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DL – Tagesticker 10.03.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 10. März 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ein Virus wurde von der Leine gelassen und schon wird wieder Klartext gesprochen in diesen Land !

Immer der Masse hinterher

1.) Aktien sind wie Klopapier

An den Börsen geht es steil bergab. Derweil werden Klopapier und Nudeln gehamstert. Tief in uns allen scheint ein Lemming zu stecken. Das Corona-Virus macht Deutschland kirre: Aldi-Kunden stehen Schlange, um billiger Desinfektionsmittel zu kaufen. Anderswo wird sich mit Klopapier, Nudeln und Knäckebrot eingedeckt. Derweil verkaufen Anleger plötzlich alle Aktien, als gäbe es kein Morgen. Was, fragt man verwundert, ist hier eigentlich los? Corona ist los. Und es zeigt sich eindrucksvoll, dass offenbar in uns allen ein Lemming steckt. Der Herdentrieb bringt die einen ans Regal mit Hygieneartikeln, während die anderen ihr Aktiendepot leerräumen. Rational ist das nicht – zumal vor wenigen Wochen dieses Land noch tief entspannt war. Und das, obwohl in China bereits eine Millionenstadt abgeriegelt wurde. Trotzdem stiegen die Aktienkurse fröhlich weiter und niemand kam auf die Idee, Dosenravioli zu hamstern. Über Nacht schlug die Stimmung um. Nachbarn treffen sich am Regal mit Instantnudeln, Flughäfen sind wie leergefegt und in Fußballstadien finden Geisterspiele statt.

ntv

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Auch dieses werden Flüchtlinge überstehen – Die Frau voll von Lügen, aus dem Hause „Münchhausen“, fliegt über die EU – Grenzen zwischen Griechenland und der Türkei.

 Migrationskrise

2.) Gespannte Ruhe an griechisch-türkischer Grenze

Die Beratungen zwischen EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen und Türkeis Präsident Erdogan über die Folgen des Bürgerkriegs in Syrien sind ohne erkennbares Ergebnis geblieben. Am griechisch-türkischen Grenzfluss Evros ist die Lage ruhig, aber auch angespannt. Alle Entwicklungen im Liveticker.  Beratungen zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über die Folgen des Bürgerkriegs in Syrien sind am Montag ohne erkennbares Ergebnis geblieben. Von der Leyen sagte nach dem 40-minütigen Gespräch in Brüssel, sie habe deutlich gemacht, dass die EU bei den fraglichen Themen Fortschritte machen werde.

Welt

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Wenn schon Politiker einmal offen zeigen dürfen, was sie immer schon waren, kann auch der Sport nicht Außen vor bleiben.

Coronavirus:

3.) Der Fußball ist in seinem Fatalismus gefragt

Der Fußball muss wegen des Coronavirus improvisieren: Was geht, das geht. Was nicht geht, wird verschoben. Notfalls auch die Fußball-EM. Fast als Erstes kommt jetzt im Sport der Begriff der „Wettbewerbsverzerrung“ ins Spiel. Trotzdem ist dies eine nachrangige Kategorie, wie das Beispiel Fortuna Düsseldorf zeigt. Der Abstiegskandidat befürchtet im Abstiegsduell am Freitag mit dem SC Paderborn einen gravierenden Nachteil, sollte er ein sog. Geisterspiel auferlegt bekommen. Nordrhein-Westfalen hat sich zwar offiziell zunächst vertagt, erst an diesem Dienstag soll bekanntgeben werden, ob das Nachholspiel Mönchengladbach gegen Köln am Mittwoch ohne Publikum gespielt wird. Das wäre wohl der Domino-Entscheid für den Fußball im einwohnerstärksten Bundesland: Wenn in Mönchengladbach keiner rein darf, warum sollte das zwei Tage später einen Steinwurf entfernt, auf der anderen Rheinseite in Düsseldorf, anders sein? Oder am Samstag eine Stunde Zugfahrt weiter nordostwärts, beim Revierderby Dortmund gegen Schalke? Bis zum Anpfiff werden die Infektionslinien beim Covid-19-Virus, diesem hundsgemeinen Menschheitspeiniger, sicher nicht gekappt sein.

