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RENTENANGST

DL – Tagesticker 13.08.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 13. August 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Und der hierfür Oberste politische Aufpasser der Kontrollierenden Behörde verdrückt sich in einer Talk-Show hinter anderen Pseudo-Promis um die Ziele eines Egomanen im Größenwahn zu vertiefen ?

Ermittler fahnden öffentlich nach flüchtigem Wirecard-Vorstand

1.) Wirecard-Skandal

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Spitzenmanager Jan Marsalek im Wirecard-Skandal etwa schwere Untreue vor. Das BKA vermutet, dass er sich im Ausland aufhält. Im Finanzskandal um den Zahlungsdienstleister Wirecard fahndet das Bundeskriminalamt (BKA) nun öffentlich nach einem flüchtigen Spitzenmanager. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Vorstand Jan Marsalek schwere Untreue und gewerbsmäßigen Bandenbetrug vor, wie das BKA mitteilte. Das BKA vermutet, dass sich der 40-Jährige im Ausland aufhält. In der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY starteten die Fahnder einen öffentlichen Zeugenaufruf. Wie das BKA weiter mitteilte, soll Marsalek spätestens seit 2015 zusammen mit dem Firmenchef Markus Braun die Bilanzen des Konzerns durch Scheinbuchungen künstlich aufgebläht haben, um das Unternehmen so attraktiver für Investoren und Kunden zu machen. Demnach fabrizierten die beiden nicht real existierende Vermögenswerte in Höhe von 1,9 Milliarden Euro, was etwa einem Viertel der Bilanzsumme entspricht. Bei einer Abschlussprüfung für das Jahr 2019 sei die Bilanzfälschung demnach aufgeflogen.

Zeit-online

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Und von der Leyen mit Kurz und Orban haben gezündelt um für die EU weitere Absatzmärkte zu öffnen ?

Das Kriegsarsenal in Beirut sollte Israel zerstören

2.) Warnung vor kriegerischen Akten

Langsam sickern in Israel Details durch, mit welcher Perversion die schiitische Hisbollah-Miliz Explosionsstoffe unter Gefährdung der Zivilbevölkerung im Beiruter Hafen gehortet hatte. Sie waren für die Bestückung von Raketenköpfen gegen Israel bestimmt, das grossflächig zerstört werden sollte. Die verheerenden Explosionswellen, die Teile der libanesischen Hauptstadt in Schutt und Asche gelegt hatten, wurden eindeutig nicht von Israel ausgelöst. So verlautbarte in aller Offenheit gegenüber dem Militärradio „Galei Zahal“ Matan Kahana, bis vor Jahresfrist Kampfpilot der israelischen Luftwaffe. Der heutige oppositionelle Knessetabgeordnete von der rechtsgerichteten Partei „Jamina“ machte geltend, eine israelische Handschrift wäre lediglich erkennbar, wenn es sich unter grösstmöglicher Vermeidung ziviler Schäden um einen nächtlichen und punktuellen Angriff gehandelt hätte. Zudem schloss Jakob Amidror, Reservegeneral und Militärforscher, gegenüber Privatradio 103 FM ziemlich aus, dass dabei eingelagerte Raketen in die Luft flogen. In den israelischen Medien wurde zum Beweis dessen auf Videoausschnitte von Hizbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah aus dem Jahre 2016 verwiesen, in denen er explizit die Vernichtung von 800’000 Juden im Einzugsgebiet der bloss 130 km südlich gelegenen Hafenstadt Haifa, u.a. Sitz bedeutsamer petrochemischer Industrieanlagen, voraussagte. Wohlweislich hütete er sich, die zerstörerische Schlagkraft der „Nuklearkapazität“ seiner Miliz preiszugeben. Doch war allen Kontrahenten glasklar, dass die Einlagerung von Explosionsstoffen im Beiruter Hafen gerade infolge der israelischen Doktrin, Menschenleben bei unumgänglichen Ausschaltungsmanövern möglichst zu verschonen, in zynischer Weise geradezu ideal war.

European News

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Noch ist es ja hier im Schland sehr ruhig geblieben – trotz der vereinzelten Knuten  eigener Uniformierter.

