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DL – Tagesticker 06.10.17

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 6. Oktober 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Sturm fegt über Deutschland Ausnahmezustand

 1.) In Berlin, Todesopfer, Bahn-Strecken gesperrt

Sturm Xavier kostete bereits vier Menschen das Leben. In Hamburg fiel ein Baum auf das Auto einer Frau. Sie starb. In Mecklenburg-Vorpommern forderte er ein weiteres Menschenleben. Ein Lastwagenfahrer sei an der Bundesstraße 191 in Neu-Karstädt von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Mindestens zehn weitere Menschen sollen bereits bei dem Unwetter verletzt worden sein. In Brandenburg sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Die Welt

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Für die persönliche Sicherheit wird alles getan. Die schlechten Gewissen der Volksbetrüger wollen beruhigt werden

Schwarzbuch 2017:

2.) Steuerzahlerbund fordert Obergrenze für Bundestagsabgeordnete

Solarbetriebene Mülleimer, Fledermausquartiere und Hochsicherheitsgerichtsräume ohne Toilette: Der Bund der Steuerzahler hat in seinem neuen Schwarzbuch wieder zahlreiche Staatsausgaben aufgelistet, bei denen Deutschland aus seiner Sicht Steuergelder verschwendet. Insgesamt prangerte der Verband mehr als 118 Fälle von Steuerverschwendung durch Fehlplanungen, Nachlässigkeiten oder fragwürdige Projekte an. Konkret beziffern lasse sich die Verschwendung zwar nicht. „Aber es sind Milliardenbeträge“, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel bei der Vorstellung des Buches in Berlin.

Zeit-Online

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Ärger bei der CSU

3.) „Peter Gauweiler enttäuscht auf ganzer Linie“

Peter Gauweiler hat seine CSU-Parteikollegen aufgefordert, vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen erst die Führungsfrage zu klären. Die Partei müsse jetzt entscheiden, ob sie weiter von Horst Seehofer oder von Markus Söder geführt werden soll, sagte Gauweiler im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Koalitionsverhandlungen seien nicht dazu da, das Ende eines Parteichefs hinauszuschieben. Es gebe von Rilke das schöne Gedicht über den Herbst, in dem es heißt: „Herr, es ist Zeit, der Sommer war sehr groß“. Das gelte jetzt für die CSU: „Horst, es ist Zeit.“

Spiegel-Online

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Er ist natürlich bestens informiert über die Machenschaften der Bananenrepublik.

Steuerhinterziehung

4.) Ein Kniefall vor dem großen Werner Mauss

Er hat Geiseln aus dem kolumbianischen Dschungel befreit, Terroristen aufgespürt, verschollenes Raubgut wiederbeschafft, er war in 100 verschiedenen Identitäten auf der ganzen Welt unterwegs und hatte einen heißen Draht ins Bundeskanzleramt: Man darf diesem Werner Mauss also einiges zutrauen. Doch dass er das Landgericht Bochum, in dem mehr als ein Jahr lang über ihn verhandelt wurde, als freier Mann verlassen darf, ist vielleicht der größte Coup des einzigen bekannten deutschen Undercover-Agenten. Sechs Jahre und drei Monate wollte die Staatsanwaltschaft den heute 77-jährigen Privatermittler hinter Gittern sehen, weil sie davon überzeugt ist, dass Mauss über einen Zeitraum von zehn Jahren Steuern in Höhe von 13,2 Millionen Euro hinterzogen hat. Das Gericht sah den Vorwurf der Steuerhinterziehung zwar als erwiesen an, errechnete aber ein vollkommen anderes Strafmaß: zwei Jahre auf Bewährung. Herr Mauss ist raus.

Suddeutsche-Zeitung

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Über 500 000 Flüchtlinge

5.) Erschütternde Tragödie: UN fordern mehr Geld für Rohingya

Die Vereinten Nationen (UN) haben dringend mehr Geld für die Versorgung der nach Bangladesch geflohenen Rohingya gefordert. Ein neuer Reaktionsplan der UN bezifferte den Bedarf nun auf insgesamt 430 Millionen Dollar (rund 365 Millionen Euro), die «dringend benötigt» würden, um die Flüchtlinge und die Regierung von Bangladesch zu unterstützen, teilte eine UN-Delegation in der Hauptstadt Dhaka mit. Eine frühere Forderung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) über 120 Millionen Dollar ist darin enthalten.

Augsburger-Allgemeine

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Ungleichheit

6.) Deutschland den Reichen

Die westdeutsche Sozial-Pyramide gleicht einer Platte, aus deren Zentrum eine Nadel aufragt.“ Von wem mag dieser Satz wohl stammen? Attac? Occupy? Oxfam? Nein, er stammt von Seite 39 des legendären Aufsatzes „Paradies der Reichen“ aus dem Spiegel 31/69. Der elf Seiten lange Beitrag zeigt vor allem:

1. Die Ungleichverteilung war schon damals praktisch nicht mehr grafisch darstellbar. 2007, 38 Jahre später, stellte sie das DIW in der ersten großen Untersuchung über die gesamtdeutschen „Nettorealvermögen“ als „Zehn-Säulen-Diagramm“ dar. Die rechte, reichste Säule mit einem Vermögensdurchschnitt von 600.000 Euro war zwölf Zentimeter hoch.

FR

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Neu für Männer, die auch im Stehen kacken wollen:

7.) Öffentlichen Toiletten erhalten Kackoirs

In immer mehr öffentlichen Toiletten und Privatwohnungen hält derzeit das sogenannte Kackoir Einzug. Diese dem Pissoir nachempfundene Sanitäreinrichtung bietet Männern, die auf die maskuline Stehhaltung auch bei ihrem großen Geschäft nicht verzichten wollen, eine praktische Alternative zum herkömmlichen Klo. „Kackoirs sind nicht nur hygienischer, weil das Gesäß nicht das Porzellan berühren muss, es geht auch deutlich schneller, weil das zeitraubende Hinsetzen entfällt“, heißt es in der Broschüre eines führenden Kackoir-Herstellers. „Dies entspricht den Bedürfnissen der modernen Geschäftswelt.“

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

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