Sueddeutsche-Zeitung

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Ein Land dreht durch! Aber, ich hatte schon schlimmere Befürchtungen: „Der Corpus müsste dem Virus am Kreuz Platz machen.“ Der Papst hört sich jetzt so an: „Lasset die Kinder zu Hause bleiben!“ 

Starke Einschränkungen in italienischer Kirche wegen Coronavirus

4.) Keine öffentlichen Gottesdienste in ganz Italien

​Zum ersten Mal in der Geschichte werden in ganz Italien die öffentlichen Gottesdienstfeiern ausgesetzt. Mit der Maßnahme wollen Behörden die Ausbreitung des Coronavirus verhindern.Wie die Italienische Bischofskonferenz am Sonntagabend mitteilte, bedeutet der jüngste Erlass der Regierung vom Sonntagmorgen, dass mit sofortiger Wirkung keine Messen und Beerdigungsfeiern mehr öffentlich begangen werden dürfen. Dies ist eine der Maßnahmen, mit denen die Behörden die weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern wollen.Diese „äußerst starke Einschränkung wird von Seelsorgern, Priestern und Gläubigen mit Schmerzen und Schwierigkeiten angenommen“, heißt es in der Erklärung der Bischofskonferenz. Die Maßnahme der Regierung werde von der Kirche nur akzeptiert im Willen, ihren Teil zum Schutz der öffentlichen Gesundheit beizutragen.

Domradio

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Das sah nicht schlecht aus, da endlich die politischen Dauerlutschen in der Sendung fehlten und so Platz und Raum für Humanität  gelassen wurde. Auch durfte ein Mann von der Bild-Zeitung den Part des AfD Redners in grober Deutscher-Sprache führen.  Die Zuschauer untermalten die Sendung auch mit entsprechenden Applaus.

TV-Kritik: Hart aber fair :

5.) Scheinheiligkeit auf Nebenkriegsschauplätzen

Deutsche außenpolitische Debatten zeichneten sich zwar schon immer durch ihren Realitätsverlust aus, aber in einem Punkt lernten die Grünen vom amerikanischen Präsidenten: Sie übernahmen seine Methode. Am gestrigen Montag ist nichts passiert – außer einem veritablen Börsencrash, dem drohenden Kollaps eines der besten Gesundheitssysteme der Welt in der Lombardei und anschließend der Ausrufung Italiens zum epidemiologischen Notstandsgebiet. Damit ist eine der größten Volkswirtschaften Europas in der gleichen Lage wie im Januar die Volksrepublik China.

FAZ

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Nein : Gewalt löst mit Sicherheit keine Probleme ! Diese werden in erster Stelle von der Politik mittels Polizei und Militär, im Namen des Staates gelöst. Als wenig gutes Vorbild und im Namen des Volkes.  Sie werden mit Sicherheit auch nicht gelöst indem sich jeder Parteigänger für eine Position in der Politik für befähigt hält. Mir ist nicht ein Fall bekannt in dem ein Parteigänger in ein Amt gezwungen wurde. Ein klares „Nein“ zur Rechten Zeit – hält die Augen frei, für das was „Politik mit Hilfe ihrer Verwaltungen im Namen des Volkes anrichtet“.

Gewalt gegen Mandatsträger

6.) Zwei Drittel der deutschen Bürgermeister beleidigt oder körperlich attackiert

Die Zahl der Straftaten gegen Amtsträger in Deutschland nimmt zu. Ein Großteil der Bürgermeister in Deutschland berichtet nach einer Umfrage von Übergriffen – zum Teil bei öffentlichen Veranstaltungen. Etwa 64 Prozent und damit fast zwei Drittel der Bürgermeister in Deutschland sind nach eigenen Angaben bereits beleidigt, beschimpft, bedroht oder tätlich angegriffen worden. Bespuckt oder geschlagen wurden neun Prozent der Bürgermeister, wie eine repräsentative Umfrage der Zeitschrift „Kommunal“ im Auftrag des ARD-Politmagazins „report München“ ergab. In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern berichteten demnach sogar 32 Prozent von tätlichen Angriffen.

Spiegel-online

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von Philip Saß

 

Coronahverkehr

Mit fiesem Husten und Geschnauf
kam er, um sich zu setzen.
Sie zögerte, doch stand nicht auf
und nahm die Infektion in Kauf,
um ihn nicht zu verletzen.

Sein Rachen quietschte arg. Ach je,
man müsste ihn mal ölen.
Er roch nach Angst und Ingwertee,
ihr tat der Hals aus Mitleid weh,
und erst die Nebenhöhlen …

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle        :      DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0.


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