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DL – Tagesticker 13.02.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 13. Februar 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Unsere Kinder müssten zu viel mehr Freiheit erzogen werden, und lernen mit diesen umzugehen. Mit den Respekt vor selbsternannten Hoheiten – beginnen die göttlichen Wesen ihre Umtriebigkeiten.

1.) Die Schwäche des Systems ist älter als Corona

Bildung Rechtzeitige Notenvergabe und das Durchpeitschen eines Lehrplans sind schon vor der Krise zum Selbstzweck geworden. Die Rede von der Bildungsmisere geistert seit Jahrzehnten durchs Land. Die Diagnose variiert, aber klar ist, dass das Schulsystem wie aus der Welt, oder besser: der Gesellschaft, gefallen scheint. In der heterogenen Migrationsgesellschaft verlegt sich dieses System darauf, Kinder von Migranten und „Bildungsfernen“ von vermeintlich leistungsstarken Kindern zu trennen; damit ist noch nicht alles gut, Mittelschichtseltern maulen, aber wenigstens muss man sein Kind nicht auf eine Schule schicken, deren „Ausländeranteil“ bei 80 Prozent liegt, so die zynische Logik. Den Rest erledigt der Markt für Privatschulen und Nachhilfeunterricht. Dank der Covid-Maßnahmen kann nun niemand sein Kind zur Schule schicken, und schon echot es aus den mit nie gelesenen Bildungsklassikern ausgestatteten Wohnzimmerbibliotheken: Eine verlorene Generation! Wer zuvor Erfahrungen damit machte, wie das Schulsystem Kinder mit Lern- und Leistungsschwächen in Sonder- und Förderschulen aussortierte, der zuckt angesichts der derzeitig „katastrophalen“ Bildungssituation eher mit den Schultern.

Der Freitag-online

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Zu Killern trainierte Horden in Uniformen sind in vielen Ländern dieser Erde immer willkommene Alibi Gäste, da sie auch Geld in ihren Taschen mitbringen und an den Risiken kräftig beteiligt sind.

Afghanistan

2.) Fahrplan für Truppenabzug wackelt

Der Friedensprozess in Afghanistan ist ins Stocken geraten. Dadurch könnten die internationalen Truppen länger im Land bleiben als vorgesehen. In Berlin wächst die Sorge vor neuer Gewalt. Die deutsche Politik stellt sich darauf ein, dass die Bundeswehr länger in Afghanistan bleibt. Der noch unter Ex-Präsident Donald Trump mit den militant-islamistischen Taliban in Aussicht gestellte Abzugstermin Ende April für die internationalen Truppen gilt nach Informationen der Süddeutschen Zeitung als kaum mehr realistisch. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sagte der SZ: „Die Bundeswehr ist auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Wir stimmen uns dazu fortlaufend sehr eng mit den USA, der Nato und den Partnern im Einsatz ab.“ Ihr sei es allerdings wichtig, „darauf hinzuweisen, dass ein Einsatz über das derzeit zwischen USA und Taliban besprochene Datum hinaus eine verschärfte Sicherheitslage“ mit sich bringen könne. „Wir müssten den Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten im Einsatz dann weiter verstärken.“ Die Bundeswehr bereitet sich nach SZ-Informationen bereits auch auf dieses Szenario vor. Auch der SPD-Politiker Wolfgang Hellmich, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses, hat Sorge vor neuer Gewalt, sollte sich der Abzug verzögern, und davon geht er aus. „Ich glaube nicht, dass es zu einem schnellen Abzug kommen wird. Es muss ein geordneter Abzug in einem sinnvollen Zeitraum sein“, sagte er der SZ. „Immer muss sichergestellt sein, dass unsere Soldaten geschützt sind.“

Sueddeutsche-Zeitung-online

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Die Korruptheit der Politik schlägt immer wieder neue Wellen. Das einzig gute daran ist, das man es den Meisten schon an den Nasenspitzen ansehen kann, da wirklich politisches nie geleistet wurde. Es sind für gewöhnlich die Strömungsschwimmer aus der Berliner Fäkaliengrube.

3.) Lobbyismus für alle

Deutschland lahmt bei der Digitalisierung. Mit dem Wechsel von Dorothee Bärs Büroleiterin zu Facebook geht es nun endlich voran mit der Einflussnahme der Netzplattformen. ine Büroleiterin der Staatsministerin für Digitalisierung wird Face­book-Lobbyistin. Es ist für Julia Reuss nicht der erste Gang durch die Drehtür zwischen Politik und Wirtschaft. Bevor sie vor zwei Jahren bei Dorothee Bär einzog, tauschte sie 2013 die Position der persönlichen Referentin des Bundesverkehrsministers gegen ein Engagement bei der Deutschen Bahn. Reuss’Karriereweg bahnt sich dabei recht zielstrebig entlang einer ethischen Grauzone. Während für ihre Chefs Karenzzeiten für den Seitenwechsel im eigenen Fach gelten, sind die nachrangig bestellten Hilfskräfte deutlich freier in der Wahl ihrer Ar­beit­ge­be­r*innen. Ein leichtes Aroma von Korruption liegt in der Luft, denn man darf wohl annehmen, dass auch ohne unmittelbar politische Verantwortung getragen zu haben, die aus der zweiten und dritten Reihe aufgebauten Netzwerke Teil der Verhandlungsmasse bei der beruflichen Neuorientierung sind. Dabei schneidet Deutschland im internationalen Vergleich noch ganz gut ab. Die regelmäßige Platzierung unter den Top 10 im Korruptionsindex von Transparency International weist auf eine konsolidierte Situation hin. Der Geldschein, diskret beim Händedruck überreicht, ist passé. Die Bürokratie kennt ihren Job und wird gut genug bezahlt, um plumpere Bestechungsversuche lächelnd abwehren zu können. Für eine nachhaltige Interessenvertretung auf Bundesebene gar braucht es noch viel mehr: Tradition, Verbindungen und eine extrem gut gefüllte Kriegskasse.

