DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 09.06.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 9. Juni 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

********************************************

Ist das eine außergewöhnliche Erscheinung in einem Land in dem immer die Anderen für die Unfähigkeit der jeweiligen Politiker-Innen ihren Kopf hinhalten mussten ? Für den letzten Krieg machte man die Juden, Roma und Sinti verantwortlich. Als davon nicht mehr viele unter die Erde zu bringen waren, wurden in den eigenen Landsleuten aus Schlesien und den gesamten Ostländern die Sünderböcke gefunden. Adenauer schrie nach den Alt-Nazis ohne welche er keinen  Beamtenstaat der Unterwürfigkeit aufbauen konnte.  Denen folgten Gastarbeiter, Deutsche-Russland-Rückkehrer und weitere Flüchtlinge. Und die Schwachköpfigen Politiker spielten   wie immer Kaninchen und niemand wollte die Ableger übernehmen.

Bericht der Antidiskriminierungsstelle:

1.) Mehr Hilferufe wegen rassistischer Diskriminierung

Bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes werden immer mehr Fälle von rassistischer Diskriminierung gemeldet. Dem Jahresbericht der Stelle für 2019 zufolge gab es im vergangenen Jahr einen Anstieg von 1070 auf 1176 Fälle, in denen Betroffene von entsprechenden Diskriminierungserfahrungen berichteten und um Hilfe baten, wie mehrere Medien berichten. Dabei geht es beispielsweise um Benachteiligung bei der Wohnungssuche oder am Arbeitsplatz. Der Bericht wird an diesem Dienstag in Berlin vorgelegt. Vorab berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber. Das Beratungsteam der Antidiskriminierungsstelle unterstützte demnach 2019 in insgesamt 3580 Fällen Menschen, die von Benachteiligung bei Alltagsgeschäften oder am Arbeitsplatz wegen ihres Aussehens, Geschlechts, der Religion oder anderer Faktoren berichteten. 2018 waren es 3455 Fälle gewesen.

Sueddeutsche-Zeitung

********************************************

Wer den  Bums im eigenen Kopf nicht mehr wahrnimmt, dem hilft auch der folgende Wumms nicht mehr.

SPD in der Corona-Krise

2.) Auch ohne Streit kein Wumms

Mit Wumms aus der Krise – was Olaf Scholz für die Konjunktur in Deutschland plant, geht für seine Partei bislang nicht auf. Da hilft auch die ungewohnte Harmonie an der SPD-Spitze wenig. Die Telefonschalte ist verknarzt, immer hat irgendjemand das Mikro noch offen – aber diese Botschaft gleich zu Beginn ist Norbert Walter-Borjans doch ganz wichtig: „Zu einem guten Wumms gehören zwei Dinge. Das eine ist, man braucht ein gutes Mannschaftsspiel, um zum Torschuss zu kommen“, sinniert er. „Ich glaube, das ist uns gelungen…“ Der neue Wumms der SPD; so sieht das der Chef und meint mit dem Torschuss das Konjunkturpaket, das – Punkt zwei – auch noch in die Zukunft führe.

Tagesschau

********************************************

Wer Frieden möchte – sollte für gleiche Stärke-Verhältnisse Sorge tragen. Das Berufsrisiko muss auf beiden Seiten gleich gross sein. Waffenverbot für Alle – auch für Polizei. Ohne jedes Wenn und Aber!

Steigende Nachfrage nach Kleinem Waffenschein in Thüringen

3.) „Trügerische Sicherheit“

Etwa 12.000 Thüringer haben zum Ende des vergangenen Jahres über einen Kleinen Waffenschein verfügt. Die Polizei weist auf die Risiken hin, die der Besitz von Schreckschuss- oder Reizgaspistolen mit sich bringt. Der Drang zur Bewaffnung hält in Thüringen an. Nachdem schon 2017 mehr Thüringer einen sogenannten Kleinen Waffenschein beantragt und erhalten haben, ist die Zahl in den Jahren 2018 und 2019 weiter gestiegen. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Raymond Walk hervor. Demnach erhöhte sich die Zahl der Inhaber Kleiner Waffenscheine im vergangenen Jahr um etwa 1.300, nach einem Plus von fast 1.000 im Jahr 2018. Damit verfügten Ende 2019 laut Ministerium etwa 12.000 Thüringer über eine solche waffenrechtliche Erlaubnis. Zum Vergleich: Ende 2017 waren es noch etwa 9.800 Thüringer.

MDR-Thüringen

********************************************

Wer – aus der Politik hätte das je begriffen, da er ja immer für reichlich Abstand sorgt ! Einmal alleine durch einen Arabischen Basar schlendern oder über einen Afrikanischen Markt gehen. Da ist die Angst, ob der vorherigen eigenen Missetaten viel zu groß!

