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RENTENANGST

DL – Tagesticker 11.04.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 11. April 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Dort, wo große Köpfe früher oftmals schwiegen, reißen ihre Möchtegernnachfolder-Innen heute ihre Mäuler bis weit über den  Anschlag auf.  Sogenannte Bubbles – Sprechblasen – Erzeuger.

Kritik an USA und China

1.) „Das sind zwei Extreme, die kein Vorbild für Europa sein können“

Bundesaußenminister Heiko Maas hat die USA, China und Ungarn für ihr Vorgehen in der Corona-Krise kritisiert. „China hat zum Teil sehr autoritäre Maßnahmen ergriffen, in den USA wurde das Virus dagegen lange verharmlost“, sagt Maas in einem Gespräch in der ­aktuellen Ausgabe des „Spiegels“. „Das sind zwei Extreme, die beide nicht Vorbild für Europa sein können.“ Maas warnt davor, dem chinesischen Narrativ „auf den Leim zu gehen“, dass autoritäre Systeme besser auf die Corona-Krise reagierten als Demokratien. „Es braucht kein auto­ritäres System, um in der Krise handlungsfähig zu bleiben“, sagt Maas. Die Maßnahmen in Europa zeigten, „dass auch liberale Demokratien einschneidende Maßnahmen ver­hängen können“.

Welt

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Nur die Stasi Oma „Erika“ und der Opa „Larve“ im Glücksrausch: Sie stehen in der Schlange vor ihren Supermarkt. Wie gewohnt.

Die Corona-Krise offenbart auch eine Krise der Meinungsmacher:

2.) Ihnen fällt nicht allzu viel Kluges ein

Das totalitäre Monstrum des 20. Jahrhunderts hat der Westen abgeschüttelt. Nun wird die chinesische Variante als Vorbild im Virus-Krieg gefeiert, derweil die Demokratien blind und tumb durch die Menschheitskrise torkelten. Auf der entgegengesetzten Seite sind die Händler der Angst aufmarschiert. Diese Meisterdenker sehen im Machtstaat nicht den Erlöser, sondern den Usurpator. Der werde den Notstand einbetonieren. Sozusagen: «Ein Volk, ein Reich, ein Heiler.» Descartes, für den Ideen «clare et distincte» – «klar und deutlich» – sein mussten, ist schon lange tot, jedenfalls im postmodernen «anything goes». Seine Möchtegern-Erben parlieren, raunen und stellen bedeutungsschwere Fragen, die sie nicht beantworten.

NZZ

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Es ist jetzt die „Hohe Zeit“ in den totalitären Staaten angesagt. Die VOVER (Volksverräter) – Staatssöldner und Denunzianten feiern wieder Hochzeit.

Polizeieinsätze wegen Corona-Pandemie Verbotener Verkauf:

3.) Blumenhändlerin zwei Mal angezeigt

Die Geschäftsführerin eines Blumenladens in Unterhaching hat wiederholt gegen die geltenden Beschränkungen verstoßen. Bereits am Samstag, 28.03.2020 wurde der Floristikladen in Unterhaching wegen des öffentlichen Straßenverkaufs von Blumenwaren angezeigt. Aufgrund entsprechender Hinweise aus der Bevölkerung wurde am Donnerstag, 09.04.2020 gegen 09.45 Uhr erneut vor Ort eine polizeiliche Kontrolle durchgeführt. Dabei konnte festgestellt werden, dass im Hinterhof des Anwesens auch weiterhin Blumenwaren verkauft wurden. Die betroffene Geschäftsführerin wurde daraufhin durch die Polizeibeamten eindringlich auf die bestehenden Regelungen hingewiesen und belehrt. Bei einer weiteren Nachschau um kurz nach 11.00 Uhr wurde eine Kundenschlange im Hinterhof festgestellt. Das Verkaufsgeschäft lief also unvermittelt weiter. Eine erneute Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz war hier nun in der Konsequenz die Folge.

