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DL – Tagesticker 10.03.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 10. März 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Glaubst du an Staat und Uniform, leb deinen Wahn, es hilft sofort!

Unsere Eliten führen das Land in einen gefährlichen Staatsglauben

1.) SCHLECHTE KRISENPOLITIK

Das Land verliert das Vertrauen in seine Eliten. Der Grund sind Verfehlungen von vermeintlich marktwirtschaftlichen Vorständen und Politikern, mit denen diese die Marktwirtschaft in Verruf bringen. Die reale Gefahr: Viele Deutsche erliegen einem Autoritarismus-Irrtum. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. Es waren nicht die Kommunisten, es sind nicht die Sozialisten, es sind die Kapitalisten, die der Marktwirtschaft momentan das Grab schaufeln. Als hätten es Private in Pandemiezeiten nicht ohnehin schon schwer genug, individuelle Grundrechte und Freiheiten der Marktwirtschaft gegen Staatsgewalt und öffentliche Zwangsmaßnahmen zu verteidigen, folgen nun die in einem Bundestagswahljahr existenzgefährdenden Attacken aus den eigenen Reihen. Es wird völlig nebensächlich sein, ob sich am Ende juristischer Verfahren das von Sozialdemokraten erkannte „ernste Korruptionsproblem“ einer der Marktwirtschaft verpflichteten Regierungspartei bei der Maskenbeschaffung gerichtlich bestätigt. Genauso wie es unwichtig bleiben wird, dass der Wirecard-Skandal oder das Kontrollversagen bei der Bremer Greensill Bank Ausnahmen darstellen. In der Privatheit der Wahlkabine werden die Kreuze selten mit dem Kopf, dafür meistens aus dem Bauch vergeben. Abgerechnet wird auf der Grundlage persönlicher (Vor-)Urteile und nicht objektiver Fakten.

Welt-online

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Ins Deutsche übersetzt Seehofer darf mehr Flüchtlinge abschieben ? Wer hat noch vertrauen in Merkel? Einmal aufzeigen bitte. Ich kann nicht einen Finger sehen ! 1.) Niemand darf klüger sein als der/die Dümmste Politiker-In der  Regierung. 2.) Nur Fachleute – also keine Dudelsackpfeifer oder Konkurrenten der Politischen Elite. 3.) Bürgerliches Engagement als Ersatz für bezahlte Politiker – nur diese haben ein Recht auf Faulheit. 4.) Teilhabe in Gesellschaft, Kultur und Sport. 5.) Politische Bildung : Frauen sollten unbedingt Hosenanzüge tragen. Ob Schwarz oder Braun ist dabei egal. – Scheiß-egal „!

Bundesregierung beschließt fünfstufigen Integrationsplan

2.)  Integrationsgipfel

Mit einem Aktionsplan sollen Eingliederung und Alltag von Migranten verbessert werden. So soll aus dem „Nebeneinander ein Miteinander“ werden, so die Bundeskanzlerin. Die Bundesregierung hat einen fünfstufigen Aktionsplan beschlossen, mit dem die Integration von Zugewanderten gefördert werden soll. „Wir alle sind Deutschland, das ist das Ziel“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Abschluss des Integrationsgipfels in Berlin. Ein neuer Katalog an Maßnahmen – rund 100 Punkte, unterteilt in fünf Stufen – soll helfen, „dass aus dem Nebeneinander ein Miteinander wird“. Integration sei ein „Mehrwert für die Stärkung unseres Landes“, sagte die Kanzlerin. „Es geht nicht darum, dass wir alle gleich werden, sondern es geht darum, dass jeder seinen Platz in dieser Gesellschaft hat.“ Der Aktionsplan soll nach Angaben von Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) die Integration „auf allen Ebenen und Lebensbereichen systematisch vorantreiben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“. Ausgearbeitet wurde er in den vergangenen Jahren von rund 300 Organisationen und Interessenvertretungen aus Bund, Ländern, Kommunen sowie der Zivilgesellschaft – darunter 75 Migrantenorganisationen. Integration auf fünf Stufen.

Zeit-online

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Eine große Sorge geht in der Regierung um. Das Thema ist: Der Selbstschutzminister.

