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DL – Tagesticker 12.12.2019

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 12. Dezember 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ein in der Politik typisches Geplänkel zwischen „befreundeten“ Ländern. Solange die Top – Positionen mit satten und laut grunzenden Schweine – backen an vollen Trögen besetzt sind, wird die Freundschaft anhalten.

US-Sanktionen gegen Pipeline

1.) Nord Stream 2Showdown auf der Ostsee

In letzter Minute wollen die USA mit Sanktionen die Fertigstellung der Gaspipeline Nord Stream 2 verhindern. Sie fürchten Europas Abhängigkeit von Russland. Für beide Seiten beginnt ein Rennen gegen die Zeit. Die Videobotschaft des amerikanischen Senators Ted Cruz verbreitet höchste Alarmstimmung. „Die Zeit läuft uns davon“, warnt eine ernste Stimme aus dem Off, während Reihen russischer Panzer durchs Bild rollen.

Spiegel-online

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So etwas kann überall passieren – seltsam ist nur – beim Staatsfunk zuerst.

Mordfall Claudia Ruf:

2.) Peinliche Panne bei „Aktenzeichen XY“ im ZDF

Das schreckliche Verbrechen, das Claudia Ruf angetan wurde, war der zweite Fall, der am 11. Dezember 2019 gezeigt wurde. Doch während der Sendung (20.15 Uhr) passierte dem ZDF eine ziemlich peinliche Panne. Die Telefonnummer, unter der sich Hinweisgeber zu dem alten Mordfall melden sollten, war falsch. Es wurde eine Nummer eingeblendet, die eine falsche Vorwahl (02231) hatte. Wer es unter dieser Nummer versuchte, kam nicht durch, weil es diese Vorwahl in Deutschland gar nicht gibt… Der Fehler fiel dem Sender dann nach mehr als 20 Minuten auf. Anschließend meldete sich Moderator Rudi Cerne zu Wort. Er berichtigte die falsche Nummer.

Express

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Na – aber die Deutsche Linke hält sich doch nur über Schnapp – Atmungen ?

Großbritannien:

3.) „Der Kapitalismus funktioniert für junge Menschen nicht mehr“

Grace Blakeley ist 26 Jahre alt, Ökonomin und Verfechterin des demokratischen Sozialismus. Sie glaubt, dass nur eine Labour-Regierung Großbritannien retten kann. Der Kapitalismus ist am Ende. Deshalb braucht es jetzt einen demokratischen Sozialismus. So lässt sich die These der Oxford-Absolventin Grace Blakeley zusammenfassen. Als Mitglied des National Policy Forum arbeitet sie an der Politik der Labour-Partei mit. Blakeley sagt: Die Wirtschaft in Großbritannien muss sich grundlegend verändern. Deshalb hofft sie, dass Labour die Parlamentswahlen an diesem Donnerstag gewinnt.

Zeit.online

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Sollten sie selbst für das Schreiben einer Anzeige zu blöde sein ? Aber wie sagen Bürger – Innen so schön : „Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt das an der Badehose.“

Unfreiwillige Hilfe für Verkehrsminister? :

4.) Anzeige von Linken-Politikern gegen Scheuer geht nach hinten los

Eine Strafanzeige von zwei Linken-Politikern gegen Scheuer könnte sich als Fehler entpuppen. Denn sie könnte dem U-Ausschuss zur Pkw-Maut die Arbeit erschweren. Am Donnerstag wird die erste Sitzung des Untersuchungsausschusses zur Pkw-Maut eröffnet. Die Abgeordneten werden einen groben Zeitplan für die Aufklärungsarbeit vereinbaren und beschließen, welche Ministerien und Behörden Akten vorlegen müssen. Neben den Ministerien für Verkehr, Wirtschaft, Finanzen und Justiz werden das Kanzleramt, der Bundesrechnungshof, das Kraftfahrt-Bundesamt und das Unternehmen Toll Collect liefern müssen. Das ergibt sich aus den Briefings der zuständigen Bundestagsabgeordneten von SPD, FDP, Linken und Grünen am Dienstag.

