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RENTENANGST

DL – Tagesticker 10.01.18

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 10. Januar 2018

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Welche Abgründe im Denkmuster eines großen Teil der Deutschen Presse! Über Monate macht man sich lustig über die Unfähigkeiten eines Donald Trump! Sagt einer seiner Anführer: „Danke es reicht, da spiele ich nicht mehr mit“ – wird dieser mit Häme überzogen? Soviel zur Glaubwürdigkeit dieser Presse!

Ende bei Breitbart

1.) Steve Bannons tiefer Fall

Überraschend an Stephen „Steve“ Bannons Abschied von Breitbart News war am Ende nur noch der Zeitpunkt. Spätestens seit dem Wochenende, als wichtige Geldgeber der rechten Webseite dem ehemaligen Wahlkampfleiter und Chefstrategen von US-Präsident Donald Trump ihren Segen entzogen hatten, galt Bannon als angezählt, eine Trennung als eigentlich unvermeidlich.

Handelsblatt

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Der Karneval hat für jeden Narren die passende Mütze.

2.) Armin Laschet ist Ehrensenator im Kölner Karneval

Ministerpräsident Armin Laschet ist am Dienstagabend zum Ehrensenator einer Kölner Karnevalsgesellschaft ernannt worden. Die Ehrung wurde dem CDU-Politiker während des sogenannten Litewka-Abends des Senats der Ehrengarde zuteil. Die Ehrengarde ist ein sogenanntes Traditionskorps und der Litewka-Abend ein fester Programmpunkt in der Kölner Karnevalssession. Nordrhein-westfälische Ministerpräsidenten werden stets vom Kölner Karneval umworben. So fuhr Laschets Vorgängerin Hannelore Kraft regelmäßig im Rosenmontagszug mit.

Welt

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Arbeitskampf der IG Metall

3.) Weniger ist mehr

Rund 60 Jahre ist es her, dass die Gewerkschaften, allen voran die IG Metall, im westdeutschen Wirtschaftswunderland für eine gesellschaftspolitische Erneuerung kämpften, die unser aller Leben in Deutschland noch heute prägt – und die, global gesehen, noch längst keine Selbstverständlichkeit ist: die 5-Tage-Arbeitswoche. „Samstags gehört Vati mir!“ war der Spruch dazu, der viele mobilisierte – weil er den Zeitgeist traf und weil bei dem starken Wirtschaftswachstum die ökonomischen und politischen Bedingungen günstig waren, höhere Löhne und verkürzte Arbeitszeiten für Arbeitnehmer durchzusetzen.

TAZ

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Viele Hände ersetzen eine Waschmaschine

LSVS-Skandal

4.) Erste Positionierungen für die Wiederwahl

Was sagt das Präsidium des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS) über den Finanzskandal? Darüber ließ sich einige Zeit nur spekulieren. Die Führung der Dachorganisation des Saarsports sprach mit einer Stimme – der von Präsident Klaus Meiser. Ihm sekundierten Anwälte. Am Freitag vergangener Woche machte sich die zweite Reihe hinter Meiser dann bemerkbar. Als Reaktion auf eine SZ-Umfrage unter den Sportfachverbänden, die der LSVS vertritt, erschien eine „klarstellende Erklärung“, drei Seiten lang. Unterzeichnet vom „LSVS-Präsidium.“ Nun äußerten sich Franz Josef Schumann und Franz Josef Kiefer, die beiden Vize-Präsidenten, über den Skandal. Mit Lothar Altmeyer beantwortete ein weiteres Präsidiumsmitglied die Fragen der SZ.

Saarbrücker-Zeitung

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Es ging doch 12 Jahre Ohne. Auch ohne Opposition. Dieses Land wir sowieso nur von Lobbyisten regiert. Einige nasse Säcke als Flagge reichen zur Anbetung aus. Zum großen Verlierer wird abermals der Wähler gekürt.

Groko-Sondierungen

5.) Versöhnliche Töne bei den Unterhändlern

Zur Halbzeit ihrer Sondierungen haben die Spitzen von CDU, CSU und SPD trotz Ärgers über Indiskretionen ein Zeichen der Zuversicht gesendet. Bei den Vorgesprächen und seit dem Beginn der Sondierungen über eine neue große Koalition sei „eine gute Grundlage des Vertrauens und der Kollegialität“ gesetzt worden. „An dem soll’s nicht scheitern“, sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer am Dienstagabend auf die Frage, ob die Zuversicht gestiegen sei, dass man eine stabile Regierung bilden könne. Es lägen Zwischenergebnisse vor, aber immer noch gelte: „Nix ist fix.“

Der Tagesspiegel

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Warum sollte Verstand, welcher der Politk fehlt,  in den Unternehmen vorhanden sein? In einem Land wo PolitkerInnen das Geld zum größten Slaventreiber gemacht haben.

Rassistische H&M-Werbung

6.) H&M hat den Knall nicht gehört

H&M wirbt aktuell mit einem Foto für zwei Kinder-Hoodies. Auf dem einen steht „coolster Affe des Dschungels“, auf dem anderen „Dschungelexperte“ und „Junior Tour Guide“. Den ersten Pulli präsentiert ein dunkelhäutiger Junge, den zweiten ein weißer. Es dauert nicht lange und die Modekette erntet den Shitstorm, den sie sich mit einer derart von Rassismus triefender Oberflächlichkeit verdient hat. RnB-Star Weeknd ruft zum Boykott auf, Basketball Superstar LeBron James macht aus dem Dschungelaffen eine Krone, und Eintracht Frankfurt-Fußballer Kevin Prince Boateng fragt: „Meint Ihr das ernst?“

FR

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7.) „Er hat ja nur HALBneger gesagt“:
So begründet die AfD, dass Jens Maier bleiben darf

Berlin (dpo) – Der Parteivorstand drückt nochmal ein Auge zu: Nachdem er Noah Becker auf Twitter als „Halbneger“ bezeichnete, drohte dem AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier der Rauswurf. Stattdessen kam er mit einer Rüge davon. Die Begründung: Jens Maier habe „ja nur HALBneger gesagt“, was auch „nur halb so schlimm“ sei.

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

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