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RENTENANGST

DL – Tagesticker 09.05.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 9. Mai 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Gelten nicht überwiegend alle Politiker-Innen als die große Schande auf dieser Erde? Können wir doch unsere Mitbürger-Innen nicht oft genug darauf hinweisen, welch ein hirnloser Schrott sie auffordert Diese auch noch zu Wählen, um uns auf eine solche Art – mit in die Verantwortung zu ziehen?

 Corona-Resolution

1.) UN-Sicherheitsrat steht in der Pandemie vor einer „Schande“

Der UN-Sicherheitsrat findet angesichts der größten Bedrohung der Gegenwart keine gemeinsame Haltung. Ein ausgehandelter Kompromiss droht am Streit zwischen den USA und China zu scheitern. Die USA stoßen sich im Entwurf der Corona-Resolution an einer Erwähnung. Machtkämpfe zwischen den USA und China in der Corona-Krise bringen den UN-Sicherheitsrat an den Rand eines diplomatischen Debakels. Die Vereinigten Staaten legten am Freitag (Ortszeit) nach Angaben von Diplomaten Einspruch gegen einen mühsam ausgehandelten Kompromiss für eine Covid-19-Resolution ein. Der Text soll vor allem die bereits sechs Wochen alte Forderung von UN-Generalsekretär António Guterres nach einer weltweiten Waffenruhe in der Pandemie unterstützen.

Welt

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Wie sagen wir: „Selbst Schuld !“ Wie kann man sich in einer Partei auch nur für einen Posten außerhalb bewerben ? Vielleicht liegt es an mangelnder Bildung ? Früher sangen wir doch : „Üb immer Treu und Redlichkeit,  ….“

Streit um Tübinger Oberbürgermeister

2.) Südwest-Grüne fordern Palmer zum Parteiaustritt auf

Die Südwest-Grünen haben Boris Palmer zum Parteiaustritt aufgefordert. Dieser möchte jedoch bei den Grünen bleiben. Palmer hatte zuletzt mit Äußerungen über Corona-Patienten für Empörung gesorgt.  Mit seinen Äußerungen zum Umgang mit Corona-Patienten hatte der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer zuletzt erneut für Empörung gesorgt. Nun reicht es seinen Parteikollegen in Baden-Württemberg: Sie fordern Palmer zum Parteiaustritt auf. Man behalte sich auch ein Parteiordnungsverfahren vor, teilte der Landesvorstand am Freitag in Stuttgart mit. Der 47 Jahre alte Palmer will jedoch Mitglied der Grünen bleiben.
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Es sollte Niemand in Überraschung spielen wenn er hier über verschiedene Typen lesen kann. Soooo weit haben sie sich nicht von der vormals ausgerufenen Linken-Sammelbewegung entfernt! Aber auch die Vorstände jenes Großunternehmen haben sich unterdessen von ihren Aktionären verabschiedet, um Diese im Regen, 0hne Schirme, allein stehen zu lassen.

Köpfe der Corona-Relativierer:

3.) Alu mit Bürgerrechtsfassade

Eine seltsame Mischung aus Verschwörungstheoretikern, Rechtsextremen und Zweiflern demonstriert in deutschen Städten. Wer sind ihre Anführer? Mit einer Kiste voller Bücher unter dem Arm läuft Anselm Lenz über den Berliner Rosa-Luxemburg-Platz. Etwas überdreht, aber aufgeschlossen verteilt er dünne Schriften an Passanten – es sind Grundgesetze. Am letzten Samstag im März versammeln sich erstmals 40 Menschen vor der Volksbühne. Lenz hat sie über den von ihm gegründeten Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ eingeladen. Es ist die erste „Hygienedemo“ gegen die Coronamaßnahmen. Seitdem kommen sie immer wieder. Ende April sind es 1.000 TeilnehmerInnen. Lenz jedoch fehlt, er hat als vermeintlicher Organisator der unerlaubten Versammlung ein Platzverbot erhalten. Am 1. Mai, bei der sechsten Kundgebung, lässt er sich seinen Auftritt aber nicht nehmen. Lenz lässt sich in die Nähe einer Polizeiabsperrung bringen. Dort wird gerade eine Person von Polizisten abgeführt, worauf Lenz in ihre Richtung einen Stapel der von ihm herausgegeben Zeitung Demokratischer Widerstand wirft.

