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RENTENANGST

DL – Tagesticker 11.06.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 11. Juni 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Haben nicht Politiker-Innen schon immer die „Schnauze“ gezeigt, welche ihre eigene war? Als einzig, wirklich sichtbarer Unterschiede zwischen den Parteien?

Mangelnde Empathie, bröckelnder Rückhalt:

1.) Trump hat sich in eine Sackgasse manövriert

Verfehlter Umgang mit der Corona-Krise, fehlendes Feingefühl in der Causa George Floyd: Der Rückhalt für US-Präsident Donald Trump schrumpft. Er selbst hat sich in eine aussichtslos erscheinende Lage vor den im November anstehenden Wahlen gebracht. Sein Konkurrent Joe Biden kann ohne große Mühen profitieren – zumindest im Moment. Es ist erst wenige Tage her, da kündigte Donald Trump an, die landesweiten Proteste zum Tod von George Floyd notfalls durch Hilfe des Militärs unter Kontrolle zu halten. Seitdem geht ein Aufschrei durch die Staaten. Nicht nur Ex-Generäle, auch ehemalige Vertraute und hochrangige Persönlichkeiten aus der eigenen Partei positionierten sich gegen Trump.

Focus

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Es wäre sicher auch die aller höchste Zeit die Deutsche Geschichte mit ihren Kaisern, Königen und  Fürst neu zu schreiben. In der heutigen Realität müssten sie Raubritter und Verbrecher genannt werden, welche nur sich selber heilig waren. Gleichend wie der Arsch auf dem Topf der heutigen Machthaber.

USA:

2.) Streit um Namen von Statuen und Militärstützpunkten

Die Proteste gegen Rassismus in den USA haben einen Streit um den Umgang mit der Geschichte des Landes ausgelöst. Wie umgehen mit Spuren von Sklaverei und Unterdrückung?  US-Präsident Donald Trump hat eine Änderung der umstrittenen Namen von zehn Militärstützpunkten abgelehnt. Seine Regierung denke noch nicht einmal daran, die nach Offizieren der Konföderierten benannten Basen umzubenennen, schrieb Trump am Mittwoch auf Twitter. Der pensionierte General David Petraeus hatte diese Woche gefordert, sie umzubenennen. Die Südstaaten-Generäle könnten in der heutigen Zeit nicht mehr als „Quelle der Inspiration“ dienen. Das Verteidigungsministerium zeigte sich grundsätzlich offen für die Diskussion.Die Konföderierten-Armee kämpfte im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) der Südstaaten gegen die Nordstaaten und stemmte sich vor allem gegen eine Abschaffung der Sklaverei.

Zeit-online

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Ja, – und so teilt man heute Menschen die Ehre des  Clowns zu. Der Parteien Dank an die Geschichte. Unseren Vorfahren zur Ehre – welche auch von alledem, nichts gewusst haben wollten.  Dieses Recht, der geschlossenen Augen  wurde schon Adenauer und seinen Konsorten zugebilligt, welche ihre Gene an die Nachfolger weiter reichen durften. Wäre Connie nicht schon vor den Krieg in der Partei in Reihe geschwommen und marschiert, hätte er nie Oberbürgermeister werden können. Wie sich die Zeiten unter der Fahne doch immer noch gleichen. Heil Schland. – Wessen Hund springt denn nun höher?

Prozess gegen SS-Wachmann:

3.) Ohne Erinnerung und Anteilnahme

Nach 75 Jahren muss sich ein ehemaliger KZ-Wachmann vor Gericht für Beihilfe zum Mord verantworten. Reglos verfolgt er die Aussagen von Überlebenden.  Filzhut, Sonnenbrille und Aktendeckel – mit diesem Sichtschutz schiebt seit dem 17. Oktober 2019 ein Justizbeamter Bruno D. im Rollstuhl an den über 30 Sitzungstagen zur Verhandlung vor der Jugendstrafkammer des Hamburger Landgerichts. Die Jugendstrafkammer deswegen, weil Bruno D. damals 17 Jahre alt war. Der ehemalige SS-Wachmann muss sich wegen der Beihilfe zum Mord in 5.230 Fällen zwischen dem 9. August 1944 und dem 26. April 1945 im KZ Stutthof verantworten. Schon zu Beginn erklärte der heute 93-Jährige: „Nicht schuldig“ und sagte, vom „Herzen aus“ wäre er kein „SS-Mann“ gewesen. Seinen „Lebensabend“ habe er sich anders vorgestellt. Am gestrigen Verhandlungstag betonte Bruno D.s Verteidiger, dass D. durch Erziehung und Korpsgeist keine „eigene Handlungsoption“ habe sehen können. Die Häftlinge hätten ihm Leid getan, hatte Bruno D. zu einem früheren Zeitpunkt gesagt. Doch die Berichte von Überlebenden des Lagers nahe Danzig haben ihn nicht sichtbar bewegt.

