein Stimmungstest – auch für die Bundespolitik. Wahlkampf in Zeiten von Corona. Die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer mussten auf allzu viel Bürgernähe verzichten. Ein Haustürwahlkampf war nicht wie gewohnt möglich, geplante Podiumsdiskussionen wurden abgesagt. Norbert Kersting von der Universität Münster hat zu diesem NRW-Wahlkampf geforscht. Nach seiner Einschätzung hat die Corona-Pandemie „verheerende“ Folgen. Kersting und sein Team befragten Kommunalpolitiker in ganz Nordrhein-Westfalen. Mehr als 70 Prozent von ihnen beklagten, der Wahlkampf sei durch Corona „massiv beeinträchtigt“ gewesen. Gerade neue und unbekannte Kandidaten hätten sich kaum etablieren können, so der Politikwissenschaftler: „An Wahlkampfständen erkennt man die Kandidaten hinter den Masken nicht, die Bürger trauen sich seltener, sie anzusprechen.“ Amtsinhaber hätten hingegen einen Vorteil, weil sie ohnehin schon bekannt und als Corona-Krisenmanager in den Medien sind.

Tagesschau

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Aber haben wir nicht alle Gelernt: „Jeder ist seines eigen Glückes Schmidt!“  Niemand wird dazu gezwungen für einen Drecksstaat zu arbeiten. Es ist eine freie Wahl. Nach Aufgabe der Selbständigkeit erhielt ich ein Angebot der ARGE. Für einen Staat, in egal welcher Form arbeiten —  Niemals.

Christiane Meusel verklagt das Bundesamt für Verfassungsschutz wegen Mobbing.

5.) Zeit, die nie vergeht –  Verfassungsschutz

Unlängst vor dem Berliner Arbeitsgericht: »5000 Euro sind zu wenig«, sagt Gregor Gysi mit Blick auf den Anwalt der Beklagten. »Darüber brauchen wir gar nicht zu reden, völlig indiskutabel.« Die Beklagte, das ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, vertreten durch den Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, vertreten durch ihre Prozessbevollmächtigten, das Anwaltsbüro Hecker-Werner-Himmelreich. Gysis Mandantin wünscht ausdrücklich, dass ihr Name in der Zeitung ausgeschrieben wird. Sie heißt Christiane Meusel und war sechs Jahre beim Bundesamt für Verfassungsschutz angestellt, in der, wenn man so will, Berliner Dependance. Im Februar vergangenen Jahres hatte sie ihr Arbeitsverhältnis zum 31. August 2019 selbst gekündigt, um dann die Behörde auf einen höheren fünfstelligen Betrag an Schmerzensgeld zu verklagen, »aufgrund von Verletzung von Arbeitgeberfürsorgepflichten, unerlaubter Handlung und vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung«. Die heute 53-jährige alleinerziehende Mutter zweier Töchter lebt mittlerweile von Erwerbsunfähigkeitsrente, etwas über 1000 Euro. Gegen die Rente habe sie sich gewehrt, sagt sie in der Verhandlungspause. Gegenüber den Behörden habe sie stets betont, dass das Nichtstun sie krank gemacht habe. Das 5000-Euro-Angebot ihres ehemaligen Arbeitgebers empfindet sie als Witz, nur ohne Pointe. Im Subtext der Offerte liest sie: Wir wollen keinen Frieden, wir wollen das vor Gericht klären. »Dann soll es so sein«, sagt sie.

ND

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Ganz soweit sind  die politischen Akrobaten in ihren Fernsehshows noch nicht hinunter gekommen. Aber warten wir ein paar Jahre ab, wenn das hohle Gerede sein Ende erreicht hat. Dann folgt die Mauser auch dort und es wird nicht damit enden, nur die Federn abzulegen.

„Ich dumme Sau“:
Janine Pink untermauert im Alleingang sämtliche Z-Promi-Klischees

6.) „Die Festspiele der Realitystars“

Während Chris Töpperwien im Finale von „Die Festspiele der Realitystars“ den Schmähungen durch Thorsten Legat Stand hält, muss Helena Fürst eine weitere Sat.1-Show absagen, weil ihr Intimfeind aus Dschungelcamp-Tagen sie „schlimm verletzt“. Eine Konkurrentin leistet dagegen den intellektuellen Offenbarungseid. Eines zur Ehrenrettung: Thorsten Legat, fürs Spaßformat vor allem als halbnackter Tortenschmeißer engagiert, rastete nicht aus. Er tat im Finalspiel lediglich, wie ihm geheißen. Er musste Schimpfwörter, die ihm Moderatorin Olivia Jones („Ich bin das Nummerngirl des Grauens!“) vorsagte, möglichst so deutlich aussprechen, damit sie die beiden Finalisten von seinen Lippen ablesen konnten. Chris Töpperwien und Jürgen Milski (Sieger der Vorwochenshow) waren nämlich auf „taub geschaltet“. Trotzdem brüllte der Ex-Kicker die Schmähungen (Doofe Ziege, Spielverderber, Armleuchter, Boxenluder, etc.) durchs kunterbunte Tortenstudio und legte sich Kasalla-mäßig ins Zeug – gut, dass er an den Stuhl gefesselt war.

Focus

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7.) Nazis rächen sich an Flüchtlingen, indem sie nach Syrien fliehen

 „Jetzt sollen die Flüchtlinge mal sehen, wie sich das anfühlt, wenn ihre Heimat plötzlich überfremdet wird“ – unter diesem Motto haben sich in den vergangenen Tagen mehrere tausend Neonazis aus Deutschland auf den beschwerlichen Weg nach Syrien gemacht, um dort Asyl zu beantragen. Auch der Kosovo, der Irak und Afghanistan verzeichneten in den vergangenen Tagen ungewöhnlich viele Asylgesuche rechtsextremer Deutscher.  Bereits in den letzten Wochen wurde auf mehreren Nazi-Seiten und Pegida-Foren im Internet immer wieder dazu aufgerufen, „Ausländer da [zu] treffen, wo es ihnen am meisten wehtut“. „Aufrechte deutsche Patrioten“ sollten sich daher demonstrativ in eines der Herkunftsländer der Flüchtlinge absetzen. Die Aufrufe blieben nicht ohne Erfolg: Tausende Asylgesuche mit Begründungen wie „Rache“, „mir sind zu viele Ausländer in Deutschland“ oder „ich hatte zu Hause weder Job noch Perspektive“ beschäftigen derzeit die Behörden in Damaskus, Idlib, Kabul und Pristina.

Postillon

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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