Abendzeitung

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Die Kasten der Politiker-Innen haben in der Schule ihre Lektionen nie gelernt – oder sie waren einfach zu blöde, alles zu begreifen. Einmal  folgt das wahre Leben. Als Kinder sagte man uns: „Wer nicht hören will, wird fühlen!“

Märtyrer

4.) „Von Hunden zerrissen, gekreuzigt, als Fackeln angezündet“

Wenige Jahre nach Jesu Tod am Kreuz geriet Stephanus, ein Anführer der jungen christlichen Gemeinde Jerusalems, in die Kritik. Weil er die Anwesenheit Gottes im Tempel leugnete, wurde er vor den Hohen Rat der Juden geschleppt. Der war über Stephanus’ Thesen derart empört, dass „sie ihn zur Stadt hinaustrieben und ihn steinigten“, wie es in der „Apostelgeschichte“ des Neuen Testaments heißt. Mit seinem Tod um das Jahr 35 eröffnete Stephanus die lange Reihe der christlichen Märtyrer. Zehntausende Männer, Frauen und Kinder, die von ihrem Glauben an Christus Zeugnis (Altgriechisch: mártys) ablegten, sollten ihm folgen, bis Kaiser Konstantin im Jahr 313 das Christentum von allen Verfolgungen befreite und zur „erlaubten Religion“ erhob.

Welt

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Wer war das noch? Wer hat es zuerst gesagt ? Wahrlich, wahrlich ich sage euch, es ist nicht immer leicht den größten Trottel – In zu finden. Wie sich doch die Zeiten Gleichen.  In Schland wurde sogar ein Adolf Hitler gesucht, gefunden und gewählt ! Die Erde geht unter und  auch diesmal will niemand etwas gewusst haben ? Die Dummheit ist des Deutschen Brot!

Kampf gegen das Coronavirus

5.) Zwei Drittel der Deutschen zufrieden mit Krisenmanagement

Zwei Drittel der Deutschen sind zufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus – und die Tendenz ist steigend. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bewerteten 66 Prozent das Agieren des schwarz-roten Kabinetts unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Krise eher positiv. Vor zwei Wochen waren es noch 54 Prozent. Der Anteil der Unzufriedenen ist in diesem Zeitraum von 38 auf 27 Prozent gesunken.

Aachener-Nachrichten

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Warum eigentlich nicht Sport sehen – wenn das Ergebnis schon lange bekannt ist. In der Politik bezahlt das Volk auch immer die Rechnungen der versagenden Politiker. Heute wird in der Presse wieder vom Lager Buchenwald geschrieben, denkt dabei sicher an die Quarantäne und fragt nicht einmal nach – ob Merkel auch nur Wasser und trocken Brot gereicht wurde ? 

Fußball im Fernsehen:

6.) Ein unvergessliches Erlebnis

Es ist immer tröstlich, wenn man merkt, dass man nicht allein ist. In diesem Fall ist man sogar in Gesellschaft eines weltberühmten Mannes, des Schriftstellers Javier Marías, der 1998 geschrieben hat: „Weil die laufende Saison so langweilig war, lud ich einen Freund aus Deutschland ein, um bei mir eine Videoaufzeichnung des fünften Europapokalendspiels anzusehen, bei dem Real Madrid Eintracht Frankfurt mit 7:3 aus dem Finale katapultierte. Ein unvergessliches Erlebnis.“

Sueddeutsche-Zeitung

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7.) Erstes Bundesland verbietet Bürgern das Ausatmen in der Öffentlichkeit

Markus Söder zeigt sich in der Coronakrise erneut als Mann der Tat: Als erstes Bundesland verbietet der Freistaat Bayern ab heute seinen Bürgern das Ausatmen in der Öffentlichkeit. Beobachter rechnen damit, dass schon bald weitere Bundesländer nachziehen könnten. 
„Der Schutz vor dem Virus steht bei uns an oberster Stelle“, erklärte Söder, der während des Sprechens unentwegt einatmet und zwischendurch nur kurz zum Ausatmen hinter einen Wandschirm tritt, mit ungewohnt quäkiger Stimme. „Alle Experten sind sich einig, dass eine Übertragung hauptsächlich durch das Ausatmen zustande kommt.“

Postillon

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen        :

Oben     —    DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0.

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