TAZ

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Schon wieder ein Gipfel und Mutti bläst den falschen Zipfel ? Wo bleibt da nur der Spahn – als Wetterhahn  der „Eisheiligen“ ?

Das sind die Beschlüsse des Corona-Gipfels:

4.) Neues bei Läden, Freizeit, Bundesliga und Schulen

Die Menschen in Deutschland können sich auf erhebliche Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Krise einstellen – bei Schule, Kita, allen Geschäften und im Sport. Das gab Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach den Spitzenberatungen mit den Regierungschefs der Länder in Berlin bekannt. Sie wies aber auch auf die Risiken der am Mittwoch beschlossenen Corona-Lockerungen hin: „Wir gehen einen mutigen Weg.“ FOCUS Online gibt den Überblick über die Beschlüsse. „Wir können uns ein Stück Mut leisten, aber wir müssen vorsichtig bleiben“ – deswegen sei ein „Notfallkonzept“ für den Fall neuer Corona-Ausbrüche auf Landkreisebene beschlossen worden, so Kanzlerin Merkel, nachdem sie bei einer Pressekonferenz die Ergebnisse der Beratungen mit den Länderchefs bekannt gegeben hatte.

Focus

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Ja, der Heil! Als Minister hält er Maul-Affen feil. Bei Hartz 4 saß er am Ruder in Schröders Boot und suchte den Schlagtakt mit Scholz. Allen sind die Zustände in den Schlachthöfen dieses Drecklands bekannt und sie hatten viele Jahre Zeit für eine Änderung. Warum geschah nichts ? Weil niemand von den Balkonen geklatscht hat ?

Häufung von Corona-

5.) Fällen Grüne fordern Kontrollen in Schlachthöfen

In Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen treten gehäuft Coronavirus-Infektionen auf. Die Grünen fordern deshalb eine Reaktion der Politik. Dabei geht es nicht nur um Hygiene, sondern auch um das „ausbeuterische Geschäftsmodell“ in der Branche. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat ein rasches Einschreiten der Politik gefordert, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus unter Mitarbeitern von Schlachthöfen zu stoppen. „Die Betriebe müssen häufiger und besser kontrolliert und die Hauptverantwortlichen der Konzerne konsequenter zur Rechenschaft gezogen werden können“, sagte Hofreiter der Nachrichtenagentur AFP. Mit dem „ausbeuterischen Geschäftsmodell“ in der Schlachtbranche, das den Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter völlig vernachlässige, müsse nun „Schluss sein“.

ntv

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Die Taktik der Politik war und ist immer die Gleiche: Erst wird viel geredet und versprochen  – um die Wähler-Innen anschließend ohne Taten alleine zurück zulassen.

Scharfe Kritik der Uno

6.) EU-Länder verletzten mit Rückweisungen im Mittelmeer Völkerrecht

Die Vereinten Nationen verurteilen die Zurückdrängung von Flüchtlingsbooten in internationale Gewässer. Sie fordern eine Öffnung europäischer Häfen. Besonders Malta steht in der Kritik. Europäische Länder verstoßen nach Angaben der Vereinten Nationen gegen das humanitäre Völkerrecht, wenn sie Flüchtlinge und andere Migranten im Mittelmeer zurückweisen. Das Uno-Menschenrechtsbüro verlangte am Freitag in Genf eine Öffnung der Häfen und eine Rückkehr der humanitären Rettungsboote. Es verurteilte Maßnahmen wie in Griechenland oder Malta, wo Flüchtlingsboote in internationale Hoheitsgewässer zurückgedrängt oder sogar nach Libyen zurückgebracht werden.
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Nachrichtensatire mit Oliver Welke

7.) heute-show vom 8. Mai 2020

Oliver Welke berichtet über Lockerungen, einen komplett digitalen Parteitag, Kauf- und andere Konsumanreize, Staatshilfe für Steuervermeider und Corona als Ausrede für alles.

ZDF

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen        :

Oben     —    DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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