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RENTENANGST

DL – Tagesticker 06.02.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 6. Februar 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Sollten Uniformträger der politischen Staatsführungen doch nicht als bezahlte Mörder genannt werden ? Tatsachen sprechen aber dagegen, da als erstes immer das eigene Denken gegen die Uniform, an den jeweiligen Staat eingetauscht wird.

Lobby-Treffen mit Rüstungsindustrie –

1.) Böhmermann wirft EU-Behörde Falschaussagen vor

Frontex steht derzeit wegen der angeblichen illegalen Zurückweisung von Migranten sowie einem möglichen Betrugsfall unter Druck. Jetzt nimmt Satiriker Jan Böhmermann die EU-Grenzschutzagentur ins Visier. Der Satiriker Jan Böhmermann hat der EU-Grenzschutzagentur Frontex Falschaussagen zu Treffen mit Lobbyisten aus der Rüstungsindustrie vorgeworfen. „Weil Frontex seiner Verantwortung als EU-Agentur nicht gerecht wird, hat das ZDF Magazin Royale diese Aufgabe übernommen“, hieß es auf einer Website mit dem Namen „Frontex Files“ am Freitag. Frontex steht derzeit wegen der angeblichen illegalen Zurückweisung von Flüchtlingen sowie einem möglichen Betrugsfall unter Druck. Böhmermann zufolge verneinte die Grenzschutzbehörde 2018 die Frage eines EU-Parlamentsabgeordneten, 2017 an Treffen mit Lobbyisten teilgenommen zu haben und gab an, sich nur mit im EU-Transparenzregister aufgeführten Vertretern zu treffen. Den Unterlagen zufolge habe es aber in dem fraglichen Jahr vier Treffen mit Lobbyisten gegeben, von denen mehr als die Hälfte nicht bei der EU registriert gewesen seien. Bei Treffen in den folgenden zwei Jahren seien knapp drei von vier Interessensvertretern nicht bei der EU registriert gewesen.

Welt-online

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Dort wo sich studierte Ärzte von Laienkabinetten auf die Nasen herumtanzen lassen, geht das Vertrauen in die Mediziner total den Bach herunter !

Corona macht sichtbar, wo Ärzte zu viel behandeln

2.) Wenn der Arztbesuch keinen Nutzen bringt

Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Coronapandemie haben Krankenhäuser sich für die Be­handlung von Covid-19-Patienten gerüstet und ihre sonstigen Leistungen um bis zu 50 Prozent heruntergefahren. Auch die Zahl der Behandlungen in Arztpraxen ist stark gesunken, weil viele Menschen sich nicht mehr zum Doktor trauen. Ob­wohl die medizinische Grundversorgung immer gewährleistet war, haben nicht durchgeführte Untersuchungen den Verlauf mancher Erkrankung gewiss ungünstig beeinflusst. Aber auch das Gegenteil ist richtig. »Es wäre töricht, ganz pauschal zu behaupten, dass jeder ausgelassene Arztbesuch oder jeder abgesagte Wahleingriff per se einen messbaren Schaden setzt«, sagt Sebastian Schellong, Chefarzt der II. Medizinischen Klinik des Städtischen Klinikums Dresden-Friedrichstadt. Wahr ist: Viele diagnostische Verfahren und Heilversuche haben keinen Nutzen. Ungefähr ein Fünftel aller Ausgaben wird schätzungsweise für Übertherapie und Überdiagnose verschwendet. Die Pandemie macht diese unnötige Medizin jetzt sichtbar. Menschen mit Rückenschmerzen, die nicht an den Bandscheiben operiert werden konnten, wurden dank Wärmflasche und Gymnastik auch so wieder gesund. Zappelige Schüler, die keinen Termin beim Kinderpsychiater wahrnahmen, bekamen ihr Temperament ohne ADHS-Medikamente in den Griff. Erwach­sene, die den Check-up ausfallen ließen, blieben von Zufallsbefunden und sinnlosen Folgeuntersuchungen verschont.

Spiegel-online

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Wo dem Staat Fehler gegen die Zivilbevölkerung unterlaufen, halten ihre Angestellten Beamten für gewöhnlich, -der alten Preußischen Tradition folgend, wie Pech und Schwefel zusammen. Eine Krähe kratzt der anderen eben kein Auge aus ! Wollten wir nicht schon immer allzu gerne Vergessen das die Uniformierten Clowns die besten Zuarbeiter-Innen der Politik sind ? Was wollten die sich, so hoch erhobenen, selbstgefälligen Barden denn ohne die Gewalt im Rücken zu haben – machen ?

