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RENTENANGST

DL – Tagesticker 13.02.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 13. Februar 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Von Heute an muss Spahn lernen mit beiden Händen zu zählen. Oh Wei, Wei, Wei, der dritte Weltkrieg beginnt. Mit jeden Schuss aus Deutschen Waffen fallen 14,840 auch ohne Gas ?

Coronavirus

1.) Neue Zählweise – viel mehr Infizierte

Die chinesischen Behörden haben ihre Methoden zur Erfassung des Coronavirus überarbeitet – offiziell verzehnfachte sich dadurch die Zahl neuer Erkrankungen. Die Krise kostet nun auch einen hochrangigen Funktionär das Amt. Nach einer Umstellung der Erfassungsmethode hat sich die Zahl statistisch erfasster Infektionen mit dem Coronavirus in China gegenüber dem Vortag nahezu verzehnfacht. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, wurden in in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei 14.840 Fälle neu registriert. Am Vortag waren in Hubei noch 1638 neue Infektionen gemeldet worden.

ARD

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So war das Leben in den Parteien schon zu Anno-Toback. An die Spitze gehören Personen welche zum Thema  Politik kaum Erfahrungen einbringen können. Es wird das Manipulieren von Menschen erwartet.

Mit der CDU auf Zeitreise

2.) Wie wäre ein Kanzler Merz?

Die CDU steckt mal wieder in der Führungskrise – und erneut bringt sich ein alter Bekannter der Partei in Stellung: Friedrich Merz. Seinen gewohnt zurückhaltenden Ankündigungen ist zu entnehmen: Er hat das Kanzleramt fokussiert. Aber wie wäre das? Als vergangenen Mittwoch das politische Drama in Thüringen seinen Lauf nahm, ging eine Meldung beinahe unter. Vor dem Landtag in Erfurt erhoben sich gerade die Proteste gegen die Wahl von Ministerpräsident Thomas Kemmerich mit den gemeinsamen Stimmen von FDP, CDU und AfD. Da machte Friedrich Merz eine Ankündigung. Er wolle sein Aufsichtsratsmandat beim Vermögensverwalter Blackrock niederlegen, kündigte er um 17.32 Uhr bei Twitter an. Wer es hören wollte, konnte es. Dieser Job versperrte ihm bisher den Zugang zu hohen politischen Ämtern. In der Nacht wurde er noch konkreter: „Ich werde mich in den nächsten Wochen und Monaten noch stärker für dieses Land engagieren.“

ntv

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Einmal mehr ? Es kann die/der Beste nicht in Frieden leben, wenn es den bösen Nachbar-Innen nicht gefällt ?

Thüringen-Wahl:

3.) Huch, ein Aufstand

Nun tun viele überrascht. Dabei zettelten ein paar Abgeordnete in Erfurt gar nicht so unabsichtlich eine Revolte an, die das Land verändern könnte. Es lodert ein Feuer im Kamin von Jörg Kellner, ausnehmend gemütlich ist es in seinem Haus in Zimmernsupra, auf halber Strecke zwischen Erfurt und Gotha. Man würde nicht glauben, dass hier ein Rebell lebt. Kellner, 61, sieht auch nicht rebellisch aus, doch er sagt: „Das, was die Kanzlerin und die CDU-Vorsitzende veranstaltet haben, erinnert mich an ganz andere Zeiten. Das gab es zuletzt in der DDR: dass Berlin entscheidet und die Provinz dann, bitte schön, umzusetzen hat.“

Zeit-online

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Die heutigen Probleme sind seit vielen Jahren sichtbar. Wenn Blinde sich ohne entsprechende Vorbereitungen auf den Weg machen, endet alles im große stolpern. Das gilt für alle Seiten.

So zerrissen sind die Ost-Verbände

4.) Wo die CDU offen nach links ist und wo sie mit der AfD paktieren will

Ist das Nein zu jeglicher Zusammenarbeit mit AfD und Linken aufrechtzuerhalten? Ein Überblick zur Position der CDU in den Ost-Bundesländern. Als Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag ihren Rückzug von der CDU-Spitze samt Verzicht auf die Kanzlerkandidatur ankündigt, sagt sie, es gebe „ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken“. Sie selbst sei strikt gegen eine Zusammenarbeit mit den beiden Parteien, ließ sie wissen. Der frühere CDU-Chef in Brandenburg, Ingo Senftleben, hatte schon vor den drei ostdeutschen Landtagswahlen voriges Jahr ein Überdenken des kategorischen Neins gefordert – und war abgeblitzt.

Tagesspiegel

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Nicht von ungefähr melden sich immer noch Bewerber – Innen für die Polizei und das Militär.

Report der Böckler-Stiftung:

5.) Wo der deutsche Mindestlohn im EU-Vergleich liegt

Die Mindestlöhne in Europa sind 2019 um 4,4 Prozent gestiegen, wenn man die Inflation einrechnet. Am stärksten haben mittel- und osteuropäische Länder den Mindestlohn erhöht. Polen hat den Wert um 15,6 Prozent angehoben, Spanien um 22 Prozent. Das zeigt der Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen (WSI) Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Ausgewertet wurden dafür die Mindestlöhne der EU-Staaten, die Anfang 2020 einen gesetzlichen Minimalverdienst festgelegt hatten; Großbritannien ist also auch noch berücksichtigt. In 22 von 29 Ländern gibt es einen Mindestlohn. Der deutsche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde belegt im EU-Vergleich zusammen mit den Briten den sechsten Platz. Den höchsten Mindestlohn gibt es in Luxemburg, er liegt dort bei 12,38 Euro. Auch Frankreich, die Niederlande, Irland und Belgien haben eine höhere Lohnuntergrenze als Deutschland.

Sueddeutsche-Zeitung

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Jucken erlaubt – das selber Kratzen und Fremd – Kratzen lassen, bleibt verboten!

Papst Franziskus nimmt Stellung

6.) Das Zölibat bleibt, Amen

Mit Papst Franziskus kam die Hoffnung auf, eine echte Reform in der katholischen Kirche anzustoßen. Doch nach der Veröffentlichung eines Schreibens des Pontifex als Reaktion auf die Bischofssynode zu Amazonien verblasst der Reformschimmer. Im Dokument „Querida Amazonia“ (Geliebtes Amazonien) verschärft Franziskus zwar seine Kritik an der „ökologischen Katastrophe“ im Regenwald und betont die Bedeutung des Priestertums in entlegenen Gebieten. Aber bei den umstrittenen Themen Zölibat und Frauenordination bleibt seine Haltung unverändert: Verheiratete Männer in der römisch-katholischen Kirche des westlichen Ritus werden weiterhin nicht als Priester zugelassen. Gegen den Priestermangel empfiehlt er andere Maßnahmen. Frauen dürfen ihren „Beitrag zur Kirche auf ihre eigene Weise“ leisten, heißt es, auch in Führungspositionen, aber nicht als Priesterin.

TAZ

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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