Trotz Polizeigewalt neue Proteste gegen Lukaschenko

3.) Vierter Abend in Folge

Bei der vierten Protestnacht in Folge gehen Uniformierte wieder mit Schlagstöcken gegen Demonstranten vor. Doch die Menschen fordern Staatschef Lukaschenko immer lauter zum Rücktritt auf. Und auch zwei weltbekannte Bürger des Landes äußern sich zur Lage. Trotz massiver Polizeigewalt haben den vierten Abend in Folge Menschen in vielen Städten in Belarus (Weißrussland) für einen Rücktritt von Präsident Alexander Lukaschenko demonstriert. In mehreren unabhängigen Kanälen des Nachrichtendienstes Telegram war in der Nacht zum Donnerstag auf Videos zu sehen, wie Menschen in Minsk, Grodno und anderen Städten Lukaschenko dazu aufriefen, die Gewalt zu beenden und abzutreten. Es gab erneut Dutzende Festnahmen und mehrere Verletzte. Zugleich wuchs die Solidarität mit den Demonstranten. In Minsk traten mehr als 100 Ärzte gegen Gewalt auf.

Stern

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Aus den Namen der Parteien CDU/CSU brauachte nur das C gestrichen und ebenfalls ein U ersetzt werden ! Das Ganze hieße dann : „SA – DU“. Kommt vielen sicher  irgendwie bekannt vor ?

Wird belangt, weil sie Kirchenasyl gewährt:

4.) Äbtissin Mechthild Thürmer

„Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“ Auf Papst Leo XIII. geht diese Losung zurück – Mutter Mechthild Thürmer aber füllt sie mit Leben. Bereits 30 Personen gewährte die Äbtissin des oberfränkischen Klosters Maria Frieden Kirchenasyl. Jetzt droht ihr das Amtsgericht Bamberg mit einer „empfindlichen Freiheitsstrafe“. „Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt“, wird der 62-jährigen Benediktinerin in dem entsprechenden Strafbefehl zur Last gelegt. Die Geldstrafe über 2.500 Euro aber ist die Ordensfrau nicht bereit zu zahlen, denn einer Schuld ist sie sich nicht bewusst. Im Herbst 2018 hatte Thürmer einer Asylbewerberin aus Eritrea Schutz geboten, die nach Italien „rückgeführt“ werden sollte. Dort wurde die Geflüchtete zuerst registriert. Der Äbtissin zufolge wäre die Frau dadurch von ihrem Mann getrennt worden, der in Deutschland bereits als Asylbewerber anerkannt sei. Die beiden hätten ein gemeinsames Kind. „Ja, und wie steht es hier denn um den im Grundgesetz garantierten Schutz der Familie?“, fragte Thürmer in der Süddeutschen Zeitung.

TAZ

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Leben hier im Land nicht schon viel zu viele JA – Sager ? Es fehlt an mehr „bis hier und keinen Schritt weiter“ Sagern ! Ist nicht jeder Kompromiss auch gleich ein Demokratischer Beschiss – für irgend jemanden ?

Scholz zweifelt an Regierungsfähigkeit der Linken

5.) Politik Olaf Scholz

Der SPD-Kanzlerkandidat schließt Bündnis mit der Linken nicht grundsätzlich aus, sieht es aber eher skeptisch.  SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat ein Bündnis seiner Partei nach der Bundestagswahl mit der Linken nicht grundsätzlich ausgeschlossen, sieht es aber eher skeptisch. »Ich glaube, da gibt es noch viele Fragen«, sagte der Vize-Kanzler am Mittwochabend in der ARD-Sendung »Maischberger – Die Woche« auf die Frage, ob er die Linke für regierungsfähig halte. Er fügte hinzu: »Da wird es sicherlich viel zu diskutieren geben, ich wünsche gute Verrichtung. Seit sieben Jahren habe die SPD mit Blick auf die Linke gesagt: »Es hängt von den anderen ab.« Der Finanzminister fügte hinzu: »Wer regieren will, muss auch regierungsfähig sein«. Da hätten alle noch viel bis zur Wahl zu tun. »Wir wollen, dass die nächste Regierung von einem Sozialdemokraten angeführt wird.«

ND

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Ist diese Bekanntmachung nicht der Beweis wie sehr der Betrug von der Masse der Bürger-Innen Wertgeschätzt wird ?

Ex-Minister zu Guttenberg hat wieder einen Doktortitel

6.) PROMOTION IN SOUTHAMPTON

Vor neun Jahren verlor Karl-Theodor zu Guttenberg durch eine Plagiatsaffäre nicht nur seinen Doktortitel, sondern auch das Amt als Verteidigungsminister. Nun trägt er wieder einen Titel. Ambitionen für ein politisches Comeback hegt er aber offenbar nicht. Der ehemalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nach eigenen Angaben wieder einen Doktortitel. Das sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zuvor hatte die „Bild“ unter Berufung auf seinen Doktorvater darüber berichtet. Demnach hat zu Guttenberg schon vor einiger Zeit an der britischen Universität Southampton promoviert und trägt nun den Titel PhD (Doktor der Philosophie).