Tagesspiegel

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Warum auch sollten die Politiker in Israel klüger sein als unsere Schrotthaufen? Es ist so – Pack schlägt und verträgt sich – wenn es um ihre Profite geht.

Regierungsbildung in Israel :

5.) Parlament stimmt für seine Auflösung

Am Mittwochabend erlebte Israel den Abpfiff eines langen, ermüdenden Fußballspiels. Es hatte 85 Tage gedauert, beginnend mit dem Tag nach der Wahl vom 17. September. Eine Halbzeit lang verfolgte das Land die Versuche von Likud-Chef Benjamin Netanjahu, eine Regierung zu bilden; die zweite Halbzeit war Benny Gantz von der Blau-Weiß-Partei an der Reihe. Nachdem beide erfolglos geblieben waren, gab es eine üppig bemessene Nachspielzeit von 21 Tagen. In der hatte gleich das gesamte israelische Parlament mit seinen 120 Abgeordneten die Möglichkeit, eine Regierungsbildung in Gang zu bringen. Aber das führte ebenfalls zu nichts: Um Mitternacht am Mittwoch war auch diese letzte Frist verstrichen, und die Knesset wurde aufgelöst.

FAZ

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Der Name AWO verspricht, was der Inhalt nicht bringen kann, da Köpfe für gewöhnlich von Gnadenbrot fressenden, ehemaligen Parteimitglieder besetzt werden.

AWO-Affäre

6.) Und noch ein Rücktritt bei der AWO in Hessen

Nach dem Rücktritt des Wiesbadener Geschäftsführers Gereon Richter rücken seine Eltern in den Fokus. Die frühere Chefin in Wiesbaden war Sonderbeauftragte in Frankfurt. Mehr als zwei Stunden dauerte die Pressekonferenz, bei der sich Elke Wansner, die stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wiesbaden, einer Vielzahl von Journalisten und Kamerateams stellte. Am Ende blieben im Erich-Dietz-Saal des Pflegezentrums Robert Krekel aber viele Fragen offen. Gereon Richter ist als AWO-Geschäftsführer in Wiesbaden zurückgetreten – das teilte Wansner eher en passant mit. Am Montag war bereits der Vorstandsvorsitzende des Kreisverbandes, Wolfgang Stasche, zurückgetreten. Geron Richter bleibt Fachbereichsleiter für die pädagogischen Einrichtungen des Wohlfahrtsverbandes.

FR

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„So schnell werden die mich nicht los!“ 

 7.) Der Jahresrückblick mit Andreas Scheuer

Ein rasantes, ja, wie mit 220 km/h vorbeipreschendes Jahr geht für Andreas Scheuer zu Ende. TITANIC traf den Bundesverkehrsminister zum gemeinsamen Blick in den Rückspiegel.

TITANIC: Herr Scheuer, zunächst eine kleine Auflistung: Feinstaubwerte, Tempolimit, die Fahrradhelm-Kampagne, Maut-Skandal.

Scheuer: Ich weiß, worauf Sie hinaus wollen: Wir haben 2019 viel erreicht. Und soviel vorweg: Wir werden nächstes Jahr noch einen Gang höher schalten.

TITANIC: Hm, vielleicht anders ausgedrückt: Bei Umfragen, welcher Minister den schlechtesten Job macht, werden Sie meist an erster Stelle genannt.

Scheuer: Und ich habe hart gearbeitet, um Spitzenreiter zu werden. Ich möchte an dieser Stelle aber auch meinem Team danken, ohne dessen Arbeit ich mit Sicherheit nicht ganz vorne dabei wäre.

TITANIC: Nun gut. Zuletzt mehrte sich auch innerhalb der Regierung die Kritik, Sie würden kaum etwas unternehmen, um die im Koalitionsvertrag festgelegten Klimaziele anzugehen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze …

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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