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RENTENANGST

DL – Tagesticker 07.07.18

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 7. Juli 2018

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Auf die Erfolgsleiter springt natürlich auch der Präsident, das Babyface auf und hat sich für das Spiele gegen Belgien angemeldet. Muss er doch bald der Presse erklären wie ein Ball aussieht. Es ist also Zeit mit der Sage aufzuräumen, dass ein Politiker von der Anderen nichts lerne. Ein schönes Foto erhöht natürlich die Aussichten auf eine Wiederwahl. Wir werden sehen wie weit ihm, die Mutti von den Verhaltensweisen auf der Hüpfburg erklärt hat. Was solch ein Ausflug dem Steuerzahler kostet wird nicht erwähnt. Aber macht alles nichts, das holen sie bei den Sozialausgaben wieder herein. Heißt es nicht im Sport – „Dabei sein ist alles?“

Frankreich – Uruguay

1.) Frankreich zieht ins Halbfinale ein

Ein Kopfballtor und ein Patzer des Torwarts von Uruguay brachten die Entscheidung: Frankreich gewinnt 2:0 und steht jetzt im WM-Halbfinale. Frankreich steht im Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft. Gegen Uruguay gelang den Franzosen im Viertelfinale ein 2:0-Sieg. Das erste Tor für Frankreich erzielte Raphaël Varane in der 40. Minute per Kopf durch einen verlängerten Freistoß. In der 61. Minute ging der Ball erneut ins Tor, nachdem Antoine Griezmann direkt aus der Distanz geschossen hatte und der Ball Uruguays Tormann Fernando Muslera aus den Händen rutschte.

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Münchhausen ritt doch auf einer Kanonenkugel, vielleicht reicht Macron ein Ball für einen Ritt. – Oder doch eher für einen Tritt?

Frankreichs Präsident im Umfragetief

2.) Macron, der Pool und das Foto mit dem DJ

In Europa gibt Emmanuel Macron den Vorreiter – doch nun brechen ihm daheim die Umfragewerte ein. Übel nehmen die Franzosen ihrem Präsidenten dabei laut den Demoskopen bereits Kleinigkeiten. „Ist Emmanuel Macron Europas neue Angela Merkel?“ fragte wie selbstverständlich die Deutsche Welle beim jüngsten deutsch-französischen Gipfeltreffen Mitte Juni. Längst gilt es nicht nur für deutsche, sondern die meisten internationalen Kommentatoren als Tatsache, dass Frankreichs Präsident Macron die deutsche Kanzlerin als wichtigste Führungskraft der Europäischen Union abgelöst hat.

Spiegel-online

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Demokratie ist für viele PolitikerInnen eine unbekannte Erzählung. Schon früher in der Schule: Die Dümmsten in den letzten Reihen, hatten das größte Maul!

Nach GroKo-Kompromiss

3.) Seehofer droht mit neuem Asyl-Zoff

Nach dem mühsamen Zwischenerfolg droht Innenminister Horst Seehofer jetzt das gerade beschlossene Asylpaket wieder platzen zu lassen, das sagte er dem Spiegel. Funktioniert das beschlossene Asylpaket in der Praxis nicht, scheut Seehofer auch vor einem neuen Streit in der Koalition nicht zurück: „Die Sache ginge dann wieder von vorne los.“ Hintergrund offenbar: Seehofer scheint sich nicht sicher zu sein, ob bilaterale Vereinbarungen mit anderen EU-Staaten zustande kommen. In dem Interview sagte er: „Dann müssten wir darauf zurückgreifen, direkt an der Grenze abzuweisen.“

Bild

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Wer warnt die Flüchtlinge eigentlich vor diesen „kriminellen Auswüchsen“ in Europa? Frontext Leute geben sich nicht als Menschenrechtler, sondern eher als Europas Metzger? Zivilcourage hieße, den Flüchtlingen eine helfende Hand zu reichen, – gegen die Korrupten „Ho“heiten der Staaten und ihrer Möchtegernversager.

Migration

4.) Frontex warnt vor neuer Hauptroute nach Europa

Frontex-Direktor Fabrice Leggeri erklärt, dass viele Migranten in Afrika eine neue Route nach Europa einschlagen. Allein im Juni kamen 6000 Einwanderer übers westliche Mittelmeer. „Spanien ist derzeit meine größte Sorge“, sagt Leggeri.

Die Welt

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Wenn Künstler glauben, zu allen eine Meinung sagen zu müssen.

Kommentar Castorf und Feminismus

5.) Mehr als alte Sackhaftigkeit

Uff, da hat sich einer in die Scheiße geritten. Kurz vor seiner jüngsten Premiere, „Don Juan“ am Residenztheater München, stand ein Interview mit Frank Castorf in der Süddeutschen. Wie er sich dort über Regisseurinnen und Frauenfußball äußerte und Künstlerinnen und Sportlerinnen dabei – mit Ausnahme von Pina Bausch – jegliche ihn interessierende Qualität abspricht, hat ihm nun zu Recht viele Vorwürfe der Ignoranz und Frauenverachtung eingetragen. Dass er dagegen seine Hochachtung vor der Intelligenz seiner Schauspielerinnen stellte, die sich bei aller Sexyness im Auftritt stets gewandt durch anspruchsvolle Texte arbeiten, nützte nichts.

TAZ

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Ach hätt er doch sein Maul gewaschen – bevor er offen Dummes  schwatze !

Staatsrechtler verwirft Enteignungsforderung

6.) Wirbel um Lafontaine-Vorschlag zur Enteignung

Der Saarbrücker Staatsrechtler Christoph Gröpl hält die Forderung des Linken-Politikers Oskar Lafontaine, die Saarbrücker Motorblock-Gießerei Neue Halberg Guss (NHG) ihrer Muttergesellschaft Prevent wegzunehmen und zu enteignen, für einen „Popanz“. Eine Enteignung „ist nur zur staatlichen Güterbeschaffung zulässig und scheidet deshalb hier von vornherein aus“. Eine Sozialisierung von Produktionsmitteln habe es unter dem Grundgesetz – aus guten Gründen – noch nicht gegeben, auch weil die Voraussetzungen dafür sehr hoch lägen. „Sehr fraglich ist bereits, ob ein einzelnes Unternehmen überhaupt als Produktionsmittel angesehen und damit sozialisiert werden darf“, meint Gröpl.

Saarbrücker-Zeitung

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Nur kein Gedäh!

7.) Gurken von unten

Brüder* im Schweiße, wenn des Sommers die alten Frauen mit ihren Gießkännchen auf die Friedhöfe ziehen, ihre verblichenen Gatten zu wässern, ist es nicht, als trügen sie einen Untertitel mit sich einher, auf welchem zu lesen steht: „Wer wird mich wässern?“

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle:   Oben —  DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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