Welt

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„Irgendwann müssen wir auch mal wieder ins Bett“

7.) Starphilosoph Markus Gabriel im Interview

Markus Gabriel wurde 1980 in Remagen geboren und gilt als philosophisches Wunderkind: Mit 5 entwickelte er ein neues Kategoriensystem (Eis, Pommes, Gemüse), mit 10 eine Ergänzung zu Wittgensteins Traktat: Worüber man nicht sprechen darf, hat die Mutti verboten! Der in Deutschland international gefeierte Jungprofessor hat sich gerade in der Corona-Krise mit epochemachenden Interviews hervorgetan.

TITANIC: Herr Professor Gabriel, haben Sie Verständnis für Menschen, die an der Existenz von Corona Zweifel hegen?

Gabriel: Im Gegenteil! Zweifel ist der Ausgangspunkt aller Aufklärung. Als Réne Descartes damals in Königsberg der berühmte Apfel auf den Kopf fiel, war ihm klar: Hier geht irgendwas nicht mit rechten Dingen zu. De omnibus dubitandum, schrieb er in sein Notizbuch, zu Deutsch: Ich denke, ergo sum! Am Schluß zweifelte Descartes an allem, also auch an Corona. Wichtig ist aber, dann vom Zweifel schnell auch zum von mir, Markus Gabriel, ausgerufenen „neuen Realismus“ überzugehen. Die Quintessenz: Wir können zwar den ganzen Tag an allem zweifeln, aber irgendwann müssen wir auch mal wieder ins Bett.

TITANIC: In einem anderen Interview wiesen Sie darauf hin, dass die Sprache, in der wir über die Krankheit sprechen, von Anglizismen geprägt sei: Shutdown, Lockdown, Apokalypse now. Wollen Sie das näher ausführen?

Gabriel: Sehr gerne. Schuld am „Denglisch“, wie ich es gerne scherzhaft nenne, hat die ungeheure Macht von amerikanischen Tech-Giganten wie Yahoo, Myspace und Co.! Wenn alle Informationen zu einer neuen Krankheit in einer uns unbekannten Fremdsprache formuliert sind, muss das doch zwingend zu Verwirrung und Unsicherheit führen. Wenn ich „down with the sickness“ bin, weil mein „doctor“ mir keine „prescription“ ausstellt, ist das für breite Bevölkerungsschichten ein linguistisches Todesurteil. Sie werden mit Angst infiziert, die dann zu Panik metastasiert, während sich das Englische wie ein widerliches Krebsgeschwulst über ihr Gehirn ausbreitet. Wie war die Frage noch mal?

TITANIC: Sie fordern einen neuen Hegel, der die Gedanken unserer Zeit zusammenfasst und mal bündig aufschreibt. Sehen Sie den schon am Horizont?

Gabriel: (lacht) Sagen wir mal so: Die Eule der Minerva ist gerade im Sturzflug Richtung Athen. Tatsache ist: Noch nie war die Philosophie in Deutschland so unbeliebt. Es hat sich eine Ökonomisierung eingeschlichen, wo die Leute nur mehr Börsenwerte hören wollen, statt wie früher täglich die Stimme Kants im Radio zu hören. Wo sehen wir sie denn, die Philosophen? Nur mehr in den großen Talkshows, in den Zeitungen und auf den angloamerikanischen „Social Media“! Wenn das so weitergeht, bleibt mir nichts anderes übrig, als die Umwertung aller Werte zu fordern!

TITANIC: Vielfach geht die Klage, das westliche Wirtschafts- und Lebensmodell sei in der Corona-Krise endgültig an sein Ende gekommen. Wie beurteilen Sie das?

Gabriel: Sie sagen: Corona-KRISE. Krise kommt aber von griechisch krínein, was wieder ein ausländisches Fremdwort ist. Im chinesischen ist das Wort „Krise“ übrigens aus zwei Zeichen zusammengesetzt, die ebenfalls von niemandem hier verstanden werden. Bevor wir Corona heilen können, müssen wir überhaupt erst wieder in unserer Sprache sprechen lernen! Vorher ist mit einem neuen Hegel auch nicht zu rechnen, das prophezeie ich Ihnen hiermit gern ins Diktaphon!

TITANIC: Herr Professor Gabriel, wir danken Ihnen für das Interview.

Gabriel: (neckisch) Interview? Sie meinen wohl Befragosuchung! Passen Sie bitte künftig besser auf, bevor Sie unphilosophische Begriffe verwenden …

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

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