TAZ-online

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Hieß es nicht früher schon im Elternhaus immer: „Ihr müsst in der Schule fleißig lernen, damit ihr später einen guten Arbeitsplatz bekommt.“ Ich frage mich seitdem: „Was mögen die Politiker wohl für eine Schule besucht haben ? Denn einen Posten für das was sie erlernt haben gibt es nicht und einen Posten für das was nicht erlernt haben “ findet sich mit aller Sicherheit nicht. Jens –  ab – zurück in die Gosse!

DER DIGITALE GESUNDHEITSMINISTER

4.) Jens Spahn hat es verkaspert

Statt greifbare Erfolge bei der deutschen Impfkampagne zu erzielen, beschäftigt sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lieber mit seinem Lieblingsthema: der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Am Ende wird er damit weder der Pandemiebewältigung noch der Zukunft der Medizin gerecht. Der Lockdown geht in die nächste Runde und ein Ende ist nicht abzusehen. Dabei wurde Deutschland noch vor kurzem für seinen Umgang mit der Pandemie bewundert. Doch schon im Frühsommer war nicht das Krisenmanagement herausragend, sondern das Gesundheitswesen und die Menschen, die dort arbeiten. Die Arbeit der Beschäftigten im Gesundheitswesen und das anfänglich hohe Verantwortungsbewusstsein der Bürger bremsten die Pandemie zunächst aus. Aber das Alles ist jetzt perdu. Der Anfangserfolg ist vertändelt und viele Anstrengungen waren vergebens. Hierfür gibt es einen offensichtlichen Grund: Der Gesundheitsminister bekommt viele technische Aufgaben einfach nicht auf die Reihe. Es begann mit dem Mangel an Schutzkleidung und mit der zu seiner Verschleierung installierten Anti-Masken-Rhetorik. Es ging weiter mit hektischen Gegenreaktionen, in denen viel zu teure und oft auch noch minderwertige oder gefälschte Produkte eingekauft wurden. Später fehlten FFP 2 Masken, um die gesamte Bevölkerung so zu versorgen. Dabei ist schon lange klar, dass Community Masken und chirurgischer Mund-Nasenschutz am Anfang eine gute Notlösung waren, doch für eine erhöhte Bedrohungslage nicht optimal sind. Man hat die Alten nicht geschützt.

Cicero-online

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Heiß es nicht früher immer: „Hast du einen Opa, schick ihn nach Europa, kennst du eine Penner, der hält sich dort länger“ ! Heute fehlt dort ein König Graubart, um das Chaos komplett zu machen. Merkels BEST-MAN!

GRENZKONTROLLEN

5.) Seehofer zu EU-Kritik – „Jetzt reicht‘s!“

An diesem Sonntag sollen Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen zu manchen Nachbarstaaten in Kraft treten. Besonders an einem Punkt entzündet sich Kritik – und auch die Polizeigewerkschaft hat ihre Schwierigkeiten mit den Regeln. Die kritischen Stimmen zu den ab Sonntag geltenden deutschen Grenzkontrollen werden lauter – und auch die Antwort darauf wird schärfer. Bundesinnenminister Horst Seehofer wies die Kritik aus Brüssel an den Grenzkontrollen entlang der tschechischen und österreichischen Grenzen erneut schroff zurück. „Jetzt reicht‘s! Die EU-Kommission hat bei der Impfstoffbeschaffung in den letzten Monaten genug Fehler gemacht“, sagte der CSU-Politiker der „Bild“-Zeitung (Samstag). „Die EU-Kommission sollte uns unterstützen und nicht durch wohlfeile Hinweise Knüppel zwischen die Beine werfen.“ Angesichts der neuen Einreisebeschränkungen aus Tschechien und Tirol hatte zuvor die EU-Kommission Deutschland aufgefordert, Ausnahmen etwa für Pendler zu gewähren. Ein Sprecher der Behörde erinnerte am Freitag daran, dass die EU-Staaten sich erst kürzlich auf gemeinsame Empfehlungen für das Reisen in Corona-Zeiten geeinigt hätten. Man erwarte, dass alle Länder danach handelten. Die ab Sonntag geltenden neuen Beschränkungen und Grenzkontrollen sehen jedoch solche Ausnahmen nicht vor.

Welt-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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