Warum Jens Spahn noch im Amt ist

3.) Die Angst der Bundesregierung

Gesundheitsminister Spahn steht für vieles in der Kritik. Sein Rücktritt wäre angebracht, ist aber unwahrscheinlich – zumindest bis Sonntag. Es war einmal eine Chefin der Evangelischen Kirche, die von ihrem hohen Amt sofort zurücktrat, weil sie alkoholisiert über eine rote Ampel fuhr. Es waren einmal zwei Bundesminister*innen, die ihre politische Karriere beenden mussten, weil sie bei der Doktorarbeit geschummelt hatten. Heute gibt es einen Gesundheitsminister, in dessen Zuständigkeitsbereich seit vielen Monaten so gut wie alles schiefläuft, der persönlich schwere Fehler gemacht hat – und der trotzdem alles aussitzt, als wäre nichts geschehen. Wie kann das sein? Was schützt Jens Spahn vor dem Amtsverlust? Er ist ein Minister, der alles aussitzt, als wäre nichts geschehen. Die Medien sind es nicht mehr. Auch bürgerlich-konservative Zeitungen, die den Aufstieg des rechten CDU-Flügelstürmers lange freundlich begleitet hatten, wenden sich gerade ab. Es ist nicht mehr besonders originell, den Rücktritt Spahns zu fordern. Im Gegenteil. Von Spiegel bis Springer sind sich inzwischen so gut wie alle einig, dass der Gesundheitsminister gehen sollte. Es haben sich so viele auf Spahn eingeschossen, dass man fast schon wieder skeptisch werden könnte. Wird da nur ein Sündenbock gesucht, ein armes Opfer, dem man die Schuld für das deutsche Coronaschlamassel in die Schuhe schieben kann? Verlieren alle nur deshalb die Geduld, weil nach einem Jahr Coronakrise und scheinbar endlosem Lockdown auch die lange treuherzig braven Deutschen einfach nur erschöpft und sauer sind? Und weil sie wollen, dass endlich irgendjemand für den ganzen Mist büßen sollte? So einfach sollte man es sich in der Tat nicht machen. Spahn hat weder das Virus noch seine Mutanten erfunden, die meisten (Fehl-)Entscheidungen, die zum unerträglich langsamen Impfen und Testen in Deutschland führten, wurden nicht im Gesundheitsministerium allein, sondern im größeren Kreis getroffen, von der EU über die Große Koalition bis zu den Bundesländern – und auch ohne Spahn wäre Corona natürlich noch lange nicht vorbei. Und doch besteht kein Anlass, den von allen Seiten attackierten Minister jetzt in Schutz zu nehmen. Dass er ins Schussfeld geraten ist, hat sich Spahn schon selbst zuzuschreiben. Die Liste seiner Fehler ist zu lang.

TAZ-online

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Angst ? Das glaube ich weniger. Aber die Frage ist doch warum überhaupt, wenn alle Staaten nur zuerst an die Politiker-Innen denken! Wo ehe  zu wenig zum Überleben bleibt und immer nur gefordert wird.

Indien

4.) Das Zögern vor dem Pieks

Bisher will sich kaum die Hälfte der Bevölkerung gegen Corona impfen lassen. Um die enorme Aufgabe zu erfüllen, seine 1,3 Milliarden Einwohner gegen Corona zu immunisieren, hat Indien das größte Impfprogramm weltweit auf den Weg gebracht. Die Regierung von Premierminister Narendra Modi hofft, bis August ein Drittel der Bürger geimpft zu haben. Ohne Zweifel ein ehrgeiziges Ziel. Alleine für die Metropole Delhi mit ihren 21 Millionen Einwohnern würde das bedeuten, unentwegt 100.000 Menschen pro Tag zu impfen. Ob das gelingt, ist vor allem wegen des grassierenden Misstrauens schwer absehbar. Seit Mitte Januar erhielten vorrangig Beschäftigte im Gesundheitswesen das Vakzin, doch wird das in diesem Sektor für Delhi geltende Tagesziel von über 8.000 Immunisierungen nur zu 40 bis 50 Prozent erreicht. Im größten Hospital der Hauptstadt, dem All India Institute of Medical Sciences (AIIMS), erschienen an einem Wochenende nur acht von 100 Beschäftigten, um sich immunisieren zu lassen. In Mumbai, einer der am stärksten von Covid-19 betroffenen Metropolen, lag die Impfbeteiligung zuletzt nur bei 48 Prozent. In Staaten wie Tamil Nadu und Punjab ergaben Umfragen, dass nur 22 bis 23 Prozent der Einwohner daran denken, sich impfen zu lassen. Grund der Skepsis sind Sicherheitsbedenken, die immer wieder von Gesundheitsexperten geäußert werden, sowie technische Schwierigkeiten mit der App, die Menschen auf ihre Impftermine aufmerksam macht.

Der Freitag-online

www.the guardian.com

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Die Erfahrungen haben sie von den Schwarzen eingebracht ? Nur Einer kann das Geld bekommen.

Unternehmer Henning Conle soll AfD anonym Geld gespendet haben

5.) Meuthengate

Neue Erkenntnisse in der Spendenaffäre durch Aussagen der Ex-Parteichefin Frauke Petry. AfD-Spitzenfunktionäre haben sich nach Angaben der ehemaligen Parteichefin Frauke Petry ab 2015 mehrfach mit dem Unternehmer Henning Conle getroffen. Der habe der Partei anonyme Spenden angeboten, berichtete Petry im Interview mit CORRECTIV und »Frontal 21«.So habe der Milliardär und Immobilienunternehmer Henning Conle AfD-Spitzenfunktionären nach Angaben der ehemaligen Parteichefin Frauke Petry anonyme Spenden angeboten. »Mein Eindruck war, dass Henning Conle die AfD unterstützen wollte, dass er letztlich dabei nicht persönlich in Erscheinung treten wollte«, so Petry gegenüber den genannten Medien. Sie habe Conle zwischen Oktober 2015 und Mai 2016 mehrfach in Leipzig und Zürich in dieser Sache getroffen. In der Schweiz sei auch der jetzige Parteisprecher Jörg Meuthen dabei gewesen. Dass Meuthen den Milliardär Conle tatsächlich in Zürich getroffen hat, legen auch Kurznachrichten nahe, die den Redaktionen vorliegen. »Montag Zürich klappt bei mir, LG Jörg«, schrieb Meuthen per SMS im Dezember 2015 zu einem geplanten Treffen. Meuthen war zu dieser Zeit im Wahlkampf und klagte über Geldnot. In einer SMS an Petry schrieb Meuthen im November 2015: »Wenn ich also kein Geld für den Wahlkampf haben werde, werde ich auch keinen aussichtslosen Kampf führen.« Trotz mehrfacher Anfrage wollte sich Meuthen nicht zu etwaigen Treffen mit Conle und Spendenangeboten des Milliardärs äußern.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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