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RENTENANGST

DL-Tagesticker 10.07.17

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 10. Juli 2017

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrap

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Wo waren sie denn, die politischen Maulhelden denen sonst ein Mikrofon zu wenig ist.
Hinter der Polizei versteckt haben sie sich, so wie Merkel während der politischen Wende der DDR. Den Politikern die Macht und das Geld. – Die Drecksarbeit müssen andere erledigen.

1.) Scholz erntet bei „Anne Will“ ungläubiges Kopfschütteln

Diese Anne-Will-Sendung wird im Gedächtnis bleiben. Nicht, weil sie einen Meilenstein in der Geschichte der politischen Talkshows darstellte, sondern weil nach etwa einer Viertelstunde plötzlich das Bild weg war – nicht bloß für einen Augenblick, sondern ganze zehn Minuten lang.

Die Welt

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Kommentar von G20-Treffen in Hamburg

2.) Krawall rettet Merkels Gipfel

Wenn Angela Merkel am Ende trotz massenhaften Protests als Gewinnerin aus diesem Gipfeltreffen der G20 hervorgehen wird, dann liegt es nicht an den inhaltlichen Ergebnissen. Denn die sind insgesamt dürftig – egal wie sehr sich alle Beteiligten gegenseitig dafür loben.

TAZ

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Darauf fällt mir nur das Lied aus einer Operette ein. Da heisst es so :
„Machen wirs dem Gaukler (Schwalben) nach, baun wir uns ein Nest“ …..

Nach Krawallen

3.) Steinmeier verteidigt Hamburg als G20-Standort

Ihn mache besorgt, „dass allzu viele den scheinbar leichten Ausweg gehen wollen und sagen: Warum müssen denn solche Konferenzen eigentlich in Deutschland stattfinden?“, sagte er heute beim Besuch bei Einsatzkräften und Betroffenen mit Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Der frühere SPD-Außenminister stellte sich damit mitten im Wahlkampf gegen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Außenminister Sigmar Gabriel (SPD).

Saarbrücker-Zeitung

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„Marsch der Gerechtigkeit“ in Istanbul

4.) Die türkische Opposition fasst neuen Mut

Mehr als eine Million begeisterte Menschen mit Fahnen, Plakaten und Transparenten – Massenkundgebungen wie die im Istanbuler Stadtteil Maltepe am Sonntag waren in der Türkei bisher ein Markenzeichen der Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Diesmal aber versammelten sich die Gegner des Präsidenten und machten damit Druck auf den Mann an der Spitze des Staates. Oppositionschef Kemal Kilicdaroglu kündigte an, Erdogans „Mauer der Furcht“ niederzureißen. Regierungsgegner sprechen von einer historischen Wegmarke und schöpfen neue Hoffnung. Der machtgewohnte Erdogan sieht sich der größten regierungskritischen Massenbewegung seit den Gezi-Protesten vor vier Jahren gegenüber.

Der Tagesspiegel

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Wer Scholz oder Merkel? – und was kommt danach ? Zu viele Nullen stehen Schlange.

5.) Zurücktreten wäre ehrenhafter,
als mit dem Finger auf andere zu zeigen

 Den Gewalttätern von Hamburg ist außer der Verwüstung des Schanzenviertels etwas Weiteres gelungen: Niemand spricht mehr davon, was der inhaltliche Protest gegen den G-20-Gipfel eigentlich zum Ausdruck bringen wollte. Es waren ja nicht ganz unwichtige Punkte dabei: der zögerliche Kampf der Industriestaaten gegen den Klimawandel, Elend in der Dritten Welt, ungerechte Strukturen der Weltwirtschaft. Als am Samstag Zehntausende friedlich gegen all das demonstrierten, nahm die Öffentlichkeit höchstens Notiz davon, dass niemand Brandsätze warf.

Sueddeutsche-Zeitung

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Welch eine Nachricht ! Dachte schon Merkel wollte emigrieren und fortschwimmen

6.) Mallorca will keinen „Dreck“ aus Deutschland

Das sind Bilder, die man nicht gerne sieht, weder im Urlaub noch sonstwo: junge halbnackte Männer, die sich beschimpfen, schubsen, schlagen und treten, bis einer benommen auf dem Boden liegt, mit einer blutenden Wunde am Kopf. Kurz vorher hatte ihn ein anderer noch zu beruhigen versucht: „Ihr seid im Urlaub, Mann“, sagte er ihm und seinen Freunden, aber da war der Streit schon zu weit gediehen. Gleich nebenan liegen Badegäste im Sand und können nicht fassen, was da über ihnen an der Strandpromenade beim Ballermann 6 geschieht. Irgendwann ist die Stimme einer Frau zu hören: „Fahr nach Deutschland!“ Zu Hause bleiben: Das wäre vielleicht eine Lösung, finden viele. Zum Beispiel der Bürgermeister von Palma de Mallorca.

FR

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Wir von DL haben vernommen: „Was bist du denn für ein Arschloch!“ Wer, wem aber die Frage stellte hat haben wir aus dem Gehör verloren.
Vielleicht wurde aber auch nur nach einem Loch gefragt?

7. Sonntagsfrage: Welche Worte wechseln Trump und Putin
hier bei ihrer ersten Begegnung?

Es ist die Begegnung, auf die die ganze Welt gewartet hat: Beim G20-Gipfel in Hamburg standen sich Donald Trump und Wladimir Putin endlich persönlich gegenüber. Doch was tuschelte das derzeit heißeste Pärchen der politischen Gerüchteküche da eigentlich genau? In dieser Woche will der Ost-Westillon (unterstützt durch Cold War Control) von Ihnen wissen:

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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