Feuertod in der JVA Kleve

3.) Polizist für unschuldig erklärt

Ein Polizeibeamter soll nicht erkannt haben, dass der in der Zelle verbrannte Amad A. Opfer einer Verwechselung wurde – glaubt die Staatsanwaltschaft. Im Fall des ohne jede Rechtsgrundlage monatelang inhaftierten und in seiner Gefängniszelle verbrannten Kurden Amad Ahmad hat die Staatsanwaltschaft Kleve ihre Ermittlungen auch gegen den letzten im Verdacht der Freiheitsberaubung stehenden Polizisten eingestellt. Es könne „nicht festgestellt werden“, dass der für die Polizeibehörde Kleve arbeitende Beamte Frank G. „erkannt oder zumindest billigend in Kauf genommen“ habe, dass der in Syrien geborene Amad Ahmad Opfer einer Verwechselung mit einem Mann aus dem afrikanischen Mali wurde, heißt es in einer am Donnerstagnachmittag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der Staatsanwaltschaft Kleve und der Polizei Krefeld. Sie war eingeschaltet worden, um eine unabhängige Untersuchung zu gewährleisten. Dabei lagen Frank G. offenbar eindeutigste Hinweise auf diese Verwechselung vor: Amad Ahmad sei „nicht identisch“ mit dem Malier Amedy G., notierte die Staatsanwältin Silke Schaper aus Braunschweig schon am 27. Juli 2018 in einem Vermerk, den sie nach einen Telefonat mit dem Klever Polizisten gefertigt hatte. Die Worte „nicht identisch“ sind in dem Schreiben, das der taz vorliegt, unterstrichen. Amad Ahmad war am 6. Juli 2018 festgenommen worden, weil er an einem Baggersee in Geldern an der niederländischen Grenze vier junge Frauen verbal sexuell belästigt haben soll. Eine der Frauen rief daraufhin ihren Vater, einer Verkehrspolizisten, an. Die Wache in Geldern setzte zwei Streifenwagen in Bewegung, die den 26-Jährigen festnahmen. Amad Ahmad hatte in unmittelbarer Nähe des Baggersee-Strands auf einer Bank auf die Polizei gewartet.

TAZ-online

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Kommt ein Befahl von Oben – schon wird gelogen. Staatsfunk eben – schlimmer als in China und Russland ?

WDR löscht Radiobeitrag über aufgebrachten Laschet

4.) Sender nennt journalistische Mängel als Grund

NRW-Ministerpräsident und CDU-Chef Laschet wettert gegen die Aktivisten im Hambacher Forst. Ein WDR-Beitrag darüber verschwindet. Der Sender erklärt den Grund. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat einem „Spiegel“-Bericht zufolge einen Radiobeitrag gelöscht, in dem der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Vorsitzende der Bundes-CDU, Armin Laschet, gegen die Umweltaktivisten im Hambacher Forst wettert. Der Radiobeitrag thematisierte demnach ein heimlich aufgenommenes Video des aufgebrachten Laschet, der darin sagt, die Räumung des Hambacher Forsts 2018 für das RWE-Braunkohlegebiet unter „einem Vorwand“ veranlasst zu haben, berichtete das Nachrichtenmagazin am Freitag vorab. Bis dahin hatte die NRW-Landesregierung den Brandschutz als Räumungsgrund genannt. Der Beitrag wurde im September 2019 nach wenigen Stunden aus dem Netz genommen. Der „Spiegel“ schreibt, der hausinterne Justiziar habe jedoch geurteilt, das Informationsinteresse könne es rechtfertigen, die Äußerung Laschets zu publizieren. Zudem habe der Schlichtungsausschuss des Senders in seinem Abschlussbericht den Beitrag als „journalistisch einwandfrei“ eingestuft.

Tagesspiegel-online

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Diese verursachten Umweltfrevel lassen sich nicht mittels kleinen Häppchen glattbügeln! Dazu müsste schon ein ganz persönlicher Verzicht der Bürger, Wirtschaft und Politiker Hand in Hand folgen. Dabei auf die Politik zu hoffen, ist einfach zu Blauäugig. Diese haben sich einfach, viel zu  bequem in ihren Schlaraffenland eingerichtet. Horrende Gelder – ohne jegliches Berufsrisiko !

Vier Umweltverbände und 2,3 Millionen Bürger hatten gegen den Staat geklagt

5.) Frankreich wegen Nichteinhaltung von Klimazielen verurteilt

Der französische Staat ist am Mittwoch vom Pariser Verwaltungsgericht dazu verurteilt worden, einen symbolischen Euro als »moralischen Schadenersatz« zu zahlen. Vier Umweltverbänden hatten Frankreich wegen der Nichteinhaltung versprochener Maßnahmen zum Klimaschutz geklagt. Die Richter erkannten damit prinzipiell den Vorwurf der Umweltschützer an und pochten auf die Einhaltung der Zusagen. Über den Inhalt der Klage will das Gericht im Detail erst in zwei Monaten urteilen und bis dahin den Vertretern des Staates Gelegenheit geben, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Auf dem Pariser Klimagipfel im Dezember 2015 hatte sich die französische Regierung verpflichtet, bis 2030 durch geeignete Gesetze und Maßnahmen die CO2-Emissionen im Land um 40 Prozent zu senken. Damit wollte man einen Beitrag zum gemeinsame Ziel leisten, die Erderwärmung auf möglichst unter 1,5 Grad Celsius zu beschränken. Doch der daraufhin festgelegte »Fahrplan« der CO2-Senkungen wurde schon bald nicht mehr eingehalten. Auch nicht, nachdem die selbst gesteckten Ziele nach unten revidiert worden waren. Daraufhin haben die vier Organisationen Greenpeace, NAAT, Oxfam und die Stiftung Nicolas Hulot 2019 Klage gegen den Staat eingereicht. Um dieser Initiative Nachdruck zu verleihen, wurde die Petition »Die Affäre des Jahrhunderts« gestartet, die die Vorwürfe auflistet und die von 2,3 Millionen Franzosen unterzeichnet wurde.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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