TAZ   

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Die neusten Verschwörungstheorien zu Ehren des Feiertag  am „Happy Kadaver“ !

Irre Wende – sitzt SIE unschuldig hinter Gittern?

4.) Maddie McCann:

Der Fall Maddie McCann erschütterte 2007 die ganze Welt und hält uns bis heute in Atem. Doch in Portugal, dem Land des Verschwindens von Maddie McCann gab es noch einen weiteren Fall, der bis heute ungeklärt ist und Rätsel aufwirft. Im September 2004 verschwindet die kleine Joana Cipriano (8) spurlos aus Figueira, keine 20 Kilometer entfernt von Praia da Luz, wo drei Jahre Madeleine McCann verschwinden sollte. Maddie McCann: Steckt Christian B. auch hinter dem Verschwinden von Joana Cipriano?

DerWesten

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 Der Teig wurde kräftig gerührt. danach mit Zutaten  drapiert, schließlich beschmiert und  zum Abschluss dieser Corona aller Pizzen,  der Schmelzkäse aus Schland übergestülpt.

Außenminister besucht Israel :

5.) Maas bekräftigt Kritik an Israels Annexionsplänen

Maas sagte, er habe „noch einmal die deutsche Haltung und auch unsere ehrlichen und ernsthaften Sorgen“ über die möglichen Folgen eines solchen Schrittes dargelegt, sagte Maas am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem israelischen Kollegen Gabi Aschkenasi in Jerusalem. „Die Sorgen teilen wir mit unseren europäischen Partnern.“ Die Bundesregierung sei wie die EU der Ansicht, „dass eine Annexion nicht mit internationalem Recht vereinbar wäre“. Deutschland werde sich weiter für Verhandlungen mit dem Ziel einer einvernehmlichen Zwei-Staaten-Lösung einsetzen. Um diesem Ziel näherzukommen seien „kreative Impulse für die Wiederbelebung der Gespräche“ nötig, sagte Maas. „Jetzt ist die Zeit der Diplomatie und des Dialoges“.

RP-online

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Eine Partei wird immer eine Partei bleiben. in der sich Jeder selbst  der Nächste ist. Das sollte vor allen Dingen den jungen Menschen erklärt werden, damit sich diese nicht selber besudeln.

Die Polizeikritik der SPD-Chefin

6.) Wie man Erfolge schreddert

Gerade lief es mal gut für die SPD, alle zogen beim Konjunkturpaket an einem Strang. Saskia Eskens Kampf gegen Rassismus hat das geändert. Ist es eigentlich ein Naturgesetz, dass die SPD immer dann streitet und alles wieder einreißt, wenn ihr gerade etwas Großes gelungen ist? Um das Konjunkturpaket hatten Minister, Parteispitze und Fraktion gemeinsam gerungen. Es schien nach all den Kämpfen um die Parteispitze vom vergangenen Jahr nur noch eine Partei zu geben. Eine SPD, ohne deren Regierungsbeteiligung das Land anders aussehen würde. Der Abschluss des Konjunkturpakets war jedenfalls der Moment, in dem die SPD-Spitze alles hätte daran setzen müssen, um Vertrauen auf dem Gebiet zurückzugewinnen, auf dem ihr die Wähler brutal wenig zutrauen. Wenn es um Wirtschaftskompetenz geht, liegt die Union mit 56 Prozent meilenweit vor der SPD (sechs Prozent). Ein Jahr vor der Bundestagswahl hätte die SPD sich darauf konzentrieren können, ihren Ruf als Garant von Arbeitsplätzen und Wohlstand wieder aufzubauen.

Tagesspiegel  

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Menschen infizieren sich nicht mit Corona, wenn sie für eine gute Sache demonstrieren 

7.)  Experten geben Entwarnung

Droht nach den Black-Lives-Matter-Demos mit bundesweit über 100.000 Teilnehmern vom Wochenende eine neue Corona-Welle? Angesichts des Nichteinhaltens der Sicherheitsabstände bei einigen der Demonstrationen sind Forscher der Frage nachgegangen und können nun Entwarnung geben: Menschen infizieren sich glücklicherweise nicht mit Corona, wenn sie für eine gute Sache demonstrieren.  „Das Coronavirus ist zwar ein tödliches Virus, aber es hat eben auch Prinzipien“, erklärt etwa die Virologin Heike Theis von der Berliner Charité. „Es sieht sich sehr genau an, wofür demonstriert wird. Geht es um sagenhaft dämliche Anliegen wie beispielsweise Protest gegen eine Impfpflicht, die Verchippung der Bürger durch Bill Gates oder eine imaginäre „Umvolkung“, infiziert das Virus so viele wie möglich. Handelt es sich bei dem Anlass der Demonstration jedoch um eine gute Sache, dann respektiert das Virus das und hält sich bewusst zurück.“

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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Grafikquellen        :

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