4.) «Rassismus und Sklaverei

sind untrennbar miteinander verknüpft»

Immer wieder kommt es in den USA zu Gewalt gegenüber Schwarzen. Der Tod des Afroamerikaners George Floyd ist dabei nur das jüngste Beispiel und kein Einzelfall. Wir erinnern uns an den Fall Trayvon Martin, der 2012 in Sanford in Florida von Wachmann George Zimmermann erschossen wurde oder an den Schüler Michael Brown, der 2014 in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri von einem weissen Polizisten getötet wurde. Wie ist das zu erklären, weshalb kommt es regelmässig zu solchen Gewalttaten? Diese traurigen Alltagserfahrungen sind das Resultat jahrhundertealter historischer Prozesse. Es sind Nachwehen verfestigter rassistischer Strukturen, die das Land seit Anbeginn seiner Existenz begleiten. Gerade was die Gewalterfahrungen angeht, die bei Konfrontationen von Afroamerikanern mit der Polizei entstehen, da haben wir es mit einem Polizeiwesen in den USA zu tun, das in vielen Punkten eben auch dem hinterherhinkt, was man sich von der Bürgerrechtsbewegung lange versprochen hat. Was man vielleicht nicht im Blick hat, ist, dass die Geschichte der Polizei auch eng mit derjenigen der Sklaverei verknüpft ist. Ab dem späten 18. Jahrhundert wurden lokale Polizeibehörden dafür eingesetzt, die schwarze Bevölkerung zu kontrollieren und zu disziplinieren sowie, im sklavenhaltenden Süden, Fluchtversuche zu unterbinden. Zwar sind wir aus der Phase der Sklaverei längst raus, aber die in ihr angelegten Strukturen der Unterdrückung und Benachteiligung sind längst nicht überwunden.

Schweizer-Illustrierte

********************************************

Unter Scholz erlernt – dem Nachfolger vererbt ? G 20 Gipfel – Auch alle Gangster  unter den anwesenden Politikern  flogen Anstandslos Heim !

Hamburgs Polizei eskalierte Einsatz:

5.) Keine Werbung für den Rechtsstaat

Lange hatte Hamburgs Polizei bei den Demos gegen rassistische Polizeigewalt Augenmaß walten lassen. Am Schluss fiel sie in autoritäre Muster zurück. Es hätte eine Sternstunde der Hamburger Polizei werden können. Stundenlang haben die eingesetzten Kräfte rund um die antirassistischen Demonstrationen in der Hamburger Innenstadt ein bisher ungekanntes Augenmaß walten lassen. Ja, die Demonstrationen waren zu groß, um die für den Infektionsschutz nötigen Abstände einzuhalten. Ja, die Polizei hat sie daraufhin korrekterweise für beendet erklärt. Und ja, aus Gründen der Verhältnismäßigkeit hat sie die Versammlungen völlig zu Recht nicht gewaltsam aufgelöst.

TAZ

********************************************

Er saß doch als Lobbyist mit im Rhönrad der Kapitalisten-Kliniken. SPD  „Sie plündern Deutschland“ !

Lauterbach nennt Demos „Sargnagel“ für Corona-Regeln

6.) „Super-Spreading-Events“:

In Deutschland ist eine Debatte über die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus und seine Folgen entbrannt. In Bezug auf Anti-Rassismus-Demonstrationen in vielen deutschen Städten hat sich SPD-Politiker Lauterbauch besorgt über das erhöhte Infektionsrisiko geäußert. In diesem Ticker finden Sie Wortmeldungen aus Politik, Forschung, Kultur und Gesellschaft zur aktuellen Corona-Situation.SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat angesichts der jüngsten Massendemonstrationen strengere Regeln gefordert, um eine zweite Corona-Welle zu verhindern. „Solche Demonstrationen sind ein Sargnagel für die noch bestehenden Regeln“, sagte Lauterbach dem „Tagesspiegel“ (Dienstag). Durch die lauten Sprechchöre seien Unmengen an Aerosolen auf engem Raum verteilt worden. „Für den Kampf gegen das Virus wäre es besser, nur mit Plakaten und Bannern zu demonstrieren.“

Focus

********************************************

Wegen Menschenrechtsverletzungen:

7.) Nordkorea verhängt Sanktionen gegen die USA

Das Maß ist voll: Die nordkoreanische Regierung hat heute wegen anhaltender Menschenrechtsverletzungen scharfe wirtschaftliche Sanktionen gegen die USA verhängt. Bei der Unterzeichnung eines entsprechenden Gesetzes verurteilte Staatschef Kim Jong-un Polizeigewalt und institutionellen Rassismus in den Vereinigten Staaten. „So darf man nicht mit seinem eigenen Volk umgehen“, erklärte er und merkte unter Applaus seiner versammelten Generäle an: „In Nordkorea gibt es nicht einen einzigen Fall von Polizeigewalt gegen Minderheiten, weil es bei uns keine Minderheiten gibt.“

Postillon

********************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

——————————————————————————————————————

Grafikquellen        :

Oben     —    DL / privat – Wikimedia

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>